Uli Gutekunst (uli-gutekunst.de)
Die Verurteilung, Verspottung und Kreuzigung Jesu ist auch für Jugendliche und Erwachsene ein schweres Thema. Darum ist es hilfreich, sich im Vorbereitungskreis zu erinnern und bewusst zu machen, wie diese Geschichte als Kind auf sie gewirkt hat:

So kann man besser verstehen, wie diese Geschichte auf Kinder wirken kann.
Zum Text / Zum ThemaHierzu eine Info: Die vorangegangene Interpretation versteht Pilatus als politisch handelnden Statthalter und Ba-
rabbas als gewaltbereiten Aufständischen – das ist eine von mehreren denkbaren Sichtweisen. Viele Forschende betonen darüber hinaus, dass die Barabbas-Szene möglicherweise nicht historisch, sond-
ern eine literarische Gestaltung der Evangelien ist, die Pilatus teils bewusst entlastet.
Historisch jedoch gilt Pilatus als gewalttätiger und harter römischer Machthaber. Ebenso wichtig ist: Die Erzählung darf nicht dazu genutzt werden, »den Juden« die Schuld am Tod Jesu zu geben. Verantwortlich dafür war die römische Gewaltmacht, und die Texte dürfen nicht antisemitisch gelesen
werden. (Markus Grapke)
Die Kinder und der Text / das Thema
II. Gestaltungshinweise Korn, das in die Erde (EG 98, KuS 94, KKL 91);
Als Jesus gestorben war
(KuS 100, KKL 99, MKL1 113);
Es geht ein Weinen um die Welt
(KuS 102, KG 55);
Verraten, verspottet (KuS 108, Wwdl 203)
Psalm 22 (KuS 649) oder Gebet nach Psalm 27 (KuS 652)
Kreative Umsetzung der GeschichteDa die Geschichte sehr anspruchsvoll ist und die Kinder auch emotional sehr fordert, bietet sich ein Gespräch im Anschluss an.
Einleitende Sätze können sein:
»Ich frage mich, …
Jeweils im Anschluss an jede Aussage kann ein Gespräch entstehen.
Eine Glasschale wird mit Blumenerde gefüllt und Kresse eingesät. Auf Samen und Erde wird ein Kreuz gelegt werden (z. B. ein Holzkreuz, das die Kinder bemalt haben. Oder aus zwei Pfeifenputzern, die zu einem Kreuz verdreht wurden und auf die an allen vier Seiten Perlen aufgefädelt sind; die Enden müssen hier umgebogen werden, damit die Perlen halten). Dieses Kreuz auf der Erde stellt die Situation an Karfreitag dar. Doch das ist nicht das Ende! Das Leben wächst, Ostern wird kommen.
Ein DIN-A4-Blatt wird zweimal gefaltet (Längs- und Breitseite). An der Ecke, die die Mitte des Blattes ist, wird ein kleines Guckloch hineingeschnitten. Damit machen sich die Kinder nun auf die Suche nach Kreuzen. Durch die verkleinerte Aussicht wird das, was sichtbar ist, viel bewusster wahrgenommen. So sieht man plötzlich Kreuze, die sonst nicht gesehen werden (z. B. an Fenstern, Regalen). Dieses Wahrnehmungsspiel ist auch für draußen geeignet.
Nach einer gewissen Zeit erzählen sich die Kinder gegenseitig, welche Kreuze sie entdeckt haben.

Heft 2-2026 – Das Mitmachheft in der Kirche mit Kindern

Mit Checker Mario die Passion erleben
12 Seiten; 2,40 € (ab 10 Ex. je € 2,20; ab 40 Ex. je € 2,00); Best.-Nr. 101-03-26

Mit Checker Mario und seiner Zeitmaschine gelingt es uns, nach Jerusalem zu kommen. Dort erleben wir nicht nur konzentriert die Ereignisse dieser Woche, sondern werden durch Aktionen, Rätsel und Nachdenken persönlich mit hineingenommen.
Die Bastelarbeit fasst dann alle Geschichten der Passion und die Hoffnung machende Geschichte von Ostern in einem Osterkranz zusammen, der von den Kindern direkt aus dem Heft gebastelt werden kann.
&
Erzählung für Ältere & für JüngereHinweise: Für die Jüngeren kann die Geschichte gekürzt und die Szene der Verspottung weggelassen werden.
Die Szenen, die von Gewalt erzählen, sind bewusst unspektakulär dargestellt. Jesus und die beiden Verbrecher sollen nicht auf das Kreuz gelegt, sondern vor das Kreuz gestellt werden. Erst als Jesus gestorben ist, wird er auf das Kreuz gelegt.
Material: 15 Holzkegelfiguren für Pilatus, Jesus, Barabbas, 2 Hohepriester, 2 Soldaten, 2 Verbrecher, 3 Jünger, 3 Jüngerinnen. Diese 15 sollen mit kleinen Papier- oder Stoffstücken so gestaltet werden, dass die Kinder sie auseinanderhalten können (z. B. ein kleines Stück Stoff um die Figur wickeln und am Hals mit einem Haushaltsgummi festmachen); 10 weitere Holzkegelfiguren (neutral) für die Menschenmenge; schwarzes Tuch, Karton o. ä. (der an einer Seite unter das Tuch kommt = Berg Golgatha); 2 kurze Schnüre, 3 Kreuze, kleines Schwert, 2 Kleidungsstücke, Herz, Sonne und Wolke – jeweils aus Papier, Schild »König der Juden«,
Auch heute spielt unsere Geschichte auf einer schwarzen Unterlage (Stoff langsam ausbreiten, Karton unter den Stoff legen). Aber es ist nicht dunkel und es ist auch nicht Nacht.
An die Kinder gerichtet: Was denkt ihr? Warum ist die Unterlage dann trotzdem schwarz? (Kinder äußern sich)
Manchmal gibt es sehr traurige Geschichten. Und heute ist unsere Geschichte sehr traurig.
Jesus wurde gefangen genommen (um Jesusfigur eine Schnur binden, neben Tuch stellen). Und nun bringen die Hohepriester ihn zu Pilatus (2 Hohepriester und Pilatus auf Tuch stellen). Pilatus hat große Macht in Judäa. Er darf über Tod und Leben der Gefangenen entscheiden (Jesus davorstellen).
Es gibt außer Jesus noch einen anderen Gefangenen. Er heißt Barabbas (Barabbas neben Jesus). Barabbas hat gegen die Römer gekämpft (Schwert zu Barabbas legen). Er will, dass die Römer aus Israel verschwinden. Deshalb wurde er gefangen genommen.
Jedes Jahr zum Passafest lässt Pilatus einen Gefangenen frei. Pilatus will auf keinen Fall Barabbas freilassen. Er denkt: »Barabbas ist viel gefährlicher als Jesus. Der kämpft gegen uns Römer.« Viele Menschen sind gekommen (10 neutrale Holzfiguren aufstellen). Sie wollen sehen, wer heute von Pilatus begnadigt wird. Die Menschen aber wollen, dass Barabbas freikommt und Jesus gekreuzigt wird.
Doch Pilatus hatte Jesus zuvor verhört. Jetzt sagt er: »Jesus hat nichts getan, was den Tod verdient. Jesus soll nur ausgepeitscht und dann freigelassen werden.« Aber die Menschen rufen: »Nein, wir wollen, dass Barabbas freikommt!« Pilatus gefällt das gar nicht. Er versucht, die Menge umzustimmen und fragt: »Was hat dieser Jesus denn verbrochen?« Doch die Menge ruft immer lauter: »Ans Kreuz mit Jesus!« (Einige Figuren der Menge hochheben und rufen: »Ans Kreuz mit Jesus!«)
Schließlich gibt Pilatus nach. Er lässt Barabbas frei (die Schnur um Barabbas entfernen). Und übergibt Jesus den Soldaten (zwei Soldaten aufstellen, Jesus dazustellen). Sie bringen Jesus nach Golgatha (alle drei gehen langsam auf den Berg).
Nun sind sie oben auf dem Berg Golgatha angekommen. Mit Jesus werden noch zwei Verbrecher gekreuzigt. Einer auf seiner rechten Seite und einer auf seiner linken Seite (rechts und links von Jesus eine Holzfigur stellen). Kreuzigen war eine schreckliche römische Strafe für Räuber und Aufrührer (3 Kreuze aus Holz oder Papier hinter die Figuren legen, Figuren stehen lassen).
Und dann sagt Jesus ganz besondere Worte. Obwohl ihm so viel Unrecht getan wird, sagt er: »Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.« Manche fragen sich, ob sie richtig gehört haben. »Kann es sein, dass Jesus für seine Feinde bittet?«
Aber andere verspotten ihn. Die Soldaten verteilen seine Kleider und losen, wer sie kriegen soll (Kleider zu Soldaten legen). Die Männer des Hohen Rates rufen Jesus zu (Hohepriester zu Jesus stellen): »Du hast vielen geholfen. Jetzt hilf dir doch selbst. Wenn du der versprochene Retter von Gott bist, dann wirst du das ja wohl können.«
Dann verspotteten ihn wieder die Soldaten. Sie geben ihm Essig. Und dann rufen sie ihm zu: »Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich doch selbst!« Und dabei lachen sie schallend. »Ich hab eine Idee«, sagt einer der Soldaten. »Wir schreiben auf ein Schild: König der Juden. Und dann nageln wir es über seinem Kopf an.« Genauso machen sie es dann und dabei können sie sich kaum halten vor Lachen (Schild mit Aufschrift auf Kreuz legen).
Und sogar einer der Verbrecher, der neben ihm am Kreuz ist, fängt an, Jesus zu verspotten (eine Figur zu Jesus drehen): »Bist du nicht der Christus? Dann hilf dir und uns gefälligst! Mach, dass wir hier wegkommen und weiterleben können.«
Doch dann mischt sich der ein, der auf der anderen Seite ist (andere Figur zu Jesus drehen). »Was sagst du da? Hast du gar keine Achtung vor Gott?«, weist er den anderen zurecht. »Wir haben etwas getan, wofür wir hier bestraft werden.«
Aber Jesus hat nichts Unrechtes getan. Er ist hier ohne Schuld. Er schaut Jesus an und er spürt sogar in dieser Situation seine Liebe und seine Kraft (Papierherz zwischen Jesusfigur und Verbrecherfigur legen). Darum traut er sich, Jesus um etwas zu bitten: »Jesus, denke an mich, wenn du zu Gott kommst.« Und Jesus antwortet ihm: »Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.« Und er ist sich plötzlich ganz sicher: Das hier ist nicht das Ende. Der Tod ist nicht das Ende. Jesus wird ihn mitnehmen, dorthin, wo das Leben ganz heil ist und wo die Liebe Gottes wohnt. Trotz allem, was in seinem Leben nicht gut war, wird er bei Gott sein.
Gegen Mittag verdunkelt sich plötzlich der Himmel. Die Sonne (Sonne hinlegen und eine Wolke darüberlegen) ist wie verfinstert und das ganze Land ist dunkel. Und Jesus schreit ganz laut: »Vater, in deine Hände gebe ich mein Leben.« Das sind seine letzten Worte, dann stirbt Jesus (Jesus hinlegen, kurze Zeit der Stille). Gleichzeitig reißt im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten mitten durch. Nun spottet niemand mehr. Sogar der römische Hauptmann erkennt, dass Jesus ein ganz besonderer Mensch war. Aber auch alle, die einfach nur schaulistig waren und sich einen Spaß daraus machen wollten, werden plötzlich ganz leise. Sie gehen betroffen in die Stadt zurück. Unterwegs sind sie still und nachdenklich (alle Figuren wieder auf den unteren Teil des Tuches bewegen).
Immer mehr Menschen gehen weg, und es wird immer leerer auf Golgatha. Aber dort, etwas entfernt, stehen noch welche ganz dicht beieinander (am Rand auf dem Berg drei Figuren aufstellen). Sie reden leise und sehen sehr traurig aus. Wir schauen genau hin um zu sehen, wer das ist. Es sind die Freunde, die Jesus gut kannten und mit ihm unterwegs waren. Auch die Frauen, die immer an seiner Seite waren, sind dabei (drei Frauen aufstellen). Sie können nicht fassen, was gerade passiert ist. Wie kann das sein? Jesus hat ihnen so viel Hoffnung und Mut gegeben. Er hat so vielen Menschen geholfen. Und nun haben sie völlig machtlos miterlebt, wie Jesus getötet wurde. Sie sind unendlich traurig. Und jetzt? Sie wollen gar nicht weggehen. Auch wenn Jesus tot ist, wollen sie wenigstens in seiner Nähe bleiben. Sie können sich überhaupt nicht vorstellen, wie es jetzt weitergehen soll.

Illustration: Uli Gutekunst; aus: Bastelbogen Osterblume, Verlag Junge Gemeinde
Kehrvers (gemeinsam gesprochen):
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Ich war schwach, aber Gott ist meine Stärke.
Ich hatte keine Stimme, aber Gott singt in mir.
Ich war verletzt, aber Gott macht mich heil.
Heute erkenne ich wie nie zuvor:
Gott bleibt Sieger.
Davon wird in allen Häusern gesungen.
Gottes Recht besteht.
Gottes Gerechtigkeit herrscht.
Ja, so ist es und so bleibt es.
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Ich war am Ende,
aber Gott fängt mit mir neu an.
Ich lag am Boden, aber Gott hebt mich auf.
Ich lebe!
Ich kann Gottes Taten in die Welt hinausrufen.
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Gottes Gerechtigkeit ist ein offenes Tor.
Ich kann hineingehen.
Ja, Gott selbst hat mir dieses Tor geöffnet.
Dafür will ich ihm danken:
»Gott, du hast mich gehört. Du hast mir geholfen. Danke!«
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Schaut hin! Ein Wunder ist vor unseren Augen geschehen. Ein Wunder Gottes.
Stellt es euch so vor:
Die Bauleute warfen einen Stein fort,
denn sie meinten, dass er für das Haus nicht zu gebrauchen ist.
Und nun trägt dieser Stein das ganze Haus.
Ohne ihn könnte es nicht bestehen.
Ja, das ist ein Wunder vor unseren Augen.
Schaut hin und ruft mit mir:
»Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!«
Amen.
(Aus: »Dir kann ich alles sagen, Gott«, Rhein. Landeskonferenz Kirche mit Kindern, Düsseldorf 2024)
Wir feiern fröhlich Ostern heut (KKL 101);
Jesus lebt (KKL 104)
Mit den beschrifteten Ostereiern aus dem Suchspiel (s. III. Zur Gestaltung der Reihe«)
Lieber Gott!
Es gibt viel, was wir für uns
und für deine Welt suchen.
Das wollen wir dir jetzt sagen
und dich darum bitten.
Wer mag, kann eines der Ostereier, die ihr gefunden habt, in die Mitte legen. Lest vor, was auf dem Ei steht. (Kinder legen Ostereier ab und lesen vor. Jüngeren Kindern wird das Wort vorher gesagt. Die Mitarbeiter*innen ergänzen inhaltlich. Z. B. »Frieden« – Das suchen wir für die Menschen, die im Krieg leben müssen wie in der Ukraine. »Gesundheit« – Das suchen wir für alle kranken Menschen.
Die Kinder können auch eingeladen werden, eigene Ergänzungen zu machen.)
Abschluss Fürbitte:
Lieber Gott!
Du findest uns und findest unsere Bitten.
Danke, dass du uns hörst.
Amen.
Gott, ich (Hand auf die Brust legen)
suche dich (nach oben zeigen).
Bitte, finde mich (Hand auf die Brust legen)
und segne mich (beide Hände auf den Kopf legen).
Amen.
Material: Echte Ostereier; Schoko-Eier; Eier aus verschieden buntem Papier ausgeschnitten. Auf letzteren stehen Worte wie Frieden, Gesundheit, Freunde und Freundinnen, Hilfe, eine liebevolle Familie, Hoffnung, getröstet werden, heile Natur, Essen, Trinken, Gerechtigkeit, gegenseitiges Verstehen.
Siehe hierzu auch die Fürbitte »Was sucht ihr?« (oben)
Jesus ist auferstanden
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater
Die Ostergeschichte nach dem Matthäus-Evangelium.
12 Bildkarten inkl. komplett ausgearbeitetem Textvorschlag.
Illustriert von Petra Lefin
€ 18,00; Best.-Nr. 9007
… den Lebenden bei den Toten? – Der Ostermorgen
… auf eurem Weg? – Die Jünger von Emmaus
»Was sucht ihr Lebenden bei den Toten – Der Ostersonntag«
Zugänge für den VorbereitungskreisMaterial: dicke Filzer, großer Bogen Papier, auf dem steht: »Wenn ich über Ostern nachdenke, dann suche ich …«
Schreibend und schweigend kann der Satz ergänzt, Ideen dazu notiert werden. Alles, was geschrieben wurde, kann ergänzt, befragt, kommentiert oder verbunden werden. Anschließend kann über das Geschriebene ein Austausch stattfinden.
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische ElementeLieber Gott!
Manchmal sind wir unterwegs und denken, dass wir schon genau wissen, was uns am Ziel erwartet.
Z. B. wenn wir zu Oma und Opa fahren.
Oder wir in die Schule oder in die Kita gehen.
Manchmal sind wir morgens auch einfach traurig oder ärgerlich. Und wir denken: »Der ganze Tag wird so weitergehen.«
Und dann passiert etwas ganz anderes.
Etwas Überraschendes. Etwas, womit wir nicht gerechnet haben. Etwas, wonach wir gar nicht gesucht haben. Etwas, das uns tröstet, worüber wir uns freuen. Etwas, das alles zum Guten verändert.
Gott, schenke uns immer wieder solche freudigen Überraschungen.
Gott verändere immer wieder deine Welt zum Guten. Amen.
Lieber Gott!
Vielen Dank, dass Jesus lebendig ist!
Es war so traurig, als er gestorben war.
Du hast ihm das Leben neu geschenkt.
Auch wenn er nicht mehr hier auf der Erde ist, ist er lebendig bei dir.
Leben ist etwas Wunderbares, Gott.
Wie schön, dass du das Leben geschaffen hast.
Vielen Dank für unser Leben.
Vielen Dank für das Leben von allen,
die wir liebhaben und gerne mögen.
Vielen Dank, dass auch die Gestorbenen bei dir weiterleben können.
Amen.
Kreative Umsetzung der GeschichteMaterial: Holz-Ostereier (Höhe 6 cm, Kindergartenbedarf), diverse Farben
Zur Geschichte kann ein Ei gestaltet werden.
Für Ältere: Siehe unter »Erzählung für
Ältere«)
Erzählung für JüngereEine Erzählung im Sand
Material: Sanderzählsack oder stabiles Tuch mit Quarz- oder unbehandeltem Fugensand; 10 Figurenkegel (3 Kegel = Frauen mit unterschiedlich farbigen Stoffumhängen; 2 Kegel = Gestalten mit weißen Umhängen, 5 Kegel = Jünger); Plastikschüssel als Grabhöhle; Korb für das Erzählmaterial;
alle Erzählanweisungen sind aus der Sicht der Erzählperson.
Das ist Maria von Magdala.
(Eine Frau links vor sich in den Sand stellen.)
Das ist Maria, die Mutter von Jakobus. (Weitere Frau dazustellen)
Und das ist Johanna.
(Dritte Frau dazustellen)
Sie sind Freundinnen von Jesus. Sie sind mit ihm und seinen anderen Freunden durchs Land gezogen. Sie haben gehört, wie Jesus von Gott erzählt. Sie haben erlebt, wie Jesus Menschen geheilt hat.
Und sie haben gesehen, wie er am Kreuz gestorben ist. An diesem furchtbaren Freitag. Sie haben so viel geweint und sind unendlich traurig. Noch am Freitagabend ist Jesus in aller Eile in eine Grabhöhle gebracht worden. Denn der Samstag, der Schabbat, der Tag zum Ausruhen, bricht bald an. Für ein ordentliches Begräbnis war keine Zeit mehr.
Doch die drei Frauen konnten rechtzeitig vor dem Schabbat noch wohlriechende Öle und Salben zubereiten.
Nun ist der Samstag, der Schabbat vorüber. Und am Sonntagmorgen hält die drei Frauen nichts mehr. Jetzt wollen sie nachholen, was für sie zu einem ordentlichen Begräbnis gehört. Sie wollen Jesus noch einmal etwas Gutes tun, nach all dem Leid am Kreuz. Deshalb stehen sie ganz früh auf. Es ist noch dunkel draußen. Auch in ihnen ist es dunkel. Denn sie sind so traurig. Sie machen sich auf den Weg zur Grabhöhle, wo Jesus liegt.
(Frauen nach und nach langsam, diagonal durch den Sand gehen lassen.)
Gerade als die Sonne aufgeht, erreichen sie die Grabhöhle. Das hier ist die Grabhöhle. (Schüssel vor den Frauen aufrecht in den Sand hineinschieben und dabei den unteren Schüsselteil mit Sand befüllen; zusätzlich von hinten die Schüssel mit einem Sandwall stabilisieren. Das Ganze so anordnen, dass die offene Grabseite zu den Kindern zeigt.)
Die Frauen blicken auf. Und da sehen sie: Der Stein, der das Grab verschlossen hat, ist weggerollt. Das Grab ist offen. Also gehen sie hinein.
(Frauen ins Grab stellen)
Doch Jesus ist nicht dort. Das Grab ist leer. Darüber werden die drei noch trauriger.
Da treten zwei Gestalten zu ihnen.
(Zwei Gestalten an den rechten Grabrand stellen)
Die Gestalten tragen glänzende, leuchtende Gewänder. Die Frauen werden von Ehrfurcht ergriffen. Sie spüren: Das hier ist etwas ganz Besonderes. Und das macht ihnen großen Eindruck. In ihren Herzen wissen sie: »Das hier sind Gesandte Gottes, die vor uns stehen.« Deshalb verneigen sie sich tief vor den beiden Gestalten.
(Frauen mit Kopf nach vorne vor die Gestalten hinlegen)
Die Gestalten fragen die Frauen: »Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Erinnert euch daran, was er euch erzählt hat, als ihr noch zusammen in Galiläa wart: Dass er am Kreuz sterben und nach drei Tagen auferstehen wird.«
Ja, jetzt erinnern sich die Frauen wieder.
(Gestalten wegnehmen)
Sie stehen auf.
(Frauen hinstellen)
Sie drehen sich um.
(Frauen umwenden)
Und laufen zurück zu den anderen Freundinnen und Freunden von Jesus.
(Frauen rasch zur Ausgangsposition zurücklaufenlassen)
Das sind die anderen Freunde und Freundinnen von Jesus.
(Die Jünger dazustellen)
Die Frauen erzählen ihnen genau, was sie am Grab erlebt haben. Doch die glauben ihnen nicht. Sie halten das für völligen Unsinn.
Das ist Petrus.
(Auf eine Jüngerfigur zeigen)
Er steht als einziger auf und geht zur Grabhöhle.
(Petrus zur Grabhöhle gehen lassen)
Er bückt sich und schaut hinein.
(Figur vorbeugen und hineinschauen lassen)
Doch er sieht nichts, außer Leinentücher, die daliegen. Darin war Jesus eingewickelt, als man ihn beerdigt hat.
Petrus geht wieder weg vom Grab.
(Petrus umdrehen und zurückgehen lassen)
Und er wundert sich über das, was geschehen ist.
Ein Gespräch kann sich anschließen zu folgenden Fragen:
Erzählung für ÄltereErzählung mit Zuckerkreide
Material: Zuckerkreide (Herstellung: an eckiger, farbiger und weißer Tafelkreide das Papier entfernen, die Kreidestücke halbieren und 60 Minuten in stark gezuckertes Wasser legen. Erst kurz vor dem Malen herausnehmen und auf Teller legen. Die Kreide zum Malen quer nehmen); je Kind einen schwarzen Bogen Tonkarton (den Bogen quer falten; zum Malen den Bogen quer vor sich legen, die offene Seite zeigt nach oben); Küchenpapier.
Vor der Erzählung bekommt jedes Kind einen gefalteten Bogen. Während der Erzählung malt es nach, was die Erzählperson malt oder gestaltet frei. In jedem Fall genügend Zeit zum Malen geben.
Die Figuren werden einfach dargestellt: Kopf und dreieckiger Körper.
Maria von Magdala (links blaue Figur malen), Maria, die Mutter von Jakobus (rote Figur dazumalen) und Johanna (grüne Figur dazumalen) sind Freundinnen von Jesus. Sie sind mit ihm und seinen anderen Freunden durchs Land gezogen. Sie haben gehört, wie Jesus von Gott erzählte. Sie haben erlebt, wie Jesus Menschen geheilt hat.
Und sie haben gesehen, wie er am Kreuz gestorben ist. An diesem furchtbaren Freitag.
Sie haben so viel geweint danach und sind unendlich traurig. Noch am Freitagabend ist Jesus in aller Eile in eine Grabhöhle gebracht worden. Denn der Samstag, der Schabbat, der Tag zum Ausruhen bricht an. Für ein ordentliches Begräbnis ist keine Zeit gewesen.
Doch die Frauen konnten noch rechtzeitig vor dem Schabbat wohlriechende Öle und Salben zubereiten.
Nun ist der Samstag, der Schabbat, vorüber. Und am Sonntagmorgen hält sie nichts mehr. Jetzt wollen die Frauen nachholen, was bei ihnen zu einem ordentlichen Begräbnis gehört. Sie wollen Jesus noch einmal etwas Gutes tun, nach all dem Leid am Kreuz. Ganz früh sind sie auf. Es ist noch dunkel draußen. Auch in ihnen ist es dunkel, weil sie so traurig sind.
Gerade als die Sonne aufgeht, erreichen sie das Grab. (rechts braune Höhle/Bogen malen) Sie blicken auf. Und da sehen sie: Der Stein, der das Grab verschlossen hat, ist weggerollt. Das Grab ist offen. Also gehen sie hinein. Doch Jesus ist nicht dort. Das Grab ist leer. Darüber werden die drei wieder traurig.
Da treten zwei Gestalten zu ihnen. Die tragen glänzende, leuchtende Gewänder. (Mit Weiß und Gelb zwei Gestalten in die Grabhöhle malen) Die Frauen werden von Ehrfurcht ergriffen. In ihren Herzen wissen sie, dass hier Gesandte Gottes vor ihnen stehen. Daher verneigen sie sich tief vor den beiden Gestalten.
Die beiden fragen die Frauen: »Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Erinnert euch daran, was er euch erzählt hat, als ihr noch zusammen in Galiläa wart: Dass er am Kreuz sterben und nach drei Tagen auferstehen wird.«
Ja, jetzt erinnern sich die Frauen wieder daran. Deshalb drehen sie sich um und laufen zu den anderen Freundinnen und Freunden von Jesus. (Bogen so auffalten, dass die hintere Hälfte nach vorne, unten kommt. Dann auf die untere Hälfte links die drei Frauen und braun einige weitere Figuren malen.)
Die Frauen erzählen ihnen genau, was sie am Grab erlebt haben. Aber die glauben ihnen nicht. Sie halten das für leeres Gerede und völligen Unsinn. Nur Petrus steht auf und geht zur Grabhöhle. (Rechts braune Grabhöhle malen) Petrus bückt sich und schaut durch die Öffnung hinein. (Links der Grabhöhle braune Figur malen) Doch er sieht nichts außer den Leinentüchern, in die man Jesus gewickelt hat. (Weißes »Tuch« auf den Boden der Grabhöhle malen) Die liegen nutzlos im Grab. Da geht Petrus wieder weg vom Grab. Und er wundert sich über das, was geschehen ist.
Ein Gespräch kann sich zu folgenden Fragen anschließen:
Zum Schluss können die Bilder mit Zuckerkreide weiter gestaltet werden.
Mein Mini-Wimmelbuch von Ostern
Minibüchlein
Die kindgerechte Erzählung der biblischen Ostergeschichte wird begleitet von Bräuchen, die es rund ums Osterfest gibt, doppelseitigen Wimmelbildern zum Suchen, Entdecken und gemeinsamen Raten (hier machen kleine Symbole am Bildrand einen Anfang) und einem Rätsel auf der Buchrückseite. Ein schönes und unterhaltsames Mitgebsel für alle Kinder in der Kirche mit Kindern.
€ 2,00 (ab 25 Ex. je € 1,95; ab 20 Ex. je € 1,90); Best.-Nr. 2182
Zugänge für den Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische ElementeMaterial: Gießkelch und kleine Becher
»Wir teilen jetzt miteinander Brot und Saft – wie in der Geschichte. Und erinnern uns an Jesus. Er hat versprochen: Immer, wenn wir so miteinander Brot und Kelch teilen und uns erinnern, ist er da, auch wenn wir ihn nicht sehen.«
Kreative Umsetzung der Geschichte… für die Hosentasche o. ä. gestalten
Material: Holzfigurenkegel in verschiedenen Größen, Filzstifte, Stoffstücke, Klebstoff
Vom Weizenkorn zum Osterei
Kinder erleben die Passions- und Osterzeit
Die Passions- und Osterzeit ist zentral für unseren christlichen Glauben. Doch es ist gar nicht so leicht, diese Themen für Kinder begreiflich zu machen.
Dazu gibt es diese Arbeitshilfe, die jede Menge praxiserprobtes Material enthält:
Für viele Gruppen geeignet wie Kita, Grundschule, Gemeinde.
€ 19,80; Best.-Nr. 2125
Erzählung für JüngereEine Erzählung im Sand
Material: Sanderzählsack oder stabiles Tuch mit Quarz- oder unbehandeltem Fugensand; 7 Figurenkegel (1 Kegel = Jesus mit Stoffumhang; 6 Kegel = Jünger); 2 Bauklötze (für Jerusalem/Emmaus), Holzkreuz, Puppenstubentisch oder aus Bauklötzen, ein Stück Brot, Korb für das Erzählmaterial;
alle Erzählanweisungen sind aus der Sicht der Erzählperson.
Hier ist Jerusalem.
(mittig vor sich einen Bauklotz in den Sand legen) Vor drei Tagen ist dort etwas sehr Trauriges geschehen. Auf einem Hügel außerhalb der Stadt (links von Jerusalem Sandhügel formen) ist Jesus gekreuzigt worden und gestorben. (Kreuz in den Hügel stecken) Für die Freunde und Freundinnen von Jesus ist die Welt zusammengebrochen. Sie sind so traurig. Sie wissen nicht, was sie jetzt machen sollen. So ohne Jesus.
Das hier ist einer der Freunde Jesu. Er heißt Kleopas. (Kleopas in der geöffneten Hand herumzeigen, dann vor Jerusalem hinstellen) Und das hier ist noch ein Freund. Seinen Namen kennen wir leider nicht. (Zweite Figur in der geöffneten Hand herumzeigen, zu Kleopas stellen) Die beiden beschließen, nicht mehr in Jerusalem zu bleiben. Jetzt, wo Jesus tot ist. Sie wollen wieder nach Hause gehen. Zurück in ihr Dorf. Nach Emmaus. Hier ist Emmaus. (Bauklotz diagonal von Jerusalem stellen) Und das ist der Weg, der von Jerusalem nach Emmaus führt. (Mit einigen aneinandergelegten Fingern im Sand einen Weg von Jerusalem nach Emmaus ziehen) Auf diesem Weg gehen Kleopas und sein Freund. (Beide Figuren abwechselnd langsam ein Stück auf dem Weg gehen lassen und weitererzählen. Beachte: Fasse die Figuren am Körper an!)
Die beiden reden miteinander. Sie sprechen über Jesus. Sie sprechen darüber, wie er gestorben ist. Sie erinnern sich daran, wie es war, als Jesus noch lebte. (Figuren anhalten) Manchmal weinen sie auch.
Plötzlich ist da noch einer. (Jesus in der geöffneten Hand herumzeigen, zu den beiden stellen) Er geht einfach neben ihnen her und hört ihnen zu. (Jetzt die drei Figuren abwechselnd auf dem Weg gehen lassen) Schließlich fragt der Fremde: »Wovon redet ihr zwei da? Was ist denn geschehen?« Da bleiben sie stehen. (Figuren nicht weiterbewegen) »Weißt du denn nicht, was in Jerusalem geschehen ist?« – »Was denn?«, fragt der Fremde. Da antwortet Kleopas: »Na, das mit Jesus! Wir dachten, er kommt von Gott kommt. Er hat uns so viel von Gott erzählt. Wie Gott sich die Welt wünscht: gerecht und voll Frieden. Und er hat Menschen geheilt und wieder froh gemacht. Es war wunderbar mit ihm. Jetzt lebt Jesus nicht mehr. Sie haben ihn getötet. Das ist jetzt drei Tage her.« Und Kleopas‘ Freund ergänzt: »Und heute Morgen haben uns drei unserer Freundinnen erschreckt. Sie sind zur Grabhöhle gegangen, in die Jesus gelegt worden war. Aber der Stein, der das Grab verschlossen hatte, war weggerollt. Und das Grab war leer. Und dann waren da zwei Engel. Die haben ihnen gesagt: ›Jesus lebt.‹ Aber das kann doch gar nicht sein!«
Das alles erzählen die beiden dem Fremden. Der fragt: »Und was sucht ihr jetzt hier, auf diesem Weg?« – »Wir wollen einfach nur nach Hause«, sagt Kleopas. »Wir wollen dorthin zurück, wo alles noch gut war.« Der Fremde hört ihnen lange zu. Er lässt sie erzählen: von ihren Erinnerungen und ihrem Kummer. Er lässt sie weinen. Und das tut ihnen gut.
Schließlich beginnt der Fremde, zu reden (Figuren anhalten). Er erzählt davon,
… wie Gott Jesus ausgesucht und in die Welt geschickt hat als Messias, als Retter.
… dass Jesus so gelebt hat, wie Gott es will.
… wie Jesus für die Menschen da war und er Kranken und Traurigen geholfen hat.
… wie Jesus sich um Einsame und Verachtete gekümmert hat.
… wie er sich für alle Menschen eingesetzt hat und deshalb mit den Mächtigen Streit bekommen hat.
… wie er die Menschen wieder mit Gott zusammengebracht hat.
… und wie er bereit war, für seine Überzeugung sogar zu sterben, weil er wusste: Gott ist bei ihm.
Und während der Fremde so redet und ihnen all das erklärt, da wird es Kleopas und seinem Freund warm ums Herz. Schließlich kommen die drei nach Emmaus. (Figuren bis nach Emmaus gehen lassen) Inzwischen ist es Abend geworden. Die drei bleiben vor Kleopas‘ Haus stehen. (Links neben Emmaus mit dem Finger ein Viereck in den Sand zeichnen)
Da sagen die beiden zu dem Fremden: »Bleib doch bei uns. Es ist ja schon Abend geworden.« Der Fremde nickt, und zusammen gehen sie ins Haus. (Die drei Figuren ins Hausviereck stellen: Jesus mittig, die beiden anderen jeweils etwas schräg vor ihm) Sie wollen gemeinsam zu Abend essen. (Tisch zwischen die Figuren stellen) Auf dem Tisch liegt ein Brot. (Brotstück auf den Tisch legen) Der Fremde nimmt das Brot. (Erzähler*in nimmt Brotstück in beide Hände und hält es über den Tisch.) Er dankt Gott dafür. Dann bricht er es auseinander. (Brotstück durchbrechen) Ein Stück reicht er Kleopas (Stück auf dem Tisch zu Kleopas legen), das andere dessen Freund. (Ein Stück zum Freund legen)
Und da erkennen sie den Fremden. Da verstehen sie, wer sie die ganze Zeit begleitet hat. Und da ist Jesus verschwunden. (Jesus von oben mit einer Hand verdecken und wegnehmen, zurück in den Korb legen) Doch das macht den Jüngern jetzt nichts mehr aus!
Im Gegenteil. Kleopas sagt: »Mir ist ganz warm ums Herz geworden, als er uns unterwegs alles erklärt hat.« – »Ja«, sagt der Freund, »und diese Wärme ist immer noch da, weil Jesus wirklich lebt. Jesus ist bei uns, auch wenn wir ihn nicht sehen.« – »Komm!«, ruft da Kleopas. »Wir müssen zurück nach Jerusalem und es den anderen erzählen.«
Und so laufen sie schnell zurück nach Jerusalem. (Beide Figuren abwechselnd schnell nach Jerusalem zurückgehen lassen)
Hier sind die anderen Freundinnen und Freunde von Jesus. (Figuren herumzeigen und zu Jerusalem stellen) Die sagen den Kleopas und seinem Freund: »Jesus lebt! Petrus hat ihn gesehen!« Da nicken Kleopas und sein Freund eifrig und sagen: »Wir auch! Er ist mit uns gegangen. Den ganzen Weg bis nach Emmaus. Aber erkannt haben wir ihn erst, als er das Brot auseinandergebrochen und uns gegeben hat.«
Die Emmausgeschichte
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater

Auch mit den eindrücklich von Petra Lefin illustrierten Bildern (DIN-A3) wird die Geschichte nacherlebbar.
12 Bildkarten inkl. komplett ausgearbeitetem Textvorschlag
€ 18,00; Best.-Nr. 3407
Osterpanorama
Bastelbogen

Zu diesem Bastelbogenklassiker gibt es nicht viel zu sagen: Aus 5 Einzelszenen entsteht ein ca 60 cm breites Panorama in 3D-Optik, das die Passions- und Ostergeschichte erzählt und ausgemalt werden kann.
€ 2,60 (ab 10 Ex. je € 2,40);
Erzählung für Ältere
Erzählung mit Legebild
Material: 3 Holzkegelfiguren (eine davon mit Stoffumhang); geschwungener Weg aus Tonpappe; ein Stück Brot; Karteikarten
DIN A6; Stifte.
Alle Erzählanweisungen sind aus der Sicht der Erzählperson.
Zwei Menschen.
(Die zwei Figuren ohne Umhang links stellen)
An einem Ort, an dem sie nicht zu Hause sind. Sie haben etwas Trauriges erlebt.
Ich frage mich: Welche traurigen Erlebnisse können Menschen haben?
(Die Kinder können ihre Ideen auf Karten schreiben, die sie zu den beiden Figuren legen können. Wer mag, liest das Geschriebene dabei vor. Genügend Zeit geben.)
Ja, all das sind traurige Erlebnisse, die Menschen haben können. Diese beiden hier sind Freunde von Jesus. Und sie haben erlebt, dass Jesus in Jerusalem getötet wurde. Das ist ihr trauriges Erlebnis. Jetzt wollen sie nicht mehr in Jerusalem bleiben. (Papierweg diagonal zu den Figuren legen) Sie machen sich auf den Weg. Sie wollen wieder nach Hause zurück. In ihr Dorf, nach Emmaus. (Figuren ein Stück gehen lassen)
Ich frage mich: Warum wollen die beiden nach Hause? Was suchen sie dort?
(Wie oben)
Ich denke, sie wollen zurück, weil sie sich zu Hause geborgen fühlen. Vielleicht weil sie dort leichter vergessen können, was geschehen ist. Vielleicht weil sie sich wünschen, dass alles so sein soll wie vor dem traurigen Ereignis.
So gehen sie miteinander. (Figuren stets langsam weiterbewegen)
Plötzlich gesellt sich einer zu ihnen. (Jesusfigur dazustellen) Sie haben diesen Fremden gar nicht kommen sehen. Er ist einfach da. Und er fragt die beiden: »Was ist passiert?« Und die beiden erzählen. Die beiden können sich alles von der Seele reden: »Wir haben Jesus sehr gemocht. Wir haben gehofft, dass mit Jesus alles anders und besser wird für die Menschen. Jetzt sind wir so traurig, weil er tot ist. Und wir wissen nicht, wie es jetzt weitergeht. Es gibt auch Gerüchte, dass Jesus wieder lebendig ist. Aber das sind natürlich nur Gerüchte. Denn das ist Unsinn.«
Ich frage mich: Wie ist das, wenn jemand wirklich zuhört?
(Wie oben)
Der Fremde hört zu. (Alle drei Figuren stetig weiterbewegen) Und dann erzählt er. Er erzählt davon,
… wie Gott Jesus ausgesucht und in die Welt geschickt hat als Messias, als Retter.
… dass Jesus so gelebt hat, wie Gott es will.
… wie Jesus für die Menschen da war und er Kranken und Traurigen geholfen hat.
… wie Jesus sich um Einsame und Verachtete gekümmert hat.
… wie er sich für alle Menschen eingesetzt hat und deshalb mit den Mächtigen Streit bekommen hat.
… wie er die Menschen wieder mit Gott zusammengebracht hat.
… und wie er bereit war, für seine Überzeugung sogar zu sterben, weil er wusste: Gott ist bei ihm.
Schließlich kommen sie in Emmaus an. (Figuren zum Ende des Weges gehen lassen) Es ist Abend geworden. Und die beiden laden den Fremden ein, gemeinsam zu Abend zu essen. (Brot zu den Figuren legen) Der Fremde nimmt das Brot (Brot nehmen), dankt Gott dafür, bricht es auseinander (Brot teilen) und gibt jedem der Freunde ein Stück (zu jedem ein Stück legen) Da erkennen sie ihn. Es ist Jesus!
Im nächsten Moment ist Jesus weg. (Jesusfigur wegnehmen) Doch das ist jetzt für die Freunde gar nicht mehr schlimm.
Ich frage mich: Was hat sich für die beiden Freunde verändert?
Was werden sie jetzt wohl machen?
(Wie oben)
Den beiden Freunden ist warm ums Herz geworden. Das hat schon unterwegs angefangen, als Jesus mit ihnen gegangen ist. Diese Wärme ist immer noch da, weil Jesus lebt. Weil er bei ihnen ist – auch wenn sie ihn nicht sehen. Deshalb stehen die beiden auf und laufen zurück nach Jerusalem.
(Figuren rasch den Weg zurücklaufen lassen) Denn das sollen alle erfahren.
Peter Hitzelberger (Hg)
Jesus-Geschichten mit Legematerial erzählen
Wer weiteres Material zu den Passions- und Ostergeschichten möchte und zusätzliche Informationen zu den biblischen Texten oder Impulsen für das Gespräch mit den Kindern für hilfreich erachtet, ist mit diesem Buch an der richtigen Stelle.
Außer dem oben Genannten enthält es aussagekräftige Fotos, die kompletten Erzähltexte, Hinweise zum Legematerial sowie Gebets- und Liedvorschläge.
€ 21,00; Best.-Nr. 2178
junge-gemeinde.de


Adobe Stock – © miss irine (KI)
Kindermutmachlied (KuS 470, KKL 338);
Wir sind die Kleinen in der Gemeinde
(KKL 160, LJ 428, MKL1 105);
Wir sind Wunderkinder (KuS 490, Einfach Spitze. 150 Knallersongs für Kinder 37);
Das wünsch ich sehr
(KuS 410, KKL 33, HuT 315, EGplus 104, MKL1 5);
Kommt herbei, singt dem Herrn
(KuS 328, KG 176, EGplus 35)
Verbindende Elemente für die Gottesdienste der Reihe können der Segen und Psalm 121 in der Liturgie sein.
Möglich ist auch die neuere Interpretation dieses Psalms in EG WUE 769, KuS 672
oder in leichter Sprache mit Kehrvers.
Letztere Version und der Segen sind am
1. Sonntag der Reihe zu finden.
Christiane Fauth
Hallo, hereinspaziert!
Erlebnisgottesdienste für kleine Leute im Krabbel- und Kindergartenalter
Wie wichtig Gott die ganz kleinen Menschen sind, bringt auch dieses Buch zum Ausdruck. Mit grundsätzlichen Überlegungen zu Gottesdiensten für kleine Leute grundsätzlich und Erlebnisgottesdiensten im Speziellen sowie den 12 ausgearbeiteten Erlebnisgottesdiensten lädt es schon die Jüngsten ein, von Jesus zu erfahren.
€ 16,95; Best.-Nr. 2115

Für Jesus spielen Kinder eine besondere Rolle. Als Vorbild im Glauben stellt er sie in die Mitte, segnet sie und nimmt sie ernst. Und so ist es kein Wunder, dass ein Kind mit seinem Handeln dazu beiträgt, dass in der Geschichte von der Speisung der 5000 alle satt werden. Auch in der Kinderkirche sollen Kinder spüren: »Ich bin nicht zu klein. Ich kann mitreden, wenn es um Gott geht. Und ich kann mithelfen, dass es anderen gutgeht.«

Bei Gott bin ich groß
12 Seiten; 2,40 € (ab 10 Ex. je € 2,20; ab 40 Ex. je € 2,00)
Best.-Nr. 101-04-26

Nicht zu klein zum Hören: Samuel – ein wahrhafter Held
Nicht zu klein zum Kämpfen: David – ein mutiger Held
Nicht zu klein zum Retten: Miriam – eine clevere Helding
Nicht zu klein fürs Abendmahl: ein Kind – ein spontaner Held
Gottes kleine Helden
Abendmahl für kleine (und große) Hände: sehen – teilen – feiern
Abendmahlsliturgie für die Kita
Zugänge für den Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische ElementeDa rief Gott nach Samuel (Bibelhits. 100 Kinderlieder zum Alten und Neuen Testament 45)
Siehe hierzu unter »Liturgische Elemente«
Oder Psalm 121 in einfacher Sprache, ergänzt durch einen Kehrvers (fett):
Gott behütet mich, heute und immer.
Ich schaue hinauf zu den Bergen.
Woher kommt Hilfe?
Mir hilft Gott.
Gott behütet mich, heute und immer.
Er hat Himmel und Erde gemacht.
Gott passt auf. Dann gehst du sicher.
Gott passt auf. Er ist immer wach.
Was immer du tust, Gott ist da.
Gott behütet mich, heute und immer.
Am Tag, wenn die Sonne scheint.
Und in der Nacht,
wenn der Mond am Himmel ist.
Gott behütet dich vor allem Bösen.
Gott behütet mich, heute und immer.
Deine Seele bleibt gesund.
Gott behütet dein Ende.
Und deinen neuen Anfang.
Jetzt, heute, morgen, jeden Tag, immer.
Gott behütet mich, heute und immer.
Gott gebe uns Mut.
(Mit der Faust auf die Brust klopfen)
Gott gebe uns Kraft.
(Arme anwinkeln und Muskeln anspannen)
Gott mache uns klug.
(Mit Zeigefinger an Stirn und wieder wegbewegen)
Gott lasse uns immer spüren, dass er da ist. (Sich selbst umarmen)
Über dir, unter dir und um dich herum.
(Hände nach oben, nach unten, dann um sich selbst drehen)
Amen. (Hände falten)
Kreative Umsetzung der GeschichteEs ist wichtig, dass Kinder von Erwachsenen gehört und ernst genommen werden. Daher werden im Anschluss an die Erzählungen kleine Szenen zum Thema gespielt: »Ich errege bei einem Erwachsenen Aufmerksamkeit.«
Anschließend findet ein Austausch statt:
Aus einem (bemalten) Papier/Karton wird eine Flüstertüte gerollt, die auch als Hörrohr verwendet werden kann.

(Beide Fotos: Friederike Heinzmann)
wird ein Kind auf Papier aufgemalt. Die Kinder können in dieses Kind Heldeneigenschaften malen/schreiben (siehe hierzu auch »Zur Gestaltung der Reihe«)


Ihr könnt diese Biegepuppe (12 cm hoch) nach Belieben auch für andere Personen verwenden. Zusammen mit einigen weiteren Biegepuppen* kann die Samuelgeschichte den Kindern eindrücklich erzählt werden.
€ 9,70; Best.-Nr. 664
* Z. B. mit dem Biegepuppen-Schnupperset 1 (Best.-Nr. S676) und Biegepuppen-Schnupperset 2 (Best.-Nr. S677).
David und Goliat
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater

Passt zum nächsten Sonntag
Die Bilder von Petra Lefin bieten eine weitere Möglichkeit, die Geschichte vom mutigen, kleinen Hirtenjungen zu erzählen.
€ 18,00; Best.-Nr. 3266
Erzählung für JüngereEs ist Nacht. Samuel liegt in seinem Bett. Samuel ist ein Kind. Er wohnt an einem besonderen Ort. Er wohnt in einem Tempel. Ein Tempel ist so etwas Ähnliches wie eine Kirche. Menschen treffen sich dort, um zu Gott zu beten. Dort wohnt auch der Priester Eli. Eli ist ein Mann Gottes. Er kennt sich gut aus mit Gott. Samuels Mama möchte, dass Samuel auch ein Mann Gottes wird. Deshalb wohnt Samuel bei Eli.
Jetzt liegt Samuel im Bett. Auch Eli schläft schon. Plötzlich hört Samuel eine Stimme: »Samuel.«
Überrascht setzt sich Samuel im Bett hin. Dann steht er auf und geht zu Eli. »Was Eli wohl mitten in der Nacht von ihm will?« Samuel weckt Eli: »Hier bin ich. Du hast mich gerufen.« Eli reibt sich müde die Augen. »Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen.«
Samuel legt sich wieder ins Bett. Gerade, als er eingeschlafen ist, hört er wieder die Stimme: »Samuel.« Samuel wundert sich. Er steht auf und geht zu Eli: »Hier bin ich. Du hast mich gerufen.« Eli wird jetzt ein bisschen wütend. Er schickt Samuel wieder zurück ins Bett. Samuel zieht die Bettdecke über den Kopf und schläft ein. Plötzlich hört er wieder die Stimme: »Samuel.« Samuel erschrickt. Außer ihm und Eli ist doch niemand im Tempel. Wieder geht Samuel zu Eli. Er weckt Eli. Samuel sagt: »Du hast mich gerufen.« Eli schüttelt den Kopf. Dann kratzt er sich am Kopf. »Das könnte es sein«, sagt Eli nachdenklich. »Samuel, das ist die Stimme Gottes, die du hörst. Wenn du sie das nächste Mal hörst, sagst du: ›Rede. Ich höre dir zu.‹«
Samuel legt sich wieder hin und schläft ein. Da hört er wieder die Stimme: »Samuel.« Da sagt Samuel: »Hier bin ich. Rede. Ich höre dir zu.« Und Gott redet mit Samuel. Gott hat eine wichtige Botschaft für Samuel. Samuel soll sie Eli weitersagen. Aber was Gott da sagt, ist gar nicht gut für Eli. Samuel erschrickt.
Am nächsten Morgen möchte Eli wissen, was Gott zu Samuel gesagt hat. Samuel schüttelt traurig den Kopf. Er traut sich nicht, Eli zu sagen, was er gehört hat. Eli will das bestimmt nicht hören. Eli wird ihm nicht glauben. Eli wird denken: »Samuel ist ja nur ein Kind.«
Aber da täuscht sich Samuel. Eli möchte alles wissen, auch das Schreckliche. Eli hört gut zu. Er sagt zu Samuel: »Ich glaube dir. Das war Gott, der mit dir geredet hat. Er wird tun, was er für richtig hält.«
Ab da redet Gott immer wieder mit Samuel. Samuel bekommt viele Botschaften von Gott. Er erzählt sie weiter. Samuel ist ein Held Gottes.
Erzählung für ÄltereSpielszene
Die Erzählperson verkleidet sich.
Ich bin ein Kind. Ich heiße Samuel. Ich bin ein kleiner Held Gottes. In der Bibel stehen Geschichten von mir. Ohne mich gäbe es diese Geschichten nicht. Eine Geschichte handelt vom Hören und Gehörtwerden. Aber das wusste ich am Anfang nicht. Ich wusste nicht, dass ich hinhören und Gott zuhören muss. Und ich wusste auch nicht, dass es Mut braucht, Gottes Botschaft weiterzugeben. Und dass es wichtig ist, dass andere mir zuhören, wenn ich eine Botschaft habe. Wir Kinder erleben es ja oft, dass uns nicht geglaubt wird. Oft denken die Erwachsenen, wir sind zu klein. Sie hören uns nicht zu. Sie denken, wir wissen nichts oder wissen zu wenig. Sie denken, wir sind nicht stark oder mutig genug. Sie fragen sich: »Was kann ein Kind schon ausrichten?«
Aber meine Geschichte zeigt: Bei Gott ist das anders. Gott redet auch mit uns Kindern. Wir haben Botschaften. Und die Erwachsenen müssen uns zuhören.
Meine Geschichte beginnt eigentlich bereits vor meiner Geburt. Meine Mutter hat lange kein Kind bekommen. Dabei hat sie sich so sehr gewünscht, dass ich geboren werde. Immer wieder hat sie Gott darum gebeten. Sie hat Gott versprochen, dass ich ein Mann Gottes werde, wenn ich groß bin. Und dann wurde meine Mutter endlich schwanger, und ich kam zur Welt. Meine Mutter hielt ihr Versprechen. Damit ich ein Mann Gottes werde, wohne ich jetzt bei Eli. Eli ist ein Priester. Er ist selbst ein Mann Gottes. Ich wohne bei Eli im Tempel. Eli lehrt mich alles, was er über Gott weiß. Eli zeigt mir, wie man Gottesdienste feiert und die richtigen Gebete spricht.
Und dann kommt diese eine Nacht …
Wie jeden Abend lege ich mich im Tempel schlafen. Nur die Lampe Gottes brennt noch. Auch Eli hat sich bereits hingelegt und schläft. Plötzlich werde ich wach. Da hat mich doch jemand gerufen. Ganz deutlich habe ich meinen Namen gehört: »Samuel.« Ich gehe zu Eli und wecke ihn. Aber er hat mich nicht gerufen. Er schickt mich wieder ins Bett.
Gerade als ich eingeschlafen bin, höre ich wieder diese Stimme: »Samuel.« Wieder gehe ich zu Eli und wecke ihn. Eli wird langsam wütend. Erwachsene mögen es nicht, wenn wir Kinder sie im Schlaf stören. Oft denken sie: »Da ist doch nichts. Es gibt also keinen Grund, dass die Kinder uns wecken.« Eli schickt mich zurück in mein Bett.
Im Bett ziehe ich die Decke über den Kopf. Ich will nichts hören: keine Stimme und auch keine anderen Geräusche. Aber als ich schlafe … wieder: »Samuel.« Mir ist ganz schlecht. Im Tempel ist doch niemand. Deshalb wird Eli wieder sagen, dass er mich nicht gerufen hat. Aber wer soll es denn sonst sein?
Weil ich mir nicht anders zu helfen weiß, gehe ich doch zu Eli. Zögerlich wecke ich ihn. Eli reibt sich die Augen. Jetzt denkt er nach. Er kratzt sich am Kopf. Dann murmelt er: »Ja … das könnte sein.« Etwas lauter sagt er zu mir: »Samuel, das ist Gott. Wenn du das nächste Mal die Stimme hörst, antwortest du: ›Rede, Herr, dein Knecht hört.‹« Damit schickt mich Eli wieder ins Bett.
Erneut lege ich mich hin. Und zum vierten Mal höre ich die Stimme. Aber jetzt weiß ich, was ich zu tun habe. Also antworte ich: »Rede, Herr, dein Knecht hört.« Und dann beginnt Gott, mit mir zu reden. Lange und viel. Ich höre zu. Lausche seinen Worten. Spüre sie in meinen Ohren und in meinem Herzen. Aber was ich da höre, macht mir Angst. Gott hat eine Botschaft für Eli. Ich soll sie Eli weitersagen.
Doch das, was Gott da sagt, ist keine gute Botschaft. Die Botschaft bedeutet nämlich Unheil für Eli und seine Familie. Also wird Eli die Botschaft nicht hören wollen. Und wenn ich sie ihm sage, wird er mir nicht glauben. Er wird denken: »Ach, der Samuel ist ja noch ein Kind. Das hat eben schlecht geträumt.«
Aber da täusche ich mich über Eli.
Denn am nächsten Morgen möchte Eli genau wissen, was Gott gesagt hat. Zuerst traue ich mich gar nicht, etwas zu erzählen. Aber Eli ermutigt mich, jedes Wort zu sagen und nichts zu verheimlichen. Und so rede ich. Ich überbringe ihm die Botschaft Gottes. Zum Schluss nickt Eli traurig und sagt: »Ja, das war Gott, der da mit dir gesprochen hat. Gott wird tun, was er für richtig hält.« Ich war erleichtert: Eli glaubt mir.
Nach Eli werden mir noch viele andere Menschen glauben. Könige und solche, die einmal König werden. Gott führt durch mich sein Volk in einer Zeit des Umbruchs. Viel verändert sich. Ich bin Gottes Prophet. Durch mich nimmt Gott Einfluss auf das Leben von Menschen.
Das ist meine Geschichte mit Gott, sie zeigt: Wir kleinen Heldinnen und Helden müssen zuhören und hinhören und uns dann Gehör verschaffen. Und in allen von uns steckt ein Held oder eine Heldin.
Heute sind zwei Bücher in der Bibel nach mir benannt. Schaut mal, wo ihr sie findet.
Zugänge für den Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische ElementeIn diesem Gottesdienst kann Psalm 23 gesprochen werden. Dieser Psalm wird David zugeschrieben, der als Hirtenjunge Schafe hütet. Das Bild vom Hirten, der sich um die Schafe kümmert, wird im Psalm auf die Beziehung zwischen Gott und Menschen übertragen.
Kreative Umsetzung der GeschichteNach der Erzählung wird dieses bekannte Spiel – jetzt mit »Goliath« – gespielt.
Auf eine Papierrolle wird der Umriss einer zwei Meter großen Figur gezeichnet und aufgehängt. Die Kinder stellen sich davor. Sie können sich zu folgenden Fragen äußern:
Anschließend wird gemeinsam überlegt, welche Möglichkeiten es gibt, solche Riesen zu besiegen.
Die Ideen der Kinder werden nach Möglichkeit umgesetzt.
Die Figur vom vergangenen Sonntag kann ebenfalls weiter mit »Heldeneigenschaften« ausgefüllt und beschriftet werden (siehe hierzu auch »Zur Gestaltung der Reihe«)
(Foto: Friederike Heinzmann)
Mit den Kindern werden kleine Mutsymbole gesucht und gebastelt: Handschmeichler aus einem Stein, der beschriftet oder bemalt wird; ein Glücks(klee)blatt aus Papier ausgeschnitten und ein Mut machender Bibelvers draufgeschrieben … (s. Foto, Ecke unten links).
Aus Pappbechern und Luftballons (s. restlicher Teil des Fotos).

Mutig ist, wer Hilfe holt!
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater
Was hilft bei Mobbing unter Kindern? Ferri der Fisch versteht die Welt nicht mehr: Plötzlich sind alle gemein zu ihm.
Mit einer klar strukturierten Handlung und sympathischen Protagonisten, in die sich die Kinder gut einfühlen können, zeigt die Geschichte die Mechanismen von Mobbing kindgerecht auf.
16 DIN-A3-Bildkarten inkl. sofort verwendbarem Erzählvorschlag. Für Grundschule, Kita- und Kindergruppen geeignet.
Erzählung für JüngereDavid ist ein Hirtenjunge. Er hütet Schafe und Ziegen. Das heißt, er passt auf sie auf. David ist das jüngste Kind in der Familie.
Dann gibt es Krieg. Davids Brüder müssen gegen die Philister kämpfen. Die Philister sind die Feinde. Eines Tages schickt Davids Papa ihn zu seinen Brüdern. »Schau nach, wie es deinen Brüdern geht und bring ihnen etwas zu essen«, sagt der Papa. David geht zu seinen Brüdern. Sie sind in einem Lager mit vielen Zelten. Alle dort sind Soldaten. Alle müssen gegen die Philister kämpfen. Aber sie haben große Angst.
Bei den Philistern gibt es einen Riesen. Er ist viel größer als alle anderen. Er ist stark. Er kann gut kämpfen und er hat ein scharfes Schwert. Der Riese heißt Goliath. Goliath macht sich über Gott und über Davids Volk lustig. Dann sagt Goliath: »Wenn mich einer von euch besiegt, dann gewinnt ihr.«
David sieht und hört Goliath. David geht zu König Saul. David sagt zu ihm: »Ich kämpfe gegen Goliath.« König Saul findet das keine gute Idee. David ist viel zu klein und zu jung dafür. David sagt ihm: »Wenn ich die Schafe hüte, muss ich gut aufpassen. Ich muss sie vor wilden Tieren beschützen. Ich habe schon gegen Löwen und Bären gekämpft.« Jetzt sagt König Saul Ja. Er gibt David eine schwere Rüstung, einen Helm und ein Schwert. Aber das ist alles zu groß und zu schwer für David. Stattdessen geht David zum Bach. Dort gibt es viele Steine. Richtige Mutsteine. Er sammelt fünf Steine. David braucht die Steine für seine Steinschleuder. Mit der kann er richtig gut schießen.
Und dann ist es so weit, David geht zu den Philistern. Als der Riese Goliath den kleinen David sieht, fängt Goliath laut an zu lachen. Er lacht David und Gott aus. Aber Goliath ärgert sich auch. Er will nicht gegen ein Kind kämpfen. Das ist doch viel zu einfach. Er will gegen einen starken, großen, gefährlichen Soldaten kämpfen. Goliath sagt gemeine Sachen über David und über Gott. David wehrt sich. Er sagt: »Ich kämpfe zusammen mit Gott. Ich werde dich besiegen.« Das macht Goliath so wütend, dass er sein Schwert zieht. Er greift an. David nimmt einen Stein. Er legt ihn in die Steinschleuder, zielt und trifft den Riesen genau am Kopf. Goliath fällt um. Er bleibt wie tot liegen. David hat den Riesen Goliath besiegt. Gott hat David geholfen. Der kleine Hirtenjunge David wird ein großer Held.
Später heiratet er die Prinzessin und wird König. Außerdem dichtet er viele Lieder. Die Geschichte zeigt: Manchmal muss man über sich hinauswachsen. Gott hilft uns. Gott macht uns zu Heldinnen und Helden.
Erzählung für ÄltereSpielszene
Die Erzählperson verkleidet sich.
Ich bin ein Kind. Ich heiße David. Ich bin ein kleiner Held Gottes. In der Bibel stehen Geschichten von mir. Ohne mich gäbe es diese Geschichten nicht. Eine dieser Geschichten handelt davon, dass man manchmal mutig über sich hinauswachsen muss. Man muss sich dem stellen, was Angst macht. Gott hilft dabei. Aber das wusste ich am Anfang noch nicht. Wir Kinder erleben es ja oft, dass Erwachsene denken, wir Kinder seien ängstlich. Sie glauben, wir Kinder sind nicht mutig und stark. Sie fragen sich: »Was kann ein Kind schon ausrichten?«
Aber meine Geschichte zeigt: Bei Gott ist das anders. Gott gibt uns Mut. Mit Gottes Hilfe können wir über uns hinauswachsen und die Angst und das Böse besiegen.
Alles beginnt damit, dass ich wie an jedem Tag die Schafe und Ziegen hüte. Ich passe auf, dass ihnen nichts passiert. Während ich aufpasse, mache ich oft Musik. So auch heute. Da kommt einer meiner Brüder zu mir. Ihr müsst wissen: Ich habe sieben Brüder und zwei Schwestern. Ich bin der Jüngste. Mein Bruder sagt: »Der Prophet Samuel ist da.« Samuel ist auch ein Held Gottes. Der will mich sehen. Mich! Obwohl ich ein Kind bin. Als Samuel mich sieht, sagt er: »Du wirst einmal König von Israel.« Ich kann das gar nicht glauben. Ich bin doch nur ein Hirtenjunge.
Aber dann kommt der Krieg. Die Philister kämpfen gegen uns. Meine Brüder müssen in den Krieg ziehen. Ich bin zu jung dafür. Eines Tages schickt mich mein Vater zu meinen Brüdern. Er sagt: »Bring deinen Brüdern zu essen und schaue nach, wie es ihnen geht.« Ihr müsst wissen: Krieg ist gefährlich. Es passieren schlimme Dinge und es sterben Menschen. Mein Vater hat große Angst um meine Brüder. Ich auch. Mit dem Essen komme ich im Lager unserer Soldaten an. Meine Brüder sind ganz vorne.
Man sieht die Philister. Einer der Philister ist viel größer als alle anderen. Er ist ein Riese. Er heißt Goliath. Er ist gut bewaffnet und sieht gefährlich aus. Dann brüllt er plötzlich mit donnernder Stimme los. Vor Schreck wird mir schlecht. Auch ich bekomme Angst. Goliath brüllt: »Ihr Feiglinge! Hat euer Gott euch verlassen? Kämpft endlich gegen mich. Wenn einer von euch mich besiegt, dann gewinnt ihr den ganzen Krieg.« Goliath beleidigt meine Brüder, mein Volk und unseren Gott. So eine Unverschämtheit!
»Ich werde gegen ihn kämpfen!«, denke ich wütend und stapfe zu König Saul. »Was? Du willst gegen den Riesen Goliath kämpfen?« König Saul mustert mich von oben bis unten. König Saul sieht ängstlich und traurig aus. »Das ist viel zu gefährlich. Du bist doch nur ein Kind.« Mutig sage ich: »Hab keine Angst, König Saul. Als Hirtenjunge habe ich schon gegen Löwen und Bären gekämpft. Ich muss doch die Lämmer und Schafe beschützen.«
Ich sehe dem König an, dass er mich immer noch für zu klein und zu schwach hält. Doch er gibt mir eine Rüstung und ein Schwert. Aber das passt mir alles nicht. Es ist zu groß und zu schwer für mich. Ich gehe zum Bach. Ich weiß: Gott ist bei mir. Gott gibt mir Mut.
Am Bach sehe ich fünf Steine. Es sind gute Steine für meine Steinschleuder. Genau die brauche ich. Ich stecke sie in meine Tasche. Ich atme noch einmal tief durch. Ich muss tun, was getan werden muss. Dann gehe ich in Richtung Philister.
Goliath sieht mich schon von weitem. Er fängt an zu lachen. Dann wird er furchtbar wütend: »Was? Ihr Feiglinge! Habt ihr nichts Besseres aufzubieten als ein Kind? Ich soll gegen ein Kind kämpfen?« Wieder beleidigt Goliath uns und Gott. Mutig rufe ich ihm entgegen: »Ich werde dich besiegen! Gott ist an meiner Seite.« Das macht Goliath noch wütender. Er zieht sein Schwert und greift an. Ich fasse in meine Tasche, nehme einen der Steine und lege ihn in meine Schleuder. Dann fange ich an, sie zu schwingen. Ich ziele. Und … Schuss!
Goliath fällt um. Ich habe ihn genau am Kopf getroffen. Hinter mir bricht Jubelgeschrei aus. Ich kann es noch gar nicht fassen. Ich bin ein Held Gottes.
Viel passiert dann noch, bis ich selbst König werde, wie der Prophet Samuel es gesagt hat: Ich musiziere für König Saul. Heirate seine Tochter Michal. Und erlebe Abenteuer mit Jonathan, dem Sohn von König Saul.
Als ich dann König bin, werde ich der berühmteste König Israels. Noch heute träumen die Menschen von der Zeit, als ich König war.
In meiner Heimatstadt Bethlehem wird lange nach mir Jesus geboren. Der Sohn Gottes ist einer meiner Nachkommen. Er tritt in meine Fußstapfen … und übertrifft mich! Aber das ist eine andere Geschichte.
In meiner Geschichte mit Gott, zeigt sich: Wir kleinen Heldinnen und Helden müssen manchmal über uns hinauswachsen und die Angst besiegen. Gott ist an unserer Seite. Er schenkt uns Mut. Und in allen von uns steckt ein Held oder eine Heldin.
Zugänge für den VorbereitungskreisZunächst wird im Vorbereitungskreis gesammelt, was über die biblische Figur Miriam bereits bekannt ist. (Siehe hierzu auch »Erzählung für Ältere«)
Dann wird die Bibelgeschichte 2. Mose 2,1–10 gelesen.
Im Anschluss findet ein Austausch über das Gelesene statt:Was ist neu?
Was überrascht?
Was irritiert?
Was gefällt mir an dem Text?
Wo habe ich meine Probleme damit?
Was kann der Text uns und Kindern heute mitgeben?
Zum Text / Zum ThemaIn Ägypten werden die Israeliten vom Pharao versklavt und unterdrückt. Alle neugeborenen, männlichen Nachkommen des Volkes Israel sollen sterben, um das Volk zu schwächen.
Auch das Leben des kleinen Mose ist bedroht. Die Mutter kann ihren Sohn die ersten Monate verstecken. Später wird er in einem Korb am Nilufer versteckt. Moses Schwester Miriam bleibt in der Nähe und beobachtet das Geschehen.
Als die Pharaonentochter das Baby findet und erkennt, dass es sich um ein Kind der Israeliten handelt, wird Miriam aktiv. Sie hilft der Prinzessin aus der Zwickmühle. Miriam hat bemerkt, dass diese Mitleid mit dem kleinen Jungen hat. Deshalb bietet sie an, eine Amme für das Baby zu finden – die eigene Mutter. Der kleine Bruder wird gerettet und kehrt zu seiner Familie zurück. Miriams kluge und mutige Tat ermöglicht die spätere Rettung des Volkes Israel durch Mose.
Auch am Auszug aus Ägypten und der Wüstenwanderung ist Miriam beteiligt. Im sogenannten Miriam-Lied, einem der ältesten Texte der Bibel (2. Mose 15,20–21), besingt sie die Rettung und den Sieg Gottes über die ägyptischen Verfolger. Dabei leitet sie die Frauen im Singen und Tanzen an. Zudem wird sie als Prophetin bezeichnet.
Später stellt sie – zusammen mit dem Bruder Aaron – die Position Moses infrage. Vermutlich steckt hinter diesem Verhalten Neid und Eifersucht auf den jüngeren Bruder. Miriam erkrankt daraufhin für kurze Zeit und muss sich isolieren. Nach Moses Fürbitte wird sie sieben Tage später geheilt.
Die Kinder und der Text / das Thema
Kinder identifizieren sich stark mit dieser Geschichte. Besonders für Jungen ist der Befehl zur Tötung aller männlichen Kinder erschreckend.
Umso tröstlicher, dass Mose durch das geschickte und kluge Handeln seiner großen Schwester gerettet wird. Geistesgegenwärtig rettet sie den Bruder und bringt ihn zur Familie zurück.
Dass Geschwister Verantwortung füreinander übernehmen, erfahren Kinder mit Geschwistern tagtäglich. Trotzdem kennen sie auch Streit, Eifersucht und Neid untereinander.
Auch dass Miriam singt und tanzt, ist für Kinder anschlussfähig, da viele Kinder ebenfalls Freude an Musik und Tanz haben.
Miriam lädt Kinder ein, sich mit ihr zu identifizieren und sich in Stärke, Klugheit und Verantwortungsbewusstsein von ihr hineinzuversetzen.

Liturgische ElementeMiriam ist als kleine Heldin für den Sonntag Kantate vorgesehen. »Kantate« ist das lateinische Wort für »Singet«. In vielen Gottesdiensten wird an diesem Sonntag ein Schwerpunkt auf Gesang und Musik gelegt. Miriam ist für ihr Miriamlied in der Bibel bekannt.
Es bietet sich daher auch im Kindergottesdienst an, einen Schwerpunkt auf Musik und Gesang zu legen.
Als Israel in Ägypten war
(KuS 338, EGplus 91, HuT 405);
Im Lande der Knechtschaft
(KuS 341, KG 167, HuT 400);
Tanzen, ja tanzen wollen wir und springen
(Gotteslob 462, EGplus 154)
Der gemeinsame Psalm (z. B. Psalm 121) kann in diesem Gottesdienst durch einen gesungenen Kehrvers ergänzt werden (z. B. Refrain oder Strophe eines bekannten Liedes).
Kreative Umsetzung der GeschichteZum Thema »Mose im Körbchen« gestalten die Kinder eine große Kollage.
Im Internet gibt es hierzu zahlreiche Ideen. Z. B. werden leere Flaschen mit Splitt, Reis, Linsen befüllt und zugeschraubt. Anschließend können sie mit Transparentpapier, Wolle oder Stickern beklebt werden.
Oder Flaschen werden teilweise mit Wasser befüllt. Durch kräftiges Pusten über den offenen Rand entsteht ein Ton. Je nach Wassermenge ist er unterschiedlich.
Mit den selbstgebastelten Instrumenten wird im Anschluss musiziert.
Foto rechts: Friederike Heinzmann

Erzählung für JüngereEs ist ein heißer Tag am Nil. Der Nil ist der große Fluss in Ägypten. Am Nilufer stehen viele Hütten. Das sind kleine Häuser, in denen Menschen wohnen. Die Menschen, die dort wohnen, werden Israeliten genannt. Die Menschen sind sehr arm. Sie müssen hart arbeiten. Sie sind Sklaven. Sie müssen tun, was ihnen die Ägypter befehlen.
Miriam wohnt mit ihrer Familie in einer der Hütten. Bald wird Miriam eine große Schwester sein. Ihre Mutter bekommt wieder ein Kind. Eigentlich freut sich Miriam. Sie wünscht sich ein Geschwisterchen. Aber gleichzeitig ist sie auch traurig und hat Angst. Der Pharao hat seinen Soldaten einen schlimmen Befehl gegeben. Der Pharao ist der König der Ägypter. Und er hat Angst vor den Israeliten. Er denkt: »Bald machen die Israeliten einen Aufstand gegen mich. Dann sagen sie: ›Wir wollen nicht mehr so hart arbeiten.‹« Deswegen sagt der Pharao zu seinen Soldaten: »Tötet alle kleinen Jungen der Israeliten.« Miriam kennt diesen schlimmen Befehl.
Dann ist es soweit. Miriams kleiner Bruder kommt zur Welt. Miriam und ihre Mama verstecken das Baby, damit die ägyptischen Soldaten es nicht finden. Sie nehmen einen Korb und machen ihn wasserdicht. Kein Wasser kann in den Korb kommen.
Dann legt die Mama das Baby in den Korb. Miriam bringt den Korb mit dem Baby zum Nil. Am Ufer wächst Schilf. Das sind Pflanzen, die aussehen wie großes Gras. Im Schilf versteckt Miriam den Korb. Auch sie versteckt sich. Sie passt auf, dass nichts passiert. Am Nil gibt es nämlich Schlangen und Krokodile und Menschen. Sie alle können das Baby im Korb finden.
An diesem Tag badet die Tochter des Pharaos im Nil. Ihre Dienerinnen sind bei ihr. Miriam kann sie beobachten. Sie sieht auch, wie die Tochter des Pharao den Korb entdeckt. Als sie das kleine Baby sieht, ist sie sehr überrascht. Und schnell merkt sie auch, dass es ein Kind der
Israeliten ist. Da beschließt die Tochter des Pharao: »Das Kind soll leben.«
Da hat Miriam eine Idee. Mutig kommt sie aus ihrem Versteckt und geht zur Tochter des Pharaos. Sie sagt: »Pharaonentochter, ich kann dir helfen. Ich kenne eine Frau, die das Baby stillen kann. Sie kann ihm Milch zu trinken geben.« Die Pharaonentochter freut sich: »Bring die Frau zu mir.« Miriam läuft nach Hause und holt ihre Mama. Jetzt darf das Baby bei seiner richtigen Mama und Familie sein. Doch vorher gibt die Pharaonentochter dem Baby den Namen Mose.
Später wird Mose ein wichtiger Mann. Er befreit mit Gottes Hilfe die Israeliten aus Ägypten. Miriam ist dabei. Nach der Rettung singt und tanzt Miriam vor Freude. Miriam ist eine Heldin Gottes.
Erzählung für Ältere
Spielszene
Die Erzählperson verkleidet sich.
Ich bin ein Kind. Ich heiße Miriam. Ich bin eine kleine Heldin Gottes. In der Bibel steht eine Geschichte von mir. Ohne mich gäbe es diese Geschichte nicht. Es ist eine Geschichte von Klugheit, Einfallsreichtum, Mut und Liebe. Wir Kinder erleben oft, dass uns etwas nicht zugetraut wird. Oft denken die Erwachsenen: »Die Kinder sind zu klein. Sie sind noch nicht stark und mutig genug.« Doch oft unterschätzen sie unseren Einfallsreichtum.
Aber meine Geschichte zeigt: Bei Gott ist das anders. Er macht uns schlau und gibt uns gute Ideen. Und er hilft uns so, anderen zu helfen.
Meine Geschichte beginnt kurz vor der Geburt meines kleinen Bruders. Wir leben in Ägypten. Meine Familie gehört zum Volk Israel. Wir werden auch Israeliten oder Hebräer genannt.
Der Pharao herrscht über das Land. Er wird wie ein Gott verehrt. In Ägypten werden große Paläste und Pyramiden gebaut. Dafür braucht es unzählige Arbeiterinnen und Arbeiter. Das sind wir Israeliten. Für die Ägypter sind wir Sklaven. Ohne Rechte, ohne Würde. Unser Leben zählt nichts für sie. Aber wir sind viele. Das weiß der Pharao und seine Beamten. Sie haben Angst vor einem Aufstand. Deshalb wollen sie unser Volk schwächen. Der Pharao gibt den Befehl: »Tötet alle kleinen, israelitischen Jungs.«
Und da wird mein kleiner Bruder geboren. Ich weiß, er ist in Todesgefahr. Immer wieder durchsuchen ägyptische Soldaten die Hütten, in denen wir wohnen. Aber meine Mutter hat eine Idee. Wir nehmen einen Korb und machen ihn wasserdicht. Hinter unserer Hütte ist das Nilufer. Dort wächst viel Schilf. Darin können wir den Korb verstecken, wenn die Soldaten wiederkommen. Trotzdem ist es gefährlich für meinen Bruder. Am Nilufer gibt es Schlangen und Krokodile und der Korb kann entdeckt werden.
Dann kommen die Soldaten wieder. Wir hören sie von weitem: ihre schweren Schritte und das Klirren der Schwerter. Schnell lege ich meinen Bruder in den Korb und gehe ans Nilufer. Dort verstecke ich den Korb. Auch ich verstecke mich. Ich passe auf, dass meinem Bruder nichts passiert.
Plötzlich kommen einige ägyptische Frauen. Sie haben feine Kleider an und tragen Schmuck. Eine sieht besonders prächtig aus. Es ist die Tochter des Pharaos.
Die Frauen setzen sich ans Nilufer und gehen baden. Dabei kommen sie meinem Bruder sehr nahe. Gefährlich nahe. Gleich werden sie den Korb entdecken! Und dann ist es so weit: Die Pharaonentochter sieht den Korb. Eine Dienerin bringt ihn zu ihr. Schnell öffnet die Pharaonentochter das Körbchen … und ist überrascht! Ein Baby hat sie nicht erwartet. Ich sehe sofort: Die Pharaonentochter findet meinen kleinen Bruder einfach nur süß. Vorsichtig nimmt sie ihn heraus und wiegt ihn sanft in den Armen. Dann erstarrt sie. Sie hat gemerkt, dass sie ein hebräisches Kind im Arm hält. Ein Kind, das ihr Vater töten will.
Da habe ich eine Idee. Ich wage mich aus meinem Versteck und gehe auf die Pharaonentochter zu. Dann nehme ich all meinen Mut zusammen, verneige mich und sage: »Ich sehe, ihr habt ein Kind gefunden. Ich weiß eine Amme, die das Kind stillen kann.« Natürlich habe ich dabei unsere Mutter im Kopf. »Diese Amme kann dem Kind Milch geben. So lange, bis es alt genug ist und ihr das Kind zu euch nehmen könnt.« Die Pharaonentochter beginnt zu strahlen. »Was für ein kluges Mädchen!«, ruft sie. »Genau so machen wir es. Bring diese Amme zu mir.« Dann lächelt sie meinen Bruder liebevoll an und sagt: »Dir wird nichts geschehen, mein kleiner Mose. Das ist mein Name für dich. Denn ich habe dich aus dem Nil gezogen.«
Als Mose groß ist, wird er der Anführer der Israeliten. Im Auftrag Gottes führt er das Volk aus Ägypten. Auch ich bin dabei und an seiner Seite. Als Gott das Volk vor den ägyptischen Verfolgern gerettet hat, tanze und singe ich für Gott. Die anderen Frauen tun es mir nach. Mein Lied, das ich dabei singe, wird Miriamlied genannt und steht in der Bibel. Dort werde ich auch als Prophetin bezeichnet.
Die Bibel erzählt auch von meiner Eifersucht auf die Geschwister. Aber trotzdem halten wir Geschwister zusammen.
Und so kann Gott durch meine Klugheit, meinen Mut und die Liebe zu meinem Bruder Großes bewirken. Ich werde zu einem großen Vorbild für viele Frauen und Mädchen. Viele Frauen, gerade auch zur Zeit Jesu, werden nach mir benannt. Sie heißen entweder Miriam, das ist hebräisch, oder Maria, das ist griechisch, oder Maryam das ist arabisch und islamisch.
Das ist meine Geschichte mit Gott, sie zeigt: Manchmal braucht es die richtige Idee, Mut und Liebe. Und in allen von uns steckt ein Held oder eine Heldin.
Ulrich Walter
Den Schöpfungskreis mit Kindern entdecken
Unter der Überschrift »Gott befreit aus der Knechtschaft (Mose und Miriam)« enthält dieses Buch einen interessanten Aspekt aus dem Leben der Heldin Miriam.
€ 18,00; Best.-Nr. 2144
Zugänge für den Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische ElementeUnser Leben sei ein Fest
(KuS 438, HuT 418, MKL1 33);
Kommt mit Gaben und Lobgesang
(EG 229, KuS 274)
Kreative Umsetzung der GeschichteDie Geschichte wird erzählt (für Jüngere und Ältere). Dazu oder anschließend wird die Geschichte gespielt. Hierzu werden im Vorfeld die Rollen verteilt: Familie/Volk, Jünger, Junge, Jesus. Requisiten wie Tücher, Körbe, Krüge, Speisen liegen bereit. Jede Gruppe kann sich ein paar Minuten über die Gestaltung der Rollen austauschen. (Evtl. wird die Geschichte mit den Älteren vorbereitet, um sie den Jüngeren vorzuspielen.)
Im Anschluss an die Geschichte wird zusammen Abendmahl gefeiert. Tipp: Hierzu im Vorfeld klären, wie das Abendmahl mit Kindern in eurer Gemeinde gefeiert wird wer dafür beauftragt ist.
Wenn ausreichend Zeit ist, kann die Abendmahlsfeier mit einer gemeinsamen Mahlzeit verbunden werden. Dazu wird zusammen der Tisch gedeckt. Brot und Saft bekommen einen besonderen Platz auf dem Tisch. Stühle werden an den Tisch gestellt. Der gedeckte Tisch wird angeschaut und die einzelnen Gaben erläutert.
Es wird eine Kollage zur Geschichte gestaltet.
Exkurs: Zur Bedeutung von Brot und Traubensaft
Brot ist lebensnotwendig und wurde zur Zeit von Jesus bei jedem Essen gegessen. Es gibt dem Körper Kraft. Beim Abendmahl steht es für Jesu Körper. Wenn wir davon essen, gibt uns Gott neue Kraft.
Traubensaft steht mit seiner roten Farbe für das Blut. Das Blut galt biblisch als Sitz des Lebens und der Lebenskraft. Beim Abendmahl symbolisiert der Saft Jesu Blut, das uns uns an Jesus erinnert und uns stärken soll. Kurz vor Jesu Tod passiert viel Böses. Jesus wird verletzt und blutet. Sein Blut wird vergossen. Er stirbt. Aber dann aufersteht Jesus. Er lebt. Gott ist stärker als das Böse. Auch daran erinnert der Traubensaft: Gott/Jesus mag uns und vergibt uns. Gott ist stärker als das Böse.
Erzählung für JüngereDa kommt Jesus. Viele Menschen folgen ihm. Es sind über 5000 Männer und Frauen und Kinder. Sie finden toll, was Jesus macht. Er macht Menschen gesund. Er erzählt spannende Geschichten von Gott. Er zeigt, wie man beten kann und dass Gott uns Menschen liebt.
Jesus geht auf einen Berg. So können ihn die vielen Menschen besser hören und sehen. Den ganzen Tag hören die Menschen zu. Manche Geschichten, die Jesus erzählt, sind auch für die Kinder spannend. Manches, was er sagt, ist dann eher für Erwachsene. Dann spielen die Kinder eben in dieser Zeit.
Einige Kinder tun das gerade ganz in der Nähe von Jesus und seinen Jüngern. Jünger werden die Freundinnen und Freunde genannt, die Jesus immer begleiten. Da hört eines der spielenden Kinder, wie Jesus zu einem Jünger sagt: »Wo können wir Brot kaufen, damit die Leute zu essen haben?» Erst da merkt das Kind, wie hungrig es ist. Es fragt die anderen: «Habt ihr auch Hunger?« Alle nicken. Alle sind hungrig. Aber auch sie haben das gar nicht gemerkt. So aufmerksam haben sie Jesus zugehört. Und auch das gemeinsame Spielen in seiner Nähe war einfach nur schön.
Das Kind, das Jesus gehört hat, rennt schnell zu seinen Eltern. Mama hat heute Morgen zwei Fische und fünf Brote eingepackt. Das hat das Kind gesehen. Vielleicht sind die Sachen ja noch da. »Mama, kann ich die zwei Fische und die fünf Brote haben?« – »Was willst du denn damit?« – »Jesus braucht sie, damit die Menschen hier satt werden.« Die Mama schüttelt zwar lächelnd ihren Kopf, dennoch gibt sie ihrem Kind die Fische und Brote.
Stolz trägt das Kind alles zu Jesus. Der setzt sich immer noch mit den Jüngern auseinander. Die sagen: »Wir haben zu wenig Geld, um für alle Brot zu kaufen.« Dann bemerkt einer der Jünger das Kind. Er sagt zu Jesus: »Hier ist ein kleines Kind. Es hat fünf Brote und zwei Fische. Aber das reicht natürlich nicht für so viele Menschen.« Da wir das Kind traurig. Der Jünger hat ja Recht: Diese zwei Fische und fünf Brote sind viel zu wenig.
Doch dann schaut das Kind zu Jesus. Und Jesus grinst. Seine Augen sagen: »Kind! Das ist genau richtig. Du bringst genug. Ich kann daraus etwas machen.«
Das Kind gibt Jesus die Fische und Brote. Und Jesus dankt Gott dafür. Dann teilen alle miteinander diese Brote und Fische. Und alle bekommen, so viel sie wollen.
Als alle satt sind, werden die Reste eingesammelt. Zwölf Körbe werden voll. Alle staunen! Sie staunen über Jesus und über Gott. Er kann aus dem, was wir bringen, etwas Tolles machen.
Alle können zusammen mit Gott zum Helden oder zur Heldin werden.
Erzählung für ÄltereSpielszene
Die Erzählperson verkleidet sich
Ich bin ein Kind. Ich bin eine Heldin, ein Held Gottes. In der Bibel steht eine Geschichte von mir. Ohne mich gäbe es diese Geschichte nicht. Aber niemand hat mich nach meinem Namen gefragt. Wir Kinder erleben das oft. Oft denken die Erwachsenen: »Die Kinder sind zu klein. Die wissen nichts oder zu wenig. Sie sind noch nicht stark und mutig genug.« Dann hören sie uns nicht zu. Sie glauben uns nicht und fragen sich: »Was kann ein Kind schon ausrichten?«
Aber meine Geschichte zeigt: Bei Gott ist das anders. Jesus kann aus dem, was wir mitbringen, richtig viel machen.
Meine Geschichte beginnt damit, dass alle Jesus sehen und hören wollen. Auch meine Eltern und ich. Es sind unglaublich viele Leute, die bei Jesus sein wollen. Über 5000 Menschen. Damit wir ihn gut sehen und hören können, geht Jesus auf einen Berg. Dort beginnt Jesus zu erzählen. Er erzählt von Gott, seinem Vater. Er erzählt, wie das Leben zwischen uns Menschen sein soll. Er erzählt, was Gott von uns Menschen möchte. Und er sagt, dass wir auf Gott vertrauen sollen. Wenn wir das bringen, was wir haben, kann Gott Wunder vollbringen. Jesus redet den ganzen Tag. So viel hat er zu erzählen. Und so viel möchte die Leute hören. Für die kleinen Kinder ist das dann manchmal etwas zu lange. Dann flitzen sie davon und spielen miteinander. Aber ich bin schon viel größer. Deshalb höre ich auch die meiste Zeit zu. Nur ab und an schaue ich zu den anderen Kindern. Einige sind ganz in der Nähe von Jesus.
Ich höre, wie Jesus mit seinen Jüngern redet. Die Freunde, die mit Jesus durchs Land ziehen und immer bei ihm sind, heißen Jünger. Er fragt sie: »Wo können wir Brot kaufen, damit die Leute zu essen haben?« Und dann beginnen sie, darüber zu reden: Dass sie viel zu wenig Geld haben, um für alle Brot zu kaufen. Und dass es sowieso keinen Laden gibt, der für so viele Leute genügend Brot hat. »Typisch Erwachsen«, denke ich. »Das mit dem Essen ist doch ganz einfach: Alle bringen, was sie haben und abgeben können, und dann schauen wir, was Jesus daraus macht.«
Dann renne ich los, zu meinen Eltern. »Mama, du hast doch heute Morgen zwei Fische und fünf Brote eingepackt.« »Jaaa?«, sagt meine Mutter überrascht. »Kann ich die haben? Ich brauche sie für Jesus.« Etwas widerwillig gibt sie mir die Fische und Brote. Ich weiß, dass auch meine Familie hungrig sind. Und das war eigentlich für uns gedacht. Mehr hat Mama nicht eingepackt.
So schnell ich kann, renne ich mit den Fischen und den Broten zu Jesus zurück. Ich bin ziemlich außer Atmen, als ich ankomme. Die Jünger und Jesus unterhalten sich immer noch über das fehlende Geld, um Brot für alle zu kaufen.
Da sieht mich einer der Jünger, wie ich mit den Fischen und Broten dastehe. »Na schau mal einer an«, sagt er grinsend. »Ein Kind mit fünf Broten und zwei Fischen. Damit sollen wir wohl die Leute sattmachen? Aber dir ist schon klar, dass das nicht reicht für so viele Menschen.« Das macht mich traurig. Zuerst bin ich enttäuscht. Dann werde ich wütend. Erstens bin ich kein kleines Kind mehr und zweitens werden wir schon sehen, was Jesus daraus macht.
Ich schaue zu Jesus und sehe, dass er mich angrinst. Ich gebe ihm die Fische und die Brote. Für ihn reichen meine Fische und Brote völlig aus. Er freut sich, dass ich sie bringe.
Jesus sagt seinen Jüngern, sie sollen dafür sorgen, dass alle sich hinsetzen. Dann spricht er ein Dankgebet. Nun werden Fische und Brote verteilt. Alle teilen miteinander. Alle essen, so viel sie wollen. Alle werden satt. Auch ich und meine Familie, obwohl wir alles Jesus gegeben haben.
Nach dem Essen werden die Reste eingesammelt. Stellt euch mal vor, zwölf Körbe blieben übrig. Wahnsinn! Da hat Jesus echt gezeigt, dass er Gott ist. Und er hat gezeigt, dass Gott es gut mit uns Menschen meint. Er beschenkt uns im Überfluss. Wir müssen nur darauf vertrauen, dass Gott aus dem etwas machen kann, was wir haben.
Das ist meine Geschichte mit Gott, die in der Bibel steht. Ich staune noch heute über sie.
Die Geschichten, die ich später mit Gott erlebe, werden nicht aufgeschrieben. Aber ich vertraue weiterhin darauf, dass wir kleinen Heldinnen und Helden mit Gott zusammen viel bewirken können. Und in allen steckt ein Held oder eine Heldin.
Die wunderbare Brotvermehrung
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater
Die 12 von Petra Lefin illustrierten DIN-A3-Bildkarten erzählen, wie Jesus durch das Handeln eines Kindes viele Menschen satt macht.
Mit komplett ausgearbeitetem Erzählvorschlag. Für Grundschule, Kita- und viele weitere Kindergruppen geeignet.
€ 18,00; Best.-Nr. 3333

Commons Wikimedia, Dnalor 01, eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
Herr, unser Herrscher!
Herrlich klingt dein Name auf der ganzen Erde.
Und deine Hoheit strahlt am Himmel
Kleine Kinder loben dich laut.
Schon Säuglinge finden den richtigen Ton.
Stärker sind sie als Männer mit großer Macht,
lauter als alle, die gegen dich schreien.
Herr, unser Herrscher!
Herrlich klingt dein Name auf der ganzen Erde.
Und deine Hoheit strahlt am Himmel
Ich sehe den Himmel an.
Er kommt aus deiner Hand.
Mond und Sterne hast du gebildet,
hast sie an ihren Platz gesetzt.
Die Menschen sind dagegen so klein.
Warum denkst du eigentlich an uns?
Um alle sorgst du dich.
Deine ganze Welt vertraust du uns an:
alles, was die Erde mit Leben füllt.
Herr, unser Herrscher!
Herrlich klingt dein Name auf der ganzen Erde.
Und deine Hoheit strahlt am Himmel
Bastian Basse
Wir feiern unseren Glauben
Generationen-verbindende Gottesdienstentwürfe
Insgesamt neun komplett ausgearbeitete Gottesdienste enthält das Buch, von denen einer unter dem Thema »Ein Licht geht uns auf« steht. Auf 13 Seiten gibt es dazu Infos, Liturgie, Erzählung, Lieder, Segen, Aktion und Materialliste.
€ 21,00;
Best.-Nr. 2167

Das Mitmachheft im Kindergottesdienst
Nach Wochen voller Ungewissheit und derTrauer, dass Jesus nicht einfach sein altes Leben wieder aufnehmen wird, springt an Pfingsten der Funke der Begeisterung auf seine Jünger über. Sie begreifen: »Auch wenn Jesus nicht sichtbar da ist, ist er mir nah und begleitet mich. Sein Heiliger Geist ist mit mir unterwegs.«


… »und es geschah plötzlich ein Brausen« – Pfingsten
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