Gott schließt einen Bund mit seinem VolkGott schließt einen Bund mit seinem Volk

Einheit: Gott schließt einen Bund mit seinem Volk

Enthält: 2 Bausteine
Materialarten: Kreativangebot, Liturgie
Zielgruppe: Mitarbeitende
Meta-Thema: Stärke / Resilienz, Unterwegs sein, Vertrauen
Heft: Ev. Kiki 2022 / 1
Bibelstellen: 2. Mose 24,1-24,11
2. Mose 24,1-24,11

24

Der Bundesschluss am Sinai

1Und zu Mose sprach er: Steig herauf zum Herrn, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an von ferne. 2Aber Mose allein nahe sich zum Herrn und lasse jene sich nicht nahen, und das Volk komme auch nicht mit ihm herauf.

3Mose kam und sagte dem Volk alle Worte des Herrn und alle Rechtsordnungen. Da antwortete alles Volk mit einer Stimme: Alle Worte, die der Herr gesagt hat, wollen wir tun. 4Da schrieb Mose alle Worte des Herrn nieder und machte sich früh am Morgen auf und baute einen Altar unten am Berge und zwölf Steinmale nach den zwölf Stämmen Israels 5und sandte junge Männer der Israeliten hin, dass sie darauf dem Herrn Brandopfer opferten und Dankopfer von jungen Stieren. 6Und Mose nahm die Hälfte des Blutes und goss es in die Becken, die andere Hälfte aber sprengte er an den Altar. 7Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volks. Und sie sprachen: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören. 8Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte.

9Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf 10und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist. 11Und er reckte seine Hand nicht aus wider die Edlen der Israeliten. Und als sie Gott geschaut hatten, aßen und tranken sie.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Das menschliche Zusammenleben verlangt nach Regeln. Trotzdem haben Regeln und Gebote ein eher schlechtes »Image«. Wir möchten gern selbst darüber entscheiden, welche Regeln wir einhalten und welche nicht. Regeln, die nicht einleuchten, sind schwer zu befolgen. Warum ist das so?

<


Vorschau:

Das menschliche Zusammenleben verlangt nach Regeln. Trotzdem haben Regeln und Gebote ein eher schlechtes »Image«. Wir möchten gern selbst darüber entscheiden, welche Regeln wir einhalten und welche nicht. Regeln, die nicht einleuchten, sind schwer zu befolgen. Warum ist das so?

Es könnte für den Vorbereitungskreis auch interessant sein, über den Unterschied zwischen Aufforderung und Verbot nachzudenken. Warum lassen sich Gebote leichter einhalten als Verbote? Was macht den Unterschied zwischen einer positiven und einer negativen Formulierung?

Die Zehn Gebote lassen sich in zwei Teile aufteilen: 1. Gebote in Bezug auf Gott; 2. in Bezug auf Menschen. Welche finden wir wichtiger? Kann eine Rangfolge (überhaupt) erstellt werden? Welche Gebote haben für die einzelnen eine besondere Bedeutung, welche weniger? Warum?

...
  • Autor: Josef Herbasch

Einheit kaufen