Einen Tröster habenEinen Tröster haben

Einen Tröster haben

Erzählung (für Ältere)

Materialart: Erzählung (für Ältere)
Zielgruppen: Große im KiGo (11 bis 15), Grundschulkinder (6 bis 11)
Meta-Thema: Heiliger Geist, Tod und Trauer
Heft: Ev. Kiki 2022 / 4
Bibelstelle: Johannes 14,1-14,26
Johannes 14,1-14,26

14

Jesus, der Weg zum Vater

1Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? 3Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin. 4Und wo ich hingehe, dahin wisst ihr den Weg.

5Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen? 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

8Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. 9Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater. Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 10Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke. 11Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.

12Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. 13Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn. 14Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

Die Verheißung des Heiligen Geistes

15Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. 16Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: 17den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

18Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch. 19Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. 20An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. 21Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

22Spricht zu ihm Judas, nicht der Iskariot: Herr, was bedeutet es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt? 23Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 24Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.

25Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. 26Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Szenisches Spiel, wenn möglich mit Verkleidung.

Ich mag keine Veränderungen

Ich sage es euch gleich: Ich mag keine Verä


Vorschau:

Szenisches Spiel, wenn möglich mit Verkleidung.

Ich mag keine Veränderungen

Ich sage es euch gleich: Ich mag keine Veränderungen. Es fällt mir schwer, wenn ich mich umstellen muss. Das macht mir Angst. Und deshalb möchte ich am liebsten, dass alles so bleibt wie es ist.

Der beste Freund

>Wie ist es denn?<, fragt ihr euch vielleicht. Ihr habt recht, wenn ihr das fragt. Ihr kennt mich ja nicht und wisst nicht, wie es gerade bei mir ist.

Ich bin Petrus. Ich gehöre zu den Freundinnen und Freunden von Jesus. Wir sind jetzt schon lange gemeinsam unterwegs. Ich habe in Jesus einen wirklich guten Freund gefunden. Vielleicht sogar den besten, den ich je hatte. Wenn ich bei ihm bin, dann bin ich glücklich. Ich fühle mich ganz und gar angenommen, so wie ich bin. Dass ich ein Kind Gottes bin, kann ich bei Jesus gut spüren. Und das ist so schön, dass ich mir wünsche, immer bei Jesus zu bleiben.

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  • Autor: Josef Herbasch
  • © Württ. Evang. Landesverband für Kindergottesdienst e.V.

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