Der andere KönigDer andere König

Der andere König

Erzählung (für Jüngere)

Materialart: Erzählung (für Jüngere)
Zielgruppen: Grundschulkinder (6 bis 11), Kleine im KiGo (3 bis 6)
Meta-Thema: Leid und Klage, Passionszeit
Heft: Ev. Kiki 2022 / 2
Bibelstelle: Johannes 18,28-19,5
Johannes 18,28-19,5

Jesu Verhör vor Pilatus

28Da führten sie Jesus von Kaiphas vor das Prätorium; es war aber früh am Morgen. Und sie gingen nicht hinein in das Prätorium, damit sie nicht unrein würden, sondern das Passamahl essen könnten. 29Da kam Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was für eine Klage bringt ihr vor gegen diesen Menschen? 30Sie antworteten und sprachen zu ihm: Wäre dieser nicht ein Übeltäter, wir hätten dir ihn nicht überantwortet. 31Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmt ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Es ist uns nicht erlaubt, jemanden zu töten. 32So sollte das Wort Jesu erfüllt werden, das er gesagt hatte, um anzuzeigen, welchen Todes er sterben würde.

33Da ging Pilatus wieder hinein ins Prätorium und rief Jesus und sprach zu ihm: Bist du der Juden König? 34Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben dir’s andere über mich gesagt? 35Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet. Was hast du getan? 36Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier. 37Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme. 38Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit?

Und als er das gesagt hatte, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. 39Ihr habt aber die Gewohnheit, dass ich euch einen zum Passafest losgebe; wollt ihr nun, dass ich euch den König der Juden losgebe? 40Da schrien sie wiederum: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber.

19

Jesu Geißelung und Verspottung

1Da nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln. 2Und die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurgewand an 3und traten zu ihm und sprachen: Sei gegrüßt, König der Juden!, und schlugen ihm ins Gesicht.

4Und Pilatus ging wieder hinaus und sprach zu ihnen: Seht, ich führe ihn heraus zu euch, damit ihr erkennt, dass ich keine Schuld an ihm finde. 5Da kam Jesus heraus und trug die Dornenkrone und das Purpurgewand. Und Pilatus spricht zu ihnen: Sehet, welch ein Mensch!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Oberpriester von Jerusalem haben Jesus gefangengenommen. Sie wollen, dass Jesus stirbt. Deshalb führen sie ihn zu Pontius Pilatus. Pilatus hat die oberste Macht im Land. Er regiert im Auftrag des Kaisers von Rom. Pilatus ist auch der oberste Richter. Die Männer sagen: »Pilatus muss Jesus zum Tod verurteilen.«


Vorschau:

Die Oberpriester von Jerusalem haben Jesus gefangengenommen. Sie wollen, dass Jesus stirbt. Deshalb führen sie ihn zu Pontius Pilatus. Pilatus hat die oberste Macht im Land. Er regiert im Auftrag des Kaisers von Rom. Pilatus ist auch der oberste Richter. Die Männer sagen: »Pilatus muss Jesus zum Tod verurteilen.«
vor Pontius Pilatus. Aber der weiß nicht, was er tun soll. Die Oberpriester stehen draußen vor dem Palast. Pilatus geht hinaus und fragt: »Was hat denn dieser Jesus getan? Warum klagt ihr ihn an?«

Die Oberpriester stehen draußen vor dem Palast. Pilatus geht hinaus und fragt: »Was hat denn dieser Jesus getan? Warum klagt ihr ihn an?«

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  • Autor: Josef Herbasch
  • © Württ. Evang. Landesverband für Kindergottesdienst e.V.

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