Erzählung für Ältere: Gemeinschaft der HoffnungErzählung für Ältere: Gemeinschaft der Hoffnung

Erzählung für Ältere: Gemeinschaft der Hoffnung

Erzählung (für Ältere)

Materialart: Erzählung (für Ältere)
Zielgruppen: Große im KiGo (11 bis 15), Grundschulkinder (6 bis 11)
Themenstellungen: Gott, Stärke / Resilienz, Tod und Trauer
Heft: Ev. Kiki Nr. 4 / 2021
Bibelstelle: 1. Korinther 15, 35 - 44a
1. Korinther 15,35-15,44

Der neue Leib bei der Auferstehung

35Es könnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen und mit was für einem Leib werden sie kommen? 36Du Narr: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. 37Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, sei es von Weizen oder etwas anderem. 38Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib. 39Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch, sondern ein anderes Fleisch haben die Menschen, ein anderes das Vieh, ein anderes die Vögel, ein anderes die Fische. 40Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. 41Einen andern Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond, einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch seinen Glanz.

42So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. 43Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft. 44Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistlichen Leib.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Oma ist gestorben Rahel und Samuel sind Geschwister und leben mit ihren Eltern in der Stadt Korinth. Jeden Sonntag gehen alle zusammen in den Gottesdienst. So auch heute. Doch heute haben Rahel und Samuel gar keine Lust, dorthin zu gehen. Sie würden lieber zu Hause bleiben. Oma ist letzte Woche gestorben. Und nach dem Gottesdienst […]


Vorschau:

Rahel und Samuel sind Geschwister und leben mit ihren Eltern in der Stadt Korinth. Jeden Sonntag gehen alle zusammen in den Gottesdienst. So auch heute. Doch heute haben Rahel und Samuel gar keine Lust, dorthin zu gehen. Sie würden lieber zu Hause bleiben. Oma ist letzte Woche gestorben. Und nach dem Gottesdienst kommen bestimmt viele und wollen mit den Eltern reden. Das möchten die beiden heute nicht. Sie sind einfach nur traurig. Doch Mama und Papa wollen unbedingt gehen. Sie sagen: »Das wird uns allen guttun.« Deshalb schlurfen Rahel und Samuel nun hinter ihnen her.

Heute sind sie spät dran. Sie hören schon die Musik, die nach draußen klingt. Still setzen sich die vier. Rechts und links ein stummes Nicken. Alle singen. Nun ja, alle nicht. Rahel, Samuel und ihre Eltern können nicht singen. Sie hören zu. Die Musik tut wirklich ganz gut.

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  • Autor: Josef Herbasch

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