Erzählung für Ältere: LebkuchenErzählung für Ältere: Lebkuchen

Erzählung für Ältere: Lebkuchen

Erzählung (für Ältere)

Materialart: Erzählung (für Ältere)
Zielgruppen: Große im KiGo (11 bis 15), Grundschulkinder (6 bis 11)
Themenstellung: Advent
Heft: Ev. Kiki Nr. 4 / 2021
Bibelstelle: Micha 5, 1 - 4
Micha 5,1-5,4

5

Der kommende Herrscher aus Bethlehem

1Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. 2Indes lässt er sie plagen bis auf die Zeit, dass die, welche gebären soll, geboren hat. Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Israeliten. 3Er aber wird auftreten und sie weiden in der Kraft des Herrn und in der Hoheit des Namens des Herrn, seines Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden bis an die Enden der Erde. 4Und er wird der Friede sein.

Wenn Assur in unser Land fällt und in unsere festen Häuser einbricht, so werden wir sieben Hirten und acht Fürsten dagegen aufstellen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Marlin mag die Fastenzeit Es war Fastenzeit. Marlin mochte diese Zeit. Denn in dieser Zeit merkte man nicht so sehr den Unterschied zwischen Arm und Reich. Alle Menschen verzichteten dann auf üppige Mahlzeiten, festliches Essen, Süßigkeiten oder besonders schöne Kleider. In der Fastenzeit hatte Marlin eher das Gefühl, dass alle Menschen gleich waren. Das war […]


Vorschau:

Es war Fastenzeit. Marlin mochte diese Zeit. Denn in dieser Zeit merkte man nicht so sehr den Unterschied zwischen Arm und Reich. Alle Menschen verzichteten dann auf üppige Mahlzeiten, festliches Essen, Süßigkeiten oder besonders schöne Kleider. In der Fastenzeit hatte Marlin eher das Gefühl, dass alle Menschen gleich waren. Das war sonst nicht so.

Marlin war eine gewöhnliche Magd. Eine Dienerin in einem prächtigen Landhaus mit großem Gutsbesitz. Jeden Tag wusch sie die Wäsche für die Hausbesitzer, putzte, kochte, spülte das Geschirr und versorgte die Tiere. Ihre Arbeit war anstrengend. Und wenn ihre Herrin einen schlechten Tag hatte, dann konnte Marlin ihr nichts recht machen, egal wie sehr sie sich bemühte.

Marlin wusste, dass sie in ihrem Leben nie solch schöne Kleider tragen würde. Dazu verdiente sie viel zu wenig Geld. Trotzdem war sie dankbar für die Arbeit, den Schlafplatz und die regelmäßigen Mahlzeiten.

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  • Autor: Josef Herbasch

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