Friedensgebet mit Kindern

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Friedensgebet mit Kindern

Materialart: Gebet
Themen: Frieden, Gemeinschaft
Heft: Ev. Kiki 2023 / 3
Zeitbedarf: - Min.
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Annette Jones © pixabay

EG = Evangelisches Gesangbuch
KuS = Kommt und singt

Ihr braucht dazu eine gestaltete Mitte mit vielen Kerzen.

Eröffnung

Eine/r:
Gott ist immer für uns da.
Wenn wir weinen und wenn wir lachen, 
ist er da.
Wenn wir Angst haben und wenn wir stark sind, 
ist er da.
Wenn wir streiten und wenn wir uns versöhnen, 
ist er da.
Gott lässt uns nicht allein.
Er ist in unserer Mitte.
Heute. Morgen. Immer.
Alle: Amen.

Wir singen: 

Herr, gib uns deinen Frieden (EG 436; KuS 545)

Wir beten:

Guter Gott,
du bist ein Gott des Friedens.
Du magst nicht, 
wenn Menschen einander beleidigen.
Du magst nicht, 
wenn Menschen einander verletzen.
Du magst nicht, 
wenn Menschen gegeneinander Krieg führen.
Du willst, dass wir uns verstehen.
Und wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, 
willst du, dass wir miteinander reden.
Du magst keine Gewalt. 
Du liebt den Frieden.
Du willst das Beste für uns und für alle Menschen.
Gib uns deinen Frieden.
Amen.

Handmeditation

(Ruhig und langsam; den Kindern genügend Zeit lassen, um die Anleitung jeweils umzusetzen.)
Schaut euch einmal eure Hände an:
Die Handflächen mit den Linien.
Die Finger.
Dreht eure Hände um. 
Seht euch eure Handrücken an:
Die Härchen. Eure Fingernägel.
Formt nun eine Schale.
Schaut sie euch an.
Ihr könnt damit empfangen.
Ihr könnt mir den Händen auch geben.
Ihr könnt mit ihnen teilen.
Geben und nehmen.Beides gehört zusammen.
Macht eine Faust. 
Drückt sie ganz fest zusammen und haltet sie fest gedrückt.
Mit eurer Faust könnt ihr andere verletzen. 
Ihr könnt damit richtig weh tun.
Ihr spürt auch, dass eure Hände wie gefangen sind. 
Sie sind nicht mehr frei. 
Ihr könnt sie zu nichts anderem mehr gebrauchen.
Drückt noch ein bisschen fester zu.
Lasst nun eure Hände wieder locker.
Ganz locker … und spürt den Unterschied.
(Hier besonders viel Zeit lassen, um den Unterschied zu spüren.)
Streicht nun mit der einen Hand über den Handrücken der anderen.
Hände können trösten.
Sie können heilen. 
Sie können Gutes tun.
Steht nun auf und stellt euch in einen Kreis.
Reicht den beiden Menschen neben euch die Hand.
Wir sind nun miteinander verbunden.
Wir zeigen einander:
Du brauchst dich vor mir nicht zu fürchten.
Ich tu dir nichts.
Jesus sagt: »Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.«
(Matthäus 5,9 – Bibelstelle nicht lesen)
Schaut die Menschen neben euch an.
Drückt einander leicht die Hand.
Dann setzt ihr euch wieder auf euren Platz.

Wir singen: 

Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen 
(KuS 504,1+3+4)

Wir denken an andere im Gebet

Nicht alle Menschen leben in Frieden. 
An vielen Orten der Welt gibt es Krieg. 
Menschen sind auf der Flucht. 
Menschen haben kein Zuhause mehr. 
Menschen werden verletzt oder verlieren ihr Leben. 
Es tut weh, wenn wir das mitbekommen.
Es macht Angst. 
Es macht traurig. 
Es macht wütend.
Gott des Friedens, 
wir bitten dich für alle Menschen, 
die unter Krieg und Gewalt leiden
– sei du ganz nahe bei ihnen. 
In unserer Mitte stehen Kerzen. 
Wir wollen Friedenslichter entzünden für Menschen, die unter Krieg und Gewalt leiden.
Wer mag, kann eine Kerze anzünden.
(Zeit lassen für das Anzünden der Kerzen.)
Gott, 
ich möchte ein Werkzeug deines Friedens werden. 
Hilf mir dabei.
Ich möchte Liebe weitergegeben, 
wenn Menschen sich hassen.
Ich möchte vergeben, 
wenn Menschen beleidigen.
Ich möchte schlichten, 
wenn Menschen streiten.
Und wenn Menschen traurig sind, 
möchte ich trösten.
Ich möchte ein Licht bringen, 
wo es dunkel ist. 
Und in Frieden leben mit allen Menschen.
Amen.

Wir singen: 

Hewenu schalom alejchem (EG 433; KuS 510)

Gottes Segen begleitet uns

(Die fett gedruckten Zeilen werden von allen gelesen, die anderen von nur einer Person:)
Du, Gott, segnest uns.
Nie bin ich allein. Immer bist du da.
Du, Gott, behütest uns.
Bei dir bin ich sicher und geborgen.
Du, Gott, blickst freundlich auf uns.
Du siehst, wie es mir geht. Du verstehst mich.
Du, Gott, blickst freundlich auf alle.
Du siehst, wie es den anderen geht. 
Du verstehst sie.
Du, Gott, bist gütig.
Alle Menschen sollen gut leben können.
Du, Gott, gibst Frieden.
Du willst, dass alle Menschen sicher und friedlich leben.
Amen.

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