Gott sieht die Not der Israeliten und beruft MoseGott sieht die Not der Israeliten und beruft Mose

Gott sieht die Not der Israeliten und beruft Mose

Erzählung (für Ältere)

Materialart: Erzählung (für Ältere)
Zielgruppen: Große im KiGo (11 bis 15), Grundschulkinder (6 bis 11)
Meta-Thema: Stärke / Resilienz, Unterwegs sein, Vertrauen
Heft: Ev. Kiki 2022 / 1
Bibelstelle: 2. Mose 1,6-1,14
2. Mose 1,6-1,14

6Und Josef starb und alle seine Brüder und alle, die zu der Zeit gelebt hatten. 7Die Israeliten aber waren fruchtbar, und es wimmelte von ihnen, und sie mehrten sich und wurden überaus stark, sodass von ihnen das Land voll ward.

8Da kam ein neuer König auf in Ägypten, der wusste nichts von Josef 9und sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Israeliten ist mehr und stärker als wir. 10Wohlan, wir wollen sie mit List niederhalten, dass sie nicht noch mehr werden. Denn wenn ein Krieg ausbräche, könnten sie sich auch zu unsern Feinden schlagen und gegen uns kämpfen und aus dem Land hinaufziehen.

11Und man setzte Fronvögte über sie, die sie mit schweren Diensten bedrücken sollten. Und sie bauten dem Pharao die Städte Pitom und Ramses als Vorratsstädte. 12Aber je mehr sie das Volk bedrückten, desto stärker mehrte es sich und breitete sich aus. Und es kam sie ein Grauen an vor den Israeliten. 13Da zwangen die Ägypter die Israeliten mit Gewalt zum Dienst 14und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit mancherlei Frondienst auf dem Felde, mit all ihrer Arbeit, die sie ihnen mit Gewalt auferlegten.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Erinnert ihr euch? Erinnerungen sind wichtig. Darum erzähle ich euch heute davon. Von den Erinnerungen Israels. Von der Vergangenheit. Oder der Gegenwart. Oder der Zukunft. Von Mose eben. Und von Gott.

Erinnert ihr euch? Erinnerungen sind wichtig. Darum erzähle ich euch heute davon. Von den Erinnerungen Israels. Von der Vergangenheit. Oder der Gegenwart. Oder der Zukunft. Von Mose eben. Und von Gott.


Mose

Mose ist in der Wüste. Er hütet die Herden seines Schwiegervaters Jithro. Er ist allein.

In der Wüste ist es ganz still und ganz weit. Das ist gut. Mose mag die Ruhe und das Alleinsein. Er kann nachdenken. Keiner will was. Keiner sagt was. Keiner bestimmt über einen. Mose muss sich einfach nur um die Schafe und Ziegen kümmern: Wasser suchen, Gras finden. Das reicht.

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  • Autor: Josef Herbasch

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