Traumreise durch Gottes Schöpfung (Erzählung)Traumreise durch Gottes Schöpfung (Erzählung)

Traumreise durch Gottes Schöpfung (Erzählung)

Erzählung (für Ältere)

Materialart: Erzählung (für Ältere)
Zielgruppen: Familien, Große im KiGo (11 bis 15), Grundschulkinder (6 bis 11)
Meta-Thema: Schöpfung

Die Kinder können auch an einem Tisch sitzen und beim Hören ein Bild gestalten (Verknüpfung Erzählung – Kreativphase). Die Zahlen in Klammern sind Liedstrophen von „Geh aus, mein Herz“. Sprechen Sie ruhig und mit Pausen zwischen den einzelnen Sätzen.

Sucht euch einen schönen Platz aus.

Wo gefällt es euch am besten?

(1) Ich möchte euch von einem Garten erzählen. Es ist ein besonderer Garten. Gott hat ihn gemacht. Es ist sein Garten!

Könnt ihr das grüne Gras sehen, das in dem Garten wächst? Könnt ihr den blauen Himmel sehen, der über dem Garten steht? Könnt ihr die Sonnenstrahlen sehen, die in den Garten scheinen?

Stellt euch vor, ihr lauft barfuß über eine grüne Wiese, direkt auf Gottes Garten zu. Er strahlt in der Morgensonne. Wie schön er aussieht.

(2) Was es in dem Garten wohl zu entdecken gibt? Seht ihr die Bäume im Garten? Es sind kleine und große. Sie haben viele Blätter. Ihre Blätter sind schön grün.

Neben den Bäumen wachsen viele Blumen. Gelbe und rote, blaue und weiße, pinke und violette. Wie ein buntes Farbenmeer. Wie schön das aussieht.

(3) Hört ihr die Vögel? In den Bäumen haben sie ihre Nester gebaut. Sie singen fröhlich ihre Lieder.

(4) Aber da sind noch mehr Tiere in dem Garten. Hinter einem Busch springt ein Reh hervor. Es hat Hunger und knabbert an den Grashalmen. Ein Hirsch kommt dazu. Auch er frisst sich satt. Der Garten ist voller Leben.

(5) Plötzlich laufen Schafe durch den Garten. Der Hirte führt sie zu einem kleinen Teich. Sie haben Durst. Kleine Lämmer hüpfen lustig neben ihnen her. Der Hirte winkt euch freundlich zu. Winkt ihr ihm zurück?

(6) Bienen fliegen summend durch den Garten. Sie suchen sich die schönsten Blumen aus. Aus den Blüten saugen den Nektar. Dann fliegen sie zu ihrem Bienenstock zurück. Wie ihr Honig wohl schmeckt?

Auf den Hügeln neben dem Garten stehen Weinstöcke. Sie tragen blaue Trauben. Bald werden sie geerntet. Der Traubensaft schmeckt süß und fruchtig.

(7) Auf den Feldern wiegt der Weizen sich im Wind. Die Sonne scheint und lässt ihn golden aussehen. Der Weizen wird zu Mehl gemahlen. Aus dem Mehl wird leckeres Brot gebacken.

(8) Wie schön der Garten ist! Gott hat ihn gemacht. Toll, was Gott alles kann! Wenn man sich freut, fängt man manchmal an zu singen. Freut ihr euch? Und habt ihr Lust zu singen?

(10) Wenn die Engel im Himmel singen, dann singen sie »Halleluja«. »Halleluja« heißt: Lobt den Herrn! Wenn wir »Halleluja« singen, dann singen die Engel mit uns mit. Könnt ihr sie singen hören? Gott freut sich, wenn wir Lieder für ihn singen. Er freut sich, wenn es uns gutgeht. Wir sind seine Kinder, die er lieb hat. Darum segnet er uns.

(13) Wenn Gott uns segnet, sagt er uns: »Hab keine Angst. Ich bin bei dir!«

  • Autor: Bastian Basse
  • © Württ. Evang. Landesverband für Kindergottesdienst e.V.

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