7.4.2024 »Lass mich dich spüren« – Thomas will es genau wissen

Fortsetzung aus Heft 1/2024:

Johannes 20,24–31

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema

Mit diesem Happy End könnte das Evangelium enden, wenn Thomas nicht ausgerechnet in diesem Moment unterwegs gewesen wäre! Thomas hatte offensichtlich nicht ganz so viel Angst wie die anderen. Er ist bereits wieder unter die Leute gegangen. Als er zurückkehrt und hört, dass Jesus da war, sagt er: »Ich kann’s nicht glauben!« Er will die Wunden von Jesus berühren. Die anderen haben Jesu Wunden »nur« gesehen. 

Die Kinder und der Text / das Thema

III Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente

Thomas-Bitte
Öffne mein Herz für das,
was du mir heute sagen willst;
damit ich neugierig bin und wach 
und mit dem Herzen dabei bin. 
Hilf mir. Ich kann es nicht allein. Amen.

Thomas-Segen
Alle deine Fragen, alle Unsicherheit 
und alle Zweifel
gehören zu deinem Glauben dazu.
Gott findet einen Weg, zu dir zu kommen 
– wie bei Thomas.
Er berührt dich, unsichtbar.
Gott glaubt an dich
und segnet dich! Amen.

Kreative Umsetzung der Geschichte
Mit den Händen sehen (Spiel)

Dieses Wahrnehmungs-Spiel bereitet die Erzählung vor. Ist bereits Vertrauen in der Gruppe gewachsen, können Kinder so die Berührung von Thomas »nachspielen« und üben, mit den Händen »zu sehen«.
Ein Kind ertastet mit verbundenen Augen die Hände eines anderen Kindes und versucht zu erkennen, wem die Hände gehören. »Versucht, mit den Händen zu sehen, wer das ist.« Die Kinder sollen ermutigt werden, sanft, vorsichtig und feinfühlig zu tasten. 
Als zusätzliche Hilfe kann das zu erratenden Kind einen »Piep« von sich geben (oder den Anfangsbuchstaben seines Vornamens oder sein Lieblingsessen nennen). 
Nach dem Spiel können Kinder auf die nachfolgenden Fragen reagieren: 

Manche Kinder fühlen sich wohler dabei, wenn sich alle vorher (und nachher) die Hände waschen. Ist kein Waschbecken vorhanden, kann das in einer Waschschüssel mit warmem Wasser geschehen (an Handtücher denken).
Alternative: Kuscheltiere, die in einem Bettbezug versteckt sind, durch Fühlen erkennen.

Drinnen oder draußen? (Spiel) 

In der Erzählung gibt es ein Drinnen und ein Draußen: Jesus ist bei den Jüngern drinnen, während Thomas draußen unterwegs ist.
Die Kinder verteilen sich im Raum und schließen die Augen (bzw. haben sie verbunden). Dann gehen sie vorsichtig etwas im Raum umher. Die Spielleitung tippt einem Kind auf die Schulter. Das öffnet die Augen und verlässt leise und unbemerkt den Raum. Wenn die Klangschale erklingt, öffnen alle die Augen und schauen, wer vor der Tür ist. 

Der besondere Tipp

Nicht zu fassen – Jesus lebt
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III. Erzählung

Mit Hand-Gesten, bei denen die Kinder mitmachen können.

Erzählung für Jüngere

jeweils von links nach rechts:

Ihr erinnert euch: Jesus hat mit seinen Freunden und Freundinnen gegessen und getrunken. Jesus wusste: Es ist ein besonderes Essen, denn es war das letzte Mal, dass er mit ihnen am Tisch sitzt. (Geste 1: Eine Hand ist der Teller, die andere greift daraus Essen und führt es zum Mund.)

Am nächsten Tag haben seine Freunde geweint. Viele Tränen!  (Geste 2: Mit Zeigefinger laut in die Handfläche der anderen Hand tippen und das Tropfen der Tränen hörbar machen.) 

Denn Jesus ist gestorben am Kreuz. Sie haben ihn in ein Höhlengrab gelegt. (Geste 3: Hände zu einer hohlen Kugel formen.) 


Dann war Feiertag. Am nächsten Tag klopft Maria Magdalena ganz aufgeregt an die Tür eines Hauses. (Geste 4: Mit einer Hand an die Handinnenfläche der anderen Hand klopfen.) 


In diesem Haus haben sich die Freunde von Jesus versteckt. Sie öffnen die Tür. Maria geht hinein und erzählt: »Das Grab ist leer! Jesus lebt!« (Geste 5: Hände zuerst zu einer hohlen Kugel formen, dann langsam öffnen und leere Handflächen zeigen.)

Die Freunde hören, was Maria sagt, aber sie schweigen. Es wird Abend. Da ist auf einmal Jesus in ihrem Haus. Er zeigt ihnen seine Hände und die Wunde an der Seite. (Geste 6: zunächst beide Handflächen zeigen, dann eine Hand auf einen Rippenbogen legen.) 

Die Freunde sind auf einmal richtig glücklich! Denn sie sehen mit eigenen Augen: Jesus lebt! Und plötzlich ist Jesus wieder weg. Da klopft es wieder an der Tür. (Geste 7: Mit einer Hand an die Handinnenfläche der anderen Hand klopfen.)

»Ich bin’s, Thomas!« Stimmt, Thomas gehört ja auch dazu. Er war unterwegs. Die Freunde erzählen Thomas, was sie erlebt haben: »Jesus war da!« Thomas schüttelt den Kopf. »Das glaube ich nicht. Erst wenn ich meine Hand in seine Hände legen kann, glaube ich, dass Jesus lebt.« (Geste 8: Mit den Fingern einer Hand die Handfläche der anderen Hand abtasten.

(Geste 9: Mit den Fingern fortlaufend mitzählen.) Ein Tag vergeht. Thomas wartet. Zwei Tage vergehen. Thomas wartet. Drei Tage vergehen. Thomas wartet immer noch. Vier Tage, fünf Tage, sechs Tage, sieben Tage vergehen, dann ist wieder Feiertag. Und acht Tage später sind alle zusammen. Auch Thomas. 

Da steht Jesus plötzlich wieder da, mitten im Haus. Er schaut Thomas an und sagt: »Du darfst deine Hände in meine Hände legen.« (Geste 10: Handflächen zeigen und anbieten.) 

»Ja, du darfst mich berühren, damit du glaubst!« (Geste 11: Langsam mit der einen Hand die Handfläche der anderen Hand berühren, abtasten, streicheln. Dann die Hände tauschen. Zeit lassen!) 

Thomas tastet die Hände von Jesus ab und fühlt die Wunden. Thomas ist überglücklich. Er spürt das Glück im ganzen Körper. Thomas sagt: »Mein Jesus!« (Geste 12: Zuerst Hände auf die Augen legen, dann aufs Herz.)

Dann sieht Jesus sich um und sagt: »Ihr glaubt an mich, weil ihr mich gesehen habt. Genauso glücklich werden die sein, die mich nicht sehen und trotzdem an mich glauben!«


Erzählung für Ältere

Da die Thomas-Geschichte eine Geschichte des Sehens und der Hände ist, soll sich dies auch in der Erzählweise wiederfinden: Der/die Erzähler*in interagiert mit der Handpuppe Charly (gespielt von einer anderen Person) und erzählt dabei die Thomas-Geschichte auch visuell als »One Paper Story« (Szenen werdeb per Hand auf einem großen Plakat gezeichnet oder auf einem Flipchart, Whiteboard oder Overheadprojektor mit entsprechenden Folien). 
Durch eine »One Paper Story« entsteht nach und nach ein Bild mit mehreren Elementen, das die Erzählung spannend, lebendig und einprägsam erzählt. 
Wichtig: Diese Erzählmethode lebt davon, dass die Kinder beim Entstehen der Bilder zuschauen, die Schritt für Schritt per Hand gezeichnet werden. Dadurch sind die Kinder in einer besonderen Weise »in der Geschichte«. Eine besondere künstlerische Begabung ist nicht erforderlich, da weder Qualität noch Schönheit der Bilder ausschlaggebend sind, sondern dass hier etwas live entsteht. (Das lässt sich sehr gut üben.)
Tipp: Wenn es hilft, können die Szenen zart mit Bleistift vorgezeichnt werden. 

Charly: Das kann doch gar nicht sein! Das glaube ich nicht!
Erzähler*in: Was denn?
Charly: Mein bester Freund, Emil, sagt, er hat die Flasche dreimal geflippt.
Erzähler*in: Ge-WAS?
Charly: So (macht den Bottle-Flip)
Auf Video-Plattformen nach »Bottle-Flip« suchen. Dort kann man sich ansehen, wie es funktioniert.
Erzähler*in: Aha. Und warum glaubst du das nicht? Sieht gar nicht so schwierig aus.
Charly: Ja, aber bei mir hat das einfach nicht geklappt. Emil sagt, er hat die Flasche dreimal geflippt und dreimal ist sie stehen geblieben!
Erzähler*in: Ach so.
Charly: Und das kann ich einfach nicht glauben.
Erzähler*in: Warum nicht?
Charly: Weil ich nicht dabei war.
Erzähler*in: Du meinst, es klappt nur, wenn du dabei ist?
Charly: Nein! Das meine ich nicht!
Erzähler*in: Was meinst du denn?
Charly: Ich glaube es nur, wenn ich es selbst gesehen habe.
Erzähler*in: Reicht es nicht, wenn Emil es gesehen hat und dir erzählt?
Charly: Nö.
Erzähler*in: Warum nicht?
Charly: Vielleicht schwindelt er mich an.
Erzähler*in: Warum sollte er?
Charly: Weil … hm … weil er will, dass ich denke, dass er das viel besser kann als ich.
Erzähler*in: Ist das denn wichtig?
Charly: Nein, aber ich will wissen, ob Emil die Wahrheit sagt.
Erzähler*in: Warum?
Charly: Weil wir Freunde sind. Und weil … weil …
Erzähler*in: Weil du wissen willst, ob du ihm vertrauen kannst!
Charly: Ja, genau! Danke. Du verstehst mich! 
Erzähler*in: Weißt du was? Du erinnerst mich an Thomas.
Charly: Wer ist Thomas?
Erzähler*in: Das ist einer der Freunde von Jesus. Du weißt doch: Jesus ist ja gestorben …
Charly: Ja, aber das glaube ich auch nur, wenn ich es sehe.
Erzähler*in: Okay, mal schauen … Vielleicht hilft es ein wenig, wenn ich es zeichne: Die ganze Geschichte von Jesus und Thomas.
Charly: Von Anfang an? Okay!
Erzähler*in: Ich fange da an, wo Jesus das letzte Mal mit seinen Freunden gegessen und getrunken hat. 
(Ab hier die »One Paper Story« malen. Bitte beim Schlussbild nachschauen, an welcher Stelle die nacheinander genannten Dinge gezeichnet werden und gerne das Zeichnen vorher ausprobieren.)

Jesus weiß, dass es ein besonderes Essen ist. Es ist das letzte Mal, dass er mit seinen Freunden am Tisch sitzt. 
(Brot und Kelch malen)
Am nächsten Tag weinen seine Freunde. Viele Tränen. 
(Tränen malen)
Denn Jesus ist gestorben. Am Kreuz.
(Kreuz malen)
Dann legen sie ihn in ein Höhlengrab 
(Grab malen; dabei die Öffnung so gestalten, dass sie nachher gut mit dem Stein »kombiniert« werden kann. )


und verschließen das Höhlengrab mit einem Stein. 
(Stein davor malen)
Dann ist ein Feiertag. 
(Kerze malen)
Deshalb sind alle zu Hause. 
(Tür malen)
Am nächsten Tag klopft es ganz aufgeregt an die Tür. Hinter dieser Tür haben sich die Freunde von Jesus versteckt. Sie haben die Tür abgeschlossen, denn sie haben Angst.
Es ist Maria Magdalena, die klopft. 
(»Strahlen« um die Tür malen.)

Sie darf hereinkommen. Und sie erzählt: »Ich war am Grab.
(Höhle mit offenem Eingang malen)
und das Grab war leer! Und dann habe ich ihn gesehen – Jesus lebt!«
Die Freunde hören, was Maria sagt. 
(Zehn Gesichter kreisförmig anordnen.)
Aber sie sagen nichts. Sie schauen sich einander nur an. Sie glauben Maria nicht, obwohl sie gerne glauben wollen, was sie erzählt.


Charly(unterbricht) Das verstehe ich! Gerade, wenn etwas so wichtig ist. Denn ob Jesus tot ist oder lebt, das ist sehr wichtig!
Erzähler*in: Das finden die Freunde auch. Es wird Abend, sie sind immer noch zuhause. Da steht auf einmal Jesus mitten unter ihnen.
(Jesus malen)

Er zeigt den Freunden seine Hände und die Wunde an der Seite.
Da sind die Freunde richtig glücklich! Jetzt glauben sie auch, dass Jesus lebt.
Und da ist Jesus auf einmal wieder weg.
(Jesus wegwischen bzw. mit weißem Papier abdecken)

Charly: Und wo ist dieser Thomas, von dem du gesprochen hast?
Erzähler*in: Thomas? Der ist nicht da. Er ist noch unterwegs. Aber schau mal, was jetzt passiert, denn es klopft wieder an die Tür. 
(Thomas in die Tür malen.)

»Macht auf! Ich bin’s, Thomas.«
Ja. Thomas ist am Morgen aus dem Haus gegangen. Die Freunde öffnen die Tür und erzählen ihm natürlich, was sie erlebt haben:
(Thomas vorne versetzt etwas größer in den Kreis der Jünger malen.)

»Jesus war da! Er hat uns seine Hände gezeigt. Er lebt!«
Thomas schüttelt den Kopf! »Das glaube ich nicht. Das habt ihr euch doch eingebildet. Aber wenn ihr den ganzen Tag hier drinsitzt, wundert mich das nicht. Dass Jesus lebt, glaube ich erst, wenn ich meine Hand in seine Hand legen kann.«
Ein Tag vergeht: 
(Strichliste malen; bei jedem genannten Tag einen Strich machen.)

Thomas wartet. Zwei Tage vergehen: Thomas wartet. Drei Tage vergehen: Thomas wartet immer noch. Vier, fünf, sechs Tage lang passiert gar nichts. Dann ist wieder Feiertag. 
(7. Strich malen)
Und dann, acht Tage später 
(8. Strich malen), ist Jesus plötzlich wieder da. 
(Strichliste wegwischen/überkleben, Jesus malen/Abdeckpapier entfernen) 
Und Jesus sagt: »Du darfst deine Hände in meine legen. Ja, du darfst mich berühren, damit du glaubst!« 
(Mit dem Zeigefinger an beide Hände von Jesus tippen.)

Thomas ist überglücklich. Er spürt das Glück im ganzen Körper. 


(Ausgeschnittenes/ausgestanztes Herz auf Thomas legen/anheften. Bei den nun folgenden Worten nach und nach auch auf Jesus und die Jünger je ein Herz legen; s. Schlussbild).
»Mein Jesus«, sagt Thomas glücklich. Dann sieht sich Jesus um und sagt: »Ihr glaubt an mich, weil ihr mich gesehen habt. Genauso glücklich werden die sein, die mich nicht sehen und trotzdem an mich glauben!«

Charly: Nicht sehen und trotzdem glauben? Wie geht das?
Erzähler*in: Naja, wie ist das mit deinem besten Freund?
Charly: Mit Emil?
Erzähler*in: Glaubst du, dass er das kann – mit dem Bottle-Flip?
Charly: Also: Wenn es einer kann, dann Emil!
Erzähler*in: Siehst du!
Charly: Ich sehe eben nicht … aber ich denke, ich glaube trotzdem …

Schlussbild

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Fortsetzung aus Heft 2024-1
Johannes 21,1-14

I. Grundgedanken

Zugänge für den Vorbereitungskursen
Zum Text / Zum Thema

Koph = Nadelöhr, Nun = Fisch, Gimel = 
Kamel. In der Geschichte vom reichen Jüngling (Lukas 18) sagt Jesus: »Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt … (aber) was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich«. Der Fisch ist schon früh das Geheimzeichen für Jesus Christus (Ichtys). 

Die Botschaft der Zahl 153 lautet also: Jesus macht es möglich, was bei Menschen unmöglich ist. Alle können nun ins Reich Gottes kommen! Damit stehen die 153 Fische für die Gesamtheit der Menschen.

Die Kinder und der Text / das Thema

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Abendmahlsfeier 
(z. B. im Anschluss an die Erzählung)

In der Mitte stehen: Kerze, Brot (in Form eines Hefeteig-Fisches o. ä.), Traubensaft (oder Apfelsaft); alles mit einem Tuch abgedeckt.
Wenn wir gleich zusammen essen und trinken, dann ist das etwas Besonderes! Denn wir machen es so, wie Jesus das mit seinen Freunden gemacht hat. Und Jesus hat uns versprochen: Immer, wenn wir das tun, ist er bei uns. Gott lädt uns ein!
Kerze anzünden. Brot und Traubensaft aufdecken. Evtl. Lied: Wir sind eingeladen zum Leben (KuS 185, KKL 161, KG 205)
Jesus hat mit seinen Freunden oft zusammen gegessen und getrunken. Aber einmal war es etwas ganz Besonderes: Alle saßen am Tisch, Jesus war in der Mitte. Da nahm Jesus das Brot und sagte Gott dafür danke: »Danke, Gott, dass du uns alles gibst, was wir zum Leben brauchen. Du sorgst für uns.« 

Alle sagen gemeinsam: Danke, Gott!

Dann gab Jesus seinen Freunden das Brot. Er teilte es mit ihnen. Alle aßen davon. Und allen war klar: Es geht nicht darum, satt zu werden. Es geht darum, zu spüren und zu schmecken, dass gerade etwas Besonderes geschieht.
Brot wird ausgeteilt. »Bitte wartet mit dem Essen, bis alle etwas haben. Dann können wir gemeinsam essen.«
Und Jesus sagte: »So wie ich dieses Brot mit euch teile, so teile ich alles mit euch – auch mein Leben. Immer, wenn ihr dieses Brot esst, schmeckt ihr, wie sehr Gott euch liebhat. Erinnert euch immer daran!« 
Jetzt essen wir gemeinsam das Brot.
Dann nahm Jesus den Kelch und sagte Gott auch dafür danke: »Danke, Gott, dass du uns alles gibst, was unser Leben schön macht.« 

Alle sagen gemeinsam: Danke, Gott!

Dann gab er seinen Freunden den Kelch. Er teilte den Kelch mit ihnen. Alle tranken davon. Und allen war klar: Es geschieht gerade etwas Besonderes.
Jedes Kind bekommt in seinen Becher Saft eingegossen. »Bitte wartet mit dem Trinken, bis alle etwas haben. Wir trinken gleich gemeinsam.«
Und Jesus sagte: »Wenn ihr davon trinkt, sind wir miteinander verbunden und mit Gott. Spürt ihr das?«
Wir trinken gemeinsam.
Und Jesus sagte: »Feiert das Abendmahl immer wieder, so wie ich heute mit euch. Und ich bin bei euch, an allen Tagen.«

Kreative Umsetzung der Geschichte
Gemeinsam essen

Diese Geschichte kann nur angemessen erzählt und erlebt werden (s. »III. Erzählungen«, Seite 143f), wenn es auch ein gemeinsames Essen gibt. Dazu eignen sich beispielsweise Fische/ein großer Fisch aus Hefeteig gebacken oder Ausstechplätzchen in Fischform oder getoastetem Brot, aus dem Fische ausgestochen werden. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, ein Lagerfeuer zu machen und die Fische dort gemeinsam zu essen? Die Hefe-Fische können auch auf einem Leintuch ausgebreitet und im Gottesdienst vom Tuch genommen werden.

Überraschend anders (Spiel) 

Jesus fordert die Jünger heraus, mal auf der anderen, der »falschen« Seite zu fischen. Die Kinder können auch ausprobieren, wie es ist, Dinge anders zu tun:

Alternative: Ein Kind macht etwas vor, alle anderen machen das Gegenteil (z. B. auf dem linken bzw. rechten Bein hüpfen …)
Für beide Erzählungen wird Folgendes benötigt: 1 blaues Tuch; 1 braunes Tuch; 1 weiteres Tuch; 1 Boot (einfaches Holz- oder Spielzeugboot, das grob in die biblische Zeit passt; also kein Polizei-Schnellboot o. ä.). Das gemeinsame Essen kann am Ende der Erzählung einfach so oder bei der Abendmahlsfeier (s. »Liturgische Elemente«) stattfinden. Ideen dafür in Fischform s. »Gemeinsam essen«

III. Erzählung

Erzählung für Jüngere

(Blaues Tuch ausbreiten, braunes Tuch als Ufer danebenlegen. Unter dem weiteren Tuch abgedeckt den/die Fisch/e bereithalten.)
Das ist der See Tiberias.
(Blaues Tuch langsam glattstreichen. Das Boot in ruhigen, kreisenden Bewegungen darauf fahren lassen.)
Die ganze Nacht waren die Freunde von Jesus auf dem See Tiberias unterwegs. Auf dem Boot haben sie über alles geredet, was in den letzten Tagen passiert war: Jesus war gestorben. Dann, drei Tage später, war er wieder da. Er sagte zu ihnen: »Ich bin auferstanden.« 
Richtig kapiert haben die Freunde das nicht. Gestern Abend sind sie wieder fischen gegangen. Aber sie haben die ganze Nacht nichts gefangen. Jetzt geht bald die Sonne auf.
(Mit einer Handbewegung aufgehende Sonne andeuten. Boot langsam in Richtung Ufer bewegen.) 
Da sehen die Freunde jemanden am Ufer stehen. Der ruft ihnen zu: »Kinder, habt ihr nichts zu essen?« Die Jünger wundern sich. Sie antworten ihm: »Nein!« Der Mensch am Ufer sagt: »Werft die Netze noch einmal aus. Diesmal auf der rechten Seite.«
(Mit Hand auf die Bootsseite zeigen, auf der das Netz ausgworfen werden soll.)
»Auf der rechten Seite?«, wundern sich die Freunde. 
(Mit Hand über Kinn reiben, nachdenken.)
»Wir werfen die Netze nie auf dieser Seite aus.« Den Freunden kommt das verrückt vor, aber sie tun es.
(Auf der rechten Bootsseite beide Hände zu Fäusten ballen und alle Finger schnell spreizen; so das Werfen des Netzes andeuten.) 
Auf einmal ist das Netz voller Fische! 
(Mit Fingern über dem Wasser zappelnde Bewegungen machen, so die vielen Fische im Netz andeuten.)
Es ist so voll, dass sie es nicht aus dem Wasser ziehen können. 
(Mit beiden Händen kraftvoll am Netz ziehen, ohne es aus dem Wasser zu heben.)
Die Freunde wundern sich. Und einer von ihnen sagt: »Das ist Jesus!« 
(Auf den Menschen am Ufer zeigen.)
Als Petrus das hört, springt er ins Wasser und schwimmt so schnell er kann ans Ufer. 
(Kopfsprung ins Wasser andeuten, dann mit den Armen Schwimmbewegungen machen.)
Die anderen fahren mit dem Boot ans Ufer. Das volle Netz mit den Fischen ziehen sie hinter sich her. Sie steigen aus dem Boot. Am Ufer brennt ein Lagerfeuer. Es duftet herrlich nach Brot und gegrilltem Fisch. Hmm!
(Mit Hand Luft zufächeln, tief einatmen und genießerisch die Augen schließen.)
Die Freunde schauen Jesus an. Er sieht irgendwie anders aus. Da sagt Jesus: »Bringt von den Fischen, die ihr gefangen habt. Wir wollen gemeinsam frühstücken.« Und Petrus geht zum Boot, packt das Netz und zieht es mit einem Ruck aus dem Wasser ans Ufer.
(Netz mit beiden Händen ans Ufer ziehen.)
Die Freunde wundern sich. Mit den Augen erkennen sie Jesus nicht! 
(Mit Händen die Augen verdecken)
Aber ihr Herz weiß: Es ist Jesus! 
(Beide Hände aufs Herz legen.)
Jesus sagt: »Kommt und frühstückt mit mir. Ich habe mich so sehr auf euch gefreut!« 
(Mit Hand andeuten, Fische aus dem Netz zu holen und über dem Feuer zu grillen.)
Dann nimmt Jesus das Brot, teilt es und gibt es den Freunden. Ebenso auch den Fisch. Lecker!
(Tuch vom/von den abgedeckten Fisch/en nehmen und den Kindern austeilen oder von den Kinder »fischen« lassen, indem sie sich davon nehmen.)

Der besondere Tipp

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rechts:

Einfacher Bastelbogen schon für die Kleinsten

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Erzählung für Ältere

(Blaues Tuch ausbreiten, braunes Tuch als Ufer danebenlegen. Unter dem weiteren Tuch abgedeckt den/die Fisch/e bereithalten.)
Das ist der See Tiberias.
(Blaues Tuch langsam glattstreichen. Das Boot in ruhigen, kreisenden Bewegungen darauf fahren lassen.)
Die ganze Nacht waren die Freunde von Jesus auf dem See Tiberias unterwegs. Auf dem Boot haben sie sich unterhalten über alles, was sie in den letzten Tagen erlebt haben: Jesus war gestorben. Drei Tage später kam dann Maria zu ihnen und hat gesagt: »Jesus lebt, er ist auferstanden!« Am gleichen Abend haben sie selbst Jesus auch gesehen, denn er war zu ihnen gekommen. Und eine Woche später noch einmal. Danach hat Petrus gesagt: »Ich geh jetzt fischen.« Und dann ist er mit fünf anderen Freunden abends ins Boot gestiegen. Sie sind auf den See hinausgefahren, um zu fischen. Die ganze Nacht waren sie auf dem See. Jetzt geht bald die Sonne auf, doch sie haben nichts gefangen. Keinen einzigen Fisch!
(Mit einer Handbewegung aufgehende Sonne andeuten.)
Die Freunde fahren wieder ans Ufer. Sie sind müde, hungrig und enttäuscht. 
(Boot langsam in Richtung Ufer bewegen.) 
Da sehen sie im Licht der Dämmerung einen Menschen am Ufer.
(Ausschau halten und mit Finger zeigen)Da ruft der Mensch ihnen zu: »Kinder, habt ihr nichts zu essen?« 
(Hände wie Trichter um den Mund legen und Richtung Boot rufen.)
Die Jünger wundern sich: »Warum nennt er uns Kinder? Wer ist das?« Sie antworten: »Nein!« 
(Hände wie Trichter, s. o.)
Der Mensch am Ufer sagt: »Werft die Netze noch einmal aus. Dieses Mal auf der anderen Seite. Dann werdet ihr etwas fangen.«
(Mit Hand auf die Bootsseite zeigen, auf der das Netz ausgeworfen werden soll.) »Auf der rechten Seite?«, wundern sich die Freunde. 
(Mit Hand über Kinn reiben, nachdenken.)
»Wir werfen die Netze schon immer auf der linken Seite aus. Unser Leben lang. Denn die linke Seite ist doch die richtige Seite! Da können wir das Netz mit der rechten Hand besser wieder ins Boot ziehen. Und jetzt sollen wir das Netz auf der anderen, der falschen Seite auswerfen?«
(Kraftvolles Ziehen mit der rechten Hand andeuten: Netz über rechte Schulter ziehen, dass es hinter dem Rücken mit der linken Hand ins Boot gelegt werden kann. Diese klassische Bewegung beim Fischen mehrmals zeigen.)
Den Freunden kommt das verrückt vor. Aber sie tun es.
(Auf der rechten Bootsseite beide Hände zu Fäusten ballen und alle Finger schnell spreizen; so das Werfen des Netzes andeuten.) 
Auf einmal ist das Netz voller Fische! 
(Mit Fingern über dem Wasser zappelnde Bewegungen machen, so die vielen Fische im Netz andeuten.)
Es ist so voll, dass sie es nicht aus dem Wasser ziehen können. 
(Mit beiden Händen kraftvoll am Netz ziehen, ohne es aus dem Wasser zu heben.)
Die Freunde wundern sich. Und der beste Freund von Jesus sagt: »Es ist Jesus!« 
(Auf den Menschen am Ufer zeigen.)
Als Petrus das hört, springt er ins Wasser und schwimmt so schnell er kann ans Ufer. Er will unbedingt der Erste sein, der bei Jesus ankommt.
(Kopfsprung ins Wasser andeuten, dann mit den Armen Schwimmbewegungen machen.)
Die anderen steuern das Boot ans Ufer und ziehen das Netz hinter sich her. Sie steigen aus. Ein Feuer brennt und es duftet herrlich nach geröstetem Brot und gegrilltem Fisch. Das ist jetzt genau das Richtige! Hmm!
(Mit Hand Luft zufächeln, tief einatmen und genießerisch die Augen schließen.)
Die Freunde schauen den Mann an, der sich ans Feuer gesetzt hat. Er sieht anders aus, als sie Jesus in Erinnerung haben. Sie haben das Gefühl, dass sie Jesus noch nie im Leben gesehen haben – und doch schon ewig kennen.
(Hand mit etwas Abstand segnend über die Szene halten.)
Da sagt Jesus: »Bringt von den Fischen, die ihr gefangen habt. Lasst uns zusammen frühstücken!« 
Und Petrus geht zum Boot, packt das Netz und zieht es mit einem Ruck aus dem Wasser ans Ufer.
(Netz mit beiden Händen ans Ufer ziehen.)
153 fette Fische haben sie gefangen. 153! Ganz schön viel! Und obwohl es so viele sind, zerreißt das Netz nicht! 
Petrus sieht Jesus genau an und wundert sich, denn mit den Augen erkennt er Jesus nicht. 
(Mit Händen die Augen verdecken)
Aber sein Herz weiß: Es ist Jesus. 
Beide Hände aufs Herz legen.)
Den anderen geht es genauso. Keiner braucht zu fragen: »Wer bist du?« Denn sie wissen: Er ist es wirklich! Mit Gott ist alles möglich!
Jesus sagt: »Kommt und frühstückt mit mir! Ich habe mich sehr auf euch gefreut!« 
(Mit Hand andeuten, Fische aus dem Netz zu holen und über dem Feuer zu grillen.)
Da nimmt Jesus das Brot, teilt es und gibt es den Freunden. Ebenso auch den Fisch. Lecker!
(Tuch vom/von abgedeckten Fisch/en nehmen und den Kindern austeilen oder die Abendmahlsfeier anschließen; 
s. »Liturgische Elemente«.)

Johannes 21,1–14

Johannes 21,1–14

I. Vorüberlegungen

Außerdem spielt diese Geschichte nicht in der Umgebung von Jerusalem, sondern am See Genezareth. Es wird also vorausgesetzt, dass die Jünger wieder nach Galiläa zurückgekehrt sind, nachdem Jesus nicht mehr bei ihnen war. Darum ist man sich mehrheitlich einig, dass hier ein kirchlicher Redaktor am Werk war, der das 21. Kapitel an das Johannesevangelium angehängt hat. Dafür spricht auch, dass Petrus von Jesus das Hirtenamt übertragen wird. 

– Zum einen ist die Zahl 153 eine Dreieckszahl zur Basis 17. Das bedeutet, sie ist die Summe der Zahlen 1–17.
– Der Kirchenvater Hieronymus (5. Jh. n.Chr.) meinte, dass 153 die Zahl der damals bekannten Fischarten sei. Dies ist nicht nachweisbar. Trotzdem könnte der Gedanke dahinterstecken, dass es sich um die Fülle der gesamten Menschheit handelt.
(Zur Bedeutung der Zahl 153 siehe auch bei Sonntag, 14. April, »Zum Text / zum Thema«

II. Bausteine

Lieder

Als Jesus gestorben war (KuS 100, KKL 99);
Oster-Mutmach-Lied (KuS 130);
Wo einer dem andern neu vertraut (KuS 134);
Er ist das Brot, er ist der Wein (EG 228, KuS 270);
Wenn das Brot, das wir teilen 
(KuS 278, Wwdl 86);
Schalom chaverim 
(EG 434, KuS 520, KKL 386, KG 133);
Du, Gott, stützt mich 
(KuS 463, Wwdl 129, KKL 335)

Gebet 

Nach Psalm 121 (KuS 672)

Schlussgebet:

Lieber Gott,
manchmal geht es uns wie den Jüngern. 
Wir strengen uns an, und es gelingt nicht alles so, wie wir wollen. 
Das nimmt uns ganz schön viel Mut. 
Und wir fragen uns, ob wir uns noch einmal anstrengen sollen. 
Aber du machst uns Mut, nicht aufzugeben. 
Und du stärkst uns, wenn wir keine Lust und keine Kraft mehr haben. 
Schenke uns Menschen in unserer Nähe, 
die sich gegenseitig stärken.
Und stärke du alle Menschen, 
die sich für Frieden in unserer Welt einsetzen. 
Bestimmt sind sie auch oft mutlos. 
Darum lass uns das auch gemeinsam tun: im Kleinen Frieden schaffen unter 
den Menschen, die in unserer Nähe sind.
Amen.

III. Mitmachgeschichte

Zur Geschichte

Für die Geschichte kann ein »Lagerfeuer« mit roten, gelben und orangfarbenen Tüchern aufgebaut werden. Unter die Tücher wird eine Lampe gelegt.
Am Schluss der Geschichte stehen die Kinder am Lagerfeuer. Die Fischlis aus dem Glas werden verteilt und gegessen. Vorher können die Kinder schätzen, wie viele Fische es wohl sind und ihnen dann die Bedeutung der Zahl 153 erklären.
Ein Highlight wäre natürlich, an einem richtigen Lagerfeuer Stockbrot zu machen und um das Feuer herumzusitzen.
Material Geschichte: langes Seil; Fischernetz (kostet weniger als 10 €); verschließbares Glas mit 153 Fischlis; Stuhl für jedes Kind; wenn vorhanden langen, blauen Stoffstreifen;
Material »Lagerfeuer«: rote, gelbe und orangfarbene Chiffontücher; Taschenlampe; Jesuskerze; Teelicht für jedes Kind

Vorbereitung

Die Kinder werden eingeladen, mit ins Boot zu steigen für eine Fahrt über den See.

Hinführung zur Geschichte

Zunächst werden die Kinder auf das Thema »Boot« mit Fragen eingestimmt. Z. B. (bitte auswählen!):

Überleitung zur Geschichte

Auf einem Boot ist es gut, wenn man nicht allein ist. Da braucht es eine gute Gemeinschaft. Auf alle muss man sich verlassen können. Alle müssen mit anpacken. Alle geben einander Halt. 
(Seil in die Runde geben; alle halten sich daran fest.)
Wenn das Boot in einen Sturm gerät, kann dann niemand herausfallen. 
(Bewegungen wie bei einem Sturm; die Kinder bleiben durch das Seil miteinander verbunden.)
Heute sind wir auf einem Fischerboot. Darum haben wir auch ein Fischernetz dabei. 
(Fischernetz zeigen)
Und genau in dieser Situation sind in unserer Geschichte die Jünger Jesu …

Geschichte

Die Jünger sind nicht mehr in Jerusalem
Das Boot der Jünger ist auf dem See Genezareth unterwegs. Die Jünger sind von Jerusalem wieder zurückgekehrt in ihre Heimat, weil Jesus nicht mehr bei ihnen war. In Jerusalem wurde Jesus gekreuzigt und nun ist alles anders. Ja, Jesus ist ihnen noch begegnet: zuerst den Frauen und dann auch ihnen. Er hatte sie hinter der fest verschlossenen Tür gefunden, hinter der sie sich aus Angst versteckt hatten. Und Thomas durfte sogar in Jesu Wunden fassen. Da waren sie dann wieder voller Hoffnung … aber dann sind sie zurück an den See Genezareth, und der Alltag ist wieder eingekehrt. Jetzt wissen sie gar nicht so recht, wie es weitergehen soll. Ist jetzt alles vorbei, was mit Jesus angefangen hat? Ist alle Hoffnung doch zu Ende?
Wenigstens sind sie hier auch zusammen und nicht alleine. Es gehen ihnen noch so viele Gedanken durch den Kopf – die können sie so mit jemandem bereden. 
Und fischen – das können sie auch, denn vor ihrer Zeit mit Jesus waren sie ja Fischer.

Das Netz ist leer
Es ist ganz früh am Morgen. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Das ist die beste Zeit zum Fischen. Wer das Netz voll haben möchte, der muss früh aufstehen. Die Jünger werfen ihr Netz aus. 
(Kind wirft Netz aus)
Und nun heißt es warten. Beim Fischen braucht man Geduld. 
(Miteinander warten; währenddessen überlegen, was die Jünger wohl geredet haben, aber leise, um die Fische nicht zu verscheuchen.)
Jetzt müsste das Netz voll sein. Die Jünger ziehen es heraus.
(Zwei Kinder ziehen Netz heraus) 
Die Jünger bekommen einen großen Schreck. Das Netz ist leer. Kein einziger Fisch ist darin. Was ist das denn? Das haben sie noch nie erlebt. Das ist eigentlich völlig unmöglich. Wie sollen sie das ihren Familien erklären? Sie brauchen den Fisch, um leben zu können. Die Jünger sind völlig ratlos. 
Langsam wird es hell. Jetzt brauchen sie es gar nicht erst noch einmal zu versuchen. Bei Tageslicht geht erst recht kein Fisch ins Netz. Enttäuscht fahren sie an Land.

Ein Fremder am Ufer
Als sie am Ufer ankommen, sehen sie dort einen Mann. 
(Jesuskerze außerhalb des Bootes aufstellen) Sie kennen ihn nicht. Und jetzt kommt er auch noch auf sie zu. Was er wohl will? 
(Erzähler*in nimmt Jesuskerze in die Hand.) 
»Kinder, habt ihr nicht etwas Fisch zu essen?«, fragt er sie. Ausgerechnet heute, wo sie nichts haben. Sie zeigen ihm das leere Netz. »Wir haben heute Nacht nichts gefangen. Es ist uns völlig rätselhaft.« – »Fahrt noch einmal auf den See hinaus«, sagt der Fremde zu ihnen, »und werft das Netz auf der rechten Bootsseite aus, dann werdet ihr etwas fangen.«
Was soll das denn? Hat dieser Mann überhaupt Ahnung vom Fischen? Macht er sich lustig über sie? Warum sollen sie ihm glauben? 
Aber irgendetwas an diesem Mann ist glaubwürdig. Ja, er wirkt sogar fürsorglich. Und so beschließen die Jünger, tatsächlich wieder auf den See hinauszufahren – gegen jeden Fischerverstand, gegen jede Erfahrung. Wenn das jemand sieht, wird er nicht schlecht über sie spotten: »Wie kann man denn so blöd sein?« Doch sie sind sich einig. Alle haben ein ganz unerwartetes Vertrauen zu diesem Mann. 

Es geht noch einmal hinaus
Und darum fahren sie noch einmal los mit ihrem Boot. Und wie der Mann es gesagt hat, werfen sie das Netz auf der rechten Seite in den See. 
(Kind wirft Netz auf der rechten Seite des Bootes aus.)
Sie merken sofort: Da tut sich was. Das Netz wird schwer und immer schwerer. 
(Fischli-Glas ins Netz legen.)
»Schaut mal, das ist unglaublich! Wo kommen die ganzen Fische her?«, ruft Petrus. Sie wollen das Netz aus dem Wasser ziehen, aber es geht nicht, es ist viel zu schwer. »Lasst uns an Land fahren und das Netz dort herausziehen«, schlägt Thomas vor. Gute Idee. Alle stimmen zu.

»Das ist Jesus!«
Plötzlich fällt es Johannes wie Schuppen von den Augen: »Mensch Petrus, der Mann am Ufer, das ist doch Jesus, und wir haben ihn nicht erkannt.« Jetzt erkennt Petrus ihn auch. Es ist Jesus. Und dann hält Petrus nichts mehr. Er zieht seinen Mantel bis zum Bauch hoch und bindet ihn fest. Dann springt er ins Wasser.
(»Wer mag Petrus spielen und aus dem Boot springen?«)
»Hey Petrus, was soll das?«, rufen die anderen Jünger. »Wir brauchen jede helfende Hand!« Zum Glück ist es nicht mehr weit. So schaffen sie es auch ohne Petrus, das Boot und das Netz mit den vielen Fischen sicher ans Ufer zu bringen. Dort steigen sie aus.
(Kinder steigen aus Boot)
Am Ufer steigt ihnen ein leckerer Geruch von Essen in die Nase. Kein Wunder … ein Feuer brennt und Fische braten darauf, auch frisches Brot liegt daneben. Die Jünger gehen zum Feuer. 
(Kinder gehen zum Lagerfeuer) 
Was könnte es jetzt Schöneres geben? Völlig ausgehungert sind sie. Schließlich haben sie die halbe Nacht gefischt und eben noch ein zweites Mal. Das hier ist, als ob ihnen jemand einfach nur Gutes tun und sie stärken will. Und jetzt erkennen sie ihn alle: Es ist Jesus!

Das gemeinsame Mahl
»Bringt doch noch ein paar von den Fischen, die ihr gefangen habt«, sagt Jesus. Das lässt sich Petrus nicht zweimal sagen. Sofort rennt er los und zieht das Netz ganz an Land. 
(Kind, das Petrus gespielt hat, geht zum Boot und zieht das Netz in Richtung Lagerfeuer.) Es ist voll von großen Fischen. Ein Wunder, dass das Netz nicht zerrissen ist! Petrus nimmt einige von den Fischen. 
(Petrus-Kind bringt in einem Schälchen 5 Fischlis.)
Als er zurückkommt, sagt Jesus: »Kommt, es gibt Frühstück.« 
Es ist ganz eigenartig: Keiner von den Jüngern fragt Jesus, ob er es wirklich ist. Sie brauchen gar nicht fragen. Sie sind sich ja ganz sicher, ihr Herz spürt es. Und als Jesus dann das Brot und danach den Fisch nimmt und ihnen austeilt, da gibt es keinen Zweifel mehr. Es ist tatsächlich Jesus. Als ob er sagen will: »Auch wenn ihr mich nicht mehr sehen könnt, braucht ihr keine Angst zu haben. Ich bin immer noch da. Meine Kraft ist noch da. Meine Fürsorge ist noch da. Meine Hoffnung ist noch da. Meine Liebe ist noch da. Ihr seid nicht allein, denn mein Licht begleitet euch.« 
(Alle Kinder bekommen ein Teelicht, das sie an der Jesuskerze anzünden.)
Und jetzt stärken auch wir uns 
(Fischlis teilen; weitere Gestaltungsideen können sich anschließen, s. u.)

IV. Ideen zur Vertiefung

Angelspiel ohne Magnet

Die Kinder angeln – mangels des Magneten allerdings ohne Erfolg. 
Dieses Spiel kann Gesprächsimpuls sein für Überlegungen wie:
Wie gehe ich mit Frustration/Enttäuschung um, wenn etwas nicht gelingt und ich trotz Anstrengung keinen Erfolg erlebe? 
Eventuell am Schluss jedem Kind einen Mutmachsegen zusprechen.

Gespräch

Im Gespräch kann man mit den Kindern überlegen:

Spiel: Obstkorb – mit Fischnamen

Die Kinder sitzen im Kreis und ziehen aus vorbereiteten Zetteln je einen. Darauf stehen Fischnamen (jeder Fisch sollte mindestens dreimal enthalten sein). Ein Kind geht in die Mitte und nennt einen Fischnamen. Die entsprechenden Kinder tauschen möglichst schnell die Plätze, während das Kind in der Mitte versucht, einen dieser Plätze zu ergattern. Jeweils das Kind, das keinen Platz hat, nennt die nächsten Fische. Bei dem Wort »Fischsuppe« müssen alle Kinder den Platz wechseln.

Fische basteln

Hierfür gibt es im Internet jede Menge Ideen und Vorschläge für jedes Alter.

Der besondere Tipp

Knautschsamt-Rundtücher-Set XXL
Fünf verschiedene Farben

Für unterschiedliche Anlässe; mit schimmernden Farben.
Alle Tücher können auch einzeln bestellt werden.

5er-Set: € 63,00; Best.-Nr. S1580
blau: € 13,90; Best.-Nr. 1455
rot: € 13,90; Best.-Nr. 1456
grün: € 13,90; Best.-Nr. 1555
goldgelb: € 13,90; Best.-Nr. 1457
creme: € 13,90; Best.-Nr. 1556

Das Leben des Mose
Escape-Room-Spiel zur Bibel

Das Leben des biblischen Mose durch Knobeln und Raten kennenlernen und dem Volk Israel beim Auszug aus Ägypten helfen …
Das Spiel kann beliebig oft gespielt werden, weil das hierfür notwendige Verbrauchsmaterial (ohne zusätzliche Kosten) heruntergeladen und ausgedruckt wird. 
Für Kinder ab 8 Jahren.

€ 17,00; Best.-Nr. 2161

Nylontücher-Set

Tücherset mit sechs luftig-leichten, transparenten und pflegeleichten Tüchern aus 100 % Nylon in folgenden Farben:
gelb, orange, violett, rot, grün, blau; Maße: 68 x 68 cm.
€ 15,00; Best.-Nr. 1128

junge-gemeinde.de

Kommt und schmeckt

Johannes 21,1–14

I. Vorüberlegungen

Zur Planung des Kindergottesdienstes

Der Entwurf sieht ausschließlich ein gemeinsames Brot-Teilen vor. 
Denkbar ist aber auch, an diesem Sonntag in der Kinderkirche Abendmahl zu feiern. Wie das geschehen kann, ist je nach Landeskirche unterschiedlich und muss im Vorfeld mit dem zuständigen Pfarramt geklärt werden.
Das Bibeltheater erfordert Vorüberlegungen zu Kulisse, Kostümen und Requisiten.

Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

Viele Kinder haben in der Kinderkirche, bei Konfi 3 oder bei Familiengottesdiensten bereits Abendmahl gefeiert. Sie kennen das dabei entstehende Gemeinschaftsgefühl und können nachempfinden, was die Jünger bei der nachösterlichen Feier mit Jesus fühlen. Durch das gemeinsame Teilen des Brotes werden sie hineingenommen in die Geschichte und erleben, dass Jesus – wenn wir feiern – auch bei uns ist, obwohl wir ihn nicht sehen können.

II. Bausteine

Kreative Umsetzung der Geschichte als Bibeltheater

Anspiel für fünf Personen sowie Einbeziehung der Kinder am Ende des Stücks.
Materialien: Requisiten und Kostüme fürs Bibeltheater; (Fladen-)Brot; Kekse in Fischform; Zitronenwasser (Leitungswasser, in das einige Zitronenscheiben gelegt wurden); Servietten; Trinkbecher 
Ums Lagerfeuer sitzen die vier Jünger Simon Petrus, Thomas, Nathanael und Johannes. Alle sind in ihre eigenen Gedanken versunken.

Thomas: Wie geht’s denn jetzt eigentlich weiter? 
Nathanael: Was meinst du, Thomas?
Thomas: Na, was wird aus uns? Jesus ist auferstanden und …
Johannes: (lacht) Das glaubst also inzwischen sogar du?
Petrus: (lacht ebenfalls) Er hat ja auch lange genug gezweifelt.
Thomas: Ja, ja, ich weiß schon. Aber wie konnte ich auch wissen, dass Jesus tatsächlich zu euch gekommen war, als ich gerade nicht dabei sein konnte. Als ich ihn dann mit eigenen Augen gesehen hab, war es auch mir klar: Jesus lebt! Er hat tatsächlich sein Versprechen wahrgemacht und hat den Tod besiegt.
Johannes: Ich kann es noch immer kaum fassen! Könnte die ganze Zeit grinsen vor Freude. Geht’s dir nicht genauso?
Thomas: Doch, schon, aber … ist denn jetzt alles wieder beim Alten? Seit der Begegnung neulich hab ich Jesus nicht wiedergesehen. Und ich frag mich, wie es weitergehen wird: Wird Jesus auch jetzt, nach der Auferstehung, wieder mit uns durch die Gegend ziehen und von Gott erzählen? Oder gehen wir alleine los? Oder … sollen wir womöglich wieder als Fischer arbeiten?
Johannes: Also, äh … gute Frage. Was meinst du denn, Petrus?
Petrus: Ich war ja immer gerne Fischer. Ich kann mir schon vorstellen, mit euch wieder Fische zu fangen und sie auf dem Markt zu verkaufen.
Nathanael: Und was wird dann aus den Menschen, die an Jesus glauben? Wer kümmert sich dann um sie?
Johannes: Vielleicht … also …
Thomas: Alles klar! Wir brauchen den Rat von Jesus!
Petrus: Recht hast du. Aber bis dahin will ich auf keinen Fall tatenlos rumsitzen. Dann kann ich auch rausfahren auf den See. Und beim Fischen kann ich ohnehin besser nachdenken. Inzwischen ist es auch dunkel genug, damit die Fische sich überhaupt fangen lassen. Ich geh los. Wer kommt mit?
Thomas: Ich bin dabei. Was ist mit euch, Johannes, Nathanael?
Johannes: Ich komm auch mit.
Nathanael: Ich natürlich auch.

Die vier setzen sich in ein »Boot« und werfen das Netz aus. Einige Zeit vergeht. Ab und zu schaut einer ins Netz und schüttelt den Kopf.

Nathanael: Das gibt’s doch gar nicht. Bis jetzt ist kein einziger Fisch ins Netz geschwommen. Wo verstecken die sich nur?
Johannes: Ich kann’s mir auch nicht erklären. Aber wir haben’s lange genug versucht. Die Sonne geht schon auf. Wir sollten zurückfahren.
Thomas: Ohne einen einzigen Fisch? Das gab’s ja noch nie.
Petrus: Stimmt schon, Thomas. Aber jetzt ist es zu hell. Heute fangen wir nichts mehr.
Die Jünger holen das Netz ein, fahren an Land und steigen aus.
Petrus: So ein Ärger. Nichts gefangen.
Thomas: Wenn wir wenigstens ein paar Fische auf dem Markt verkaufen könnten …
Nathanael: Meine Frau wartet sicher auch schon und hofft auf die Fische zum Mittagessen.

Jesus geht auf die Jünger zu.

Jesus: Ihr seht unglücklich aus. Habt ihr nichts zu essen? 
Petrus: Nein, es ist ein Jammer. Keinen einzigen Fisch haben wir gefangen!
Jesus: Fahrt noch einmal auf den See und werft noch einmal das Netz aus. Dann fangt ihr bestimmt etwas.
Nathanael: (leise zu Thomas) Das kann auch nur einer sagen, der keine Ahnung vom Fischen hat. Weiß doch jedes Kind, dass man nur nachts Fische fängt.
Thomas: (leise zu Nathanael) Genau, das bringt doch nichts.
Petrus: (laut zu Jesus) Gut, wir fahren nochmal raus.
Thomas: (leise zu Nathanael) Ich hör wohl nicht recht. Ausgerechnet der erfahrenste Fischer unter uns folgt diesem unsinnigen Rat? Was ist denn mit Petrus los?
Petrus: (zu seinen Freunden) Kommt, Männer, wir wagen es! 
Johannes: Wir sind müde, Petrus. Die ganze Nacht waren wir draußen auf dem See und haben nichts gefangen. Lass uns nach Hause gehen und ein paar Stunden schlafen. Heute Abend versuchen wir es wieder.
Petrus: Ich hab das Gefühl, wir sollten es jetzt noch einmal versuchen. Kommt, Freunde!

Murrend ziehen die Jünger das Netz ins Boot, fahren nochmal hinaus, werfen es wieder aus und setzen sich. Dann schaut der erste ins Netz.

Thomas: Unglaublich! Da tut sich was!

Alle Jünger stürzen an die Reling und schauen ins Netz.

Nathanael: Fische!
Johannes: Überall Fische!
Petrus: Von allen Seiten kommen sie. Das müssen Hunderte sein!
Nathanael: So viele wie nie zuvor in einer Nacht!
Thomas: Keine Ahnung, wie wir das Netz an Land ziehen sollen! Es ist total schwer!
Johannes: (zu Petrus) Der Mann am Ufer … der uns einen guten Fang vorhergesagt hat … das war kein Fremder … das war … Jesus!
Petrus: Jesus? Ich … Ich muss … 

Petrus zieht seine Jacke aus, springt in den See und schwimmt Jesus entgegen. Jesus steht mit dem Rücken zu ihm am Ufer am Feuer. Darauf liegen Fisch und Brot. Petrus schleicht von hinten an Jesus heran und schaut ihn genau an.
Die anderen kommen mit dem Boot und ziehen das Netz mit Fischen an Land.

Jesus: Bringt einige von den Fischen, die ihr gefangen habt und lasst uns miteinander essen.

Die Jünger ziehen einige Fische aus dem Netz. Auch Petrus hilft mit. Sie setzen sich. Und Jesus teilt Brot und Fische mit ihnen und sitzt bei ihnen. Die Jünger schauen Jesus mit großen Augen an.

Johannes: (leise zu Petrus) Jetzt wird alles gut. Jesus ist für uns da, wie er es versprochen hat.

Petrus nickt zustimmend.
Die Kinder werden dann eingeladen, sich dazuzusetzen. Wenn alle um »Jesus« und das »Feuer« sitzen, gemeinsam singen: 
Miteinender essen (KuS 588,1-2). 
Dann geben sich die Kinder gegenseitig vom Brot und essen. Wer mag, kann auch Kekse in Fischform und Zitronenwasser bereithalten. (Servietten und Becher machen das Brotteilen zum Festessen.)

III. Gestaltungsvorschlag für den Gottesdienst

Begrüßung und Eingangswort

Wie schön, dass ihr da seid!
Wir feiern miteinander Kinderkirche, 
und mit uns feiert Gott,
der Vater, der uns alles gibt, 
was wir zum Leben brauchen,
und der Sohn, 
der gestorben und auferstanden ist,
und der Heilige Geist, 
der bei uns ist, wenn wir feiern. 
Amen. 

Lied

Zu Ostern in Jerusalem 
(KuS 128,1, KKL 109, KG 74)

Gebet

Gott, wir freuen uns: Endlich ist Ostern!
Wir suchen Osternestchen und gefärbte Eier.
Wir finden Osterhasen aus Schokolade und gebackene Osterlämmer.
Alles schmeckt so gut und sieht so schön aus.
Erinnere uns daran, 
was Ostern mit dir zu tun hat.
Sei bei uns, wenn wir feiern, 
dass Jesus den Tod besiegt hat.
Und lass uns spüren, 
dass er auch heute noch für uns da ist.
Amen.

Lied

Sanna, Sannanina (KuS 129)

Bibeltheater und gemeinsames Brotteilen

Siehe »Kreative Umsetzung der Geschichte«, Seite 228.

Lied (mit Bewegungen)

Lasst uns miteinander 
(KuS 584, KKL 163, KG 189)

Gebet und Vaterunser

Gott, du bist immer bei uns:
wenn wir traurig sind und nicht weiterwissen,
wenn wir ratlos sind und nachdenken,
und wenn wir uns freuen und feiern.
Bitte lass alle Menschen spüren, 
dass du für sie da sein willst:
Lass die Traurigen erleben, 
dass sie nicht alleine sind, 
sondern dass es Menschen gibt, 
die ihnen zuhören und sie trösten wollen.
Hilf denen, die keine Ahnung haben, 
wie es weitergehen soll, 
dass sie Menschen treffen, 
die gemeinsam mit ihnen nach Lösungen und Wegen suchen.
Schenk den Fröhlichen ein Lachen, 
das andere ansteckt, 
damit alle sich eingeladen fühlen, mitzufeiern.
Und höre uns, wenn wir beten, 
wie schon Jesus selbst gebetet hat:
Vater unser im Himmel …

Segenslied (mit Bewegungen)

Halte zu mir, guter Gott 
(KuS 456,1-2, Wwdl 49, KKL 328, KG 8)
Halte zu mir, guter Gott
(Arme vor Oberkörper »schützend« kreuzen),
heut den ganzen Tag
(Hände umeinander herumrollen).
Halt die Hände über mich
(Hände wie Dach über den Kopf halten),
was auch kommen mag
(Arme an Körper schmiegen; Unterarme nach außen abwinkeln).
Du bist jederzeit bei mir
(Hände umeinander herumrollen).
Wo ich geh und steh
(auf der Stelle gehen, stehenbleiben),
spür ich, wenn ich leise bin
(Zeigefinger vor den Mund legen),
dich in meiner Näh
(Arme vor Oberkörper kreuzen).

Der besondere Tipp

Wir feiern unseren Glauben

Generationen-verbindende Gottesdienstentwürfe

Die praxiserprobten Gottesdienst-Vorschläge möchten Jung und Alt und Familien in jedweder Zusammensetzung einladen, miteinander zu feiern. Die Menschen stehen im Mittelpunkt und können singen, aktiv werden, zuhören. Mit …

  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen der kindgerechten Liturgie;
  • kreativen Ideen für den Bereich Verkündigung;
  • zahlreichen Liedern samt Noten und Liedvorschlägen;
  • interaktiven Vorschlägen für alle;
  • Impulsen und Anspielen.

€ 21,00; Best.-Nr. 2167

junge-gemeinde.de

Matthäus 13,3–9

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis

Schaut euch das Bild an. 

  • Was kannst du entdecken, was fällt auf?
  • Findet Worte, die anstelle der Punkte gut einsetzbar sind: »… ist das, was sich verdoppelt, wenn man es teilt« (z. B. Liebe, Leid, Hoffnung, Trost, Freude …). Gibt es Doppelungen, Gegensätze?
Zum Text / Zum Thema

Die Kernbotschaft Jesu ist, dass das Himmelreich nicht fern, zukünftig oder unerreichbar ist, sondern bereits wirksam existiert, jedoch noch nicht in vollem Umfang. 

Die Kinder und der Text / das Thema

1. »Gleichnisse sind wie Geschichten mit einer versteckten Bedeutung. Manchmal muss man ein bisschen nachdenken, um zu verstehen, worum es geht.«
2. »Manche Gleichnisse sind traurig, aber sie zeigen uns, dass das Leben nicht immer einfach ist.«
3. »Gleichnisse können manchmal alte Weisheiten enthalten, die auch heute noch wichtig sind.« (s. aktueller PKG, S. 98)

In der Natur ist zu sehen, was aus kleinem Samen wird. Wachsen und Werden sind urmenschliche Erfahrungen: Mein Körper wächst und wird. Die Pflanzen auf Feldern und in Wäldern wachsen und werden.

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Lied 

Alles muss klein beginnen (KuS 406, KKL 302)

Eingangsspruch 

(mit Gesten)
Siehe »Zur ganzen Reihe«, Seite 148

Segensgebet

Lieber Gott, lass mich wachsen.
(Aus Hocke aufrichten, Hände nach oben recken)
Sei du bei mir. (Arme vor Brust kreuzen)
Schenk mir gute Gedanken.
(Hände seitlich an Kopf legen)
Und nimm mir die Last von den Schultern.
(Hände auf Schultern legen)
Lass mich mein Herz fühlen.
(Hände auf Herz legen)
Schenk mir Kraft und Geduld
(Hände zu Schale formen, vor den Körper halten)
Lass mich Teil einer Gemeinschaft sein.
(Einander an Händen fassen)
Segne uns alle. Amen. (Verbeugen)

Kreative Umsetzung der Geschichte
Schatzkiste – mögliche Einführung

(s. »Fortlaufendes Element«)

Heute habe ich eine besondere Schachtel mitgebracht (liebevoll über Schachtel streichen). Sie ist golden. Es muss etwas so Wertvolles wie Gold darin sein. Manche Menschen sagen: »Gleichnisse sind wertvoller als Gold.« Ist vielleicht ein Gleichnis in unserer goldenen Schachtel?
Vielleicht erinnert euch die Schatzkiste auch an ein Geschenk. Die Geschichte, die wir heute hören, ist auch ein Geschenk. Ihr habt es schon bekommen, als ihr noch gar nicht geboren wart. Und selbst wenn ihr die Geschichte gar nicht kennt, gehört sie euch schon.
Schatzkisten sind oft uralt. Unsere Geschichte heute ist auch uralt. Viel älter als ihr, viel älter als ich. Es ist eine Geschichte, die Jesus erzählt hat vor über 2000 Jahren.
Unsere Schachtel hat auch einen Deckel (Deckel der Schachtel ein wenig öffnen). Ein Deckel ist so etwas wie eine Tür, durch die man hindurchgehen kann. Mir kommt es manchmal so vor, als hätten auch Gleichnisse Türen, die uns verschlossen sind. Ich weiß nicht, warum. Es ist einfach so. Immer wieder versuchen wir, die Tür zu öffnen. Und eines Tages, da bin ich mir sicher, wird sich das Gleichnis öffnen. 
Hier drei Ideen, eine Schatzkiste herzustellen:
1. Schnell und kostengünstig: Aus Goldfolie selbst falten (Anleitungen im Internet). 2. Langlebiger/nachhaltiger: Holzkästchen (z. B. Spandosen oder s. Seite 148) oder Pappmaché-Kästchen mit Goldfarbe bemalen. 3. Kleinen Karton mit abnehmbarem Deckel bekleben/besprühen.
Evtl. Verzierung am dritten Sonntag (s. »Kreative Umsetzung der Geschichte«).
Schatzvorschlag für diesen Sonntag
Kleine Tütchen mit Samenkörnern.

III. Erzählung

Erzählung für Jüngere

Eine Geschichte zum Miterzählen. 

Die kluge Gärtnerin

In einem wunderbaren Garten lebte eine kluge Gärtnerin. An einem sonnigen Tag versammelten sich einige neugierige Kinder um die Gärtnerin und baten sie, ihnen von ihrer Arbeit zu erzählen. Die Gärtnerin lächelte und begann: »Kinder, ich werde euch eine besondere Geschichte erzählen. Sie handelt vom Säen und Wachsen … 
Vor langer Zeit ging eine Säerin hinaus, um Samen zu verteilen. Sie wollte, dass die Samen zu wunderschönen Pflanzen heranwachsen.« Die Kinder horchten gespannt zu. Eines fragte: »Was ist eine Säerin, und was sind Samen?« 
Die Gärtnerin erklärte freundlich: …
(Die Kinder werden eingeladen, anstelle der Gärtnerin zu antworten und Erklärungen aus ihren eigenen Erfahrungen beizusteuern.)
Die Gärtnerin erzählte weiter: »Eine Säerin ist eine freundliche Frau, die winzige Samen in die Erde legt. Samen sind kleine Geschenke der Natur, die zu wundervollen Pflanzen heranwachsen können.« – »Erzähl uns von diesen Samen, die die Säerin ausgestreut hat!«, rief ein anderes Kind aufgeregt. Die Gärtnerin nickte und fuhr fort: »Einige der Samen fielen auf den Weg. Der war hart, und die Samen konnten nicht wachsen. Da kamen Vögel und pickten die Samen auf.« 
Ein Mädchen fragte: »Aber warum haben die Samen nicht wachsen können?« Die Gärtnerin lächelte … 
(Die Kinder werden wieder eingeladen … wie oben.) 
Und so erklärte es die Gärtnerin: »Weil die harte Erde den Samen keinen guten Platz zum Wachsen gab. Samen brauchen eine weiche Erde, die ihre zarten Wurzeln aufnehmen kann, die aus den Samen hervorwachsen.« 
Dann erzählte die Gärtnerin weiter: »Und einige der Samen fielen auf steinigen Boden.« Ein Junge hob den Finger: »Und was passierte damit?« 
Die Gärtnerin antwortete: 
(Kinder werden eingeladen … wie oben.) 
»Der steinige Boden hatte nur eine dünne Erdschicht«, erklärte die Gärtnerin. »Darauf wuchsen die Samen schnell. Doch ihre Wurzeln konnten sich nicht tief in den Boden graben. Als die Sonne kam und heiß auf die Pflanzen schien, verdorrten die Pflänzchen, weil sie keine tiefen Wurzeln hatten, um weiter unten Wasser zu finden.« 
Dann fuhr die Gärtnerin fort: »Einige der Samen fielen auch unter dichtes Dornengestrüpp …« Ein weiteres Kind fragte besorgt: »Und was passierte damit?«
Die Gärtnerin erklärte: 
(Kinder werden eingeladen … wie oben.) 
Die Gärtnerin erzählte weiter: »Die Samen unter den Dornen mussten um Platz und Nahrung kämpfen. Die Dornen nämlich wuchsen schneller. Die kleinen Pflanzen hatten nicht genug Licht und Platz zum guten Wachsen. Sie erstickten.« 
Ein Junge fragte schließlich: »Sind denn auch Samen auf gute Erde gefallen? Was ist mit denen passiert?«
(Kinder werden eingeladen … wie oben.) 
Die Gärtnerin lächelte verheißungsvoll: »Die Samen, die auf die gute Erde fielen, hatten Glück. Sie fanden dort alles, was sie zum Wachsen brauchten: Sie konnten tiefe Wurzeln schlagen, genügend Wasser trinken und bekamen viel Sonnenlicht. So wuchsen sie zu kräftigen und fruchtbaren Pflanzen heran und trugen viele köstliche Früchte!« 
Die Gärtnerin lud die Kinder ein, ihr im Garten zu helfen und alles zu beobachten. Gemeinsam verbrachten sie wundervolle Tage im Garten der weisen Gärtnerin. Sie erlebten das Säen und Wachsen und sammelten kostbare Erfahrungen für sich selbst. 
Und jedes Mal, wenn sie ein kleines Samenkörnchen sahen oder ein zartes Pflänzchen, erinnerten sie sich daran: Wie aus kleinen, winzigen Samenkörnern große, fruchtbare Pflanzen wachsen können. 

Der besondere Tipp

Von Saat und Ernte

Figurenset für die Erzählschiene

Zwei Gleichnisse sind enthalten: »Vom Sämann« und »Vom Unkraut unter dem Weizen«.

10 sehr stabile Kärtchen, beidseitig bedruckt, mit Textvorlage; 

€ 11,00; 
Best.-Nr. 1739

Jesus erzählt vom Reich Gottes
Minibüchlein mit vier Gleichnissen

Das Büchlein greift die Bilder der gleichnamigen Kamishibai-Erzählung auf (s. u.). 
Eignet sich sehr gut als erinnerndes Mitgebsel.
24 Seiten; 12 x 12 cm;

€ 2,50;
 Best.-Nr. 3570

Jesus erzählt vom Reich Gottes

Bilder-Set für das Kamishibai-Erzähltheater
12 DIN-A3-Bilder auf stabilem Karton erzählen vier Gleichnisse. 
Mit vollständiger Textvorlage;

€ 18,00; 
Best.-Nr. 9013

junge-gemeinde.de

Erzählung für Ältere

Das Gleichnis vom Sämann

Rahel
Rahel streckt sich auf die Zehenspitzen. Um sie herum drängen sich viele Menschen. Gleich soll Jesus dort oben auf dem Berg zu sehen sein. Aber Rahel sieht nichts! 
»Rahel, schau!«, quietscht ihr kleiner Bruder Kilab entzückt von der Schulter ihres Vaters. »Da sind sogar Leute im Wasser! Und auf Booten! Das ganze Land ist voll!« 

Jakob
Gerade als Rahel den Mund öffnet, um zu antworten, tritt ihr jemand kräftig auf den Fuß. »Autsch!«, ruft Rahel und hüpft auf einem Bein. »Oh, Entschuldigung«, sagt eine Stimme. Ein Junge schaut erschrocken zu ihr hinunter. Er ist viel größer als sie, schon fast erwachsen. Aber er sieht nett aus. »Macht nichts«, sagt sie. »Ich bin Rahel. Wie heißt du?« – »Ich heiße Jakob. Und ich suche meine Freunde. Deshalb habe ich nicht richtig hingeguckt. Aber ich fürchte, ich habe sie verloren.« – »Wieso«, fragt Rahel, »kennst du dich hier nicht aus?« – »Nein«, antwortet Jakob und grinst verlegen, »das ist mein allererstes Mal, dass ich in solch einer Menschenmenge stehe. Ich arbeite sonst immer auf dem Feld meiner Eltern.« – »Komisch«, sagt Rahel, »Jesus hat in dieser Gegend schon oft mit Menschen gesprochen. Und Mama und Papa nehmen mich dann jedes Mal mit. Und Kilab auch, obwohl er noch so klein ist.«
»Na ja, eigentlich haben mich meine Freunde auch schon dreimal gefragt, ob ich mitkommen will.« – »Und? Warum bist du nicht mit?«, fragt Rahel neugierig. – »Also, mhm …«, überlegt Jakob, »das erste Mal hat mich mein Vater überredet, zuhause zu bleiben. Er findet es gar nicht gut, dass die Leute so einen Wirbel um Jesus machen. Das zweite Mal haben mir meine Freunde erzählt, was Jesus gesagt hat. Aber ich habe es nicht wirklich kapiert. Ich weiß auch nicht mehr genau, worum es ging. Deshalb wollte ich dann beim dritten Mal mitgehen. Doch da hat unsere Eselin ein Fohlen bekommen. Da musste ich dann natürlich zuhause bleiben und helfen.«

Jesus
In diesem Moment geht ein Raunen durch die Menge. Die Menschen tuscheln aufgeregt: »Jesus ist da.«
»Jakob«, fragt Rahel, »willst du mich auf die Schultern nehmen?« Jakob guckt erstaunt, aber als Rahels Vater ihm zunickt, hebt er Rahel auf seine Schultern. Rahel sieht Jesus. Er steht ein Stück entfernt, aber seine Stimme ist laut. Jesus fängt an zu erzählen. 

Sämann
Er erzählt von einem Mann, der auf dem Feld arbeitet. Er streut Körner aus, die zu gutem Getreide heranwachsen sollen. Aber nicht alle Körner schaffen das. Denn manche picken die Vögel auf. Andere fallen auf den festgetretenen Weg, wo sich ihre Wurzeln nicht in der Erde festmachen können, um Wasser zu bekommen. Und manche fallen in ein Gebüsch mit Dornen. Dort gibt es kein Licht, und die kleinen Getreidepflanzen können nicht wachsen. Sie gehen ein.
Das ist schade. Denn die Samenkörner, die auf gute, weiche Erde fallen, die Wasser und Licht bekommen, können wachsen und zu großen Ähren werden. Sie können geerntet werden. »Und dann«, denkt Rahel, »wird Brot aus ihnen gebacken oder leckere Pfannkuchen gemacht.«
Doch zum Schluss sagt Jesus etwas Seltsames, das gar nichts mit Essen zu tun hat: »Wer Ohren hat, der höre!«

Trotzdem
»Verstehst du das?«, fragt Rahel zu Jakob hinunter. Der sieht ganz nachdenklich aus. »Also, das mit den Ohren ist mir auch ein Rätsel«, antwortet er. »Aber weißt du, ich musste bei dieser Erzählung ein bisschen an mich denken.« – »Weil du auch auf dem Feld arbeitest?« – »Ja. Zuerst auf jeden Fall. Aber dann auch irgendwie bei den anderen Stellen. Das Korn hatte es so schwer, weil ständig irgendwelche anderen Dinge es behinderten. Und das hat mich daran erinnert, warum ich selbst mit meinen Freunden nicht früher hierher mitkommen bin. Dabei hatte ich eine Gänsehaut, als Jesus gesprochen hat. Ich hatte das Gefühl, er redet genau mit mir.« »Das Gefühl hatte ich auch!«, ruft Rahel überrascht. »Und wie schade wäre es gewesen, wenn du heute nicht mitgekommen wärst. Dann hättest du Jesus weder gesehen noch gehört.« – »Dabei soll man doch hören, wenn man Ohren hat«, sagt Jakob und lacht. »Da muss ich in Zukunft besser aufpassen, dass ich das nicht vergesse: Auch wenn mich etwas abhalten will, immer wieder zu lauschen und zuzuhören.« – »Ja«, sagt Rahel, »ein Glück, dass du da bist. Und dass wir beide heute zugehört haben.«

Der besondere Tipp

Handtuch »Regenbogen« und »Fisch«

Wachsen, wie das Reich Gottes – das staunend zu sehen, können diese beiden Handtücher ein eindrückliches Mitgebsel sein. In warmem Wasser wachsen und entfalten sich beide Formen zu einem Frotteetuch von 30 x 30 cm Größe.

beide € 2,60 (ab 10 Ex. je € 2,40)

Regenbogen: Best.-Nr. 1774

Fisch: Best.-Nr. 1655

junge-gemeinde.de

Hier können Sie kostenfrei Zusatzmaterial aus der Evangelische Kinderkirche Heft 2/2024 herunterladen.
Bild: Der Sämann bei Sonnenuntergang 
(Vincent van Gogh); zur Reihe: Bilder vom Reich Gottes

Matthäus 13,31–33

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Feier des Abendmahls

Das Gleichnis steht in engem Zusammenhang mit dem Satz von Jesus: »Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht mehr hungern. Und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.« (Johannes 6,35) Kurz vor seinem Tod stiftet Jesus zudem ein Mahl der Gemeinschaft, das wir noch heute miteinander feiern und uns miteinander und mit ihm verbindet: das Abendmahl. Eine schöne Konkretisierung des Himmelreichs in unserem Leben!

Wir schlagen deshalb vor, gemeinsam Abendmahl zu feiern. Beachtet dabei bitte, wie das bei euch vor Ort geregelt ist.

Lied

Ich bin das Brot, lade euch ein 
(KuS 276, EG WUE 587, Wwdl 155, freiTöne Nr. 154)

Hinführung zum Abendmahl

»In der Nacht, in der Jesus verraten und gefangen genommen wird, isst und trinkt Jesus gemeinsam mit seinen Freundinnen und Freunden. Er sagt: ›Ich esse und trinke heute das letzte Mal mit euch. Bleibt auch ohne mich beieinander, esst und trinkt miteinander und denkt dabei an mich.‹ 
Dann nimmt Jesus das Brot und sagt: ›Nehmt und esst. Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.‹ Nach dem gemeinsamen Essen nimmt er auch den Becher mit dem Wein, er dankt Gott dafür, gibt ihn seinen Freundinnen und Freunden und sagt: ›Trinkt alle daraus. Das ist mein Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.‹ 
Die Freundinnen und Freunde essen und trinken. Und sie spüren: Dieses gemeinsame Essen ist etwas ganz Besonderes. 
Wenn wir Abendmahl feiern, dann feiern wir das so, wie Jesus das damals gemacht hat. Wir feiern es, weil es wichtig ist, dass wir zusammen sind. Und wir können Jesus hier in unserer Mitte spüren.«

Dankgebet

Gott, du lädst uns ein.
Wir danken dir für das Brot und den Traubensaft.
Wir danken dir, dass du uns alles gibst, 
was wir brauchen:
unsere Erde und alles, was auf ihr wächst;
unser Zuhause und die Menschen um uns herum.
Danke für deine Nähe.
Wenn wir zusammen sind und Brot und Traubensaft teilen,
dann können wir schon etwas davon spüren,
wie du dir dein Himmelreich vorstellst.
Danke! Amen.

Gemeinsam essen

Anschließend werden Brot und Traubensaft/Weintrauben einander weitergereicht und gemeinsam gegessen. Zum Abschluss evtl. noch einmal singen: »Ich bin das Brot, lade euch ein« und gemeinsam das Vaterunser beten.

Kreative Umsetzung der Geschichte

Schatzvorschlag für diesen Sonntag

Das Gleichnis erfährt im Zusammenhang mit dem Abendmahl eine Zuspitzung auf Jesus Christus hin. Der Gegenstand für die Schatz-truhe ist deshalb ein kleines Holzkreuz (evtl. können es die Kinder kreativ gestalten) und das Namensschild (s. oben).

III. Erzählungen

Erzählung für Jüngere

Es war einmal in einer kleinen Küche, in der die Sonnenstrahlen durch das Fenster fielen und die Regale voller Mehl, Wasser und anderen Backzutaten standen. Auf der Arbeitsfläche dieser Küche begann die Geschichte eines ganz besonderen Sauerteigs.

Der Sauerteig hieß Sir Sauer und er war alles andere als gewöhnlich. Er hatte eine Stimme, ein Gesicht und vor allem eine große Leidenschaft fürs Backen. Eines Tages beschloss Sir Sauer, sich selbst zu erschaffen – und das Abenteuer begann.
»Okay, Sir Sauer, du schaffst das!«, sagte er zu sich selbst und startete sein eigenes Sauerteig-Abenteuer. Er nahm ein Glas, füllte es mit Wasser und warf eine Handvoll Mehl hinein. Dann rührte er kräftig um und murmelte: »Es geht los.«
In den ersten Stunden war Sir Sauer noch sehr aufgeregt. Doch als er immer wieder in das Glas schaute, passierte nichts. »Hmm, vielleicht braucht es mehr Zeit«, dachte er und stellte das Glas auf die Fensterbank, wo die Sonne ihm zulachte. 
Die Stunden wurden zu Tagen, und Sir Sauer begann, ungeduldig zu werden. Er sprach die Hefe in der Luft an. »Hefe in der Luft?«, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Ihr kennt Hefe wahrscheinlich als Hefewürfel. Allerdings schwirren ganz winzige Hefeteilchen auch durch die Luft. Sie sind so klein, dass man sie nicht sehen kann. Und zu dieser Hefe in der Luft sagt Sir Sauer: »Hey, du da draußen! Willst du nicht ein bisschen vorbeikommen und mir helfen, diesen Teig zum Leben zu erwecken?« Aber die Hefe schien nicht interessiert zu sein.
Dann, nach einer Woche des Wartens mit häufigem Rühren, passierte etwas Magisches: der Teig begann zu blubbern und zu gären. Sir Sauer hätte vor Freude aus dem Glas springen können: »Ich habe es geschafft! Ich bin ein Sauerteig!«
Mit jedem Tag wurde Sir Sauer saurer und saurer. Und er fühlte, wie er immer kräftiger wurde. Er erzählte der Hefe, die nun in ihm lebte, die besten Geschichten aus seiner Zeit als Teig in einem Glas.
Schließlich war der Tag gekommen, an dem Sir Sauer zu einer großen Schüssel Mehl hinzugefügt wurde. Er strahlte vor Aufregung und rief: »Endlich! Jetzt werde ich zu Brot!« Doch zuerst wurde er in der Schüssel gemischt und kräftig geknetet. Und das war nicht das, was er erwartet hatte. »Hey, seid mal vorsichtig da drin!«, rief Sir Sauer. »Ich bin ein ganz besonderer Sauerteig, wisst ihr? Ihr könnt nicht einfach so mit mir umgehen!« Aber der Teig kümmerte sich nicht um seine Beschwerden und knetete fröhlich weiter.
Schließlich wurde der Teig in den Ofen geschoben. Sir Sauer konnte spüren, wie er langsam zu Brot wurde. Er war aufgeregt und ein bisschen nervös zugleich. »Hoffentlich schmecke ich gut!«, dachte Sir Sauer.
Als das Brot dann aus dem Ofen kam und in Scheiben geschnitten wurde, war Sir Sauer überglücklich. Er hatte es geschafft! Er war von einem kleinen Glas mit Mehl und Wasser zu einem köstlichen Brot geworden.
Als einige Kinder die frischen Brotstücke probierten, konnten sie Sir Sauer fast hören, wie er stolz sagte: »Nun, das war ein Abenteuer, aber es hat sich gelohnt, oder?« 
Die Kinder lachten und nickten. »Ja, Sir Sauer, es hat sich definitiv gelohnt!«
Und so endet die Geschichte von Sir Sauer nicht nur mit einem köstlichen Brot, sondern auch mit der tieferen Erkenntnis: Das Reich Gottes wächst hier und heute mit Geduld und Zeit.

Erzählung für Ältere

Als ich ein Schulkind war, gab es über eine lange Zeit Herrmann in meinem Leben. Er lebte quasi bei uns zu Hause. Am besten ging es ihm, wenn es schön warm war. Dann fühlte er sich richtig wohl. Im Frühling oder im Sommer. Er wuchs und wuchs. Den Winter und die kalten Temperaturen mochte er nicht so gerne. Ich habe mich jeden Tag um Herrmann gekümmert. Er brauchte viel Pflege. Und ich musste eine ganze Menge Geduld mit ihm haben.
Vielleicht fragt ihr euch jetzt: »Wer oder was ist denn Herrmann? Vielleicht ein Hamster? Ein Kaninchen? Oder der Opa?« Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen: Herrmann ist ein Kuchenteig. Ein Sauerkuchenteig.
Ich bekam Herrmann irgendwann von einer Freundin geschenkt. In einem Glas mit einem Schraubverschluss. Ich weiß es noch ganz genau: Vorsichtig transportierte ich Herrmann in der Straßenbahn nach Hause. Ich ging den ganzen Weg von der Straßenbahnhaltestelle zu Fuß nach Hause. Mit Herrmann im Arm. Zu Hause las ich auf der beigefügten Beschreibung erst einmal genau nach, was ich tun musste, damit es Herrmann gut geht: Herrmann brauchte Luft. Also machte ich den Schraubverschluss ab. Am ersten Tag brauchte Herrmann vor allem Ruhe.
Laaaaaaaaangweilig! Er fand seinen Platz auf der Fensterbank in der Küche. Und ich beobachtete ihn. Aber es tat sich nichts. Wirklich gar nichts! Am zweiten Tag durfte ich Herrmann einmal umrühren. Mit einem großen Holzlöffel. Dasselbe am dritten und vierten Tag. Aber Herrmann blieb der gleiche. Echt jetzt?! Ich saß mit einer großen Lupe vor dem Herrmann-Glas und sah … nichts. 
Doch dann ging’s los! Endlich! Am fünften Tag musste Herrmann gefüttert werden. Mit Milch, Zucker und Mehl. Ich wog mit der Küchenwaage alles ganz genau ab. Rührte es in Herrmann hinein und alles kräftig um. Als ich am nächsten Morgen in die Küche kam, konnte ich Herrmann schon riechen. Puh! Es roch ein bisschen streng. Säuerlich. Und Herrmann hatte sich verändert: Auf seiner Oberfläche waren kleine Luftblasen zu sehen. Er blubberte. Ich rührte ihn wieder. Tag für Tag. Und Herrmann blubberte weiter munter vor sich. Nach 10 Tagen durfte ich Herrmann wieder füttern. 
Dann wurde Herrmann geteilt. In vier gleiche Portionen. Vorsichtig füllte ich jeden Teil in ein Glas mit Schraubverschluss. Einen kleinen Herrmann behielt ich für mich. Um den wollte ich mich weiter kümmern. Mit dem zweiten Teil habe ich einen Herrmann-Kuchen gebacken. Lecker! Und den 3. und 4. Teil von Herrmann? Den habe ich zurück in die Schule geschleppt und meinen besten Freundinnen geschenkt. Die haben vielleicht Augen gemacht! Und Herrmann – wie ich – mit nach Hause genommen.
In der Bibel gibt es sogar eine Herrmann-Geschichte. Zumindest für mich ist es eine Herrmann-Geschichte. Denn Jesus erzählt ein Gleichnis: Das Himmelreich gleicht einem Sauerteig. Eine Frau nahm den Sauerteig und mischte ihn unter eine ganze Menge Mehl. Es dauerte eine Weile, vielleicht sogar Wochen. Aber nach und nach durchsäuerte der wenige Sauerteig den großen Teig. Der blubberte und kleine Bläschen stiegen auf und es roch ein wenig – nach Sauerteig eben. 
So ist es auch mit dem Himmelreich! Es dauert. Ich brauche Geduld. Aber ich kann mir sicher sein: Stück für Stück dringt das Himmelreich vor. Breitet sich aus. Blubbert. Wächst. Und kommt auch in mein Leben.
Manchmal kriege ich schon einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie Gott es sich mit uns vorstellt: Wenn ich mit anderen teile. Brot und Trauben … oder auch mal ein Stück Herrmann-Kuchen. 

Matthäus 13,44–46

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis

Tauscht euch über eure Erfahrungen aus.

Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Lieder

Kommt, wir erforschen 
(s. QR-Code)
Im Rahmen einer Bibelarbeit für Kinder auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2023 ist mit Anne Petersen ein Lied zum Thema »Reich Gottes« entstanden. Es bringt zum Ausdruck, dass wir auf der Suche sind, prüfen und forschen. 

Über den QR-Code gelangst du zur Aufnahme. 

Ins Wasser fällt ein Stein 
(KuS 440, KKL 316, KG 151)

Gebet zum Eingang

Lieber Gott,
danke dass du uns in der vergangenen Woche begleitet hast.
Sei jetzt hier bei uns. 
Schenke uns offene Ohren und Herzen.
Hilf, dass wir verstehen, was du uns sagen willst. Amen.

Schluss-Segen (singen und tanzen)

Zum Abschluss dieser Reihe schlagen wir ein Segens- und Bewegungslied vor. Die einfache Melodie von Siegfried Macht (»Ade, Adieu mit Gott«, KKL 261) ist rasch gelernt und entfaltet dann seine wohltuende Wirkung.
Ein Teil der Kinder bildet einen kleinen Innenkreis, die anderen den Außenkreis. Alle fassen sich an den Händen. Während des Singens gehen Innen- und Außenkreis in entgegengesetzte Richtungen (und können auch Richtungswechsel vornehmen).

Kreative Umsetzung der Geschichte
Zur Erzählung der biblischen Geschichte

Die Kinder kennen die Schatzkiste bereits und bringen sie mit dem Erzählen von Gleichnissen in Verbindung. Die heutigen Gleichnisse können nun mit der Schatzkiste erzählt werden. (Dazu am besten zwei goldene Schatzkisten vorbereiten, in denen jeweils ein Schatz liegt: In der einen ein Schokogoldtaler, in der anderen eine große, schöne Perle; je unter etlichen Tüchern verborgen.) 
Beginne die Erzählung mit der Einführung aus dem ersten Gottesdienst (s. »Kreative Umsetzung der Geschichte«, Seite 150). Lege während des Erzählens Stück für Stück die Schätze frei (Taler/Perle), indem du die Tücher nach und nach wegnimmst. Erzähle beide Gleichnisse direkt hintereinander.

Nach den Gleichnis-Erzählungen

Mit Hilfe einiger Impulsfragen (s. »Zur ganzen Reihe«, Seite 148) den Kindern Gelegenheit geben, über das Gehörte nachzudenken und ins Gespräch zu kommen. 

Schatzvorschlag für diesen Sonntag

Der Schatz im Acker und die kostbare Perle bilden den Abschluss der Reihe. Es bietet sich deshalb eine schöne Perle an, die in die Kiste kommt. 
Außerdem kann die goldene Schatzkiste jetzt mit Perlen, Glitzersteinen und anderem verziert werden. 

III. Erzählungen

Erzählung für Jüngere

Samira geht schon eine ganze Weile in die Kita. Sie hat viele Freundinnen und Freunde dort. Sie freut sich jeden Morgen, wenn Papa sie in ihre Gruppe bringt. Gestern hat Samira den ganzen Tag mit Tom in der Bauecke verbracht. Sie haben gemeinsam ein großes Parkhaus gebaut. Die Autos können auch über eine Rampe in unterschiedliche Etagen fahren. Wow! Wirklich toll! Für heute hat sie sich wieder mit Tom in der Bauecke verabredet. Sie wollen noch eine Etage auf das Parkhaus bauen. Für das Dach des Parkhauses haben sie sogar einen Spielplatz geplant. Mit Rutsche und Schaukel. »Warum gibt es so etwas nicht in echt?«, fragt sich Samira.
Als Samira heute in den Kindergarten kommt, staunt sie. Antje ist da! Antje ist schon groß und kann ganz toll tanzen. Das ist sogar ihr Beruf! Ab und zu kommt sie in die Kita und übt mit den Kindern Tänze zu Musik ein. Das gefällt Samira. Da ist sie immer dabei. Und sie findet Antje klasse.
Jetzt ist Samira hin- und hergerissen. Was soll sie machen? Eigentlich wollte sie mit Tom an ihrem tollen Parkhaus weiterbauen. Aber Antje ist auch da! Mit Antje tanzen ist für Samira das Größte! Dazu muss sie mit Antje in die Turnhalle. 
Aber wenn sie jetzt in die Turnhalle geht, dann ist das Parkhaus weg. Denn dann werden andere Kinder in der Bauecke
spielen. Die brauchen dann die Bauklötze vom Parkhaus und werden daraus etwas anderes bauen. 
»Was soll ich nur tun?« 

Hier mit den Kindern über schwierige Entscheidungen ins Gespräch kommen.

Impulsfragen:

Jesus kannte das auch, dass Menschen manchmal schwierige Entscheidungen treffen müssen. Dazu hat er zwei ganz kurze Geschichten erzählt. Ich möchte sie euch vorlesen (lesen; Tipp: Übersetzung der Basisbibel nehmen. Hier kommen die beiden vorbereiteten Schatzkisten zum Einsatz).
Diese zwei kurzen Geschichten hat Jesus erzählt. In beiden Geschichten hat ein Mensch eine schwierige Entscheidungen getroffen. Beide haben alles verkauft, was sie hatten, um etwas ganz Besonderes zu bekommen. 

Was glaubt ihr: 

Erzählung für Ältere

Der Trödler Martin
Von seiner Sorte gibt es nur noch wenige … denn Martin ist Trödler. Nein, nicht so wie ihr denkt. Martin ist nicht langsam. Er trödelt nicht rum. Martin sucht Trödel. Trödel – das sind alte, meist wertlose Dinge. Nur ganz selten ist etwas Wertvolleres dabei. Ein Schatz. 
Martin stöbert dazu in Kellern und auf Dachböden, auf Flohmärkten und in alten Häusern. Man könnte sogar sagen: Martin ist Sachensucher! Er liebt alte und besondere Dinge, Schätze. Eigentlich verkauft Martin diese Dinge dann wieder, die er gefunden hat. Aber er kann sich nur schwer von Sachen verabschieden, die er selbst großartig findet. 
Und so hat sich bei Martin zu Hause eine ganze Menge Trödel angesammelt. Viele Schränke und ganze drei Garagen voll: Kommoden, Vasen, Geschirr, Bilder. Letztens hat Martin im Urlaub eine Standuhr gefunden. Und natürlich gekauft. Den ganzen weiten Weg hat er sie vorsichtig im Auto bis nach Hause transportiert. Nun steht sie mitten im Wohnzimmer. Einen anderen Platz hat Martin noch nicht gefunden. So ist es eben. 

Martin sucht
Martin ist gerne auf der Suche. Stöbert, kramt und steckt seine Nase in alte Dinge.
Und trotzdem hat er manchmal das Gefühl, dass irgendetwas nicht richtig ist. Dass er das Entscheidende noch nicht gefunden hat. Irgendetwas fehlt! Vielleicht hat er noch nicht genau genug gesucht? War er nicht aufmerksam genug? Das kann doch eigentlich nicht sein! Denn Martin ist mehr als gründlich! Eigentlich sogar penibel! Hat er trotzdem irgendetwas übersehen?

Martin liest Zeitung
Bei einem Blick in die Zeitung wird Martin eines Tages aufmerksam auf eine kleine Anzeige: »Wohngemeinschaft sucht Verstärkung!« Martin stutzt? Was ist das? Er liest weiter: »Wir sind eine kleine Wohngemeinschaft am Stadtrand und suchen einen neuen Mitbewohner. Obst und Gemüse bauen wir selbst an und kümmern uns gemeinsam um die Gartenarbeit. Wir kochen das, was wir ernten. Und wir genießen die gemeinsame Zeit in der Küche.« Schnell blättert Martin in der Zeitung weiter. Überfliegt die Überschriften der anderen Artikel. Legt die Zeitung beiseite und geht seinem Tagwerk nach. 

Martin und die Suchanzeige
Doch die Anzeige der Wohngemeinschaft geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Wäre das etwas für ihn? Martin legt die Stirn in Falten. Nein! Das geht nicht! An den Stadtrand ziehen? In ein kleines Zimmer in einer Wohngemeinschaft? Wohin mit all dem Trödel? Das ganze Haus, die drei Garagen! Martin schiebt den Gedanken beiseite. Immer und immer wieder. Bis er es selbst nicht mehr aushält. 
Er holt die alte Zeitung hervor und ruft die angegebene Telefonnummer an: »Hallo, hier ist Martin. Sucht ihr immer noch einen neuen Mitbewohner?«

Martin zieht um
Kurze Zeit später ist alles klar. Martin zieht um. An den Stadtrand in die Wohngemeinschaft. Neue Menschen. Ein völlig neues Leben. In der neuen Wohnung mit all den anderen ist kein Platz für Martins Trödel. »Nicht schlimm«, findet Martin und hat alles verschenkt und verkauft, was er über viele Jahre gesammelt hatte. Mit all den Dingen, die er weggegeben hat, zog sein altes Leben an ihm vorbei. 
Martin begreift, dass nun etwas völlig Neues kommt. Etwas, von dem er noch nicht weiß, wie es wird. Oder ob es ihm gefällt. Ob er sich zurechtfindet. Aber Martin ahnt, dass es der richtige Schritt ist. 

Der besondere Tipp

Halbedelsteine
Im Organzabeutel

500 g verschiedene Halbedelsteine (ca. 30–35 Stück) in unterschiedlichen Farben und Formen. € 12,00; 
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Holzkreuz 
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Maße: 7,5 X 5,5 X 1,2 cm;
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Enthält einige der schönsten christlichen 
Kinderlieder; mit Notensatz und Bewegungen zum Mitmachen. 24 Seiten; 12,5 x 12,5 cm.

€ 1,80 (ab 25 Ex. je € 1,75; ab 50 Ex. je € 1,70); 
Best.-Nr. 2173

junge-gemeinde.de

– Bilder vom Reich Gottes

wikimedia commens: Vincent van Gogh (1853-1890); Der Sämann bei Sonnenuntergang, gemeinfrei

I. Vorüberlegungen

Diese sehnsuchtsvollen und kontroversen Fragen werden mit Bildgeschichten beantwortet. 

Eine ausführliche theologische Einführung in das Thema Gleichnisse findet sich in einem Artikel von Kurt Erlemann, der über diesen QR-Code abrufbar ist: 

II. Liturgische Elemente für die ganze Reihe 

Fortlaufendes Element

Zur Gestaltung der gesamten Gleichnisreihe bietet sich eine goldene Schatzkiste an (vgl. Godly Play). Kinder lieben Schätze und Schatzkistchen und füllen diese oft mit viel Sorgfalt, Liebe und Geduld. Der thematische Bereich der biblischen Gleichnisse und die Lebenswelt der Kinder finden so eine sinnvolle und nachhaltige Verknüpfung. Eine mögliche Einführung der Schatzkiste findest du beim ersten Sonntag dieser Reihe (s. »Kreative Umsetzung der Geschichte«, Seite 150).

Impulsfragen (im Anschluss an die Geschichten)

Wenn ja, an was und wodurch?

Eingangsspruch (mit Gesten)

Im Namen Gottes,
(Paare bilden, einander zuwenden und einen Handschlag geben)
des Vaters, der hält, was er verspricht,
(jede Hand umfasst jeweils den Daumen des anderen Kindes)
des Sohnes, der uns festhält, 
(Hände öffnen, die Daumen bleiben verhakt, die flachen Hände bilden die Flügel eines Vogels)
und des Heiligen Geistes, der fliegt wie ein Vogel und weht, wo er will. 
(mit den beiden flachen Händen flatternde Flügelbewegungen machen; einige Male vormachen)
Alle: Amen. (high five)

Psalm

Z. B. »Bist du groß oder bist du klein oder mittendrin« (Zwischen Himmel und Erde, 337)

III. Zur Gestaltung der Reihe

Zu Beginn der Einheit fertigen die Kinder eine Gleichnis-Schatzkiste an (s. »Fortlaufendes Element«, Seite 147), die sie am Ende mit nach Hause nehmen können. Auf diese Weise bekommen die Gleichnisse einen gegenständlichen »goldenen« roten Faden. 

Der besondere Tipp

Überraschungsnüsse

Die 15 echten Walnüsse, die in einer Pappschachtel aufbewahrt sind, enthalten jeweils einen Schatz aus Halbedelstein (wie Bergkristall, Rosenquarz u. a.).

€ 28,00; Best.-Nr. 1384

Schatzkisten

In diesem Heft wirst du dieses Mal häufiger die Gelegenheit haben, mit einer Schatzkiste zu arbeiten. Deshalb hier unser Tipp:


Schatzkiste groß, mit Bügelverschluss; 15 x 10,5 cm; € 7,50; 
Best.-Nr. 1480;

Schatzkiste klein, mit Klappverschluss; 9,5 x 7 cm; € 4,90; 
Best.-Nr. 1479

junge-gemeinde.de

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

Matthäus 13,3–9.31–33.44–46

I Vorüberlegungen

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

II. Bausteine/Aktionen

Körperübung »Senfkorn«

In dieser Körperübung kann das Wachsen des Senfkorns nachvollzogen werden. 
Der*die Mitarbeiter*in spielt mit den Kindern das Wachsen nach. 
»Stellt euch vor, ihr seid ein kleines Senfkorn. Wer möchte (freiwillig!) darf auf die Knie gehen und sich ganz klein machen. Wenn jetzt die (ruhige) Musik einsetzt, beginnt das Senfkorn langsam zu wachsen.« 

Zur Musik fangen alle an, sich aufzurichten, aufzustehen, sich zu recken und strecken. Am Ende sind sie große Bäume. 

Schatzsuche

Bei einer Schatzsuche (gerne im Außengelände) wird eine Truhe mit bunten Holzperlen gefunden. Jedes Kind erhält daraus eine Perle. 

Schatzkästchen basteln

Aus (Origami-)Papier bastelt jedes Kind sein eigenes Schatzkästchen. In diese wird eine (Holz-)Perle gelegt. 

(Unter »Schachtel falten« finden sich jede Menge Faltanleitungen.)

Alternativ kann eine Schuhschachtel bunt beklebt und bemalt werden. Zu Hause können die Kinder darin auch weitere Schätze sammeln. 

Bilder vom Königreich Gottes malen

Mit folgenden Impulsen: 

  • Was glaubst du, wo das Königreich Gottes zu finden ist? 
  • Male dein eigenes Bild vom Reich Gottes.

Sämann-Memory

Das Sämann-Memory ausdrucken und in Zweiergruppen spielen.
Dabei darüber sprechen, was mit den Samenkörnern jeweils passiert.

Memory kostenfrei herunterladen

 

Sämann-Bewegungsspiel

Jeder Ecke des Raumes wird eine Bodensorte zugeordnet (Felsen, Disteln, Weg, guter Boden). Die Kinder sind die Samenkörner und rennen zu Musik durch den Raum. Die Spielleitung ist der Sämann. Stoppt die Musik, ruft der Sämann entweder »Felsen« oder »Disteln« oder … und die Kinder rennen in die entsprechende Ecke.

Senförner einpflanzen

S. hierzu »6.2 Gruppe: Senfkorn«, .

III. Gestaltungsvorschlag für den Gottesdienst

1. Begrüßung und Kerze anzünden
2. Votum (mit Bewegungen) 

Zum Beispiel: KuS 712 

3. Lied

Einfach spitze (KuS 193, KKL 180, Wwdl 133) 

4. Gebet 

Nach Psalm 63 (KuS 656); oder: 
Gott, Du lässt mich wachsen.
Guter Gott, wieder bin ich ein Stück größer geworden heute Nacht. 
Danke, dass Du für mich sorgst.
Gott, Du lässt mich wachsen.
Guter Gott, ich denke daran, 
wie ich mich diese Woche gefühlt habe.
Manches war blöd, da habe ich mich 
klein gefühlt. (Pause) 
Anderes ist mir gut gelungen, da habe ich 
gemerkt, wie groß ich schon bin. (Pause)
Gott, Du lässt mich wachsen.
Guter Gott, Dir vertraue ich. 
Sei nun bei uns allen hier 
im Kindergottesdienst. Amen.

5. Lied 

Alles muss klein beginnen 
(KuS 406, KKL 302, LJ 474, KG 46,)

6. Geschichte

In der Mitte steht eine (kleine) Schatzkiste, die mit Tüchern bedeckt ist. Die Kinder dürfen die Tücher nacheinander wegnehmen, bis die Truhe zum Vorschein kommt. Auf dieser steht: »Nur von Kindern zu öffnen.«

Dann wird die Truhe geöffnet. Darin ist ein Brief (s. unten), 
ein Säckchen mit Senfkörnern, 
ein Bild vom »Sämann bei untergehender Sonne«
(von Vincent van Gogh)
und eine Perle. 
Auch die Erzählungen der drei Gruppen (s. u.) können mit eingepackt werden.

Bild kostenfrei herunterladen

Auf dem Brief steht: 
»An die Schatz-Finder-Kinder.«
… und es steht Folgendes drin: 

Hallo Kinder!
Ich heiße Sara und bin 9 Jahre alt. Mit meinem Opa zusammen habe ich diese Schatzkiste für euch gefüllt. Mit den Schätzen darin könnt ihr euch Geschichten über Gottes Reich erzählen. 
Jesus sagt, wir Kinder sind Expertinnen und Experten für das Reich Gottes. Warum, weiß ich nicht genau. Vielleicht, weil wir auch noch wachsen und wissen, wie das ist. Ganz von allein werden wir groß. Das ist doch ein Wunder! Findet ihr auch?
Ich wünsche euch viel Spaß mit diesen Schätzen!
Eure Sara

Saras fertig geschriebenen Brief kostenfrei herunterladen.
Hier kann in drei Erzählgruppen/-stationen aufgeteilt werden. 

6.1 Gruppe: Sämann 

Wisst ihr schon, dass Gott ein Königreich hat? Das Reich ist nicht so, wie wir es aus den Märchen kennen: Mit einem König, der alles beherrscht. Vielen Dienern am Palast und Soldaten an den Grenzen. 
Nein, das Reich Gottes ist ganz anders: friedlich. Man kann es hier und dort finden: Wenn Menschen sich vertragen. Wenn es gerecht zugeht. Wenn Menschen füreinander Verständnis haben. Gott sorgt dafür, dass sein Reich immer wieder neu wächst und groß wird … Und eines Tages hoffentlich so groß ist wie die ganze Welt.
Jesus hat den Menschen vom Reich Gottes erzählt. Ein Maler hat das dann mal so gemalt (van Goghs Bild gemeinsam anschauen): 
Schritt für Schritt geht der Mann über das Feld und streut die Samen aus. Die Sonne geht schon unter. Aber der Sämann arbeitet weiter. Heute noch will er alle Samen aussäen. Aus jedem Samenkorn soll eine Getreidepflanze mit vielen neuen Körnern werden. »Und was ist, wenn die Ernte schlecht wird?«, fragt sich der Mann. Doch er wischt den Gedanken beiseite und streut weiter den Samen aus. 
Manche Samen fallen auf den Weg. »Macht nichts«, denkt der Mann, »vielleicht wächst ja auch dort etwas. Der Boden ist eben nicht überall gleich.« Manche Samen fallen auf felsigen Boden, manche Samen fallen zwischen Dornen und Disteln, manche Samen fallen auf gute, braune Erde. Als der Mann fertig ist, geht er nach Hause. 
Jeden Tag besucht der Mann das Feld. Sein Blick sucht den Boden ab. Schließlich merkt er: »Die Samenkörner, die auf den Weg gefallen sind, haben die Vögel weggepickt. Und dort drüben sind die Disteln viel schneller gewachsen. Die Samenkörner, die dort hingefallen sind, haben nicht genug Licht bekommen.« Der Mann blickt weiter über sein Feld. »Dort hinten, wo der Boden so felsig ist, da ist auch nichts gewachsen. Die Samen konnten ihre Wurzeln nicht tief genug in die Erde wachsen lassen. Und sie haben kein Wasser mehr zu trinken gehabt. Aber da, da vorne: Da ist die Saat aufgegangen! Dort, in der guten, dunklen Erde. Kleine, grüne Halme sprießen in den Himmel. Gott sei Dank!« 
Einige Monate später zählt der Mann die Körner an einigen Halmen, den Ähren: … 29, 30. Wunderbar! Und hier … 60 Körner, ja sogar 70 an einer Ähre. 
Was denkt ihr: Wie hat sich der Mann wohl gefühlt, als er so viele Körner gezählt hat?

6.2 Gruppe: Senfkorn

Jedes Kind erhält ein Samenkorn. 
Schaut nur, wie klein das Körnchen ist. Stellt euch mal vor: Daraus kann ein großer Baum werden. So viel Kraft steckt in dem Korn. Was glaubt ihr, was braucht das Körnchen, um zu wachsen? Sonne, Wasser, Erde. Das alles braucht es und dann, dann wächst es ganz von allein. Wenn wir es am Anfang in die Erde stecken, dauert es ein bisschen. Dann sieht man nur eine kleine Wurzel. Etwas später einen Keimling. Daran zwei winzig kleine Blättchen. Dann wird das Pflänzchen größer. Es bekommt einen Stamm und Äste. Und nach vielen, vielen Tagen ist es ein großer Baum mit starken Ästen. Darin können Vögel ihre Nester bauen! Ist das nicht toll? 
Mit dem Reich Gottes ist es genauso. Es beginnt klein und wird langsam groß. Gott lässt es wachsen. So wie Gott auch dich wachsen lässt – jeden Tag ein Stück.
(Die Körner können zum Einpflanzen mit nach Hause gegeben werden oder mit den Kindern vor Ort eingepflanzt werden. Dann kleine Tontöpfe, Erde und ggf. Farbe zum Gestalten der Töpfe bereithalten.)

6.3 Gruppe: Perle

Es gibt Perlen, die wachsen in Muscheln und sind sehr kostbar. Jesus erzählt von einem Kaufmann, der eine ganz besondere Perle findet. Der Kaufmann handelt mit Schmuck und Perlen. Einmal trifft er einen anderen Händler. Der zieht ein Kästchen aus seiner Tasche und öffnet es. »Schau mal«, sagt er, »das ist meine wertvollste Perle.« Der Kaufmann beugt sich tief über die Perle. Sie schimmert in allen Farben. Wunderschön ist sie! So etwas hat er noch nie gesehen. »Wieviel soll diese Perle denn kosten?«, fragt der Kaufmann. Der Händler nennt einen sehr hohen Preis. »So viel Geld habe ich leider nicht«, denkt der Kaufmann und geht traurig nach Hause. 
Dort sagt er zu sich: »Eigentlich brauche ich das alles nicht, was hier rumsteht. Ich will alles verkaufen, was ich habe. Dann habe ich genug Geld, um die schönste Perle der Welt zu bezahlen.« Und so macht er es. Als der Kaufmann alles verkauft hat, nimmt er das Geld, geht zum Händler und kauft die Perle. 
»Was für ein Schatz!«, denkt der Kaufmann, als er die Perle anschaut. »Die gebe ich nie mehr her und passe immer auf sie auf.«

7. Lied

Kleines Senfkorn Hoffnung (KuS 354, LJ 580) oder: Wir werden immer größer 
(KuS 632,1.2, KG 98, LJ 648)

8. Aktionen

Hier eine Auswahl treffen (s. »II. Bausteine/Aktionen«).

9. Fürbitte

Gott, Dir vertraue ich.
Ich bitte Dich für meine Familie. 
Pass auf sie auf und hilf, dass wir uns gut verstehen. Lass Frieden wachsen unter uns.
Gott, Dir vertraue ich.
Ich bitte Dich für meine Freundinnen 
und Freunde, 
für die Kinder im Kindergarten und in der Schule. 
Lass uns fröhlich zusammen Deine Welt entdecken, voneinander lernen, 
miteinander spielen und 
niemanden ausgrenzen. 
Lass Liebe wachsen unter uns.
Gott, Dir vertraue ich.
Ich bitte Dich für die Menschen, die Angst haben, 
für die Menschen, die nicht wissen, 
wem sie vertrauen können. 
Sei Du bei ihnen und tröste sie. 
Lass Hoffnung wachsen unter uns. Amen.

10. Vaterunser und Segenslied

Vom Anfang bis zum Ende 
(KuS 196, KKL 315, Wwdl 205) 
oder: Schalom, Schalom, der Herr segne uns (KuS 198, Wwdl 74)

12. Segen
Der besondere Tipp

Pflanzkärtchen Sonnenblume


Im dunklen Teil der Blüte sind Sonnenblumenkerne. Diesen einfach in die Erde stecken, gießen und … beobachten. 

€ 1,10 (ab 25 Ex. je € 0,95); 
Best.-Nr. 1635


Jesus freut sich über mich

Bastelbogen mit Geschichten vom Angenommensein

Die 14 Seiten enthalten insgesamt sechs biblische Geschichten, die davon erzählen, wie sich Jesus auf unterschiedliche Weise Menschen zuwendet: freundlich, beschützend, einladend, ermutigend: Geschichten vom Angenommensein. Je eine Illustration fasst die Erzählung zusammen; diese können von den Kindern teilweise selbst ausgemalt werden.

DIN-A3 (auf A4 gefalzt); € 1,60 (ab 10 Ex. je € 1,50); 
Best.-Nr.1744

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