
Illustration: Uli Gutekunst; aus: Bastelbogen Osterblume, Verlag Junge Gemeinde
Kehrvers (gemeinsam gesprochen):
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Ich war schwach, aber Gott ist meine Stärke.
Ich hatte keine Stimme, aber Gott singt in mir.
Ich war verletzt, aber Gott macht mich heil.
Heute erkenne ich wie nie zuvor:
Gott bleibt Sieger.
Davon wird in allen Häusern gesungen.
Gottes Recht besteht.
Gottes Gerechtigkeit herrscht.
Ja, so ist es und so bleibt es.
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Ich war am Ende,
aber Gott fängt mit mir neu an.
Ich lag am Boden, aber Gott hebt mich auf.
Ich lebe!
Ich kann Gottes Taten in die Welt hinausrufen.
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Gottes Gerechtigkeit ist ein offenes Tor.
Ich kann hineingehen.
Ja, Gott selbst hat mir dieses Tor geöffnet.
Dafür will ich ihm danken:
»Gott, du hast mich gehört. Du hast mir geholfen. Danke!«
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Schaut hin! Ein Wunder ist vor unseren Augen geschehen. Ein Wunder Gottes.
Stellt es euch so vor:
Die Bauleute warfen einen Stein fort,
denn sie meinten, dass er für das Haus nicht zu gebrauchen ist.
Und nun trägt dieser Stein das ganze Haus.
Ohne ihn könnte es nicht bestehen.
Ja, das ist ein Wunder vor unseren Augen.
Schaut hin und ruft mit mir:
»Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!«
Amen.
(Aus: »Dir kann ich alles sagen, Gott«, Rhein. Landeskonferenz Kirche mit Kindern, Düsseldorf 2024)
Wir feiern fröhlich Ostern heut (KKL 101);
Jesus lebt (KKL 104)
Mit den beschrifteten Ostereiern aus dem Suchspiel (s. III. Zur Gestaltung der Reihe«)
Lieber Gott!
Es gibt viel, was wir für uns
und für deine Welt suchen.
Das wollen wir dir jetzt sagen
und dich darum bitten.
Wer mag, kann eines der Ostereier, die ihr gefunden habt, in die Mitte legen. Lest vor, was auf dem Ei steht. (Kinder legen Ostereier ab und lesen vor. Jüngeren Kindern wird das Wort vorher gesagt. Die Mitarbeiter*innen ergänzen inhaltlich. Z. B. »Frieden« – Das suchen wir für die Menschen, die im Krieg leben müssen wie in der Ukraine. »Gesundheit« – Das suchen wir für alle kranken Menschen.
Die Kinder können auch eingeladen werden, eigene Ergänzungen zu machen.)
Abschluss Fürbitte:
Lieber Gott!
Du findest uns und findest unsere Bitten.
Danke, dass du uns hörst.
Amen.
Gott, ich (Hand auf die Brust legen)
suche dich (nach oben zeigen).
Bitte, finde mich (Hand auf die Brust legen)
und segne mich (beide Hände auf den Kopf legen).
Amen.
Material: Echte Ostereier; Schoko-Eier; Eier aus verschieden buntem Papier ausgeschnitten. Auf letzteren stehen Worte wie Frieden, Gesundheit, Freunde und Freundinnen, Hilfe, eine liebevolle Familie, Hoffnung, getröstet werden, heile Natur, Essen, Trinken, Gerechtigkeit, gegenseitiges Verstehen.
Siehe hierzu auch die Fürbitte »Was sucht ihr?« (oben)
Jesus ist auferstanden
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater
Die Ostergeschichte nach dem Matthäus-Evangelium.
12 Bildkarten inkl. komplett ausgearbeitetem Textvorschlag.
Illustriert von Petra Lefin
€ 18,00; Best.-Nr. 9007
… den Lebenden bei den Toten? – Der Ostermorgen
… auf eurem Weg? – Die Jünger von Emmaus
»Was sucht ihr Lebenden bei den Toten – Der Ostersonntag«

Adobe Stock – © miss irine (KI)
Kindermutmachlied (KuS 470, KKL 338);
Wir sind die Kleinen in der Gemeinde
(KKL 160, LJ 428, MKL1 105);
Wir sind Wunderkinder (KuS 490, Einfach Spitze. 150 Knallersongs für Kinder 37);
Das wünsch ich sehr
(KuS 410, KKL 33, HuT 315, EGplus 104, MKL1 5);
Kommt herbei, singt dem Herrn
(KuS 328, KG 176, EGplus 35)
Verbindende Elemente für die Gottesdienste der Reihe können der Segen und Psalm 121 in der Liturgie sein.
Möglich ist auch die neuere Interpretation dieses Psalms in EG WUE 769, KuS 672
oder in leichter Sprache mit Kehrvers.
Letztere Version und der Segen sind am
1. Sonntag der Reihe zu finden.
Christiane Fauth
Hallo, hereinspaziert!
Erlebnisgottesdienste für kleine Leute im Krabbel- und Kindergartenalter
Wie wichtig Gott die ganz kleinen Menschen sind, bringt auch dieses Buch zum Ausdruck. Mit grundsätzlichen Überlegungen zu Gottesdiensten für kleine Leute grundsätzlich und Erlebnisgottesdiensten im Speziellen sowie den 12 ausgearbeiteten Erlebnisgottesdiensten lädt es schon die Jüngsten ein, von Jesus zu erfahren.
€ 16,95; Best.-Nr. 2115

Für Jesus spielen Kinder eine besondere Rolle. Als Vorbild im Glauben stellt er sie in die Mitte, segnet sie und nimmt sie ernst. Und so ist es kein Wunder, dass ein Kind mit seinem Handeln dazu beiträgt, dass in der Geschichte von der Speisung der 5000 alle satt werden. Auch in der Kinderkirche sollen Kinder spüren: »Ich bin nicht zu klein. Ich kann mitreden, wenn es um Gott geht. Und ich kann mithelfen, dass es anderen gutgeht.«

Bei Gott bin ich groß
12 Seiten; 2,40 € (ab 10 Ex. je € 2,20; ab 40 Ex. je € 2,00)
Best.-Nr. 101-04-26

Nicht zu klein zum Hören: Samuel – ein wahrhafter Held
Nicht zu klein zum Kämpfen: David – ein mutiger Held
Nicht zu klein zum Retten: Miriam – eine clevere Helding
Nicht zu klein fürs Abendmahl: ein Kind – ein spontaner Held
Gottes kleine Helden
Abendmahl für kleine (und große) Hände: sehen – teilen – feiern
Abendmahlsliturgie für die Kita

Commons Wikimedia, Dnalor 01, eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
Herr, unser Herrscher!
Herrlich klingt dein Name auf der ganzen Erde.
Und deine Hoheit strahlt am Himmel
Kleine Kinder loben dich laut.
Schon Säuglinge finden den richtigen Ton.
Stärker sind sie als Männer mit großer Macht,
lauter als alle, die gegen dich schreien.
Herr, unser Herrscher!
Herrlich klingt dein Name auf der ganzen Erde.
Und deine Hoheit strahlt am Himmel
Ich sehe den Himmel an.
Er kommt aus deiner Hand.
Mond und Sterne hast du gebildet,
hast sie an ihren Platz gesetzt.
Die Menschen sind dagegen so klein.
Warum denkst du eigentlich an uns?
Um alle sorgst du dich.
Deine ganze Welt vertraust du uns an:
alles, was die Erde mit Leben füllt.
Herr, unser Herrscher!
Herrlich klingt dein Name auf der ganzen Erde.
Und deine Hoheit strahlt am Himmel
Bastian Basse
Wir feiern unseren Glauben
Generationen-verbindende Gottesdienstentwürfe
Insgesamt neun komplett ausgearbeitete Gottesdienste enthält das Buch, von denen einer unter dem Thema »Ein Licht geht uns auf« steht. Auf 13 Seiten gibt es dazu Infos, Liturgie, Erzählung, Lieder, Segen, Aktion und Materialliste.
€ 21,00;
Best.-Nr. 2167

Das Mitmachheft im Kindergottesdienst
Nach Wochen voller Ungewissheit und derTrauer, dass Jesus nicht einfach sein altes Leben wieder aufnehmen wird, springt an Pfingsten der Funke der Begeisterung auf seine Jünger über. Sie begreifen: »Auch wenn Jesus nicht sichtbar da ist, ist er mir nah und begleitet mich. Sein Heiliger Geist ist mit mir unterwegs.«


… »und es geschah plötzlich ein Brausen« – Pfingsten

Im Namen Gottes des Vaters,
der uns die Tür zum Leben öffnet.
(Mit Armen eine öffnende Geste machen)
Im Namen Gottes des Sohnes,
der uns füreinander öffnet.
(Mit Händen ein Herz formen)
Im Namen Gottes des Heiligen Geistes,
der unsere Herzen öffnet.
(Hände auf Herz legen und nach oben öffnen)
Amen.
Ich schaue mich um.
Wer ist für mich da?
Woher bekomme ich Hilfe?
Wem kann ich vertrauen?
Ich schaue nach oben.
Gott ist da. Er hilft mir.
Auf Gott vertraue ich.
Ich schaue zur Seite.
Gott ist da. Er hält mich.
Auf Gott vertraue ich.
Ich schaue nach hinten.
Gott ist da. Er stützt mich.
Auf Gott vertraue ich.
Ich schaue nach unten.
Gott ist da. Er trägt mich.
Auf Gott vertraue ich.
Ich schaue mich um.
Gott ist da. Er liebt mich.
Auf Gott vertraue ich.
Guter Gott,
du schenkst uns unser Leben.
Immer wieder hält es Neues für uns bereit:
Manchmal werden wir überrascht,
manchmal erschreckt es uns aber auch.
Hilf uns dann, dass wir nicht verzweifeln,
stärke uns, wenn wir unsicher sind
und tröste uns, wenn wir ängstlich sind.
Mach uns neugierig auf das Leben.
Schenk uns Mut und Offenheit und Liebe.
Danke, dass du immer bei uns bist.
Amen.
Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott,
der uns liebhat, weil er uns kennt,
der Vater, der uns die Tür zum Leben öffnet.
(Mit Armen eine öffnende Geste machen)
der Sohn, der uns füreinander öffnet.
(Mit Händen ein Herz formen)
und der Heilige Geist, der unsere Herzen öffnet.
(Hände auf Herz legen und nach oben öffnen)
Amen.
Alles ist dunkel (s. Seite 205);
Die Kerze brennt
(KKL 145, KKH 9, Wwdl 21, EGplus 30);
Vom Anfang bis zum Ende (KuS 196, KKL 315);
Ein Licht geht uns auf/Licht der Liebe
(KuS 140, KKL 112, HuT 53, KKH 11, MKL1 123)
Da sich in dieser Reihe verschiedene Dinge »öffnen«, könnte sich zu Beginn (je)des Gottesdienstes eine Tür öffnen, hinter der es etwas zu entdecken gibt (Gegenstand/Symbol), das mit der jeweiligen Geschichte zu tun hat (wie z. B. dieses Holzhäuschen in der Kinderkathedrale in Herne; Foto: Katharina Schönweitz).
Zu Beginn wird gemeinsam überlegt, was das Symbol bedeuten könnte.
Nach der Erzählung kann es in der Ergründung und der kreativen Vertiefung wieder aufgenommen werden.
Für die Geschichten dieser Reihe bieten sich folgende Symbole an:
1. Sonntag: Auge oder Sonne
2. Sonntag: Herz oder Purpurstoff
3. Sonntag: Tür oder Kette

„… fiel es wie Schuppen von seinen Augen“ – Paulus und Hananias
„… und tat das Herz auf“ – Paulus und Lydia
„… sogleich öffneten sich die Türen“ – Paulus und Silas
Ein offenes Haus – Einrichtung einer Lydia-Ecke
“ … und sogleich öffneten sich die Türen“ – Paulus und Silas

Der Josef hat viel mitgemacht (LJ 434);
Halte zu mir, guter Gott
(KuS 456, KKL 328, EGplus 146, MKL1 52);
Mein Gott, das muss anders werden
(KuS 443, KKL 205, MKL1 24);
Kyrie (KKL 197, EGplus 46, KKH 14);
Wie ein Fest nach langer Trauer
(KuS 542, EGplus 135, HuT 300)
Wer Freude an modernen Liedern hat (und vielleicht auch ein größeres Projekt rund um Josef plant), dem/der empfehle ich sehr das Kindermusical »Josef – ein echt cooler Träumer« von R. Wilson und H. Jost.
Die Kinder können sich entweder zu zweit zusammentun oder im Kreis stehen. Jemand aus dem Team spricht das Gebet, macht die Bewegungen vor und die Kinder machen sie gleich mit.
Ich (auf sich selbst zeigen)
sehe dich (auf das/ein andere/s Kind zeigen):
Du bist stark (Muskeln zeigen)
und schwach (Schultern hängen lassen);
du bist mutig (bewusst aufrecht stehen)
und ängstlich (Hand vor den Mund legen);
du bist freundlich (lächeln)
und wütend (ärgerlich schauen).
Du (auf das/ein andere/s Kind zeigen)
siehst mich (auf sich selbst zeigen):
Ich bin stark (Muskeln zeigen)
und schwach (Schultern hängen lassen);
ich bin mutig (bewusst aufrecht stehen
und ängstlich (Hand vor den Mund legen);
ich bin freundlich (lächeln)
und wütend (ärgerlich schauen).
Wir sind verschieden (Hände vor Brust kreuzen).
Und wir sind uns sehr ähnlich
(einander die Hände reichen).
Wie Geschwister.
Und Gott ist immer dabei.
Amen.
Über alle Sonntage wird nach und nach ein großes Bild mit Josefs Mantel gemalt: Ein großer Umriss ist entweder schon vorbereitet oder wird am ersten Sonntag gemeinsam von einem Kind genommen. Darauf entsteht dann der Mantel: An jedem Sonntag werden einzelne Farben vom Saum (1. Sonntag) bis zum Kragen (4. Sonntag) geklebt. Besonders schön wäre ein Fensterbild: Jeden Sonntag werden Farbschnipsel aus Transparentpapier mit Kleister entweder direkt auf ein Fenster oder erst einmal auf ein großes Plexiglas geklebt: So entsteht ein schöner durchleuchtender Mantel. Alternative: Möglich sind auch kleinere Bilder für jedes Kind.
Am ersten Sonntag bastelt jedes Kind einen kleinen Webrahmen aus 4 Stöcken und festem Faden. Aus den Stöcken ein Rechteck bauen und den Faden straff von einer Seite zur anderen spannen. Jeden Sonntag werden neue Farben eingewebt.
Tipp: Wer eine Gruppe von Vorkonfirmand*innen hat, kann die Einheit mit dem Bild abschließen: Das Leben gibt uns helle und dunkle Zeiten – aber wir sind in allen gehalten von Gott. Gott ist wie ein Rahmen, der unser Leben von allen Seiten umschließt und uns hält.
Tipp: Die Reihe geht in Heft 3-2026 weiter. Deshalb dieses Heft hier (2-2026) auch für die Sonntage am 05.07. und 12.07. bereithalten.
Schlüsselanhänger »Ich bin gehalten«
Was Josef und seine Familie die ganzen Jahre hindurch erleben (teilweie ohne es zu spüren oder zu wissen), kann mit diesem Schlüsselanhänger deutlich werden.
Mit Aufdruck »Ich bin gehalten« und Regenbogen-Fisch.
€ 2,90 (ab 10 Ex. je € 2,70)
Maße: 13 x 3 cm
Best.-Nr. 1563

Wie ihr leicht feststellt, handelt dieses Für-Dich!-Heft vom Streit zwischen Jakob und Esau, den beiden ungleichen Brüdern, die miteinander in Streit geraten und sich wieder versöhnen. Ihre Geschichte kann für uns Anlass sein, darüber nachzudenken, wie wir Streit vermeiden können und welche Möglichkeiten wir haben, zur Versöhnung beizutragen.

Sich versöhnen tut so gut!€ 2,40 € (ab 10 Ex. je € 2,20; ab 40 Ex. je € 2,00)

Gar nicht friedlich
Das kommt davon
Zusatzmaterial Evangelische Kinderkirche Heft 2/2026
Wütender Smiley (KI-generiert); zur Reihe Streit im Hause Jakob, Sonntag, 21.06.2026

Kinder lernen im Kindergartenalter immer mehr, ihre Selbstwirksamkeit wahrzunehmen, auszuprobieren und einzusetzen. Sie erleben dabei: Ich kann manche Dinge schon richtig gut. Das tut gut. Es ist schön, wenn mich jemand dafür lobt.
Sie erfahren aber auch: Für manches bin ich noch zu klein. Das dürfen nur die Großen. Oder: Manches schaffe ich noch nicht so, wie ich es will.
Gleichzeitig fangen Kinder an, sich für Helden zu faszinieren, die etwas besonders gut können. Egal, ob die Helden durch ihr Äußeres, ihre lustigen Sprüche oder ihre Hilfe für andere glänzen, sie lassen sich von den anderen bejubeln.
Auch die Bibel kennt kleine Helden, die Großartiges – für andere – leisten. Wahre Helden stellen sich zuallermeist eher in den Hintergrund und halten sich selbst gar nicht für Helden. Erst mit Gottes Hilfe und klugen Entscheidungen werden sie zum Helden.
An ihrem Vorbild können Kinder erfahren, dass sie selbst mit ihren Eigenschaften oder auch mit kleinen schönen, freundlichen Gesten zu Helden werden können.
Vom Anfang bis zum Ende (KuS 196, KKL 315);
Das Dino-Lied (MKL3 81);
Sei mutig und stark
(KKL 336, Feiert Jesus! Kids 76, Einfach Spitze 18);
Viele kleine Leute
(KuS 533; KKL 262, HuT 382, Wwdl 85);
Kindermutmachlied (KuS 470, KKL 338);
Volltreffer (KuS 488; KKL 295)
Zum Mitmachen bekommt jedes Kind eine Klammer.
Gott, der dir die Kraft gibt, etwas festzuhalten,
(Klammer öffnen und halten)
halte dich mit seiner starken Kraft.
Er gebe dir die Sicherheit zum Anklammern.
(Klammer an Schnur aus der Erzählung klammern)
Und lasse dich wieder frei, um Neues zu wagen.
(Klammer wieder zu sich nehmen)
Amen.
Material: 2 Wäscheklammern, je ein Bild von Herz, Ohr und Harfe, Seil/Wäscheleine.
(Mit Seil einen Kreis legen; Wäscheklammern liegen in der Mitte)
(Eine Klammer ruckartig aufstellen) »Samuel, was sagst du da? Ich soll König werden? Ein König muss doch groß und stark sein. Er muss gut kämpfen können. Und sehr klug sein. Er braucht doch sehr viel Erfahrung. Alle Menschen sehen auf ihn. Und er soll ein ganzes Land versorgen. Samuel, ich bin doch der Jüngste. Und auch nicht so groß wie mein Bruder Eliab. Nee, König sein, das ist nichts für mich. Das dürfen nur die Großen.«
Doch Samuel nickt und legt mir eine Hand auf die Schulter. »David, hör zu. Du wirst nicht König, weil du ein Held bist. Oder weil du dich in einem Krieg bewiesen hast. Auch nicht, weil du alt und klug bist. Du wirst nicht König, weil du der Größte, Stärkste oder Tollste bist. Nein, du wirst König, weil Gott genau dich ausgesucht hat und braucht.«
Darüber muss ich nachdenken. Doch noch einmal sage ich meine Zweifel: »Aber Samuel und Papa, seht mich doch an. Vor euch steht kein König. Wieso sollte Gott gerade mich aussuchen?« Doch mein Papa sagt gar nichts. Aber er schaut mich liebevoll an. Ich spüre, dass er mir Mut machen will. Dann wandert mein Blick zu Samuel. Und der sieht mich ganz ernst an, ehe er sagt: »Gott schaut nicht dein Äußeres an. Der will nicht wissen, wie groß und wie stark du bist und wie du aussiehst. Gott schaut in dein Herz. Gott hat dich ausgesucht, weil du ein gutes Herz hast. Weil du dich für die anderen Menschen einsetzen wirst. Und weil er sich auf dich verlassen kann.«
Mir wird es ganz warm im Bauch. Mein Herz klopft. Ja, tatsächlich, mir war es schon immer wichtig, dass wir Brüder nach einem Streit wieder zusammenfinden. Und ich teile gerne, wenn ich etwas Besonderes geschenkt bekomme. Wenn es einem in der Familie nicht gutgeht, dann will ich gerne trösten und helfen. (Herz auf das Seil legen)
Also nicke ich und Samuel erklärt mir: »Ich salbe dich jetzt mit Öl. Das ist das Zeichen, dass Gott dich zum König haben will.« Als Samuel den Verschluss aus der Ölflasche zieht, rieche ich sofort den ganz besonderen Duft. Mit etwas so Kostbarem habe ich sonst nicht zu tun. Samuel kommt ganz nah zu mir. Ich spüre, wie er mit dem Öl sanft meinen Kopf massiert. »Nun bin ich also zum König gesalbt. Gott hat mich ausgesucht«, denke ich. Und in mir drin spüre ich, dass nicht nur Gott sich auf mich verlassen kann. Auch ich kann mich auf Gott verlassen. (Die aufgerichtete »Davidklammer« zusammen mit dem Herz am Seil festklammern.)
Und doch frage ich Samuel ganz vorsichtig: »Du, Samuel, wie soll ich kleiner Hirtenjunge denn ein guter König sein? Ich habe doch gar keine Ahnung!«
Da beginnt Samuel zu erzählen. (Zweite Wäscheklammer aufstellen)
»David, auch ich war mal ein kleiner Junge. Und auch ich habe mich genau das gefragt: ›Wie kann ich Gottes Aufgabe schaffen?‹ Gott hatte mich gerufen, damit ich auf seine Stimme höre und den Menschen seinen Willen weitererzähle. Ich weiß es noch wie heute: Drei Mal bin ich mitten in der Nacht aus dem Schlaf geschreckt, weil ich meinen Namen gehört habe. ›Samuel, Samuel!‹, hat einer gerufen. Ganz schnell bin ich zu Eli, dem alten Priester, gerannt. Bei dem habe ich gewohnt und mit ihm im Tempel gearbeitet. Doch jedes Mal sagte Eli nur: ›Ich habe dich nicht gerufen.‹
Beim vierten Mal dann habe ich auf die Stimme geantwortet: ›Gott, rede, ich höre.‹ Und Gott hat mir gesagt, was ich Eli weitersagen sollte. Etwas, das ihm bestimmt nicht gefallen würde. Deshalb hatte ich Angst. Ich dachte: ›Wie soll ein kleiner Junge wie ich so etwas dem Priester Eli sagen?‹
Aber ich habe auf Gott vertraut. Und als ich Eli erzählt habe, was ich ihm von Gott sagen sollte, antwortete er: ›Gott wird tun, was er für richtig hält.‹ Und mit diesem Vertrauen höre ich seither auf Gott. Bis heute. An seine Stimme klammere ich mich – immer wieder. Und deshalb habe ich dich heute zum König gesalbt.« (»Samuelklammer« zusammen mit dem Ohr am Seil festklammern.)
Als ich am Abend am Feuer sitze und leise mit meiner Harfe spiele, denke ich nach: Über das, was Samuel zu mir gesagt hat und was er mir über Gott erzählt hat. Da spüre ich, wie sich eine Ruhe und Sicherheit in mir ausbreitet: Gott ist bei mir. Auf ihn kann ich mich verlassen. Er wird mich bei meinen Aufgaben begleiten und mir helfen. Ich muss es nicht alleine können. Und dann singe ich: »Gott, du bist mein Hirte. Du führst mich auf meinen Wegen. Und du versorgst mich mit allem, was ich brauche.«
Nach einiger Zeit kommt wieder Besuch zu uns. Diesmal ist es ein Bote von König Saul. »Saul ist schwer krank!«, ruft er. »Komm schnell, du musst ihm helfen. Wir denken, deine Musik kann ihn wieder gesund machen.« Mir wird ganz mulmig. Wieder fühle ich mich klitzeklein. Verstecken möchte ich mich. Doch der Bote wartet. Also nehme ich all meinen Mut zusammen, packe meine Sachen und gehe mit meiner Harfe dem Boten hinterher.
Im Königspalast treffe ich Saul. Er hat schrecklich schlechte Laune. Er ist schwach. Er lässt den Kopf hängen. Da bekomme ich ein bisschen Angst. »Ob ich ihm helfen kann?«, denke ich. Aber dann spüre ich: Gott ist bei mir. An diesen Gedanken klammere ich mich ganz fest.
Also beginne ich, die ersten Töne zu spielen. Leise, sanft. Langsam erreichen sie Saul. Dann fange ich auch an, zu singen: »Vom Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände über mir.« Saul hebt seinen Kopf. Es geht ihm etwas besser.
Immer wieder helfen Saul die schönen Klänge. Wenn es ihm schlecht geht, bekommt er wieder Kraft und Mut. (Harfe zum Herz an die
»Davidklammer« klammern.)
Material: Verschiedene Fotos oder Blankoblätter und Farbstifte, Wäscheklammern
Im Gespräch überlegen die Kinder:
Vertiefend suchen sich die Kinder dazu ein Bild aus oder malen selbst eines, das auch an das Geschichtenseil geklammert wird.
David wird König
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater

Mit Bildern von Petra Lefin wird die Geschichte vom Hirtenjungen David erzählt, der von Samuel zum König gesalbt wird.
DIN A3 (300 g/m2)
€ 18,00; Best.-Nr. 9010
rechts zu Rythmus-Instrumentenkiste:
Untergebracht sind sie in einer stabilen Holzkiste (43 x 30 x 25 cm) mit Schiebedeckel, die zusätzlich Platz bietet für Liederbücher oder schon vorhandene Instrumente. Welche Instrumente in der Kiste sind, könnt ihr aufgelistet sehen auf …
€ 159,00; Best.-Nr. 9028…
Rhythmus-Instrumentenkiste
Mit 20 Instrumenten
Damit alle Kinder beim Singen und Musizieren Spaß haben und Gemeinschaft erleben, braucht es nicht viel. Mit diesen 20 Rhythmus-Instrumenten gelingt das – auch ohne musikalische Vorkenntnisse.

Aus der Geschichte lassen sich schnell Linien zu Überlegungen ziehen, wie wir uns heute Kirche vorstellen. Warum nicht einmal Lydia beim Wort nehmen und versuchen, die Herzen und Türen der Gemeinde zu öffnen? Aber wird man damit Lydia gerecht?
Immer wieder ist das so in biblischen Texten: In wenigen Sätzen wird eine Frau erwähnt. Die Zeilen machen neugierig, mehr zu erfahren. Dann aber zieht die Erzählung weiter, und es bleibt den Bibelwissenschaftler*innen überlassen, aus den wenigen Informationen des Textes ein größeres Bild zu zeichnen. So auch bei Lydia. Bei ihr sind die Exeget*innen zu Höchstform aufgelaufen. Aus den wenigen Angaben, die sich im heutigen Text finden, haben sie eine kleine Biografie ausgearbeitet.
Der Name deutet auf eine Herkunft als Sklavin aus Lydien hin, denn nur Sklaven wurden nach dem Ort ihrer Herkunft benannt. Sie muss aber inzwischen freigelassen worden sein, sonst könnte sie nicht selbstständig als Purpurhändlerin arbeiten. Außerdem ist sie vermutlich ledig, da sonst ihr Mann das Gewerbe führen würde. In der Bezeichnung »Gottesfürchtige« liegt zudem, dass sie zwar nicht von Geburt an Jüdin, wohl aber als Interessierte an die Synagoge angebunden ist.
Lydia ist also in vielerlei Hinsicht eine Person, die heraussticht: Sie hat sich hochgearbeitet, vermutlich dennoch ein anderes Ansehen als bürgerlich Geborene. Sie gehört nicht von Geburt zu den Erben des Judentums, verehrt aber auch nicht die römischen Götter.
Diese Frau, die »zwischen den Stühlen« sitzt, öffnet ihr Haus, nachdem sie ihr Herz geöffnet hat. Sie schafft einen Raum für Gemeinschaft. Zu beidem soll durch diesen Entwurf angeregt werden.
Die Kinder bilden einen Innen- und einen Außenkreis mit jeweils gleich vielen Kindern. Immer zwei Kinder (aus jedem Kreis eines) stehen sich gegenüber. Auf Kommando des Teams bewegt sich einer der Kreise um eine bestimmte Anzahl an (Kinder-)Positionen weiter. Die Kinder, die sich jetzt gegenüberstehen, bekommen eine Frage (s. unten) und sprechen 1–2 Minuten darüber. Danach werden ein paar der Antworten gesammelt. Danach dreht sich wieder ein Kreis und die nächste Frage wird gestellt.
Mögliche Fragen:
Auf einem großen Plakat ist der Umriss einer Frauenfigur gemalt: Lydia. Die unten aufgeführten Bereiche sind noch leer. Diese können gefüllt und an Lydia ergänzt werden. Zusätzlich können die Kinder die Kleider malen bzw. ausmalen und die Umrisse weiter ausgestalten.
Verschiedene aktive Menschen aus der Kirchengemeinde (oder auch aus nicht-kirchlichen Bereichen) werden in den Kindergottesdienst eingeladen und als Menschen vorgestellt, die wie Lydia dazu beitragen, dass Menschen sich willkommen fühlen. Menschen, die ihr Herz geöffnet haben. Diese Menschen sitzen nach der Geschichte in einer Reihe vor den Kindern. Die können sich dann – wie bei einem Speeddating – 3–4 Minuten mit einem davon unterhalten und erfahren, was diese ehrenamtlich machen und warum. Beim Gongschlag wird gewechselt, und die Kinder lernen jemand Neues kennen.
Je nach Anzahl der Kinder und Ehrenamtlichen, wird das Speeddating einzeln oder in Gruppen durchgeführt.
Kirchen sind als Häuser Gottes eigentlich der Inbegriff von Häusern mit offenen Türen. In der katholischen Kirche ist das vielerorts selbstverständlich, in der evangelischen eher die Ausnahme.
Lydia öffnet zuerst ihr Herz und dann ihre Türen. Was für ein schönes Bild dafür, wie Kirche und christliche Gemeinschaft sein können! Lydia dient so als Anregung, mit den Kindern eine »Lydia-Ecke« oder einen »Lydia-Raum« zu gestalten. Wunderbar wäre das natürlich innerhalb des Kirchengebäudes (verbunden damit, die Kirche unter der Woche geöffnet zu lassen), oder als temporäres Angebot während des Gemeindefests, oder in – abgespeckter Form – nach dem Gottesdienst (als Alternative zum Kirchkaffee).
Der hier präsentierte Entwurf bietet Bausteine, mit denen entweder ein besonderer Kindergottesdienst gefeiert oder ein etwas aufwändigeres Projekt in der Gemeinde gestartet werden kann. Die Vision ist: Das offene Haus, das Lydia anbietet, in der Gemeinde Wirklichkeit werden zu lassen.
Zum Beispiel als fest eingerichtete Lydia-Ecke im Eingangsbereich der Kirche: eine gemütlich gestaltete Ecke mit Tüchern (die mit den Kindern gebatikt wurden), einer Erfrischung, der Legegestaltung der Lydia-Geschichte, der Möglichkeit zum Austausch (darüber, was wichtig ist, um gehört und gesehen zu werden).
Es wird vermutlich nicht möglich sein, alle Bausteine umzusetzen. Daher die Empfehlung, mit Augenmaß auszuwählen, was gut umsetzbar ist.
Das Haus einer Tuchhändlerin
– Stoffe färben
Hierbei sollen – wie zu Lydias Zeiten – Naturmaterialien zum Färben der Stoffe genutzt werden: Kurkuma, rote Beete, Heidelbeeren. Oft braucht es gar nicht so außergewöhnliche Zutaten für eine gute Färbung. Auf utopia.de gibt es Anleitungen dafür (Suchbegriffe: Stoffe färben mit Naturmaterialien). Gefärbt werden können T-Shirts der Kinder (vorher ankündigen) oder Stoffe, mit denen später »die Ecke der offenen Herzen, Ohren und Augen« (Lydia-Ecke) gestaltet wird.
Wo es gut riecht, fühlt man sich wohl
– Geruchsmemory
Hierfür kann mit den Kindern ein Geruchsmemory erstellt werden. Kleine Gläser werden mit Stoff so abgedeckt, dass nicht erkennbar ist, was drin ist, und mit einem Haushaltsgummi festgemacht.
Beispiele für Füllungen: Lavendel, Zitronenschale, Orangenschale, Pfefferminze/-tee, Tannennadeln, Vanille(zucker), Zimt, Kaffee, Jasmin
Wer dankbar ist, fühlt sich wohl
– Dankbarkeitswand
»Dankbarkeit macht das Herz weich«. (Dieser Gedanke kann ins vorbereitende Gespräch einfließen.) Mit den Kindern werden Herzen ausgeschnitten sowie ein Schild geschrieben: »Wofür bist du dankbar? Was macht dein Herz weich?« Das Schild wird in der Lydia-Ecke aufgehängt. In dessen Nähe können die Besucher*innen die Blanko-Herzen beschriften.Ein gefärbtes Tuch (s. o.) kann so aufgehängt werden, dass die Herzen daran festgemacht werden können.
Die Lydia-Bildergeschichte
Mit den Kindern werden noch einmal die wichtigsten Stationen in der Lydiageschichte erinnert: Vergangenheit als Sklavin, Freilassung, Erarbeitung von Wohlstand durch harte Arbeit, Aufeinandertreffen mit Paulus, Hören von Gottes Wort, Öffnung des Hauses.
Danach wird besprochen, wer welches Bild (DIN A4) malt. Tipp 1: Es bietet sich an, sich auf eine einheitliche Darstellung der Lydia zu einigen. Z. B. Sie hat immer ein rotes Kleid an und kurze, schwarze Haare. Tipp 2: Je nach Gruppengröße werden noch weitere Szenen aufgegriffen (z. B. Hören von Gottes Wort am Fluss, im Dorf …) Sind alle Bilder fertig, werden gemeinsam Bildunterschriften formuliert. Die Geschichte kann in der Lydia-Ecke ausgelegt/aufgehängt werden.
Gastfreundschaft zum Mitnehmen
– Gestalten von Spruchkärtchen
Die Kinder dürfen sich aus einer Auswahl an Bibelsprüchen einen aussuchen. Diesen gestalten sie in besonders schöner Weise auf ein DIN-A6-großes Papier. Die fertig gestalteten Kärtchen werden auf Tonkarton kopiert und vervielfältigt. Anschließend können sie in der Lydia-Ecke zum Mitnehmen ausgelegt werden.
Gastfreundschaft schmecken 1
– Zubereitung von Zitronenlimonade
Die Kinder bereiten Zitronenlimonade zu, die es in der Lydiaecke zu trinken gibt. Rezepte dafür gibt es im Internet.
Tipp: Diese Idee eignet sich für Lydia-Ecken, die zu einem festgelegten Zeitpunkt stattfindet (weniger für die dauerhaft bzw. längerfristig eingerichteten Lydia-Ecken).
»Ich werde gehört!«
– Audiobotschaften zum Anhören
Paulus macht die Erfahrung: »Das, was mir wichtig ist, wurde gehört.« Die Lydia-Ecke kann ein Ort sein, in dem Menschen diese Erfahrung auch machen können. Und mit wenig technischem Aufwand kann diese Erfahrung auch den Kinder ermöglicht werden.
Mit dem Aufnahmegerät eines Handy werden die Aussagen der Kinder aufgenommen zu dem, was ihnen wichtig ist. Die einzelnen Dateien werden dann zu einer einzigen Audiodatei zusammengeführt (z. B. mit der Freeware Audacity). Anschließend kann das Ergebnis über eine Bluetooth-Box und der Wiedergabe auf einem Handy (in Dauerschleife) für Besucher*innen der Lydia-Ecke hörbar werden.
Soll dieser Punkt zum Mitmachen für die Besuchenden sein, werden sie in der Lydia-Ecke eingeladen, an eine Nummer eine Sprachnachricht zu senden, in der sie sagen, was ihnen wichtig ist. In diesem Fall wird die Audiodatei regelmäßig ergänzt, um dann auch mit den neuen Beiträgen abgespielt zu werden.
Gastfreundschaft spüren
– Gastfreundschaftsplaylist
Mit den Kindern werden Musikstücke gesammelt, bei der sie sich wohlfühlen. Daraus wird eine Playlist erstellt, die in der Lydia-Ecke läuft.
Gastfreundschaft schmecken 2
– Backen von kleinen Leckereien
Wo es etwas Gutes zu essen gibt, fühlt man sich willkommen. Mit den Kindern wird gebacken, z. B. sog. Käsfüße, Minipizzen, Zimtschnecken …, die es in der Lydia-Ecke zum Genießen gibt.
Hier ein paar »Mitgebsel«, die für eine Lydia-Ecke geeignet sein könnten:
Die Holzherzen drängen sich geradezu auf!

Oder die
Bildkärtchen Schulanfang

Achtung! Der Name täuscht!
Das Bild vom guten Hirten und der Zusage auf der Rückseite »Sei begleitet auf all deinen Wegen« geben Kraft und Mut, immer wieder Alltagsheldin oder Alltagsheld zu sein.
Set mit 25 Kärtchen
€ 3,80 (ab 10 Sets je € 3,60);
Best.-Nr. 1790
Zusatzmaterial Evangelische Kinderkirche Heft 2/2026
Abendmahlsliturgie für die Kita; zur Reihe MoGo Mai „Abendmahl für kleine (und große) Hände“
Von Markus Grapke
Abendmahl mit Kindern – für die Kita


Weil wir alle wissen, dass das Leben Herausforderungen bereithält und es guttut, sich von Zeit zu Zeit an die Zuversicht zu erinnern, sich Gutes zu wünschen und damit auch Mut zu machen für alles, was kommt.
Starke Kinder
(CVJM Jungscharlieder 182, von Rolf Zuckowski);
Du, Gott, stützt mich
(KuS 463, KKL 335, Wwdl 129);
Wenn der Sturm tobt (Du bist Herr, Kids 1 197);
Vertraut den neuen Wegen (EG 395, KuS 432);
Du verwandelst meine Trauer in Freude
(KuS 411, KKL 337, HuT 113, MKL1 9)
Gott, manchmal fehlt mir der Mut.
Da fühle ich mich alleine oder schwach.
Da habe ich Angst vor etwas Neuem.
Gott, du sagst mir immer wieder,
dass du bei uns bist.
Das schenkt mir neue Kraft.
Gott, Freunde und Familie zeigen mir:
Ich muss nicht alles alleine schaffen.
Das tut gut.
Gott, du traust mir etwas zu.
Gott, du gibst mir Aufgaben,
die ich auch schaffen kann.
Und du hilfst mir dabei.
Lass mich spüren,
dass ich mutig und stark sein darf,
weil du bei mir bist. Amen.
Wie in der Geschichte, kann den Kindern Segen zugesprochen werden. Alle machen die Bewegungen gemeinsam und sprechen sich die Worte gegenseitig zu:
Sei mutig und stark,
(Arme nacheinander anwinkeln)
fürchte dich nicht,
(Zeigefinger verneinend vor dem Körper bewegen)
Gott ist bei dir.
(Arme vor dem Oberkörper verschränken)
Kinder erleben Mut und Unsicherheit in ihrem Leben, das sollte in dieser Einheit zur Sprache kommen. Verschiedene Bildkarten geben einen ersten Austauschimpuls für das anschließende Gespräch:
Anschließend eine Situation nachspielen (z. B. balancieren auf einer Mauer). Darüber sprechen: Was habe ich gebraucht? Was tut mir gut?
Für die Größeren kann die Gesprächsrunde den Umweg über »Helden-Figuren« machen. Helden sind mutig und haben eine Superkraft, mit der sie scheinbar alles schaffen.
Dazu Heldenbilder zeigen:
Im PKG werden (auf S. 315) Hoffnungskarten in Form von Kratzbildern vorgeschlagen. Ähnlich können auch Karten mit dem Vers »Sei mutig und stark, fürchte dich nicht, Gott ist bei dir.« gestaltet und verschickt oder als Ausstellung der Gemeinde/den Eltern präsentiert werden.
Verschiedene Dinge können einen im Alltag erinnern »Gott ist bei dir« und dadurch Mut machen. Z. B. Freundschaftsarmband flechten oder knoten; Stock schnitzen; Kerze mit Wachsplättchen verzieren; Stein bemalen.
Stumpenkerze mit Wachsplättchen
Aus den Wachsplättchen in den Farben rot, gold, blau und grün können Symbole und Gegenstände ausgeschnitten/ausgestochen und auf die Kerzen gedrückt werden.
Maße Kerze: 12 cm hoch, Ø 5 cm;
Maße Plättchen: 9 x 8 cm.
€ 5,40 (ab 10 Ex. je 5,20); Best.-Nr. 801

Nur Mut
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