
© Adobe Stock Photos/ehrenberg-bilder/22615209
Hören und Handeln gehören zusammen. Im Gleichnis vom Hausbau liegt der Fokus auf dem Hören auf Gottes Wort (1. Sonntag). Im Gleichnis von den ungleichen Brüdern (3. Sonntag) liegt der Fokus auf dem Handeln. Die Einheit vom 2. Sonntag der Reihe konzentriert sich auf »Die Goldene Regel«, die beides zusammenführt. Aus dem Hören folgt das Handeln am Nächsten. Es geht in dieser Reihe darum, die Nächstenliebe konkret werden zu lassen und nicht nur darüber zu sprechen.
Liebe ist nicht nur ein Wort
(KuS 442, HuT 348);
Gib uns Ohren, die hören
(KuS 496, KKL 251, Wwdl 42);
Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht
(KuS 246, KKL 139, Wwdl 147, HuT 154);
Weltveränderer/Das braucht unsre Welt
(Feiert Jesus! Kids 119)
Kehrvers: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht … (KuS 246, evtl. gesungen)
Gott, manchmal fällt es mir schwer,
auf dein Wort zu hören.
Ich verstehe nicht, was ich tun soll.
Ich weiß nicht, wie ich es anfangen soll.
Ich weiß nicht, ob es richtig ist, was ich tue.
Kehrvers
Gott, du versprichst, dass du bei mir bist.
Dein Wort zeigt mir, was ich tun soll.
Ich vertraue darauf, dass du mir hilfst.
Dein Wort stellt meine Füße auf festen Boden.
Kehrvers
Gott, du machst mir Mut.
Dein Wort gibt mir Kraft.
Danke, dass du mir zeigst,
wie ich anderen helfen kann.
Danke, dass du zu mir sprichst.
Kehrvers
Gott, du bist bei mir,
(Hände nach oben strecken und seitlich in einem Bogen nach unten führen)
Gott, du bist in mir,
(Hände vor der Brust überkreuzen)
Gott, du gibst mir festen Stand.
(Mit den Füßen fest auftreten)
Gott, dein Segen hält mich.
(Die Nachbarn an den Händen fassen) Amen.
Über alle drei Sonntage hinweg entsteht ein Boden- oder Wandbild, das mit Symbolen umgesetzt wird:
1. Sonntag: Hören auf das Wort Gottes: Bilder von Ohren, Bibel, Sprechblasen, Menschen (die zuhören).
2. Sonntag: Ich möchte …/Ich möchte nicht …: Überlegen und aufschreiben, malen, wie die Goldene Regel im Leben der Kinder umgesetzt werden soll.
3. Sonntag: Handeln nach Gottes Wort ist wichtiger, als nur darüber zu reden: Wie kann ich das umsetzen (in meiner Familie, in unserer Gemeinde)?
Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Projekt (z. B. Besuch/Aktion im örtlichen Seniorenheim), wo einmal ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert wird? Oder wir als Kindergottesdienstgruppe helfen älteren Gemeindegliedern bei etwas, das ihnen schwerfällt. Wir laden Kinder aus der Asylbewerberunterkunft zu einem gemeinsamen Spielenachmittag ein.

Die Friedenskreuz-Anstecknadel enthält alle Symbole des gleichnamigen Legekreuzes aus Holz: Krone, Stern, Brot, Haus, Taube, Wasser und Wein(-Krug) und nimmt damit verschiedene Geschichten von Jesus auf. Sie alle wollen ermutigen, in seinen Fußspuren zu gehen und die Anderen zu achten und wertzuschätzen. Die Anstecknadel fasst folglich viele Inhalte dieser Reihe zusammen. € 3,80
(ab 10 Ex. je € 3,60; ab 25 Ex. je € 3,50);
Best.-Nr.: 1164

Das Mitmachheft im Kindergottesdienst
»Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.« Oder wie es in der Bibel bei Matthäus positiv heißt: »Behandle andere so, wie du behandelt werden möchtest. « Mir gefällt die zweite Formulierung deutlich besser. Denn nicht, weil ich Angst habe, schlecht behandelt zu werden, gehe ich mit anderen gut um. Sondern ich behandle andere gut, weil ich spüre: Was mir guttut, sollen andere auch durch mich erleben. Eine »Goldene Regel« fürs Leben.


Illustration: Uli Gutekunst; aus: Bastelbogen Osterblume, Verlag Junge Gemeinde
Kehrvers (gemeinsam gesprochen):
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Ich war schwach, aber Gott ist meine Stärke.
Ich hatte keine Stimme, aber Gott singt in mir.
Ich war verletzt, aber Gott macht mich heil.
Heute erkenne ich wie nie zuvor:
Gott bleibt Sieger.
Davon wird in allen Häusern gesungen.
Gottes Recht besteht.
Gottes Gerechtigkeit herrscht.
Ja, so ist es und so bleibt es.
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Ich war am Ende,
aber Gott fängt mit mir neu an.
Ich lag am Boden, aber Gott hebt mich auf.
Ich lebe!
Ich kann Gottes Taten in die Welt hinausrufen.
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Gottes Gerechtigkeit ist ein offenes Tor.
Ich kann hineingehen.
Ja, Gott selbst hat mir dieses Tor geöffnet.
Dafür will ich ihm danken:
»Gott, du hast mich gehört. Du hast mir geholfen. Danke!«
Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!
Schaut hin! Ein Wunder ist vor unseren Augen geschehen. Ein Wunder Gottes.
Stellt es euch so vor:
Die Bauleute warfen einen Stein fort,
denn sie meinten, dass er für das Haus nicht zu gebrauchen ist.
Und nun trägt dieser Stein das ganze Haus.
Ohne ihn könnte es nicht bestehen.
Ja, das ist ein Wunder vor unseren Augen.
Schaut hin und ruft mit mir:
»Dieser Tag ist Gottes Tag! Er hat ihn gemacht!«
Amen.
(Aus: »Dir kann ich alles sagen, Gott«, Rhein. Landeskonferenz Kirche mit Kindern, Düsseldorf 2024)
Wir feiern fröhlich Ostern heut (KKL 101);
Jesus lebt (KKL 104)
Mit den beschrifteten Ostereiern aus dem Suchspiel (s. III. Zur Gestaltung der Reihe«)
Lieber Gott!
Es gibt viel, was wir für uns
und für deine Welt suchen.
Das wollen wir dir jetzt sagen
und dich darum bitten.
Wer mag, kann eines der Ostereier, die ihr gefunden habt, in die Mitte legen. Lest vor, was auf dem Ei steht. (Kinder legen Ostereier ab und lesen vor. Jüngeren Kindern wird das Wort vorher gesagt. Die Mitarbeiter*innen ergänzen inhaltlich. Z. B. »Frieden« – Das suchen wir für die Menschen, die im Krieg leben müssen wie in der Ukraine. »Gesundheit« – Das suchen wir für alle kranken Menschen.
Die Kinder können auch eingeladen werden, eigene Ergänzungen zu machen.)
Abschluss Fürbitte:
Lieber Gott!
Du findest uns und findest unsere Bitten.
Danke, dass du uns hörst.
Amen.
Gott, ich (Hand auf die Brust legen)
suche dich (nach oben zeigen).
Bitte, finde mich (Hand auf die Brust legen)
und segne mich (beide Hände auf den Kopf legen).
Amen.
Material: Echte Ostereier; Schoko-Eier; Eier aus verschieden buntem Papier ausgeschnitten. Auf letzteren stehen Worte wie Frieden, Gesundheit, Freunde und Freundinnen, Hilfe, eine liebevolle Familie, Hoffnung, getröstet werden, heile Natur, Essen, Trinken, Gerechtigkeit, gegenseitiges Verstehen.
Siehe hierzu auch die Fürbitte »Was sucht ihr?« (oben)
Jesus ist auferstanden
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater
Die Ostergeschichte nach dem Matthäus-Evangelium.
12 Bildkarten inkl. komplett ausgearbeitetem Textvorschlag.
Illustriert von Petra Lefin
€ 18,00; Best.-Nr. 9007
… den Lebenden bei den Toten? – Der Ostermorgen
… auf eurem Weg? – Die Jünger von Emmaus
»Was sucht ihr Lebenden bei den Toten – Der Ostersonntag«

Adobe Stock – © miss irine (KI)
Kindermutmachlied (KuS 470, KKL 338);
Wir sind die Kleinen in der Gemeinde
(KKL 160, LJ 428, MKL1 105);
Wir sind Wunderkinder (KuS 490, Einfach Spitze. 150 Knallersongs für Kinder 37);
Das wünsch ich sehr
(KuS 410, KKL 33, HuT 315, EGplus 104, MKL1 5);
Kommt herbei, singt dem Herrn
(KuS 328, KG 176, EGplus 35)
Verbindende Elemente für die Gottesdienste der Reihe können der Segen und Psalm 121 in der Liturgie sein.
Möglich ist auch die neuere Interpretation dieses Psalms in EG WUE 769, KuS 672
oder in leichter Sprache mit Kehrvers.
Letztere Version und der Segen sind am
1. Sonntag der Reihe zu finden.
Christiane Fauth
Hallo, hereinspaziert!
Erlebnisgottesdienste für kleine Leute im Krabbel- und Kindergartenalter
Wie wichtig Gott die ganz kleinen Menschen sind, bringt auch dieses Buch zum Ausdruck. Mit grundsätzlichen Überlegungen zu Gottesdiensten für kleine Leute grundsätzlich und Erlebnisgottesdiensten im Speziellen sowie den 12 ausgearbeiteten Erlebnisgottesdiensten lädt es schon die Jüngsten ein, von Jesus zu erfahren.
€ 16,95; Best.-Nr. 2115

Für Jesus spielen Kinder eine besondere Rolle. Als Vorbild im Glauben stellt er sie in die Mitte, segnet sie und nimmt sie ernst. Und so ist es kein Wunder, dass ein Kind mit seinem Handeln dazu beiträgt, dass in der Geschichte von der Speisung der 5000 alle satt werden. Auch in der Kinderkirche sollen Kinder spüren: »Ich bin nicht zu klein. Ich kann mitreden, wenn es um Gott geht. Und ich kann mithelfen, dass es anderen gutgeht.«

Bei Gott bin ich groß
12 Seiten; 2,40 € (ab 10 Ex. je € 2,20; ab 40 Ex. je € 2,00)
Best.-Nr. 101-04-26

Nicht zu klein zum Hören: Samuel – ein wahrhafter Held
Nicht zu klein zum Kämpfen: David – ein mutiger Held
Nicht zu klein zum Retten: Miriam – eine clevere Helding
Nicht zu klein fürs Abendmahl: ein Kind – ein spontaner Held
Gottes kleine Helden
Abendmahl für kleine (und große) Hände: sehen – teilen – feiern
Abendmahlsliturgie für die Kita

Commons Wikimedia, Dnalor 01, eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
Herr, unser Herrscher!
Herrlich klingt dein Name auf der ganzen Erde.
Und deine Hoheit strahlt am Himmel
Kleine Kinder loben dich laut.
Schon Säuglinge finden den richtigen Ton.
Stärker sind sie als Männer mit großer Macht,
lauter als alle, die gegen dich schreien.
Herr, unser Herrscher!
Herrlich klingt dein Name auf der ganzen Erde.
Und deine Hoheit strahlt am Himmel
Ich sehe den Himmel an.
Er kommt aus deiner Hand.
Mond und Sterne hast du gebildet,
hast sie an ihren Platz gesetzt.
Die Menschen sind dagegen so klein.
Warum denkst du eigentlich an uns?
Um alle sorgst du dich.
Deine ganze Welt vertraust du uns an:
alles, was die Erde mit Leben füllt.
Herr, unser Herrscher!
Herrlich klingt dein Name auf der ganzen Erde.
Und deine Hoheit strahlt am Himmel
Bastian Basse
Wir feiern unseren Glauben
Generationen-verbindende Gottesdienstentwürfe
Insgesamt neun komplett ausgearbeitete Gottesdienste enthält das Buch, von denen einer unter dem Thema »Ein Licht geht uns auf« steht. Auf 13 Seiten gibt es dazu Infos, Liturgie, Erzählung, Lieder, Segen, Aktion und Materialliste.
€ 21,00;
Best.-Nr. 2167

Das Mitmachheft im Kindergottesdienst
Nach Wochen voller Ungewissheit und derTrauer, dass Jesus nicht einfach sein altes Leben wieder aufnehmen wird, springt an Pfingsten der Funke der Begeisterung auf seine Jünger über. Sie begreifen: »Auch wenn Jesus nicht sichtbar da ist, ist er mir nah und begleitet mich. Sein Heiliger Geist ist mit mir unterwegs.«


… »und es geschah plötzlich ein Brausen« – Pfingsten

Im Namen Gottes des Vaters,
der uns die Tür zum Leben öffnet.
(Mit Armen eine öffnende Geste machen)
Im Namen Gottes des Sohnes,
der uns füreinander öffnet.
(Mit Händen ein Herz formen)
Im Namen Gottes des Heiligen Geistes,
der unsere Herzen öffnet.
(Hände auf Herz legen und nach oben öffnen)
Amen.
Ich schaue mich um.
Wer ist für mich da?
Woher bekomme ich Hilfe?
Wem kann ich vertrauen?
Ich schaue nach oben.
Gott ist da. Er hilft mir.
Auf Gott vertraue ich.
Ich schaue zur Seite.
Gott ist da. Er hält mich.
Auf Gott vertraue ich.
Ich schaue nach hinten.
Gott ist da. Er stützt mich.
Auf Gott vertraue ich.
Ich schaue nach unten.
Gott ist da. Er trägt mich.
Auf Gott vertraue ich.
Ich schaue mich um.
Gott ist da. Er liebt mich.
Auf Gott vertraue ich.
Guter Gott,
du schenkst uns unser Leben.
Immer wieder hält es Neues für uns bereit:
Manchmal werden wir überrascht,
manchmal erschreckt es uns aber auch.
Hilf uns dann, dass wir nicht verzweifeln,
stärke uns, wenn wir unsicher sind
und tröste uns, wenn wir ängstlich sind.
Mach uns neugierig auf das Leben.
Schenk uns Mut und Offenheit und Liebe.
Danke, dass du immer bei uns bist.
Amen.
Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott,
der uns liebhat, weil er uns kennt,
der Vater, der uns die Tür zum Leben öffnet.
(Mit Armen eine öffnende Geste machen)
der Sohn, der uns füreinander öffnet.
(Mit Händen ein Herz formen)
und der Heilige Geist, der unsere Herzen öffnet.
(Hände auf Herz legen und nach oben öffnen)
Amen.
Alles ist dunkel (s. Seite 205);
Die Kerze brennt
(KKL 145, KKH 9, Wwdl 21, EGplus 30);
Vom Anfang bis zum Ende (KuS 196, KKL 315);
Ein Licht geht uns auf/Licht der Liebe
(KuS 140, KKL 112, HuT 53, KKH 11, MKL1 123)
Da sich in dieser Reihe verschiedene Dinge »öffnen«, könnte sich zu Beginn (je)des Gottesdienstes eine Tür öffnen, hinter der es etwas zu entdecken gibt (Gegenstand/Symbol), das mit der jeweiligen Geschichte zu tun hat (wie z. B. dieses Holzhäuschen in der Kinderkathedrale in Herne; Foto: Katharina Schönweitz).
Zu Beginn wird gemeinsam überlegt, was das Symbol bedeuten könnte.
Nach der Erzählung kann es in der Ergründung und der kreativen Vertiefung wieder aufgenommen werden.
Für die Geschichten dieser Reihe bieten sich folgende Symbole an:
1. Sonntag: Auge oder Sonne
2. Sonntag: Herz oder Purpurstoff
3. Sonntag: Tür oder Kette

„… fiel es wie Schuppen von seinen Augen“ – Paulus und Hananias
„… und tat das Herz auf“ – Paulus und Lydia
„… sogleich öffneten sich die Türen“ – Paulus und Silas
Ein offenes Haus – Einrichtung einer Lydia-Ecke
“ … und sogleich öffneten sich die Türen“ – Paulus und Silas

Der Josef hat viel mitgemacht (LJ 434);
Halte zu mir, guter Gott
(KuS 456, KKL 328, EGplus 146, MKL1 52);
Mein Gott, das muss anders werden
(KuS 443, KKL 205, MKL1 24);
Kyrie (KKL 197, EGplus 46, KKH 14);
Wie ein Fest nach langer Trauer
(KuS 542, EGplus 135, HuT 300)
Wer Freude an modernen Liedern hat (und vielleicht auch ein größeres Projekt rund um Josef plant), dem/der empfehle ich sehr das Kindermusical »Josef – ein echt cooler Träumer« von R. Wilson und H. Jost.
Die Kinder können sich entweder zu zweit zusammentun oder im Kreis stehen. Jemand aus dem Team spricht das Gebet, macht die Bewegungen vor und die Kinder machen sie gleich mit.
Ich (auf sich selbst zeigen)
sehe dich (auf das/ein andere/s Kind zeigen):
Du bist stark (Muskeln zeigen)
und schwach (Schultern hängen lassen);
du bist mutig (bewusst aufrecht stehen)
und ängstlich (Hand vor den Mund legen);
du bist freundlich (lächeln)
und wütend (ärgerlich schauen).
Du (auf das/ein andere/s Kind zeigen)
siehst mich (auf sich selbst zeigen):
Ich bin stark (Muskeln zeigen)
und schwach (Schultern hängen lassen);
ich bin mutig (bewusst aufrecht stehen
und ängstlich (Hand vor den Mund legen);
ich bin freundlich (lächeln)
und wütend (ärgerlich schauen).
Wir sind verschieden (Hände vor Brust kreuzen).
Und wir sind uns sehr ähnlich
(einander die Hände reichen).
Wie Geschwister.
Und Gott ist immer dabei.
Amen.
Über alle Sonntage wird nach und nach ein großes Bild mit Josefs Mantel gemalt: Ein großer Umriss ist entweder schon vorbereitet oder wird am ersten Sonntag gemeinsam von einem Kind genommen. Darauf entsteht dann der Mantel: An jedem Sonntag werden einzelne Farben vom Saum (1. Sonntag) bis zum Kragen (4. Sonntag) geklebt. Besonders schön wäre ein Fensterbild: Jeden Sonntag werden Farbschnipsel aus Transparentpapier mit Kleister entweder direkt auf ein Fenster oder erst einmal auf ein großes Plexiglas geklebt: So entsteht ein schöner durchleuchtender Mantel. Alternative: Möglich sind auch kleinere Bilder für jedes Kind.
Am ersten Sonntag bastelt jedes Kind einen kleinen Webrahmen aus 4 Stöcken und festem Faden. Aus den Stöcken ein Rechteck bauen und den Faden straff von einer Seite zur anderen spannen. Jeden Sonntag werden neue Farben eingewebt.
Tipp: Wer eine Gruppe von Vorkonfirmand*innen hat, kann die Einheit mit dem Bild abschließen: Das Leben gibt uns helle und dunkle Zeiten – aber wir sind in allen gehalten von Gott. Gott ist wie ein Rahmen, der unser Leben von allen Seiten umschließt und uns hält.
Tipp: Die Reihe geht in Heft 3-2026 weiter. Deshalb dieses Heft hier (2-2026) auch für die Sonntage am 05.07. und 12.07. bereithalten.
Schlüsselanhänger »Ich bin gehalten«
Was Josef und seine Familie die ganzen Jahre hindurch erleben (teilweie ohne es zu spüren oder zu wissen), kann mit diesem Schlüsselanhänger deutlich werden.
Mit Aufdruck »Ich bin gehalten« und Regenbogen-Fisch.
€ 2,90 (ab 10 Ex. je € 2,70)
Maße: 13 x 3 cm
Best.-Nr. 1563

Wie ihr leicht feststellt, handelt dieses Für-Dich!-Heft vom Streit zwischen Jakob und Esau, den beiden ungleichen Brüdern, die miteinander in Streit geraten und sich wieder versöhnen. Ihre Geschichte kann für uns Anlass sein, darüber nachzudenken, wie wir Streit vermeiden können und welche Möglichkeiten wir haben, zur Versöhnung beizutragen.

Sich versöhnen tut so gut!€ 2,40 € (ab 10 Ex. je € 2,20; ab 40 Ex. je € 2,00)

Gar nicht friedlich
Das kommt davon

Weil wir alle wissen, dass das Leben Herausforderungen bereithält und es guttut, sich von Zeit zu Zeit an die Zuversicht zu erinnern, sich Gutes zu wünschen und damit auch Mut zu machen für alles, was kommt.
Starke Kinder
(CVJM Jungscharlieder 182, von Rolf Zuckowski);
Du, Gott, stützt mich
(KuS 463, KKL 335, Wwdl 129);
Wenn der Sturm tobt (Du bist Herr, Kids 1 197);
Vertraut den neuen Wegen (EG 395, KuS 432);
Du verwandelst meine Trauer in Freude
(KuS 411, KKL 337, HuT 113, MKL1 9)
Gott, manchmal fehlt mir der Mut.
Da fühle ich mich alleine oder schwach.
Da habe ich Angst vor etwas Neuem.
Gott, du sagst mir immer wieder,
dass du bei uns bist.
Das schenkt mir neue Kraft.
Gott, Freunde und Familie zeigen mir:
Ich muss nicht alles alleine schaffen.
Das tut gut.
Gott, du traust mir etwas zu.
Gott, du gibst mir Aufgaben,
die ich auch schaffen kann.
Und du hilfst mir dabei.
Lass mich spüren,
dass ich mutig und stark sein darf,
weil du bei mir bist. Amen.
Wie in der Geschichte, kann den Kindern Segen zugesprochen werden. Alle machen die Bewegungen gemeinsam und sprechen sich die Worte gegenseitig zu:
Sei mutig und stark,
(Arme nacheinander anwinkeln)
fürchte dich nicht,
(Zeigefinger verneinend vor dem Körper bewegen)
Gott ist bei dir.
(Arme vor dem Oberkörper verschränken)
Kinder erleben Mut und Unsicherheit in ihrem Leben, das sollte in dieser Einheit zur Sprache kommen. Verschiedene Bildkarten geben einen ersten Austauschimpuls für das anschließende Gespräch:
Anschließend eine Situation nachspielen (z. B. balancieren auf einer Mauer). Darüber sprechen: Was habe ich gebraucht? Was tut mir gut?
Für die Größeren kann die Gesprächsrunde den Umweg über »Helden-Figuren« machen. Helden sind mutig und haben eine Superkraft, mit der sie scheinbar alles schaffen.
Dazu Heldenbilder zeigen:
Im PKG werden (auf S. 315) Hoffnungskarten in Form von Kratzbildern vorgeschlagen. Ähnlich können auch Karten mit dem Vers »Sei mutig und stark, fürchte dich nicht, Gott ist bei dir.« gestaltet und verschickt oder als Ausstellung der Gemeinde/den Eltern präsentiert werden.
Verschiedene Dinge können einen im Alltag erinnern »Gott ist bei dir« und dadurch Mut machen. Z. B. Freundschaftsarmband flechten oder knoten; Stock schnitzen; Kerze mit Wachsplättchen verzieren; Stein bemalen.
Stumpenkerze mit Wachsplättchen
Aus den Wachsplättchen in den Farben rot, gold, blau und grün können Symbole und Gegenstände ausgeschnitten/ausgestochen und auf die Kerzen gedrückt werden.
Maße Kerze: 12 cm hoch, Ø 5 cm;
Maße Plättchen: 9 x 8 cm.
€ 5,40 (ab 10 Ex. je 5,20); Best.-Nr. 801

Nur Mut

Durch die Wiederholung an den Sonntagen bleibt er den Kindern im Ohr und geht ins Herz:
Das wünsch ich sehr
(KuS 410, KKL 333, HuT 315, MKL1 5)
KuS 672
Bewahre uns, Gott (EG 171, KuS 175, KKL 280);
Gott, dein guter Segen (KuS 176, KKL 274)
Da der Segen in der Abrahamgeschichte eine große Rolle spielt, liegt es nahe, ein durch die Reihe gleichbleibendes Segensritual auszuwählen.
Siehe hierzu die Segensrituale in KuS 732.
Tipp: Wo ein Segensritual noch kein fester Bestandteil der Kindergottesdienstliturgie ist, kann es mit dem neuen Jahr eingeführt werden.
Die Abrahamerzählung ist eine der grundlegenden Erzählungen der Bibel. Deshalb soll ihr breiter Raum gegeben werden.
Abraham und Sara vertrauten Gott, machten sich gemeinsam auf den Weg und warteten eine fast endlose Zeit auf den versprochenen Nachwuchs.
Durch die Erzählungen zieht sich das Thema Aufbrechen und Unterwegssein – sowohl im wörtlichen als auch übertragenen Sinn. Ein Weg/eine Spirale (aus Tüchern gestaltet) kann alle drei Erzählungen miteinander verbinden. Eine Kerze in der Mitte veranschaulicht das Ziel und die Hoffnung auf diesem Weg.
Foto: Kristina Schnürle

Ebenso zieht sich durch die Geschichte das Versprechen des Segens und auf der Seite der Menschen das Vertrauen, das bei Abraham und Sara immer wieder neu durch Gott gestärkt wird. Eine Erinnerungshilfe, auf die die Kinder im Laufe der Woche zurückgreifen können, kann auch ihr Vertrauen zu Gott stärken:
Am 2. Sonntag können Sterne gebastelt und die Worte draufgeschrieben werden, die gut tun und Mut machen.
Oder es kann einer Kerze an jedem Sonntag der Reihe ein (erinnerndes) Symbol hinzugefügt werden (die Symbole findet ihr beim jeweiligen Sonntag). Die Kerze wird am Ende der Reihe als »Mutmachkerze« fürs neue Jahr mitgegeben. (Beachtet hierzu »Den besonderen Tipp«)
Minibüchlein
In kindgerechter Sprache wird diese wunderbare Geschichte des Vertrauens erzählt. Ein schönes Mitgebsel, das die Reihe abschließt und zu Hause nachgelesen werden kann.
Illustriert von Petra Lefin
Maße: 12 x 12 cm, 24 Seiten
€ 2,50; Best.-Nr. 3552


Gott hält, was er verspricht
12 Seiten; 2,20 € (ab 10 Ex. je € 2,00; ab 40 Ex. je € 1,80)
Ab 01.01.2026 je 20 Cent mehr.
Alt geworden haben Abraham und Sara die Hoffnung auf eigene Kinder längst aufgegeben. Da verspricht ihnen Gott: »Ich will dich zu einem großen Volk machen. So zahlreich wie die Sterne am Himmel, werden deine Nachkommen sein.« Und Gott erfüllt seine Verheißung. Darauf können auch wir vertrauen.

Abraham und Sara brechen auf
Ein Versprechen für Abraham und Sara
Abraham und Sara freuen sich
Monatsgottesdienst Januar 2026

Eine*r können unterschiedliche Personen sein; die Kinder einladen, den wiederkehrenden Vers zu wiederholen und die Aktivitäten (springen, klatschen, rufen) mitzumachen.
Eine*r: Singet dem Herrn ein neues Lied,
denn er tut Wunder!
Alle: Singet dem Herrn ein neues Lied,
denn er tut Wunder!
Eine*r: Alle singen für Gott. Macht mit!
Springt in die Luft vor Freude! (hüpfen)
Klatscht in die Hände! (klatschen)
Ruft: »Halleluja!« (»Halleluja« rufen)
Eine*r: Alle hören von Gottes Heil.
Alle sehen Gottes Herrlichkeit.
Eine*r: Singet dem HERRN ein neues Lied,
denn er tut Wunder!
Alle: Singet dem Herrn ein neues Lied,
denn er tut Wunder!
Eine*r: Alle singen für Gott. Macht mit!
Springt in die Luft vor Freude! (hüpfen)
Klatscht in die Hände! (klatschen)
Ruft: »Halleluja!« (»Halleluja« rufen)
Eine*r: Gott kommt.
Gott sagt, was richtig ist.
Eine*r: Singet dem Herrn ein neues Lied,
denn er tut Wunder!
Alle: Singet dem Herrn ein neues Lied,
denn er tut Wunder!
Eine*r: Alle singen für Gott. Macht mit!
Springt in die Luft vor Freude! (hüpfen)
Klatscht in die Hände! (klatschen)
Ruft: »Halleluja!« (»Halleluja« rufen)
Eine*r: Die Erde ist fröhlich,
das Meer braust,
das Korn tanzt,
die Bäume heben ihre Äste zum Himmel.
Eine*r: Singet dem Herrn ein neues Lied,
denn er tut Wunder!
Alle: Singet dem Herrn ein neues Lied,
denn er tut Wunder!
Eine*r: Alle singen für Gott. Macht mit!
Springt in die Luft vor Freude! (hüpfen)
Klatscht in die Hände! (klatschen)
Ruft: »Halleluja!« (»Halleluja« rufen)
Eine*r: Die ganze Welt freut sich.
Alle freuen sich auf Gott.
Denn Gott tut Wunder.
Gott kommt mit Gerechtigkeit und Wahrheit.
Amen.
Gottes Liebe ist so wunderbar
(KuS 484, KKL 329, EGplus 120);
Sei mutig und stark
(KKL 336, Feiert Jesus! Kids1 3);
Das wünsch ich sehr
(KuS 410, KKL 333, HuT 315, EGplus 104);
Wo ich gehe, bist du da (KuS 322);
Wo ein Mensch Vertrauen gibt
(KuS 444, HuT 347)
Für die Jüngeren werden die Erzählungen als Kerzengeschichten erzählt. Die angezündete Kerze steht für das Leben und die Freude, die ausgepusteten Kerzen für Trauer, Angst, Sorge.
Für die Älteren werden die Erzählungen nach Möglichkeit frei erzählt. Hilfreich dabei sind die Zwischenüberschriften, die nicht miterzählt werden. Das freie Erzählen kann man üben, was gut im Vorbereitungskreis oder in Zweiergruppen geschehen kann.
Auch gibt es lohnenswerte Fortbildungen zum freien Erzählen, die über die jeweiligen Landesverbände bzw. -kirchen angeboten
(s. hierzu »Kontaktdaten der Landesverbände«, hinten im Heft).
Gott ist bei mir
30 Psalmen für Kita und Kinderkirche
Gemeinsam mit Kindern beten – das Kartenset enthält bekannte Psalmen, kindgerecht aufbereitet, um das religionspädagogische Angebot zu erweitern und vertiefen.
Teilweise zum Singen (mit Notensätzen).
bis 31.12.2025: € 17,00;
ab 01.01.2026: € 20,00;
Jesus bringt Freude – Hochzeit zu Kana
Große im KIGO – Jesus bringt Freude
Jesus nimmt Angst – Stillung des Sturms
Jesus öffnet Augen – Bartimäus
Jesus öffnet Augen – Bartimäus
Jesus bringt Freude

© Stefan Mendling
Die Jona-Geschichte ist voller Wunder, voller Humor, Anspielungen und Symbole. Sie spielt mit den Erwartungen:
Was erwartet man »normalerweise« von einem Propheten? – Nicht das, was Jona tut.
Die Jona-Geschichte öffnet einen Spielraum, der einlädt zu fragen: Was wäre, wenn … ?
Historischer Hintergrund:
Wir sind eingeladen zum Leben
(KuS 185, KKL 161);
Kyrie eleison (EG 178.12, aus Taizé);
Da rutscht etwas durch meinen Schlund/Jona (H. Heizmann, J. Jourdan, Jede Menge Töne 137);
Das Jona-Lied (Bibelhits 43);
Jona (Dania König, Feiert Jesus! Family 33)
(Alle stehen auf, drehen sich und schauen sich um.)
Kommt, steht auf!
Und dreht euch um … und nochmal rum!
Wer hinter euch ist und an eurer Seite,
merkt ihr erst, wenn ich euch dreht,
und in die andere Richtung seht.
»Kehrt um!« – Dafür ist es nie zu spät.
(Kann auch mit entsprechenden Bewegungen gebetet werden: liegen, stehen, schwimmen …)
Ob ich stehe oder geh,
ob ich liege oder steh,
unter Wasser – oder aufm See,
überall ist Gott ganz nah
bei uns – und auch bei Jona.
Weißt du es schon, Jona?
Gott liebt alle Menschen – wunderbar!
Für die Jüngeren lässt sie diese Welt nach und nach mit einfachen Materialien vor ihren Augen entstehen. Eine Welt, in der eigene Regeln gelten. Der*die Erzähler*in kommt dabei selbst ins Spielen, denn Spielen ist ein Fürmöglichhalten und Ausprobieren. Um die Geschichte nachzuspielen, wird ausreichend Platz benötigt. Natürlich dürfen die Kinder danach auch selbst mit der Geschichte spielen. Während des Erzählens ist es aber das Spiel der erzählenden Person, die selbst in der Geschichte versinkt und damit einlädt, ebenso darin zu versinken (wie bei »Godly Play«).
Für die Älteren wird die Geschichte aus der Perpektive des Jona erzählt, das was er wahrgenommen hat (ganz bewusst subjektiv, mit seinen Gefühlen und Stimmungen. So tritt in den Vordergund, was Jona fühlt, denkt und erwartet.) Es hilft älteren Kindern, sich in Jona hineinzuversetzen und die wundersamen Momente mit seinen Augen zu sehen. Für sie wird die Geschichte – mit einem Augenzwinkern – als Rollenspiel mit einer Jona-Handpuppe erzählt. Der Humor hilft, dass sich die Kinder darauf einlassen und Jona »akzeptieren« als schrägen Helden der eigenen Geschichte, die ihm über den Kopf wächst.
Weglaufen hilft nicht! – Jonas Flucht
Es geht doch! – Ninive kehrt um
Anders als gedacht! – Gottes Gerechtigkeit
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