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Das Jeremiabuch gehört zu den prophetischen Texten der Bibel. Das Volk Israel befand sich damals in einer Zeit politischer, gesellschaftlicher und religiöser Veränderungen. Als Prophet kündigte Jeremia großes Unheil an – und erlebte dieses dann auch selbst mit: die Eroberung und schließlich auch die Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier.
Vorschau:
Das Jeremiabuch gehört zu den prophetischen Texten der Bibel. Das Volk Israel befand sich damals in einer Zeit politischer, gesellschaftlicher und religiöser Veränderungen. Als Prophet kündigte Jeremia großes Unheil an – und erlebte dieses dann auch selbst mit: die Eroberung und schließlich auch die Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier. Viele Menschen wurden ins Exil verschleppt. Fern der eigenen Heimat mussten sie sich – traumatisiert von Krieg und Verlust – an eine neue Kultur und Sprache gewöhnen.
Der biblische Text ist streitbar. Klar und deutlich formuliert Jeremia seine Haltung. Er fragt: Worauf kannst du dich im Leben und im Sterben verlassen?
Welche Sätze sprechen mich besonders an? Was
Jeremia 32,6–15 erzählt von einer ungewöhnlichen Handlung in einer aussichtslosen Situation: Gott lässt Jeremia einen Acker kaufen, obwohl Jerusalem von den Feinden belagert wird und scheinbar
Jeremia ist ein Prophet. Er sieht das Unheil kommen und warnt davor. Leider erfüllen sich seine Unheilsankündigungen. Israel erlebt einen schrecklichen Krieg. Menschen werden vertrieben,