
Zur Planung des KindergottesdienstesAlle ergänzen den Satz: »Wir trauen Kindern zu, dass sie …«
Tipp: Die Regelungen zur Feier des Abendmahls sind unterschiedlich. Bitte informiert euch im Vorfeld über die bei euch geltenden Absprachen. Falls erforderlich, ladet rechtzeitig eine Person ein, die mit euch das Abendmahl feiert oder die Feier begleitet.
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische ElementeKommt mit Gaben und Lobgesang
(EG 229, KuS 274);
Kinder, welche Freude, Jesus lädt uns ein
(KKL 241, KKH 30);
Wenn das Brot, das wir teilen
(KuS 278, LHE 290, HuT 177, Wwdl 86);
Miteinander essen (KuS 588, LJ 599);
Vom Anfang bis zum Ende (KuS 196, KKL 315);
Hier sind wir, guter Gott.
Wir feiern heute Gottesdienst – gemeinsam.
Niemand ist zu klein dafür.
Bei dir sind alle willkommen.
Es ist schön, dass du da bist.
Du hörst uns und siehst uns.
Wir sind gespannt, was heute geschieht.
Wenn wir später das Abendmahl feiern,
lass uns spüren,
dass du mit uns teilst,
dass du bei uns bist
und wir alle zusammen gehören.
Du bist da. Jesus ist da. Und wir sind da.
Halleluja! Amen.
Mit Bewegungen
Kehrvers (alle):
Danke, Gott!
(Hände vor Brust öffnen, leicht nach oben heben)
Du machst satt.
(Hände zur Schale formen, vor Bauch halten)
Bauch.
(mit einer Hand sanft über Bauch streichen)
Und Herz.
(beide Hände auf Herz legen)
Gott ist gut. Gott ist freundlich.
Seine Liebe hört nie auf.
Kehrvers (alle)
Manche Menschen waren unterwegs.
Sie wussten nicht, wohin.
Sie hatten Hunger und Durst.
Ihr Bauch war leer, ihr Herz war müde.
Kehrvers (alle)
In ihrer Angst riefen sie zu Gott.
Und Gott hörte sie.
Kehrvers (alle)
Gott zeigte ihnen den richtigen Weg.
Er brachte sie an einen guten Ort.
Er gab ihnen Essen und neue Hoffnung.
Kehrvers (alle)
Manche saßen im Dunkeln.
Gott machte es hell.
Er machte frei, was gefangen war.
Kehrvers (alle)
Auch wir danken Gott.
Für Brot und Wasser. Für Mut und Freude.
Für alles, was uns froh macht.
Kehrvers (alle)
Amen.
Kreative Umsetzung der GeschichteSiehe unten
Nach dem Abendmahl (alternativ vor Beginn des Gottesdienstes) gemeinsam frühstücken oder brunchen.
Tipp: Bring & Share. Alle bringen etwas mit (Brot, Obst, Käse, Getränke …) – so wird es bunt und alle können etwas teilen.
Auch wenn Gerste heute nicht mehr so bekannt ist, schmeckt sie und macht satt. Graupen sind geschälte und polierte Gerstenkörner (also kleine Körnernudeln). Eine Graupensuppe ist also eine Art Nudelsuppe.
Einfaches Rezept: (für ca. 6–8 Personen):
Zubereitung:
Tipp: Kinder können beim Schneiden der weichen Zutaten, Umrühren und Servieren helfen.
(Zu den Liedern)
Die Mitspielenden erhalten entweder ihren Rollentext oder eine Person spricht vor und die spielenden Personen sprechen nach.
Rollen: Erzähler*in (die Spielenden tun, was sie erzählt/ansagt); 3 Jünger (Petrus, Philippus, Andreas); Jesus, 3 Geschwisterkinder (Rinah, Mazal, Ilan); Vater; Mutter; hungrige Menschen
Requisiten: Beutel mit 5 Broten/Brötchen und 2 (gebastelten) Fischen; Decke; Wasserschlauch; optional: grüne Tücher (Wiese); blaue Tücher (See)
Jesus ist müde
Erzähler*in: Es war ein langer Tag. Jesus ist müde. Er gähnt. (Gähnen)
Jesus: Ich will mich ausruhen.
Erzähler*in: Auch seine Jünger sind müde. Sie gähnen. (Gähnen)
Jünger: Wir wollen uns ausruhen.
Erzähler*in: Also zieht sich Jesus mit seinen Jüngern zurück. Sie gehen auf einen Berg am Ufer des Sees Genezareth. Hier oben fühlt sich Jesus Gott besonders nahe. Hier setzt er sich hin. (Hinsetzen) Die Jünger setzen sich zu ihm. (Dazusetzen)
Die Leute sind hungrig nach Gottes Wort
Erzähler*in: Die Leute sind hungrig. Hungrig danach, noch mehr von Jesus zu hören. (Hungrige Menschen reiben sich Bauch) Also machen sie sich auf den Weg. (Kleine Strecke gehen) Sie folgen Jesus auf Schritt und Tritt. Sie lassen ihn selbst dann nicht allein, wenn er sich einmal ausruhen will.
Hungrige Menschen: Wir wollen Jesus hören. Wir wollen Jesus sehen. Wir können gar nicht genug davon bekommen. Wir sind so hungrig nach seinen Geschichten!
Erzähler*in: Mehr als 5000 Menschen machen sich auf den Weg: Frauen, Männer, Kinder, Junge und Alte, Arme und Reiche. Menschen aus Dörfern und aus Städten. Alle wollen etwas abbekommen von dem Segen, der von Jesus ausgeht. Alle wollen weiter zuhören, wenn Jesus von Gott erzählt. Alle wollen die heilsame Kraft spüren, die Jesus teilt. (Hungrige Menschen murmeln: »Rhabarber, Rhabarber …«)
Die Geschwister machen sich auf den Weg
Erzähler*in: Auch die drei Geschwister Mazal, Rinah und Ilan machen sich mit den anderen auf den Weg. Ihre Eltern packen alles zusammen. (Decke, Wasserschlauch, Tasche holen)
Mutter: Du, Ilan, nimmst die Decke. Und du, Mazal, trägst den Wasserschlauch.
Rinah: Und ich?
Vater: Du nimmst den Beutel.
Rinah: Was ist da drin?
Vater: Na, schau doch mal rein.
Rinah: Brote und Fische.
Mutter: Die Gerstenbrote habe ich heute Morgen gebacken.
Vater: Und die Fische habe ich früh auf dem Markt gekauft.
Rinah: Zwei Fische und eins, zwei, drei, vier, fünf Brote – für alle von uns eines!
Mutter: Ganz genau.
Vater: Die Fische müssen wir uns natürlich teilen.
Ilan: Jetzt müssen wir aber los, sonst sind die anderen schon weg.
Mutter: Na dann … auf geht’s!
Jesus sieht die große Menschenmenge
Erzähler*in: Zusammen mit den anderen geht die Familie zum Berg. Immer mehr Menschen kommen unten am Fuß des Berges an. Sie alle wollen mehr hören, sehen und spüren von der Liebe, die in Jesus ist.
Hungrige Menschen: Wir hören zu! Wir wollen mehr!
Erzähler*in: Jesus steht auf. Er schaut sich um. Er sieht die große Menschenmenge, unzählige Menschen. Dann sagt Jesus zu seinen Jüngern:
Jesus: Schaut, wie hungrig die Menschen sind. Sie sehnen sich nach Gottes Wort. Und sie haben Hunger nach etwas zu essen.
Petrus: Erst sind die Menschen hungrig nach Gottes Wort, aber wer lange zuhört, bekommt auch Hunger im Bauch. (Hungrige Menschen murmeln: »Rhabarber, Rhabarber …«)
Andreas: Mir knurrt auch schon der Magen. (Reibt sich den Bauch)
Jesus: Dann brauchen wir etwas zu essen. Philippus, komm doch mal kurz zu mir.
Philippus: (geht zu Jesus) Da bin ich.
Jesus: Wo können wir Brot kaufen, damit alle etwas zu essen haben?
Philippus: Jesus, das ist unmöglich! Wir haben nur 200 Silberstücke. Das reicht vorne und hinten nicht. Alle würden nur ein paar Brotkrümel bekommen.
Rinahs Idee
Erzähler*in: Die drei Geschwister haben mitbekommen, was Jesus mit seinen Jüngern besprochen hat.
Rinah: Wir haben doch etwas zu essen. Das könnten wir Jesus geben.
Ilan: Es sind doch nur fünf Brote und zwei Fische.
Mazal: Das reicht hinten und vorne nicht.
Ilan: Das reicht nur für uns.
Rinah: Ja, aber manchmal hilft schon ein kleines bisschen. Papa sagt doch immer: ›Besser
die Gurke, die man hat, als die Aussicht auf einen Kürbis.‹
Mazal: Ach, Rinah, du immer mit deinen verrückten Ideen.
Ilan: Man wird dich sowieso nicht ernst nehmen. Wir sind doch nur Kinder.
Rinah: Das ist mir egal. Ich probiere es. Jesus wird mich schon anhören.
Rinah trifft Andreas
Erzähler*in: Und schon ist Rinah unterwegs. Sie quetscht sich durch die Menschen vor ihr. (Hungrige Menschen bilden eine Mauer, durch die sich Rinah hindurchzwängt.) Plötzlich wird sie aufgehalten.
Andreas: Hallo, kleines Mädchen. Was willst du hier? Suchst du jemanden?
Rinah: Ja. Ich will zu Jesus.
Andreas: Zu Jesus? Was willst du von ihm?
Rinah: Ich will nichts von ihm – ich will ihm etwas geben.
Andreas: (lacht) Was hast du denn schon? Was könntest du ihm denn geben?
Rinah: Die Menschen haben Hunger. Und ich habe etwas zu essen.
Andreas: (lacht lauter) Das ist nett von dir. Aber da müsstest du schon mit einem riesengroßen Wagen voller Brot kommen!
Rinah: (öffnet den Beutel) Da, schau! Vielleicht ist es wenig. Aber es ist meins.
Andreas: Das reicht niemals. Aber gut … ich bringe dich zu Jesus.
Rinah: Gut. Jesus wird mich verstehen!
Rinah bringt Jesus Brot und Fisch
Erzähler*in: Und dann bringt Andreas Rinah zu Jesus. Der ist noch im Gespräch mit Philippus. Andreas tippt ihn an.
Andreas: Jesus, schau, hier ist ein Kind, ein Mädchen. (Zu Rinah) Wie heißt du eigentlich?
Rinah: Ich bin Rinah.
Andreas: (zu Jesus) Rinah hat dir etwas mitgebracht: fünf Brote und zwei Fische.
Rinah: Das sind Gerstenbrote. Meine Mama hat sie heute Morgen frisch gebacken.
Erzähler*in: Rinah nimmt ein Brot aus dem Beutel und gibt es Jesus. Jesus hält es in den Händen, drückt es vorsichtig und riecht daran.
Jesus: Das Brot ist lecker. Danke, Rinah, dass du mir hilfst. Jetzt haben wir genug, damit alle satt werden.
Erzähler*in: Die Jünger schauen sich ratlos an. (Einander ratlos anschauen). Dann zucken sie mit den Schultern. (Schulterzucken)
Philippus: Wie soll das gehen?
Das Essen wird geteilt
Erzähler*in: Jesus antwortet darauf nicht. Stattdessen nimmt er den Beutel, den Rinah ihm hinhält. (Rinah hält Beutel hin, Jesus nimmt ihn) Rinah strahlt über das ganze Gesicht. Sie versteht Jesus – und Jesus versteht sie.
Andreas: Die beiden scheinen sich zu verstehen.
Jesus: Sorgt dafür, dass die Menschen sich hinsetzen. Es soll sein wie zu Hause an einem gedeckten Tisch. Schaut, wie saftig das Gras ist. Das wird ein Festessen hier auf der Wiese!
Erzähler*in: Die Jünger gehen los und sagen es den Menschen. (Jünger gehen durch die Menschenmenge, sagen mehrfach: »Setzt euch.«) Alle setzen sich. (Hungrigen Menschen setzen sich) Alle schauen erwartungsvoll auf Jesus. (Hungrige Menschen murmeln: »Rhabarber, Rhabarber …«)
Erzähler*in: Dann nimmt Jesus das Brot. Er hält es hoch, damit alle es sehen können.
Petrus: Das ist peinlich. Jesus macht sich lächerlich.
Philippus: Was macht Jesus jetzt? Er betet. Er spricht ein Tischgebet. Wie ein Hausvater.
Jesus: Danke, mein himmlischer Vater, dass du uns mit allem versorgst, was wir brauchen. Danke für das Brot in meinen Händen. Danke für die Hände, die es mir gebracht haben. Lege deinen Segen auf das Brot und auf unsere Gemeinschaft. Amen.
Erzähler*in: Zuerst teilt Jesus das Brot an die Menschen um ihn herum. Dann den Fisch. Alle sollen essen, so viel sie wollen. Und das Brot wird weitergereicht von Hand zu Hand. (Brot geht durch die Reihen; alle brechen sich etwas ab, geben es dann weiter.) Alle nehmen sich, so viel sie wollen. Es ist genug da.
Jesus teilt aus
Erzähler*in: Alle bekommen so viel sie wollen, nicht nur ein paar Krümel. Das ist nicht alle Tage so. Aber heute werden alle satt.
Hungrige Menschen: Wir können essen, so viel wir wollen! Es schmeckt so gut. Es reicht für alle. Gott macht genug daraus.
Erzähler*in: Es hat gereicht. Und es bleibt sogar noch etwas übrig.
Rinah sammelt die Reste ein
Erzähler*in: Rinah rennt zurück zu ihrer Familie. Sie strahlt über das ganze Gesicht.
Vater: Wo warst du?
Rinah: Ich habe Jesus geholfen. Und jetzt soll ich helfen, die Reste einzusammeln. Dann gibt es auch morgen noch genug zu essen.
Vom Autor gibt es auch eine Abendmahlsliturgie für die Kita zum Herunterladen
1. Einladung zum Tisch
Jesus hat die Menschen nicht weggeschickt,
als sie hungrig waren.
Er hat gesagt: »Kommt her.«
Heute sagt Jesus das auch zu uns:
»Kommt her.«
Dieser Tisch ist kein Tisch nur für Große.
Er ist für Kleine und Große.
Für Mutige und für Vorsichtige.
Für alle, die Hunger haben –
Hunger im Bauch oder Hunger im Herzen.
Ihr seid alle eingeladen.
Wer lieber nur zuschaut, darf das auch.
Alles ist gut.
Du bist willkommen, so wie du bist.
2. Verbindung zur Geschichte
Vorhin haben wir von Rinah gehört.
Rinah hat gesehen, was fehlt.
Und sie hat geteilt, was sie hatte.
Auch Jesus hat geteilt.
Er hat das Brot genommen,
hat Gott Danke gesagt
und hat das Brot weitergegeben.
Jetzt bereiten wir gemeinsam den Tisch
und teilen dort.
So, wie Rinah geteilt hat.
So, wie Jesus geteilt hat.
3. Tisch decken und Dankgebet
(Drei Kinder kommen nach vorn. Sie bringen nacheinander Brot, Krug und die Becher. Langsam und sichtbar decken sie zusammen den Tisch – am Boden, auf einer Decke oder am Altar. Dazu sagen sie jeweils:)
Kind 1: Danke, Gott, für das Brot.
(Legt das Brot auf den Tisch; alle wiederholen)
Danke, Gott!
Kind 2: Danke, Gott, für den Saft.
(Stellt Krug / Becher dazu; alle wiederholen)
Danke, Gott!
Kind 3: Danke, Gott, dass wir teilen können.
(Öffnet die Hände; alle wiederholen)
Danke, Gott!
Leitung: Wenn du magst, kannst du Gott jetzt still »Danke« sagen, oder leise ein Wort sagen oder zeigen, wofür du dankbar bist.
(Kurze Dankrunde mit Worte, Gesten oder Stille)
Gott, wir bringen dir unseren Dank.
Nimm ihn an.
Segne dieses Brot und diesen Saft
und segne uns als Gemeinschaft.
Amen.
4. Lied: Miteinander essen (KuS 588, LJ 599)
oder ein anderes Tischlied
5. Vaterunser
Jesus hat uns ein Gebet geschenkt.
In diesem Gebet bitten wir Gott um Brot, um Nähe, um Frieden. Lasst es uns jetzt gemeinsam beten – so, wie Jesus es uns gezeigt hat:
Alle: Vater unser im Himmel …
6. Worte Jesu zum Brot
Leitung: Jesus war mit seinen Freundinnen und Freunden zusammen. Er nahm das Brot.Er dankte Gott.
Alle: (wiederholen letzten Satz) Er dankte Gott.
Leitung: Er brach das Brot. Er teilte es.
Alle: (wiederholen) Er teilte es.
Leitung: Und Jesus sagte: »Ich bin für euch da.« Ich schenke euch mich selbst. Nehmt das Brot und esst. Denkt an mich.
Wenn wir dieses Brot essen, gehören wir zu Jesus. Er teilt sein Leben mit uns.
Wir sind nicht allein.
7. Austeilung Brot – von Hand zu Hand
Die Leitung bricht das Brot. Kinder helfen bewusst beim Weiterreichen.
Das Brot geht jetzt von Hand zu Hand.
Du kannst dir ein kleines Stück nehmen und es weitergeben.
Beim Weitergeben sagen wir leise:
»Jesus – für dich.«
8. Worte Jesu zum Saft
Leitung: Dann nahm Jesus den Becher.
Er dankte Gott.
Alle: (wiederholen) Er dankte Gott.
Leitung: Und Jesus sagte: »Trinkt daraus.
Ich bin euch ganz nah. Gott hält euch fest –
heute, morgen und immer.«
So trinken wir den Saft.
Jesus ist jetzt mitten unter uns.
9. Austeilung Saft – Jesus ist dir nah
Wenn du möchtest, nimm dir jetzt einen Becher mit Traubensaft.
(Kinder nehmen sich einen Becher.)
Du kannst ihn festhalten und einen Moment spüren: Jesus ist dir nah.
Sag es dir leise in deinen Gedanken:
»Jesus ist mir nah.«
Dann trinkst du den Saft .
(Warten, bis alle getrunken haben; danach Becher zurückstellen)
10. Friedenskreis
Wir stellen uns in einen Kreis.
Wir reichen uns die Hände und schließen den Kreis – als Zeichen für Frieden und Zusammenhalt.
Wir hören ein Wort von Jesus.
Jesus sagt: »Ich bin wie Brot für euch.
Wer von diesem Brot bekommt,
der darf leben. Jetzt und für immer.«
(Kurze Stille)
11. Abschluss
Wir haben geteilt.
Wir sind satt geworden.
Wie Rinah können wir jetzt weitergehen:
Wir können sehen, was fehlt – und teilen, was wir haben. Gott geht mit uns.
Amen.
Kinder erleben Taufe und Abendmahl
Erzählungen zur Bibel und Gottesdienst-
Entwürfe

Praxiserprobte, komplett ausgearbeitete Gottesdienstmodelle und biblische Erzählungen für Kinder ab 5 Jahren. So können sie schnell übernommen werden. Die kreativen Erzählmethoden sind mit zahlreichen Fotos dargestellt, Schritt für Schritt erklärt und können auch für Gruppen mit Kindern eingesetzt werden
€ 19,80; Best.-Nr. 2153
Abendmahlsgeschirr
Wer Interesse an einheitlichen Bechern hat oder für die weitere Gemeindearbeit Abendmahlsgeschirr sucht, könnte sich über diese Teile aus Keramik freuen. Jedes Stück ist handgefertigt und ein Unikat (sowie spülmaschinengeeignet); sie können daher in Form und Farbe variieren. Alle mit Prägung von Kreuz und Regenbogen.

Krug
Maße: 16 cm hoch; Ø 10 cm
€ 31,30; Best.-Nr. 713

Krug mit Ausguss
Maße: 16 cm hoch; Ø 10 cm
€ 31,30; Best.-Nr. 712

Einzelbecher
Maße: 4 cm hoch; Ø 4,5 cm
€ 5,20 (ab 10 Ex. je € 4,20); Best.-Nr. 715

Gemeinschaftskelch
Maße: 20 cm hoch; Ø 10 cm
€ 36,70; Best.-Nr. 717

Teller
Maße: Ø 27 cm
€ 31,30; Best.-Nr. 714
Zusatzmaterial Evangelische Kinderkirche Heft 2/2026
Abendmahlsliturgie für die Kita; zur Reihe MoGo Mai „Abendmahl für kleine (und große) Hände“
Von Markus Grapke
Abendmahl mit Kindern – für die Kita

Eine Erzählpantomime
Die Erzählperson oder eine andere Person macht die Gesten und Bewegungen zur Geschichte.
Die Kinder können sie mitmachen.
Die Jünger sitzen zusammen.Mit geöffneter Hand in die Runde weisen.
Sie sind traurig. Den Kopf hängen lassen.
Jesus ist gestorben. Die Hand erschrocken vor den
Mund halten.
Auf einmal ist Jesus bei ihnen. Die Hände freudig ausbreiten.
Er hat einen Auftrag für jeden: Mit einer Hand auf jeden in der Runde
zeigen.
„Geht in alle Welt. Mit beiden Händen einen Kreis in der
Luft beschreiben.
Sagt den Menschen:
>Jesus hat die Kinder gesegnet.< Segensgeste mit beiden Händen.
Sagt den Menschen:
>Jesus hat den Blinden geheilt.< Mit den Händen die Augen zuhalten
und die Hände wieder wegnehmen.
>Jesus hat den Lahmen geheilt.< Schritte auf der Stelle machen.
Jesus sagt: „Geht in alle Welt!“ Mit beiden Händen einen Kreis in der
Luft beschreiben.
Tauft alle Menschen, Schöpfbewegung vom Boden
alle, die an mich glauben. her mit beiden Händen ausführen.
Die Menschen sollen euch gut zuhören!“Hände wie Schalen hinter die Ohren.
Dann geht Jesus zurück zu
seinem Vater im Himmel.Langsame Bewegung der Arme nach oben.
Auch die Jünger haben gut zugehört.Hände wie Schalen hinter die Ohren halten.
Die Jünger machen sich auf den Weg Einen Kreis mit zwei Händen in der
in alle Welt. Luft beschreiben.
Sie erzählen,
wie Jesus die Kinder gesegnet hat. Segensgeste mit beiden Händen.
Sie erzählen,
wie Jesus den Lahmen geheilt hat. Schritte auf der Stelle.
Die Jünger taufen die Menschen. Schöpfbewegung vom Boden her
mit beiden Händen und
mit abschließender Segensgeste ausführen.
Sie bringen die frohe Botschaft Hände zum Herzraum führen
zu allen Menschen. und von dort öffnende einladende Geste.
I. Vorüberlegungen
Zugänge für
den
Vorbereitungskreis
Der Vorbereitungskreis liest zunächst den Text unter Hinzunahme von Vers 14. Der Schwerpunkt liegt für uns auf folgenden Versen:
V 15: Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium.
V 16a: Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden.
V 19b: Und der Herr wurde aufgehoben in den Himmel.
Für den Austausch kann es hilfreich sein, die Verse mit vorbereiteten Textstreifen dem Bild von Hans-Georg Anniès zuzuordnen. Eine erläuternde Bildbeschreibung finden Sie unter Kreative Umsetzung der Geschichte.
Zum Text / zum Thema
Der Textabschnitt gehört zu einem Anhang an das Markus-Evangelium aus dem 2. Jahrhundert.
Während die Jünger das Mahl feiern, kommt der Auferstandene zu ihnen. Bevor er zu seinem Vater in den Himmel zurückkehrt, gibt er seinen Jüngern den Missions-Auftrag. Sie sollen seine Sache weiterführen, den Glauben in jedem Einzelnen wecken und die Menschen taufen. Jesus verspricht den Seinen, ihnen bei der Mission zu helfen. Die aufgeführten Wunderzeichen stehen für die wirksame Kraft des Heiligen Geistes. Manches davon kommt uns heute fremd vor.
Damals wie heute gilt aber:
√Die Nähe Christi wird erfahrbar in der Verkündigung und in der Taufe.
√Menschen kommen durch die Kraft des Heiligen Geistes zum Glauben. Sie berichten sehr unterschiedlich von der Kraft des Heiligen Geistes.
Die Kinder und der Text /
das Thema
Im Verlauf der Reihe folgen die Kinder dem Weg der Jünger. An diesem Sonntag geht es um den Abschied Jesu, bevor er in den Himmel auffährt. Die Jünger erhalten dabei einen Auftrag: Sie sollen von Jesus erzählen und die Menschen taufen.
Die Kinder können diesen Auftrag inhaltlich füllen. Sie haben Vorstellungen davon, welche Geschichten die Jünger erzählen würden. Sie kennen die Taufe.
Im Gottesdienst sollte jedes Kind die Erfahrung machen, von Gott geliebt zu sein. Deshalb beschränken wir uns bei der Textauswahl auf die frohe Botschaft von der Rettung.
Für die Arbeit mit den Kindern ist darauf zu achten, dass die geschilderten Wunderzeichen als Wirkung des Heiligen Geistes gedeutet werden und keine Handlungsanweisung (Schlangen, Gift) darstellen.
II. Gestaltungshinweise
Liturgische Elemente
Eingangsliturgie
Legebild „Weg“ (s. Zur ganzen Reihe, S. 184)
Aber dann kamen die Frauen vom Grab. Sie erzählten: »Jesus ist auferstanden.«
Jesuskerze anzünden.
Aber die Jünger konnten es nicht glauben. Doch dann erschien ihnen Jesus am See. Er hat sie zum Mahl eingeladen. Da wussten sie: Jesus ist auferstanden. Er lebt.
Kleines Brot legen; Jesuskerze daneben; schwarze Tücher entfernen.
Aber die Jünger wissen nicht, was sie nun tun sollen.
Hier schließt sich die Gruppenarbeit an.
Schlussliturgie
Legebild „Weg“ (s. Zur ganzen Reihe, S. 184)
Anfügen einer weiteren Station
Jesus kommt zu seinen Jüngern. Er hat einen Auftrag für sie. Sie sollen von ihm erzählen. Sie sollen taufen.
Dann geht Jesus zu Gott in den Himmel.
Schale mit Wasser; Jesuskerze dazustellen.
Kreative Umsetzung der Geschichte
Gestaltung einer eigenen ›Taufschale‹ :
Oft sind alte Taufschalen mit einem Spruch versehen. Die Kinder können dies nachempfinden, indem sie eine runde Pappvorlage einer Taufschale mit einem selbstgewählten Bibelwort versehen, den eigenen Namen hineinschreiben und alles ausgestalten.
Bildbetrachtung
zum Holzschnitt von Hans-Georg Anniès:
Missionsauftrag (s. Seite 183).
Dem Bild liegt Matthäus 28,16–20 zugrunde. Es eignet sich auch zur Erschließung des Missionsauftrags nach dem Markusevangelium. Wir laden ein, das Bild genau zu betrachten. Mit den Kindern sammeln wir:
◻Was seht oder erkennt ihr auf diesem Bild?
◻Was wollte der Künstler wohl damit sagen?
Goldene Bänder durchziehen das Bild wie Straßen. Sie bilden ein Jota-Chi: die griechischen Anfangsbuchstaben von Jesus Christus. Mit ausgebreiteten Armen sieht man darin die segnende Gestalt Jesu Christi. Der Körper wird durch einen Kirchturm gebildet. Die Wundmale an Händen und Füßen zeigen: Der Auferstandene ist der Gekreuzigte. Seine Füße umfassen die Erde (kleiner schwarzer Kreis). Ein gelber Kreis beschreibt den Weltkreis, das ganze Universum. Schwarze Ellipsen deuten die Kraft an, die vom Auferstandenen ausgeht. Sie setzt Menschen in Bewegung. In Gruppen zu 2, 3, und 5 Personen gehen sie predigend in die vier Himmelsrichtungen.
Ihre Verkündigung wird durch die abgebildeten Gegenstände verdeutlicht: Glockentürme, Taufsteine, Lesepulte mit Bibeln. Es ist der Missionsauftrag Jesu Christi, Gemeinde zu sammeln, die gute Nachricht von der Auferstehung und der Rettung zu predigen und zu taufen: »Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden!«
(Markus 16,15–16a)
Taufe nachspielen
Die jüngeren Kinder können die Taufe mit einer Puppe nachspielen.
I. Vorüberlegungen
Zugänge für
den
Vorbereitungskreis
Der Vorbereitungskreis sollte sich Zeit nehmen, den Text gründlich durchzuarbeiten. Die Verwendung von Kopien aus mehreren Bibelübersetzungen (z. B. Basisbibel, Stuttgarter Erklärungsbibel) kann hilfreich sein.
Mögliche Arbeitsschritte:
1.Jeder liest den Text für sich und markiert Auffälligkeiten.
2.Sammlung: An welche biblischen Geschichten erinnert der Text? (Fischzug des Petrus, Berufungsgeschichte, Abendmahl, Tod und Auferstehung)
3.Austausch und Gespräch über die zuvor markierten Auffälligkeiten.
4.Welche weiteren Fragen ergeben sich aus dem Text?
Ein anderer Textzugang:
Vor dem Lesen des Textes erprobt der Vorbereitungskreis die unter Kreative Umsetzung vorgeschlagene Körperübung (s. Seite 186).
Zum Text / zum Thema
Die Jünger sind an den See Tiberias (Genezareth) in ihren alten Beruf zurückgekehrt. Sie fühlen sich schuldig. Sie haben Jesus im Stich gelassen und verleugnet. Sie wissen von der Auferstehung. Aber sie wissen noch nicht, was diese für sie bedeutet.
In der Gestalt am Ufer erkennen die Jünger den Auferstandenen. Jesus beruft sie mit einem wunderbaren Fischfang neu. Die 153 Fische sind die Anzahl der im Altertum bekannten Fischarten (nach Angabe des Kirchenvaters Hieronymus). So bekommt der Fischzug die Bedeutung eines Missionsauftrags. Ihm wird Erfolg verheißen: Das Netz zerreißt nicht.
Jesus lädt die Seinen zum Mahl ein. Hier wird die Erkenntnis der frühen Christen deutlich: Der Auferstandene ist gegenwärtig, wenn Abendmahl gefeiert wird. So wie der Auferstandene am See Tiberias gegenwärtig war, so ist er von nun an stets gegenwärtig, wenn in seiner Gemeinde das Abendmahl gefeiert wird.
Die Kinder und der Text /
das Thema
Im Leben von Kindern gibt es die Trauer über den Verlust eines Tieres oder den Tod eines Menschen. Viele kennen aber auch eine tiefe Traurigkeit über bestimmte Lebenssituationen. Das Gefühl, nicht mehr weiter zu wissen, ist einigen Kindern bekannt. Die Geschichte für diesen Sonntag kann Trost und Zuversicht vermitteln:
‣durch die Botschaft von der Auferstehung,
‣durch die neue Berufung der Jünger,
‣durch die Einladung zum Mahl,
‣dadurch, dass der Weg mit Jesus weitergeht.
Die Kinder können sich in der Situation der Jünger wiederfinden.
In der Feier des Abendmahls können sie spüren, dass der Weg der Botschaft von der Auferstehung bis heute weitergeht.
II. Gestaltungshinweise
Liturgische Elemente
Lieder
Du bist heilig (KKL 41/MKL 2 25/LH 40)
Eingangsliturgie
Legebild „Weg“ (s. Zur ganzen Reihe, S. 184)
Schlussliturgie
Legebild „Weg“ (s. Zur ganzen Reihe, S.184) Weitere Station anfügen:
Die Jesuskerze ist angezündet.
Die Jünger wussten nach Jesu Tod nicht, wie es weitergehen sollte.
Doch dann erschien Jesus ihnen am See Tiberias. Er hat sie zum Mahl eingeladen.
Kleines Brot legen; Jesuskerze daneben; schwarze Tücher entfernen.
Abendmahl
Zum Abschluss kann das Abendmahl gefeiert werden.
Kreative
Umsetzung
der Geschichte
Körperübung für die Älteren
Die Körperübung kann die Gefühle der Jünger nach Jesu Tod und die Veränderung durch Ostern vergegenwärtigen.
Anleitung
Ich nenne euch gleich ein Gefühl.
Versucht, es mit eurem Körper auszudrücken.
Wählt dazu eine Körperhaltung und verharrt darin.
Wenn ihr den Ton der Klangschale hört, löst ihr eure Haltung wieder auf. Dann kommt das nächste Gefühl.
Wichtig
Jede und jeder bleibt ganz bei sich.
Niemand wird bewertet.
Niemand kann etwas falsch machen.
Sucht euch jetzt einen Platz im Raum.
Gefühle
traurig sein – ohne Hoffnung sein – zweifeln – einen Lichtblick sehen – Mut fassen – sich auf den Weg machen
I. Vorüberlegungen
Die Texte der Reihe stammen aus verschiedenen Überlieferungen. In der Zusammenstellung schildern sie die Erfahrungen der Jünger mit dem Auferstandenen.
Mit Jesu Kreuzigung und Tod schien seine Sache zu Ende zu sein. Die Auferstehung änderte die Situation. Zunächst waren die Jünger noch unsicher. Sie konnten die Botschaft von der Auferstehung nicht recht glauben. Die Erscheinungen des Auferstandenen wiesen ihnen jedoch den Weg. Es ist der Beginn des Weges, den das Evangelium weiter in die Welt genommen hat.
Wie die Jünger können wir heute Jesu Gegenwart erfahren:
•beim Abendmahl (See Tiberias),
•in der Verkündigung (Missionsauftrag),
•im Wirken des Heiligen Geistes (Pfingsten).
II. Liturgische Elemente für die ganze Reihe
Psalm 98,1-3
Lieder
Zu Ostern in Jerusalem
(KuS 128/LJ 340/LH 68/KKL 170/KG 74);
Komm, Heiliger Geist (KG 70)
III. Zur Gestaltung der Reihe
Das Bild des Weges ist für Kinder anschaulich. Veränderungen und Entwicklungen sind für sie durch die Darstellung von Lebensstationen nachvollziehbar.
Legebild
„Weg“, s. u.: In jedem Gottesdienst legen wir in der Eingangsliturgie
einen Weg
(z. B. Stoffbahn) vom Altar in Richtung Ausgang.
Darauf werden einzelne Stationen mit Bildern oder Legematerialien dargestellt.
Sie erzählen die Erfahrungen der Jünger mit Jesus.
Die Freunde von Jesus, die Jünger, waren etwa drei Jahre mit Jesus unterwegs.
Tuch legen, Jesuskerze angezündet dazustellen.
Sie haben viel erlebt. Sie haben erlebt, wie Jesus die Kinder gesegnet hat.
1. Bild legen; Jesuskerze daneben.
Sie haben erlebt, wie Jesus Kranke geheilt hat.
2. Bild legen; Jesuskerze daneben.
Die Jünger haben erlebt, wie Jesus sich um Menschen gekümmert hat, die keiner sonst leiden konnte.
3. Bild legen; Jesuskerze daneben.
Sie haben erlebt, wie Jesus mit ihnen das Abendmahl gefeiert hat.
Kleines Brot legen; Jesuskerze daneben.
Dann aber kam der Tag, der alles veränderte: Der Tag, an dem Jesus am Kreuz gestorben ist.
Kleines Kreuz mit schwarzem Tuch verhüllen; Jesuskerze ausblasen.
Die Jünger hatten geglaubt:
Er ist Gottes Sohn.
Schwarzes Tuch auf 1. Bild legen.
Sie hatten geglaubt: Er ist der Heiland.
Schwarzes Tuch auf 2. Bild legen.
Sie hatten geglaubt: Er ist der Retter.
Schwarzes Tuch auf 3. Bild:
Alle ihre Hoffnungen waren zerstört.
Doch dann kamen die Frauen vom Grab. Sie erzählten: »Jesus ist auferstanden.«
Jesuskerze anzünden.
Aber dennoch wissen die Jünger nicht, wie es weitergehen soll.
Die Erzählungen in den Gruppen schließen sich an.
In der Schlussliturgie wird für die Geschichte des jeweiligen Sonntags eine weitere Station angefügt.
Der besondere Tipp: Im Buch Gott will in der Mitte sein wird die Pfingstgeschichte mit einem großen Legebild (siehe oben) erzählt, zu dem die Kinder selbst viel beitragen können. Es enthält außerdem 13 weitere Gottesdienstmodelle zu verschiedenen Themen

Material
•je ein hellbraunes und ein blaues Tuch,
•fünf Kegelfiguren,
•Holzboot; alternativ: graues Tuch zum Rechteck gefaltet, zwei Ecken eingeschlagen,
•weißes Chiffontuch als Netz
•hellblaues Chiffontuch mit aufgeklebten Papierfischen
•orangfarbenes Chiffontuch (Feuer)
•kleines Brötchen
•Fische aus Papier
•Jesuskerze, Streichhölzer
Die Jünger tun, was Petrus ihnen vorgeschlagen hat. Sie gehen nach Galiläa.
Sie kommen an den See Tiberias. Blaues Tuch legen, hellbraunes Tuch legen.
Petrus ist da. Kegelfigur (KF) auf das hellbraune Tuch stellen.
Thomas ist auch mitgekommen. KF auf das hellbraune Tuch stellen.
Ebenso Nathanael. KF auf das hellbraune Tuch stellen.
Auch Jakobus ist mitgekommen. KF auf das hellbraune Tuch stellen.
Und Johannes. KF auf das hellbraune Tuch stellen.
Petrus sagt: »Ich will jetzt fischen gehen.«
Boot auf das blaue Tuch setzen; KF auf das Boot stellen.
Die anderen Jünger sagen: »Wir kommen mit.« Alle übrigen KF in das Boot stellen.
Die Jünger mühen sich ab. Während der ganzen Nacht fangen sie nichts.
Weißes Chiffontuch auf der linken Seite auslegen – wieder aufnehmen.
Es beginnt, Tag zu werden. Da steht Jesus am Ufer. Aber die Jünger wissen nicht, dass es Jesus ist. Jesus ruft ihnen zu: »Habt ihr nichts gefangen? Habt ihr nichts zu essen?« Sie sagen: »Wir haben nichts gefangen!«
Jesuskerze angezündet auf das hellbraune Tuch stellen.
Da sagt Jesus: »Werft das Netz an der rechten Seite des Bootes aus. Dann werdet ihr etwas fangen.« Das tun die Jünger. Da wird das Netz voll von Fischen.
Sie können es kaum mehr ziehen.Hellbl. Chiffont. mit Papierfischen ans Boot legen.
Johannes ruft: »Es ist Jesus! Es ist der Herr!« Da springt Petrus ins Wasser.
Er schwimmt und watet an Land.
KF Petrus auf das hellbraune Tuch gegenüber der Kerze aufstellen.
Dort sieht Petrus ein Kohlenfeuer brennen. Fische liegen darauf. Brot ist auch da.
Orangefarbenes Chiffontuch als Feuer zwischen Jesuskerze
und Petrusfigur stellen. Brot und Papierfische dazulegen.
Die anderen Jünger fahren das Boot zurück zum Strand.
Petrus hilft ihnen, das schwere Netz an Land zu ziehen. 153 Fische sind es.
Tuch mit Fischen an die Kante zwischen See und Land ziehen.
Jesus lädt sie ein: »Kommt, es ist alles bereit! Haltet mit mir das Mahl!«
Jünger-Figuren im Halbkreis zur Jesuskerze stellen.
Jesuskerze einmal ruhig entlang der Jünger-Figuren führen.
Keiner der Jünger wagt es, Jesus zu fragen: »Wer bist du?«
Sie wissen: »Es ist Jesus, der Auferstandene.«
Jesus nimmt das Brot und gibt es ihnen. Brot hochhalten und wieder ablegen.
Geöffnete, anbietende Hand ruhig entlang der Jünger-Figuren führen.
Ebenso nimmt er auch die Fische und gibt sie ihnen.
Deutende Handbewegung zu den Fischen auf dem orangfarbenen Tuch.
Geöffnete, anbietende Hand ruhig entlang der Jünger-Figuren führen.
Die Jünger werden froh. Sie wissen jetzt: Jesus ist auferstanden.
Leicht geöffnete Hände links und rechts neben der Kerze halten.
Sie wissen jetzt: Er ist bei uns, er feiert mit uns das Mahl.
Beide Hände etwas höher heben. Das ›Umfassen‹ aller Jünger-Figuren andeuten.
Er steht uns bei. Er gibt uns neuen Mut.
Hände segnend über die Kegelfiguren führen. Kurz in der Haltung verweilen.
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