Zugänge für den VorbereitungskreisDie Beteiligten erzählen nun, wie sich die jeweilige Position anfühlt.
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische ElementeHimmelfahrt ist Feiertag (KuS 152);
Jesus Christus herrscht als König
(EG 123, KuS 142);
Hallelu-, Hallelu
(KuS 226, KKL 188, HuT 95, EGplus 48, MKL1 49);
Heut ist ein Tag, an dem ich singen kann
(KuS 571, KG 1);
Du verwandelst meine Trauer in Freude
(KuS 411, KKL 337, HuT 113, EGplus 106)
Kreative Umsetzung der GeschichteDie Mitarbeitenden bringen eine Auswahl an Wolkenfotos mit. Die Kinder suchen in den Wolken nach Gesichtern und zeichnen sie mit Stiften ein. (Wenn ein oder mehrere Tablets zur Verfügung stehen, kann das auch digital gemacht werden.)
Die verschiedenen Wolkengesichter werden auf ein Plakat geklebt, auf dem steht: »Bei Gott ist Jesus für uns da.«
Was unter »Zugänge für den Vorberei-
tungskreis« vorgeschlagen ist, kann auch mit den älteren Kindern durchgeführt werden.
Handschmeichler Holzherz (klein)
Wir können Jesus zwar nicht mehr sehen, doch wir können darauf vertrauen, dass er noch immer da ist. Er begleitet uns und ist uns ganz nahe.
Das kleine Holzherz mit schöner Maserung ist aus Laubholz, leicht, sehr fein geschliffen und geölt. Es liegt wunderbar angenehm in der Hand und ist so eine »anschmiegsame« Erinnerung.
Maße: 3 x 2,5 cm
je Herz € 2,90 (ab 10 Ex. € 2,70); Best.-Nr. i5113
Erzählung für JüngereErzählung mit Fußspuren
(Mehrere Fußpaare in verschiedenen Grüntönen und ein rotes Paar für Jesus werden langsam kreisförmig angeordnet.)
Sie sind alle beieinander.
Sie haben sich auf den Boden gesetzt und essen. Draußen im Freien.
Die Jüngerinnen und Jünger. Und Jesus.
Vom Ölberg aus sieht man die Stadt Jerusalem. Gar nicht weit.
Sie sind fröhlich. Alle reden durcheinander: »Jesus, wie gut, dass du nicht mehr tot bist.« – »Jetzt bist du wieder bei uns wie vorher.« – »Ich war so unendlich traurig. Jetzt kann ich mich wieder freuen.« – »Wie geht es denn jetzt weiter? Bleibst du für immer bei uns?
Jesus setzt sich auf. Er sagt:
»Bleibt beieinander und bleibt in Jerusalem. Gott wird euch den Heiligen Geist geben. Dann erzählt ihr überall von mir.«
»Wie meinst du das?«
»Ihr erzählt von mir hier in Jerusalem. Und überall im ganzen Land. Manche werden sogar nach Samaria gehen und dort von mir erzählen. Und manche gehen bis ans Ende der Welt.«
»Was? So weit?«
(Jesus-Spuren in die Mitte schieben)
Es ist eigenartig. Die Männer und Frauen erschrecken. Es kommt ihnen vor, als ob Jesus hochgehoben wird. Sie springen auf.
Da ist eine Wolke.
(Jesus-Spuren wegnehmen)
»Ich kann Jesus gar nicht mehr sehen.« – »Wo ist er hin?«
Die Jüngerinnen und Jünger schauen dahin, wo Jesus gerade noch war. Sie starren ins Leere.
(Einige Jünger-Spuren im Kreis drehen.)
Sie schauen sich um und suchen nach Jesus. »Er ist weg.«
»Ich weiß es: Er ist zum Himmel gegangen.« Die Jüngerinnen und Jünger starren nach oben.
(Alle Jünger-Spuren ein Stück zurückbewegen.)
(Zwei weiße Fußpaare dazustellen.)
Plötzlich sind da zwei Gestalten.
Sie tragen strahlend weiße Kleider.
»Ihr Leute, was steht ihr da und starrt zum Himmel?« – »Jesus ist weg«, sagt einer. »Gerade war er noch da. Jetzt ist er da oben, oder?«
»Schaut nicht zum Himmel. Starrt nicht nach oben. Er wird bei euch sein. Hier auf der Erde.«
(Weiße Fußpaare wieder wegnehmen)
Die beiden weißen Gestalten sind mit einem Mal nicht mehr da.
»Wo sind sie hin?«
(Jünger-Spuren in alle Richtungen drehen)
»Das waren Engel, oder?« – »Jesus ist auch hier bei uns.« – »Er hat gesagt, wir sollen in Jerusalem bleiben.«
(Jünger-Spuren gehen alle in eine Richtung)
»Kommt, wir gehen in die Stadt.«
»Wir sollen auf den Heiligen Geist warten.« – »Was ist das? Was bedeutet das?«
»Jesus ist nicht mehr da. Aber der Heilige Geist wird zu uns kommen.« – »Ob der uns tröstet, damit wir nicht alleine sind?« – »Ob der uns eine neue Aufgabe gibt?«
»Wir sollen von Jesus erzählen. Erst hier in Jerusalem, dann im ganzen Land Samaria … bis ans Ende der Erde.«
»Ob wir uns das trauen?«
»Erst müssen wir auf die Kraft Gottes warten: auf den Heiligen Geist.«
Erzählung für Ältere (Zu jeder Aussage nach und nach je ein Jünger-Fußpaar zu einem Kreis legen; die Fußpaare in verschiedenen Grüntönen.)
1. »Ich komme nicht mehr mit. Ich verstehe das nicht. Wo ist denn Jesus nun?«
2. »Gerade war er doch noch hier. Hier, mitten unter uns.«
3. »Alles war wie früher, bevor er gestorben ist. Bevor sie ihn gekreuzigt haben.«
4. »Jesus hat sich mit uns ins Gras gesetzt. Wir haben gegessen und getrunken und waren fröhlich.«
(Rote Jesus-Spuren in die Mitte des entstehenden Kreises legen; weiter Jünger-Fußpaare legen)
5. »So war es immer, wenn wir mit Jesus zusammen waren: Wir haben gegessen und getrunken und waren fröhlich.«
6. »Bei Jesus wussten wir: Gott ist bei uns. Gott hat uns lieb. Deshalb bin ich ihm nachgefolgt. Deshalb bin ich mit ihm durchs Land gezogen.«
7. »Gott kommt uns nahe. Das habe ich immer dann besonders gespürt, wenn er jemanden gesund gemacht hat. Erinnert ihr euch an den blinden Bartimäus?«
8. »Manchmal haben auch seltsame Typen mit uns am Tisch gesessen. Wisst ihr noch: Der fiese Zöllner Zachäus. Er war ein Betrüger, ein Halsabschneider. Aber weil wir mit Jesus bei ihm zu Gast waren, hat er sich verändert.«
9. »Gottes Liebe macht uns neu. Das haben wir bei Jesus gemerkt.«
(Schwarze Spuren über rote Jesus-Spuren legen)
»Und dann haben sie ihn gekreuzigt. Und er war tot. Ich dachte, ich werde nie wieder froh.«
»Ohne Jesus können wir gar nicht leben. Er ist unser bester Freund. Unser Halt im Leben.«
»Aber er ist wieder ins Leben gekommen. Er ist auferstanden vom Tod.«
(Gelbe Spuren über jetzt schwarze Jesus-Spuren legen)
»Und jetzt war er wieder bei uns. Nicht die ganze Zeit. Aber vorher hat er mit uns hier gegessen und getrunken. Und wir waren fröhlich.«
»Und was ist dann eigentlich passiert? Ich verstehe es nicht. Wo ist Jesus denn plötzlich hin?«
(Ein Jünger-Fußpaar suchend im Kreis drehen.)
»Da war die Wolke. Dann habe ich Jesus nicht mehr gesehen.«
(Wolke aus Transparentpapier über Jesus-Spuren legen)
»Die Wolke hat Jesus mitgenommen, glaube ich.«
»Und ist er jetzt im Himmel? Ist er da oben? Kommt, wir schauen mal zum Himmel. Vielleicht sehen wir ihn dort.«
(Jünger-Fußspuren etwas nach vorne schieben)
»Ich sehe ihn nicht. Dafür tut mir mein Genick schon weh vom Hochschauen.«
(Weißes Spuren-Paar in Kreis legen)
»Warum starrt ihr nach oben, ihr Leute? Schaut nicht zum Himmel.«
(Zweites weißes Spuren-Paar in Kreis legen)
»Jesus ist im Himmel. Dort, bei Gott, wird er für euch da sein. Geht zurück nach Jerusalem. Und wartet auf das, was er angekündigt hat.«
(Weiße Spuren-Paare wegnehmen; ein Jünger-Paar etwas nach hinten rücken)
»Wer war das? Und wo sind sie hin?«
»Das waren Engel. Die hat uns Gott geschickt. Wir sollen zurück nach Jerusalem, haben sie gesagt.«
(Nach und nach Jünger-Fußspuren in Schrittstellung in eine Richtung legen.)
1. »Und wir sollen dort warten. Auf die Kraft des Heiligen Geistes. So wie Jesus es gesagt hat.«
2. »Was bedeutet das? Was wird mit uns, wenn der Heilige Geist zu uns kommt?«
3. »Jesus hat gesagt: Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Und dann werdet ihr meine Zeugen sein.«
4. »Wie ›Zeugen‹? Was heißt das?«
5. »Dass wir erzählen, was wir gesehen und gehört haben. Von Jesus weitersagen. Was wir mit ihm erlebt haben: Dass der blinde Bartimäus sehen kann.«
6. »Dass Zachäus ein neuer Mensch geworden ist. Dass wir mit Jesus gegessen und getrunken haben. Und dass wir fröhlich waren, weil Gott uns nahegekommen ist.«
7. »Gehen wir also nach Jerusalem und warten auf die Kraft des Heiligen Geistes. Kraft von Gott brauchen wir bestimmt, wenn wir von Jesus erzählen sollen.«
8. »Aber wie lange müssen wir warten? Wann kommt Gottes Geist? Und was passiert dann mit uns?«
9. »Bald, hat Jesus gesagt. Nicht lange, hat er gesagt.«
Zugänge für den Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische ElementeEin Licht geht uns auf/Licht der Liebe
(KuS 140, KKL 112, HuT 53, MKL1 123);
Heut ist ein Tag, an dem ich singen kann
(KuS 571, KG 1);
Aufstehn, aufeinander zugehen
(KuS 286, KKL 376);
Mir ist ein Licht aufgegangen
(KuS 156, LJ 410)
Kreative Umsetzung der GeschichteFür Jüngere
Die Mitarbeitenden zeichnen einfache Symbole oder besorgen Fotos mit Situationen aus dem (Kinder-)Gottesdienst (singen, Geschichte hören, basteln, Kreuz …).
Die Kinder bilden eine Kette. Dem ersten Kind wird ein Bild gezeigt. Es flüstert dem nächsten Kind zu, was es sieht. So geht die »Botschaft« weiter bis zum letzten Kind. Das sagt, was es gehört hat. Kommt am Ende das raus, was am Anfang gesagt wurde?
Für Ältere
Die Mitarbeitenden zeichnen je doppelt einfache Symbole oder besorgen je doppelt Fotos mit Situationen aus dem (Kinder-)Gottesdienst (singen, Geschichte hören, basteln, Kreuz …).
Die Kinder stehen/sitzen in einer Reihe hintereinander, alle mit Blick in eine Richtung. Das hinterste Kind bekommt ein Bild gezeigt und zeichnet das Gesehene dem Kind vor sich auf den Rücken. So geht die Botschaft bis zum vordersten Kind. Dieses hat alle Bilder vor sich liegen und wählt nun das aus, was es verstanden hat. Ist es das gleiche, das zu Anfang gezeichnet wurde?
Am besten besprechen die Kinder vorher, wie sie die Begriffe oder Dinge zeichnen möchten.
Mit den Älteren kann das Vaterunser im Internet in verschiedenen Sprachen gesucht werden. Gibt es im Team oder unter den Kindern jemand, die diese Sprache/n lesen kann?
Das Vaterunser wird heute also in verschiedenen Sprachen parallel auf der Welt gebetet.
Die Geschichte von Pfingsten
Minibüchlein zur Geschichte

Die liebevollen Illustrationen von Petra Lefin vertiefen die kindgerechte Erzählung. Auch können mit ihnen unterhaltsame Suchspiele gespielt werden.
€ 2,50; Best.-Nr. 3584

Nicht nur in dieser Reihe könnt ihr mit Fußspuren erzählen. Schneidet euch aus Filz langlebige, immer wieder verwendbare Fußspuren (oder anderes) aus.
Das Set enthält insgesamt 24 Streifen, jeweils vier Stück in einer Farbe (grün, rot, grau, blau, dunkelbraun/schwarz, gelb) in den Maßen 28 x 15 cm.
€ 15,10;
Erzählung für JüngereErzählung mit Fußspuren
Material: außer den Fußspuren auch großen, nicht sehr hohen, oben offenen Karton, der präpariert wurde: eine Seitenwand ist an den Ecken gelöst und mit Klebeband wieder leicht befestigt; helles Tüll-/Nylon-Tuch; bunte Glasnuggets
Da sind sie wieder beieinander: die Jüngerinnen und Jünger von Jesus.
(Jünger-Fußspuren in verschiedenen Grüntönen nach und nach kreisförmig in den Karton legen.)
Sie sind beieinander in einem großen Haus in der Stadt Jerusalem.
»Jesus hat gesagt, wir sollen hier warten. Auf die Kraft des Heiligen Geistes warten.«
»Dann bleiben wir lieber hier im Haus. Draußen sind so viele Leute.«
(Nach und nach bunte Fußpaare vor dem Karton platzieren.)
Auf der Straße gehen unzählige Menschen vorbei. In Jerusalem ist ein großes Fest. Von überallher sind Menschen gekommen. Wenn man genau hinhört, hört man verschiedene Sprachen: natürlich Hebräisch. Viele jüdische Menschen sprechen Hebräisch. Und oft auch Griechisch. Griechisch verstehen viele Menschen. In Griechenland, aber auch in Kleinasien. Auch einige Worte Persisch sind zu hören. Und da spricht jemand Babylonisch.Und dort Ägyptisch.
Die Römer, die erkennt man an ihrer Kleidung, die sprechen Lateinisch.
Hört ihr, dass das ältere Paar dort sich auf Arabisch unterhält?
Wow! Von so weit sind Menschen nach Jerusalem gekommen!
(Bunte Glasnuggets auf die Jünger-Spuren im Karton setzen.)
Was ist denn plötzlich los? Im Haus wird es hell! Die Freundinnen und Freunde schauen sich erstaunt an.
»Du strahlst ja so«, ruft eine. »Als ob eine Flamme auf dir sitzen würde.«
»Und warum zieht es denn hier so? Die Fenster und Türen sind doch alle zu.«
(Mit Tuch Wind im Haus andeuten; es ist nicht schlimm, wenn dabei die Fußspuren etwas verwirbelt werden)
»Hier bläst ja ein richtiger Wind.«
»Halleluja!«, ruft einer, »gelobt sei Gott! Kommt, lasst uns nach draußen gehen. Hier ist es so eng.«
(Seitenwand des Kartons herunterklappen; Jünger-Fußpaare durcheinander vor Karton gehen lassen; bunte Fußpaare im Halbkreis um Jünger-Fußpaare anordnen)
Die Jüngerinnen und Jünger treibt es hinaus. Sie machen die Tür auf und strömen auf die Straße.
Die Menschen auf der Straße halten an. Sie wundern sich: »Die Leute, die aus diesem Haus kommen, sind ja ganz außer sich.«
»Sie singen und loben Gott. Das kann ich verstehen.«
»Die sind ja durchgedreht. Haben die zu viel getrunken?«
»He, ihr, wo kommt ihr her?«
»Ich bin aus Betsaida.«
»Ich aus Kapernaum.«
(Jünger-Spuren den anderen gegenüberlegen, so dass ein Kreis entsteht.)
»Ach, ihr seid alle aus Galiläa. Wieso verstehe ich euch dann? Denn ich bin aus Arabien.«
»Ich komme aus Kyrene in Afrika. Ich verstehe auch alles, was ihr sagt.«
»Und ich aus Rom.«
»Und ich aus Athen. Das ist in Griechenland.«
»Wir verstehen euch alle. Aber warum?«
(Ein Jünger-Fußpaar in die Mitte schieben)
Da tritt einer nach vorne: Simon Petrus.
»Ihr Leute, hört mir zu: Es ist Gottes Geist, der macht, dass wir uns verstehen. Und nein, wir haben nicht zu viel getrunken. Es ist doch erst Vormittag. Wir gehören zu Jesus. Er hat uns versprochen, dass der Heilige Geist zu uns kommt. Das ist jetzt passiert. Deshalb freuen wir uns so. Deshalb sind wir so aufgedreht. Und deshalb versteht ihr alle, was wir sagen.
Gott hat große Dinge getan. Er hat uns Jesus geschickt. Habt ihr schon von Jesus gehört?«
Manche schütteln den Kopf und kommen näher heran.
Andere schütteln den Kopf und gehen fort. Sie wollen nichts weiter hören.
Aber die, die bleiben, die hören zu. Die hören, was Simon Petrus über Jesus erzählt.
Nylon-Tücher-Set
Diese sechs hauchzarten Tücher sind aus 100 % Nylon und für den darzustellenden Wind in der heutigen Geschichte perfekt geeignet. Leicht, luftig und transparent bläst er den Jüngerinnen und Jüngern den Kopf frei und bringt sie wieder auf die Beine – hinaus ins Leben.
Darüber hinaus können mit ihnen Figuren und einfache, dreidimensionale Landschaften gestaltet werden. Auch beim Jonglieren haben sie eine beeindruckende Wirkung.
Das Set enthält die Farben Gelb, Orange, Violett, Rot, Grün und Blau.
€ 16,20;
Best.-Nr. 1128
Erzählung für Ältere
Erzählung mit Fußspuren
Material: Wie bei »Erzählung für Jüngere«
»Jetzt sitzen wir schon wieder in diesem Haus. Nicht, dass ich etwas gegen euch hätte. Aber wir können doch nicht für immer hier bleiben.«
(Jünger-Fußspuren in verschiedenen Grüntönen nach und nach kreisförmig in den Karton legen.)
»Aber wir müssen doch zusammenbleiben. Das , hat Jesus gesagt. Und warten.«
»Das tun wir doch. Schon so lange. 40 Tage sind es heute.«
»Vielleicht ist das auch schon längst gekommen, worauf wir warten. Und wir haben es bloß nicht gemerkt.«
»Worauf genau warten wir denn eigentlich?«
»Auf die Kraft des Heiligen Geistes. So wie Jesus es gesagt hat.«
»Und was ist das, ›die Kraft des Heiligen Geistes‹? Und wann kommt die?«
»Naja, einmal muss ja etwas passieren. Wir können ja nicht für immer hier in Jerusalem bleiben müssen. Es muss doch irgendwie weitergehen.«
»He! Wieso zieht’s denn hier plötzlich so? Hat jemand ein Fenster aufgemacht?«
(Mit Tuch Wind im Haus andeuten; es ist nicht schlimm, wenn dabei die Fußspuren etwas verwirbelt werden)
»Nein. Und auch die Tür ist geschlossen.«
»Aber das ist ja ein richtiger Sturm. Ein Sturm im Haus? – Das kann doch nicht sein!«
(Glasnuggets auf die Jünger-Spuren im Haus setzen)
»Was ist denn mit dir los? Du strahlst ja wie von innen heraus.«
»Und du leuchtest, als ob sich eine Flamme auf dich gesetzt hätte.«
»Schaut mal! Das ist bei uns allen so!«
»Sturm und Feuer … ich glaube, das ist Gottes Kraft. Das ist die Kraft des Heilige Geistes, von der Jesus gesprochen hat.«
»Halleluja!«, ruft einer. »Gelobt sei Gott!«
»Kommt lasst uns nach draußen gehen.«
(Seitenwand des Kartons herunterklappen; Jünger-Fußpaare in ungeordneter Reihenfolge vor Karton hinbewegen)
»Gott ist großartig. Er hat uns Jesus geschickt. Halleluja!«
(Nach und nach bunte Fußspuren im Halbkreis um Jünger-Spuren legen)
»Was ist denn mit diesen Leuten los? Die sind ganz außer sich.«
»Sie singen und loben Gott. Das gefällt mir. Das kann ich verstehen.«
»Die sind ja durchgedreht. Haben die zu viel getrunken?«
»He, was ist mit euch? Warum seid ihr so ausgelassen? Wo kommt ihr denn her?«
»Ich bin aus Betsaida.« – »Ich aus Kapernaum.« – »Ihr seid alle aus Galiläa? Wieso verstehe ich euch dann? Ich bin nämlich aus Arabien. Und ich kann kein Galiläisch.« – »Ich komme aus Kyrene in Afrika. Ich kann auch alles verstehen, was ihr sagt.« – »Meine Muttersprache ist Babylonisch. Wie kann ich verstehen, was ihr sagt?« – »Ich komme aus Athen. Das ist in Griechenland.«
»Hm, wir können einander alle verstehen. Aber wir wissen nicht, warum.«
(Ein Jünger-Fußpaar in die Mitte schieben)
»Ihr Leute, hört mir zu! Ich bin Simon Petrus. Und ich sage euch: Nein, wir sind nicht betrunken. Es ist doch erst Vormittag.«
»Haha! Das kann ja jeder sagen.«
(Ein buntes Fußpaar von den Jüngern wegdrehen.)
»Und warum seid ihr dann so außer euch? Warum strahlt ihr so?«
(Ein buntes Fußpaar näher an Jünger schieben)
Simon Petrus: »Wir sind Freunde von Jesus. Er hat uns Gottes Geist geschickt. Es ist die Kraft des Heiligen Geistes, der das macht. Diese Kraft ist in uns gefahren und hat uns aus dem Haus getrieben. Deshalb stehen wir hier. Und deshalb könnt ihr alle verstehen, was wir von Gott singen und sagen.«
»Ja, wir können verstehen, was ihr sagt. Dabei sprechen wir ganz unterschiedliche Sprachen.«
(Ein buntes Fußpaar näher an Jünger schieben)
Simon Petrus: »Ja, das macht Gottes Geist, dass wir uns einander verstehen.«
»Ach, das ist doch alles Quatsch hier. Ich gehe weiter.«
(Ein buntes Fußpaar von den Jüngern wegdrehen.)
»Erzählt mir noch mehr von Jesus. Was ist mit ihm? Ist er auch hier?«
(Ein buntes Fußpaar näher an Jünger schieben)
Simon Petrus: »Nein, Jesus ist nicht hier. Gott hat ihn zu uns geschickt. Er ist durchs ganze Land gezogen und hat von Gottes Liebe erzählt. Und dann wurde er gekreuzigt. Er ist gestorben. Aber jetzt lebt er wieder!«
»Halt! Das geht mir viel zu schnell. Erzähl doch der Reihe nach.«
(Ein buntes Fußpaar näher an Jünger schieben)
Simon Petrus: »Gerne. Kommt doch näher. Dann fange ich ganz von vorne an. Wie heißt ihr denn?«
»Ich bin Yalda. Und das ist mein Mann Arash. Wir kommen aus Medien.«
»Mein Name ist Babil. Ich wohne am Euphrat.«
»Ich heiße Amon. Und das sind meine Töchter Sanna und Masa. Wir sind aus Ägypten angereist.«
Das ist schön! Ich bin Simon Petrus, wie ihr schon wisst.
Also … mein Bruder Andreas und ich waren Fischer am See Genezareth. Eines Tages kam ein Mann auf uns zu. Das war Jesus. Und von dem Tag an sind wir mit ihm gegangen und haben viel erlebt …«
Zugänge für den Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das ThemaJedes Kind gestaltet sich auf Vorlage mit kleinem Körperumriss oder Kopf und schreibt darauf, was es gut kann. Daraus ein Mobile basteln.
Anschließendes Gespräch: Die Teile sind verbunden und können sich dennoch frei bewegen. Was passiert bei Wind? Was passiert, wenn ein Teil wegfällt oder dazukommt? Was ist die Verbindung, ohne die es nicht geht?
Ein ausgeschnittener Körperumriss (in Originalgröße) dient als Gesprächsimpuls oder um Ideen aus Gespräch an die passende Stelle zu schreiben:
a) Bildliche Ebene: Welches Körperteil brauche ich wofür? Welches ist das Wichtigste?
b) Übertragung: Was braucht es in einer Gruppe/Gemeinde?
(Vgl. hierzu: Gabi Scherzer, Von der Hand zum Herz, ab Seite 103 – siehe besonderer Tipp unten)
Von der Hand zum Herz 5 Minuten Kreativität zur Bibel
Mit altersgemäßen Bibeltexten, ergänzenden Gestaltungsideen und -anleitungen; Information zu den angewendeten Techniken:
Arbeit mit Papier, Farben, Ton, Nägel und Schnur, Spraydosen und Nagellack, Collagen und Papierbatik, Pantomime und Schattenspiel.
Kreativideen u.a. zu folgenden Bibelstellen:
Für Kinder von 6 bis 12 Jahren.
120 Seiten, Format 19,5 cm x 17,5 cm, Spiralbindung.
junge-gemeinde.de
Jedes Kind ist wichtig für die Gemeinschaft und kann beim Gebet etwas einbringen:
Kinder nennen ihre Gebetsanliegen (Dank, Bitte) und legen symbolisch einen Gegenstand dazu ab (Glasnugget, Stein, Kerze …). Wer sich traut, sagt laut das Anliegen selbst, ansonsten unterstützen die Mitarbeitenden (vgl. hierzu KuS, Seite 706).
Ein jeder kann kommen (KuS 192);
Wir sind eingeladen zum Leben (KuS 185)
Mit Beteiligung der Kinder (s. oben)
(s. »II. Bausteine«, siehe oben) und kurzer Austausch über Erlebnisse beim Spielen:
Zeig mir deine Nase (KuS 297);
Anders als du (KuS 556)
Silas und Helena aus der Gemeinde in Korinth unterhalten sich. Später kommt Cornelia mit dem neuen Brief von Paulus dazu.
Silas: Hallo Helena, schön dich zu treffen. Gehst du auch zum Gottesdienst nachher?
Helena: Hallo, Silas. Ja, aber ich habe gar keine Lust. Hoffentlich gibt es nicht wieder Streit.
Silas: Oh, ja. Nach dem letzten Gottesdienst war ich ganz durcheinander. Dabei gehe ich eigentlich gerne in den Gottesdienst.
Helena: Es gibt eben ein paar, die wollen bestimmen – weil sie viel Geld haben. Dann gibt es Streit. Aber ich finde, das passt gar nicht zu uns. Bei Gott sind doch alle gleich. Oder?
Silas: Da hast du schon recht. Aber ist das nicht überall so, dass die, die was zu sagen haben, reich sind?
Helena: Eben. Gerade deshalb sollte es bei uns anders sein.
Silas: Ohne ihre Häuser hätten wir aber gar keinen Ort, um uns zu treffen. Und sie kaufen ja auch immer das Essen für alle.
Helena: Ich finde trotzdem, dass sie nicht allein bestimmen sollen.
Silas: (Verärgert) Aha. Aber dass du umsonst etwas zu essen bekommst, findest du gut. Wenn alle gleich sein sollen, müssen dann nicht auch alle zahlen?
Helena: (Ebenfalls verärgert) Das hätte ich ja nicht von dir gedacht! Weißt du, was ich so toll bei Jesus finde? Dass es ihm egal ist, ob ich Geld habe oder nicht.
Silas: Das ist ja auch gut so. Aber bestimmen kannst du eben nicht. Ich auch nicht. Wir sind eben nicht so wichtig.
Helena: Ach, so siehst du das … Jetzt weiß ich ja, woran ich bei dir bin. (Dreht sich weg; zu den Kindern:) Der kapiert es einfach nicht.
Silas: (Schweigt einige Zeit mit gesenktem Kopf) Jetzt streiten wir auch schon … Ich weiß gar nicht, was ich jetzt sagen soll … So ein blödes Thema.
Helena: Hm … Streit will ich ja auch nicht … Aber ich finde, bei uns sollte es anders sein … Weil wir zu Jesus gehören. Wir sollten es so machen wie er … Und jetzt – gehen wir zum Gottesdienst?
Silas: Ja, lass uns gehen. (Gehen los; Cornelia kommt mit Brief in der Hand.)
Cornelia: Hey, ihr zwei, geht ihr zum Gottesdienst? Ich komme auch mit!
Helena: Hallo Cornelia! Ja, komm mit.
Silas: Hallo! (Alle schweigen)
Cornelia: Was ist denn bei euch los? Dicke Luft?
Helena: (Traurig) Ja, wir haben über die Gemeinde gesprochen. Und den Streit.
Silas: Dabei haben wir fast selbst gestritten.
Helena: Ich wünsche mir nur, dass ich wenigstens in der Gemeinde so akzeptiert werde, wie ich bin. Und dass ich sagen kann, was ich denke.
Cornelia: Oh! Ich sehe: Da seid ihr echt bei einem schwierigen Thema gelandet.
Silas: Und nicht nur wir. Das betrifft ja unsere ganze Gemeinde.
Cornelia: Ich habe gute Neuigkeiten. Von Paulus ist ein neuer Brief gekommen.
Silas: Oh, der kommt gerade richtig.
Helena: Paulus? Hm, wer war das nochmal?
Cornelia: Er war der erste, der uns von Jesus erzählt hat. Ohne ihn wüssten wir nichts über Gott.
Silas: Ja, er war lange bei uns. Von ihm weiß ich, dass Jesus auferstanden ist. Durch ihn haben sich die Menschen zusammengetan, die an Gott glauben. Durch ihn hat sich unsere Gemeinde gebildet. Aber seit er weg ist, ist es schwieriger geworden.
Cornelia: Aber er schreibt uns. Immer wieder. Ich habe schon gelesen, was drin steht im Brief.
Helena: Aber so ein Brief nützt ja nix.
Cornelia: Doch! Hört mal zu. Da steht, dass wir alle in der Gemeinde in Korinth wie ein Körper sind. So eng gehören wir zusammen.
Silas: Wie ein Körper? Wie ist das denn gemeint?
Cornelia: Er schreibt: Wir sind wie ein Körper von einem Menschen. Da gehört alles zusammen und jedes Körperteil hat seine Aufgabe. So ist es auch bei uns in der Gemeinde.
Helena: Hört sich interessant an. Bei einem Körper sind ja wirklich alle Teile wichtig.
Cornelia: Genau so habe ich das auch verstanden. (Liest aus dem Brief) »Wenn der ganze Körper ein Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruchssinn?« (Schaut auf) Alles hängt also irgendwie zusammen: Nur das Auge kann sehen – also ist es wichtig. Nur das Ohr kann hören – also ist es wichtig. Und auch die Nase ist wichtig.
Silas: Und was bedeutet das für uns?
Helena: Dass alle gleich wichtig sind, auch wenn sie unterschiedlich sind. Du bist wie das Auge und ich wie das Ohr. Und Cornelia wie die Nase.
Silas: Verstehe ich noch nicht so ganz.
Cornelia: Alle sind wichtig und haben einen Platz bei uns. Und wenn es einem von uns schlecht geht, leiden alle. Wie es bei Zahnweh dem ganzen Körper schlecht geht.
Silas: Ja, das stimmt.
Helena: Deshalb ist es wichtig, dass wir alle dazugehören. Cornelia zum Beispiel kann lesen und du kannst so schön singen.
Cornelia: Und du, Helena, hast oft gute Gedanken. Andere von uns können gut zuhören und wieder andere … haben eben Geld. Egal, was wir können und haben: Wir gehören alle dazu, weil wir zu Jesus gehören.
Helena: Ich bin gespannt, was die anderen dazu sagen.
Wir wollen aufstehn (KuS 286)
Mobile oder Malaktion (beides s. oben)
Guter Gott,
danke, dass wir nicht alleine leben,
sondern mit vielen Menschen zusammen.
Danke, dass wir alle etwas Unterschiedliches können und uns ergänzen.
Danke für alle Kinder, die hier sind.
Danke für N.N. Danke, dass sie/er gut … kann. (Nacheinander Namen aller Kinder einfügen und was sie gut können; evtl. vom Mobile übernehmen.)
Wir bitten:
Hilf uns, dass wir gut miteinander auskommen.
Zeig uns, wie wir Streit lösen können,
wenn wir Verschiedenes wollen.
Gib uns ein offenes Herz,
dass wir niemanden ausschließen.
Danke, dass wir zusammengehören und du uns dabei hilfst. Amen.
Viele kleine Leute (KuS 533)
Zugänge für den VorbereitungskreisPfingsten ist der Geburtstag der Kirche. Ein Grund zu feiern – oder? Immerhin gibt es auch genug Gründe, sich zu beklagen:
Wie blicken Sie auf Ihre Kirche, Ihre Gemeinde? Gibt es da Anlass zu klagen? Vielleicht finden Sie gemeinsam aber auch viele Dinge, die Grund zu feiern sind.
Das Pfingstfest lädt ein, sich immer neu begeistern zu lassen für die Sache Gottes. In dem Vertrauen darauf, dass wir nicht allein auf unsere Kräfte und Kreativität angewiesen sind, sondern dass Gottes Geist uns trägt und führt. Dass er uns hilft, Grenzen zu überwinden.
Zum Text / Zum ThemaVielleicht liegt darin das Wundersamste an Pfingsten: Menschen, die voll Freude sind über das, was mit ihnen geschieht; die mehr schaffen, als sie sich selbst zugetraut haben; die Teil der großen Geschichte Gottes mit den Menschen werden (unn nicht unbedingt in Feuer und Wind).
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische ElementeAm hellen Tag kam Jesu Geist (KuS 146);
Hallelu-, Halleluja (KuS 226);
Komm, sag es allen weiter (KuS 268/EG 225)
Kreative Umsetzung der GeschichteDie Kinder schneiden aus gelbem Papier vorgezeichnete Flammen aus. Im gemeinsamen Gespräch erzählen sie zum einen, was sie persönlich begeistert;
zum anderen, warum sie gerne in den Kindergottesdienst kommen. Die Gedanken hieraus werden in Stichworten auf die Flammen geschrieben, die im Kindergottesdienst-Raum aufgehängt werden. Dazwischen hängen die Mitarbeitenden weitere Flammen auf, die Mut machende Bibelworte enthalten (z. B. Psalm 18,30b; Matthäus 28,20b; Psalm 139,5; Psalm 138,3).
Peter Hitzelberger (Hg.)/Michael Landgraf
Die Bibelkiste S1609
In verschiedenen Einheiten werden Herkunft und Entstehung der biblischen Texte thematisiert, die schriftliche Fixierung, Vervielfältigung und Verbreitung der Bibel, weitere Schwerpunkte sind Ursprache und Übersetzung der Bibel – von Luther
bis zur Volxbibel – sowie die Vielfalt der Textarten und der heutige Umgang mit der Bibel. Neben der Vermittlung von Basis-Wissens zur Bibel sorgen auch viele kreative oder spielerische Elemente für Abwechslung. Die Stärke des Konzepts liegt außerdem in der Verbindung der Lerninhalte mit spirituellen Fragen, die Kinder und Jugendliche heute bewegen.
Die Bibel-Kiste aus Holz enthält folgende Materialien:
•USB-Stick mit Arbeitsblättern, Schautafeln und Anleitungen (Word-Dateien – Vorlagen können also selbst nachgedruckt werden)
• Bibelausgabe: Die Gute Nachricht Bibel für dich (2x)
• Mein Bibel Griffregister (2x)
• Spiel Bibelfußball (mit Spielplan, Spielkarten und Spielscheibe)
• Wir Bibelentdecker (Arbeitsbuch mit Kursmaterial)
• Biblische Symbole entdecken (Symbolbildkarten-Set)
• Der Herr ist mein Hirte (Postkarten-Set)
• Mein Martin-Luther-Bibel-Buch (Bastelbogen)
• Fünf verschiedene Poster zu „Welt und Umwelt der Bibel“
• Schreibrohr Calamus (3x in Schutzhülle)
• Federhalter natur
• Verschiedene Ausdrucke von Arbeitsblättern, Schautafeln
und kreativen Methoden für Lernstationen, Gruppenarbeiten
und Wandtafeln
Folgende „Verbrauchsmaterialien“ sind im Set enthalten und
können bei Bedarf unter junge-gemeinde.de jederzeit nachbestellt
werden:
• Naturpapyrus Lesezeichen (10er-Set in Schutzhülle)
Best-Nr. 1617
• Pergament (A6 mit Probestück) Best-Nr. 1619
• Römische Wachstafel Best.-Nr. 1620
• Bibeltinte (Eisengallustinte) Best-Nr. 1630
Die Holzkiste ist ausreichend groß für zusätzliche eigene Materialien.

€ 179,00; Best.-Nr. S1609
Erzählung für JüngereIch nehme euch heute mit in eine Stadt, die Jerusalem heißt. Ich will euch ganz genau beschreiben, was ich höre, sehe und spüre. Hört gut zu.
Was für ein Chaos! Von überall laufen die Menschen zusammen. Und ich mittendrin. Was da wohl los ist? Ich lasse mich mitreißen. Alle drängen auf einen großen Platz. Da passen jetzt schon nicht noch mehr Leute drauf, aber es wird einfach näher zusammengerückt. Was ist da nur los? Ich bin zu klein, um über die anderen hinwegzusehen. Zwischen zwei Frauen taucht kurz ein großer Steinblock auf. Ich kämpfe mich durch. Dann, endlich, sehe ich, was da passiert.
Da steht ein Mann: Groß, kräftig. Mit einem wilden Bart. »Ein Bauer oder ein Fischer«, denke ich. Hinter ihm stehen noch einige Männer und Frauen. Sie alle sehen anders aus als die Menschen hier in der Stadt. Sie kommen vom Land. Das erkennt man sofort. Der Mann mit dem Bart hält eine Art Rede. Ich verstehe nicht genau, was er sagt. Aber ich sehe, dass die Menschen auf dem Platz heftig darüber diskutieren. »Unglaublich!«, höre ich jemanden rufen. »Unerhört!«, eine andere.
Von meinem Beobachtungsposten aus schaue ich mich um. Da entdecke ich Amos. Einen Nachbarsjungen. Er steht fast ganz vorne. Vielleicht hat er mitbekommen, um was es geht. Ich schlängle mich zwischen den Menschen zu ihm durch. Das dauert … aber dann habe ich es geschafft. Ich tippe Amos auf die Schulter. Er bemerkt das zunächst gar nicht, so gespannt hört er dem Mann zu. »Hallo Amos«, sage ich schließlich, »kannst du mir sagen, was hier los ist?« – »Ja, klar! Das sind die Freunde von Jesus. Von Jesus hast du schon gehört, oder?« Ich nicke. »Sie sind sich sicher, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Das ist jetzt schon ein paar Wochen her. Seitdem treffen sie sich jeden Tag in diesem Haus da.« Amos zeigt auf ein Haus am Rand der Menschenmenge. »Meistens sieht man nicht viel von den Jesus-Freunden. Doch heute sind sie plötzlich alle aus dem Haus herausgerannt. Die Leute dachten, es brennt vielleicht.«
»Oh nein, ein Feuer?«, unterbreche ich Amos. »›So etwas ähnliches‹, haben die Jesusfreundinnen gesagt. Sie haben erzählt, dass der Geist Gottes zu ihnen gekommen ist. Und dass das so ausgesehen hat wie Feuer. Aber angefühlt hat es sich wie Wind. Verrückt, oder?« – »Ja, das kannst du laut sagen.« – »Auf jeden Fall hat der Geist Gottes sie richtig fröhlich gemacht. So fröhlich habe ich schon lang niemanden mehr gesehen. Manche haben sogar gesagt, die wären betrunken. Das glaube ich aber nicht. Die freuen sich einfach. Dieser Geist von Gott hat etwas mit ihnen gemacht. Etwas, das ihnen sehr guttut.« – »Echt? Das ist ja interessant. Und wer ist der Mann da mit dem Bart?« – »Das ist Petrus, habe ich mitbekommen. Besonders ist vor allem, wie er redet. Er und die anderen Jesusfreunde können alle Sprachen der Menschen hier auf dem Platz sprechen. Schau dich um: Hier sind Leute aus der ganzen Welt.«
»Was?«, frage ich überrascht. »Aber diese Jesusfreunde sind doch einfache Menschen vom Land! Warum können die so viele Sprachen?« – »Auch das war wohl der Geist. Er hat sie ihnen … beigebracht.« – »Unglaublich!«, rufe ich. »Dann können sie ja allen Leuten auf der ganzen Welt von ihrem Jesus erzählen.« – »Genau das wollen sie, denke ich« – »Dann lass uns mal hören, was sie zu sagen haben.« Ich nehme Amos bei der Hand und dränge mich ganz nach vorne. Bis wir fast bei Petrus stehen. Vielleicht können wir ja sogar noch etwas von den Flammen sehen …
Erzählung für Ältere»Sag mir, wie das gehen soll.« Ratlos stehe ich vor Maria. »Jesus hat uns gesagt, wir sollen seine Worte in der ganzen Welt verkünden. Aber wie sollen wir das machen? Wir sind nur so wenige. Ich war noch nie in einem anderen Land. Außerdem kann ich überhaupt nicht gut erzählen.« Maria schaut mich an. »Aber du hast doch gehört, was Jesus gesagt hat, als er in den Himmel gegangen ist: Er schickt uns seinen Geist. Der wird uns helfen.«
»Und wann kommt der Geist?« – »Der kommt schon, keine Angst.« – »Glaubst du wirklich, mit dem Geist ist dann alles anders? Kann ich dann vor Menschen sprechen, ohne knallrot zu werden?« – »Ganz bestimmt.« – »Na, ich bin skeptisch. Der Geist ist vielleicht nur für die, die bestimmen; die sowieso immer sagen, wo es langgeht.« Maria steht auf. »So, jetzt hast du genug gegrübelt, jetzt müssen wir los. Die Versammlung beginnt gleich.«
Ich hänge meinen Gedanken nach, während wir zu den anderen gehen …
Viele sind schon da. Etwas liegt in der Luft. Als ob heute noch etwas passieren würde. Petrus beginnt mit einem Gebet. Dann stimmt er ein Lied an. Alle singen mit. Doch meine Gedanken driften immer wieder ab. »Wie schön wäre das, wenn der Geist da wäre. Wenn er mir helfen würde, anderen zu erzählen, was ich von Jesus gehört habe.« Ich bin so tief in Gedanken und merke nicht, dass das Lied vorbei ist. Doch nein! Es ist gar nicht zu Ende. Alle sind plötzlich still. Etwas geschieht.
Ein Luftzug ist zu spüren. Es zieht. Nein, das ist ein Wind. Ein Wind, der sanft um mich weht. Auf den Gesichtern der anderen sehe ich, dass sie auch etwas davon spüren. Niemand sagt etwas. Dann sehe ich die Flammen. Kleine, tänzelnde Flammen auf den Köpfen der Menschen im Raum. Auch auf meinem? Ich traue mich nicht, jemanden zu fragen. In der Stille merke ich, wie sich etwas in mir verändert. Es ist, als ob ich zu enge Kleidung ausziehen würde. Als ob ich aus einem stickigen Keller an die frische Luft komme. Als ob nach einem kalten Winter die Sonne mein Gesicht wärmt.
»Das ist der Geist!«, ruft jemand. »Der Geist! Der Geist!«, stimmen immer mehr ein. Auch ich. Jemand öffnet die Tür, wir drängen nach draußen. Mir ist, als ob ich fliegen könnte. Wir tauchen ein in das Getümmel der belebten Straßen. Da sind Leute aus aller Herren Länder. Als ich an ihnen vorbeigehe, fällt mir auf: Ich verstehe sie. Ob sie auch mich verstehen können? Ich spreche einen Mann an. Es klappt. Er versteht mich!
»Woher kannst du meine Sprache?«, fragt der Mann. »Das ist der Geist«, sage ich. Der Mann schaut mich verständnislos an. Dann erzähle ich ihm alles. Von Jesus, der uns vom Reich Gottes erzählt hat, der uns erzählt hat, wie sehr Gott die Menschen liebt … Es sprudelt nur so aus mir heraus. Der Mann hört schweigend zu. Schweigend und staunend. »Danke für diese Geschichte«, sagt er, als ich fertig bin.
Ich ziehe weiter. Irgendwann treffe ich in dem Getümmel Maria wieder. Sie fragt mich: »Geht es dir auch so wie mir? Bist du auch so … begeistert?« – »Ja.« – »Und vor zwei Stunden hast du mir noch nicht geglaubt, dass der Geist kommt. Dass der Geist uns verändert.« – »Das stimmt«, bestätige ich. »Dass der Geist mich so sehr verändert, das hätte ich nicht geglaubt. Jesus hat sein Wort gehalten. Jetzt können wir wirklich in alle Welt gehen und allen von ihm erzählen.«
Die Geschichte von Pfingsten Minibüchlein
Passend zu den Erzähl-Sets für unser Kamishibai: die Geschichte von Pfingsten nach Apostelgeschichte 2, 1-45
zum Vor- und Nachlesen für Kinder im Vor- und Grundschulalter.
Inhalt:
Traurig sitzen die Freunde von Jesus zusammen, wie Sie seinen Auftrag ausführen sollen, wissen Sie nicht. Doch dann bekommen sie Hilfe von Gott selbst: der Heiliger Geist braust plötzlich durch Ihr Zimmer, sie werden fröhlich, mutig und müssen nach draußen, um die frohe Botschaft auch allen anderen zu verkünden.
Format: 24 Seiten, mit farbigen Illustrationen
Format 12 x 12 cm, geheftet.
Zur Planung des KindergottesdienstesEine Vorlage im Word-Format, zum Anpassen an die Gegebenheiten vor Ort, können Sie hier kostenfrei herunterladen. Oder Sie laden die Datei anbei für Ihren Monatsgottesdienst Januar 2023 hier herunter.
Tipp: Die Anregungen eignen sich auch für einen »normalen« Kindergottesdienst.
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema
Kreative Umsetzung der GeschichteAus den nachfolgenden Elementen können Sie auswählen, was für Sie in Frage kommt:
Der Abend kann mit einem gemeinsamen Abend-Imbiss beginnen. Die Mitarbeitenden haben einen Tisch schön gedeckt. Auf dem Tisch stehen viele Kerzen oder Teelichte. Der Raum ist ansonsten dunkel.
Es gibt Gemüsesticks, Oliven, Stangenweißbrot, Brotaufstriche, Salat … (je nachdem, wie viel Mühe sich das Team machen möchte).
Die Kinder machen sich mit den Mitarbeitenden auf eine kleine Nachtwanderung. Die Strecke ist mit Leucht-(Klebe-)Band (Baumarkt) markiert und die Kinder müssen den Weg selbst finden.
Alternativ kann zur Streckenmarkierung auch Reflektor-Band (Baumarkt) verwenden. Dann finden die Kinder den Weg, indem sie mit Taschenlampen herumleuchten und sich an den Reflektionen orientieren.
Jedewede Art von Bändern müssen hinterher wieder eingesammelt und sachgemäß entsorgt werden!
Zusammen mit einer Person (aus der Gemeinde), die mit Kirchenführungen (in dieser Kirche) vertraut ist, gehen die Kinder in die dunkle Kirche und entdecken mit Taschenlampen den Kirchenraum ganz neu.
Die Geschichte wird im Rahmen eines kurzen Kindergottesdienstes an Stationen erzählt. Dabei werden die Stationen den örtlichen Gegebenheiten im Kirchenraum angepasst.
Erzählt wird aus der Perspektive von Josef, dem alten Simeon und Maria. Das kann jeweils mit einer einfachen Verkleidung (z. B. Tuch oder Hut) verdeutlicht werden.
An jeder Station wird eine Kerze angezündet und mitgenommen (Kinderkirch- oder Altarkerze).
Als Gute-Nacht-Geschichte wird eine Geschichte von Licht und Hoffnung vorgelesen.
Z. B. »Licht kann man verschenken« (von Maria Rößler, zu finden unter: rpi-loccum.de > material).
Votum
Wir sind zusammengekommen.
Wir zünden ein Licht an
… im Namen Gottes, des Vaters,
er hat das Licht gemacht.
… im Namen Jesu,
er hat Gottes Licht zu uns gebracht.
… im Namen des Heiligen Geistes,
er lässt das Licht unter uns leuchten.
Er schenkt uns Freude und eine große Hoffnung.
Amen.
(Dabei wird von einem Kind die Kindergottesdienst-Kerze angezündet.)
Lied
Ein Licht geht uns auf (KuS 140/LJ 344/KG 25/KKH 11/LH 61/MKL 123)
Gebet (nach Psalm 27; KuS 652)
Mit gesungenem Kehrvers »Gott ist mein Licht und mein Schutz« (s. unten; beim letzten Kehrvers dann im Kanon singen und gemeinsam mit der Kerze in die Kirche einziehen.)

Erzählung, Teil 1: Josef erzählt
Endlich sind wir auf dem Heimweg. Ich muss ja dringend wieder zurück nach Nazareth. Meine Arbeit wartet da auf mich, meine Werkstatt. Das Haus unseres Nachbarn muss endlich ein Dach bekommen.
Als Maria und ich aufgebrochen sind von Nazareth, wollten wir nur schnell die paar Tage nach Bethlehem reisen, uns in die Steuerlisten eintragen und dann wieder zurück nach Hause. Aber dann ist in Bethlehem unser Jesus geboren. Wir wussten nicht, dass er schon so schnell zur Welt kommen würde. Und dann musste sich Maria ausruhen. 40 Tage. So ist es vorgeschrieben im Gesetz von Mose. So lange sind wir in Bethlehem geblieben. Diese Zeit ist jetzt um und wir sind auf dem Heimweg.
Nein, eigentlich machen wir zuerst noch eine Pilgerreise. Jesus ist unser erstes Kind. Und die ersten Söhne gehören Gott. Das steht auch im Gesetz von Mose. Deshalb pilgern wir zuerst noch nach Jerusalem. Im Tempel werden wir dort das vorgeschriebene Opfer für unseren Erstgeborenen bringen: Zwei Tauben. Und wir werden ein kleines Fest feiern und Gott danken für unseren Jesus.
Aber dann, dann gehen wir endlich zurück nach Nazareth. Da werden sich sicher alle Freunde und Verwandten über unseren Jesus freuen.
Lied
Mache dich auf und werde licht (KuS 27/LJ 451/KG 24/KKL 111/MKL 128)
(Zweite Kerze anzünden und mit beiden Kerzen zur nächsten Station gehen.)
Erzählung, Teil 2: Simeon erzählt
Heute muss etwas geschehen. Da bin ich mir sicher. Ich spüre, dass Gottes Geist mich gepackt hat. Heute muss ich im Tempel sein.
Etwas hat mich hierhergezogen. Ich weiß nicht was, aber etwas wird hier passieren.
Hier auf dieser Steinbank kann ich warten und das Treiben vor dem Tempel beobachten.
Lange stehen kann ich nicht mehr – in meinem Alter. Auf dem Weg aus der Stadt und die Treppen zum Tempel hoch brauche ich
meinen Stock. Und ich komme oft zum Tempel. Ich feiere die Gottesdienste mit. Und ich warte. Ich warte seit vielen Jahren.
Als ich noch jung war, hat mich ein Wort von Gott erreicht. Seither weiß ich: Ich werde es noch erleben, dass der Messias kommt, der versprochene Retter. Mit meinen eigenen Augen werde ich ihn sehen. Nur … woran werde ich ihn erkennen? Wird er ein großer und kräftiger Mann sein? Wird er ein stattlicher Kämpfer sein? Oder eher ein kluger Kopf? Einer, der gut reden kann? Denn wer Friede und Gerechtigkeit ins Land bringen will, der muss nicht nur stark sein, der braucht auch Verstand und ein Gespür für die Menschen …
Heute ist nicht so viel los hier oben auf dem Tempelberg. Nur ein paar Menschen und kleine Grüppchen laufen über den großen Vorplatz. Da kommt gerade eine kleine Familie. Sieht aus wie Vater, Mutter, Kind. Eine ganz junge Frau. Sie ist außer Atem von den vielen Treppenstufen. Der Mann nimmt ihr das kleine Kind ab, damit sie verschnaufen kann. Ein Säugling. Er ist warm in ein Tuch gewickelt. Warum muss ich da hinschauen? Was ist mit diesem Kind?
Ich muss da hin. Schnell, bevor sie im Tempel verschwinden. Bestimmt wollen sie ihr Opfer bringen. »Moment!« Sie schauen mich groß an. »Das Kind …« Ich nehme es dem Vater aus den Armen. Ich halte es fest, ich halte es ein Stück weg von mir und schaue es an. Es hat die Augen offen und schaut mich an. Ja, er ist es!
»Was tust du da?«, fragt die Frau erschrocken. »Oh, habt keine Angst, ich habe euch gesehen, ich habe euer Kind gesehen. Ich musste es einfach auf den Arm nehmen.« – »Er heißt Jesus«, sagt der Mann. »Herr, Gott, jetzt kann ich in Frieden sterben. Meine Augen haben den Retter gesehen. Heil für alle Völker. Ein Licht, das auch die erleuchtet, die dich nicht kennen!«
Jetzt schauen die Eltern noch verwirrter. Ich muss es ihnen erklären: »Mein Name ist
Simeon. Wisst ihr, ich habe euer Kind erkannt. Er ist es. Er ist der Messias. Er wird viele aus dem Volk Israel aufrichten. Viele werden sich aber an ihm stören. Und ich muss dir sagen, junge Frau, auch du wirst einen Stich in die Seele bekommen.«
Das alles sprudelt aus mir heraus. Ich kann nicht anders. Der Mann schüttelt den Kopf. Die Frau schaut mich ängstlich an. »Da, nehmt euer Kind wieder. Friede sei mit euch.«
Lied
Mache dich auf und werde licht (s. o.)
(Dritte Kerze anzünden und mit den drei Kerzen zur nächsten Station gehen.)
Erzählung, Teil 3: Maria erzählt:
Ich bin ganz durcheinander. Was hat dieser alte Mann gesagt? Unser Jesus? Er soll was sein? Eine Hoffnung für alle Völker? Aber er ist doch noch so klein. Er kann noch überhaupt nichts sein. Und wieso bekomme ich einen Stich in die Seele? Ich verstehe nicht.
Und jetzt kommt da auch noch diese alte Frau. Was will die denn jetzt von uns? Ich glaube, die ist noch älter. Sie trägt Witwenkleider. Ihr Mann ist wohl schon gestorben. Sind die hier im Tempel alle ein bisschen verrückt? Oder hat das etwas mit Gott zu tun?
Nein, diesmal gebe ich meinen Jesus nicht aus den Armen. Die alte Frau sieht so klapprig aus. Die lässt ihn ja noch fallen.
»Ja, Frau, das ist unser Kind. Er heißt Jesus.«
Was sagt sie? Er bringt uns die Freiheit? Sie strahlt so. Ihr faltiges Gesicht strahlt vor Freude. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Und jetzt geht sie einfach weiter. Wenigstens hat sie noch ihren Namen gesagt: Hanna. Ich weiß auch nicht, was uns da heute geschieht.
Jetzt müssen wir zum Priester und unser
Opfer bringen. Und dann müssen wir nach Hause, nach Nazareth. Ein mühsamer Weg. Aber ich freue mich darauf, allen dort
unseren Jesus zu zeigen. Ob ich erzählen soll, was uns heute hier passiert ist? Von den beiden alten Leuten? Beide freuen sich so unglaublich über unseren Jesus. Und beide erzählen etwas von Hoffnung und Erlösung und Licht …
Mache dich auf und werde licht (s. o.)
(Vierte Kerze anzünden und mit den vier Kerzen vor bzw. um den Altar stehen.)
Mit gesungenem Kehrvers »Meine Hoffnung und meine Freude« (EG RT/KuS 230)
Jesus Christus,
du bringst Licht in die Welt.
Darum bitten wir um Hoffnung:
Hoffnung, dass wir nicht alleine sind,
Hoffnung für deine ganze Welt.
Meine Hoffnung und meine Freude …
Jesus Christus,
du bringst Licht in die Welt.
Darum bitten wir dich um Liebe.
Dass wir für andere da sind.
Dass wir helfen, wo es nötig ist.
Meine Hoffnung und meine Freude …
Jesus Christus,
du bringst Licht in die Welt.
Darum bitten wir um Vertrauen,
dass Gott jeden Tag dieses Jahres mit uns geht,
dass er auf uns hört und auf uns sieht,
was immer auf uns zukommt.
Meine Hoffnung und meine Freude …
Tragt in die Welt nun ein Licht (EG RT/KuS 70/LJ 327/MKL 132/KKL 138)
Mit dreifach Funktion
Steh-, Lese- und Taschenlampe mit verschiedenen Leuchtmodi und schwenkbarem Metallbügel zum Tragen und Aufhängen.
€ 4,80 (ab 10 Ex. je € 4,50; ab 25 Ex. je € 3,90);
Hier geht es zur Einheit Große Hoffnungen erfüllen sich.
Hier geht es weiter zur kostenfreien Word-Format-Vorlage zum Gottesdienst Januar 2023.
Zugänge für den VorbereitungskreisZunächst wird gemeinsam überlegt: Worauf warte ich sehnsüchtig? Die Antworten werden auf Karten gesammelt und in die Mitte gelegt.
Dann wird Lukas 2,22-40 laut vorgelesen.
Daraus wird ein Steckbrief für die beiden Personen erstellt.
Zum Text / Zum Thema1. 40 Tage nach der Geburt findet das Reinigungsritual der Mütter statt. Sie gelten in der ersten Zeit nach der Geburt wegen des Blutflusses als unrein und sollen nicht am religiösen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Maria und Josef bringen im Tempel das Reinigungsopfer dar.
2. Die erstgeborenen Söhne gelten nach
2. Mose 13,1-16 als Gottes Eigentum und werden im Tempel symbolisch Gott übergeben. Ursprünglich sollten sie Priester werden; später gab es andere Regelungen für das Priesteramt. Die Erstgeborenen wurden trotzdem noch in den Tempel gebracht, jedoch durch Zahlungen vom Priesterdienst ausgelöst. Diese Darstellung des Erstgeborenen im Tempel steht hier im Hintergrund.
Die Kinder und der Text / das Thema
Liturgische Elemente(Siehe auch »Zur ganzen Reihe«)
Gebet nach Psalm 27 (KuS 652) oder
Psalm 36 (KuS 654)
Tragt in die Welt nun ein Licht (EG RT/KuS 70/LJ 327/MKL 132/KKL 138);
Jesus ist kommen (EG 66/KuS 88);
Wie schön leuchtet der Morgenstern (EG 70/KuS 90, v. a. Strophe 4);
Ein Licht geht uns auf (KuS 140/LJ 344/KG 25/KKH 11/LH 61/MKL 123);
Blinde werden sehn, Lahme werden gehn (KuS 150);
Mir ist ein Licht aufgegangen (KuS 156/ LJ 410)
Kreative Umsetzung der GeschichteMaterial: Stumpenkerzen, Wachsplatten, Scheren, Messer, Ausstechformen, Schneidebretter
So geht’s: Mit Schere, Messer oder Ausstechformen werden Motive aus den Wachsplatten geschnitten und auf der Kerze angebracht.
Material: Gelber Tonkarton in Postkartengröße, schwarze Wachsmalfarben, Zahnstocher
So geht’s: Der Tonkarton wird auf einer Seite dick mit der schwarzen Wachsmalfarbe angemalt (es sollte kein Gelb mehr zu sehen sein). Dann werden mit dem Zahnstocher Lichtmotive (Kerze, Flamme, Auge, Sterne …) in die schwarze Farbe gekratzt. Es kommt wieder die gelbe Farbe zum Vorschein. Alternativ kann die Szene im Tempel ausgekratzt werden.
Material: Teelichter, die man aus der Fassung nehmen kann; weißes Papier; Stifte; Scheren
So geht’s: Das Teelicht wird aus der Fassung genommen, auf das Papier gestellt und umrandet. In den gezeichneten Kreis wird am Rand entlang geschrieben: »Gott hält sein Versprechen.« (Achtung: Die Mitte muss frei bleiben!) Jetzt wird der Kreis ausgeschnitten und auf den Boden der Teelichtfassung gelegt. Darauf kommt das Teelicht in die Fassung zurück. Wenn das Teelicht angezündet wird, kann nach einiger Zeit durch das flüssig gewordene Wachs hindurch die Botschaft gelesen werden.
Simeon hat auf Gott vertraut.
1. Die Kinder gehen paarweise zusammen. Ein Kind stellt sich vor das andere, lässt sich nach hinten fallen und wird aufgefangen.
2. Die Kinder bilden eine Schlange und halten sich an den Schultern fest. Alle Kinder, bekommen die Augen verbunden, außer dem letzten. Dieses weist den anderen nun den Weg, indem es dem Kind vor sich auf die entsprechende Schulter tippt. Dieses Kind gibt die Nachricht auf dieselbe Weise weiter und so fort. Die Schlange bewegt sich entsprechend (langsam!) Richtung Ziel.
3. Ein Kind legt sich auf eine Decke. Die anderen Kinder fassen die Decke an den Seiten und Ecken und heben sie samt Kind hoch. Sie gehen einige Schritte oder schaukeln das Kind leicht. Wenn es »Stopp« sagt, wird es sofort vorsichtig auf den Boden gelassen.
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Material: Erzählfiguren (zwei Männer, zwei Frauen, ein Baby),
1 braunes oder graues Tuch
(In der Mitte liegt das Tuch.)
Der alte Simeon geht in den Tempel
Simeon ist schon ein alter Mann.
(Simeon auf das Tuch setzen)
Er lebt in Jerusalem. Dort steht auch der Tempel. Simeon geht oft in den Tempel. Dort betet er. Dort ist er Gott ganz nah. Denn Gott versprach ihm: »Simeon, bevor du stirbst, wirst du den Retter, den ich auf die Erde schicke, sehen.« Jetzt ist Simeon schon alt, aber er ist sich sicher: Gott hält sein Versprechen!
Jetzt sitzt Simeon vor seinem Haus in der Sonne. Da hört er eine Stimme: »Simeon, geh in den Tempel.« Simeon schaut sich um. Er kann niemanden sehen. Ob Gott mit ihm spricht?
Simeon steht auf und geht los.
(Simeon hinstellen)
Der Weg zum Tempel führt bergauf. Simeon kann nicht mehr so schnell laufen. Aber das macht nichts. Er hat viel Zeit. Vor dem Tempeltor bleibt Simeon stehen. Er staunt jedes Mal. Der Tempel ist riesig. Neben dem Eingang stehen prächtige Säulen aus Stein. Eine hohe Mauer umgibt den Tempel.
Simeon trifft Maria, Josef und Jesus
Simeon geht durch das große Tor in den Hof. Viele Menschen sind da. Sie reden alle durcheinander. Simeon schaut sich um. Er ist gerne hier.
Da vorne ist eine kleine Familie. Vater, Mutter und ein Baby.
(Baby in Arm der Frau legen, zusammen mit Mann auf das Tuch stellen.)
Die Mutter wiegt das kleine Kind vorsichtig in den Armen hin und her. Simeon kann nicht wegschauen. Das Kind ist etwas Besonderes. Das spürt er. Langsam geht Simeon auf die Familie zu. Ihm wird ganz warm. Er fühlt sich glücklich. Das Kind ist der Retter, den Gott versprochen hat. Simeon ist sich sicher.
Simeon erkennt Jesus
Jetzt steht Simeon direkt vor der Frau. Er streckt die Arme aus und nimmt das Kind.
(Simeon mit ausgebreiteten Armen vor die Familie stellen; Baby in seine Arme legen)
Die Frau schaut Simeon mit großen Augen an. Aber sie sagt nichts, denn Simeon fängt an zu singen: »Danke, Gott! Du hast dein Versprechen gehalten. Ich habe deinen Retter gesehen. Du hast ihn zu uns auf die Erde geschickt. Er ist für die ganze Welt gekommen. Er ist wie ein Licht, das uns Mut macht, wenn es dunkel ist. Er ist wie ein Licht, das uns den Weg zeigt. Danke, Gott. Du hast dein Versprechen gehalten!«
Simeon lächelt und schaut das kleine Kind an. Die Mutter und der Vater staunen. Da fragt Simeon: »Wie heißt euer Baby?« – »Er heißt Jesus. Und wir sind Maria und Josef«, antwortet die Mutter. Simeon sagt: »Euer Kind ist etwas ganz Besonderes. Er wurde von Gott geschickt.« Simeon gibt Maria das Kind zurück.
(Baby in Arme der Mutter legen)
Die alte Hanna erkennt Jesus auch
Auf einmal kommt eine alte Frau auf Simeon und die Familie zu.
(Hanna dazustellen)
Simeon kennt sie. Sie heißt Hanna. Tag und Nacht ist sie im Tempel und betet. Auch sie wartet auf den Retter. Sie sieht das kleine Kind an und lächelt. Dann fängt auch sie an zu singen: »Danke, Gott, dass du uns deinen Retter schickst.« Dann dreht sie sich um und geht, so schnelle sie kann, davon.
(Hanna umdrehen, Arme in die Luft)
Sie erzählt allen, was sie gesehen hat. Sie ruft: »Ich habe den Retter gefunden!«
Simeon muss lachen. Er ist so glücklich. Er fühlt sich ganz leicht. Er verabschiedet sich von Maria, Josef und Jesus und macht sich auf den Heimweg. Gott hat sein Versprechen gehalten!
Advent und Weihnachten mit Legematerial gestalten
Die heutige Geschichte von Simeon und Hanna ist in diesem Buch enthalten. Wie die anderen Geschichten, wird auch sie durch das Legematerial für die Augen sichtbar, für die Hände greifbar und so für die Kinder erlebbar.
Das Buch ist Teil der »Erzältasche für Advent und Weihnachten«, € 178,00; Best.-Nr. S9038
Bildkarten-Set für das Kamishibai-Erzähltheater
Eine weitere Möglichkeit, die Geschichte zum Sonntag am 01.01. (Mose erhält auf dem Berg Sinai die zehn Gebote) zu erzählen, bieten die Bildkarten zum Erzähltheater.
Außer den von Petra Lefin kindgerecht illustrierten 12 Szenen erhält das Set auch eine komplett ausgearbeitete Textvorlage, die bei Bedarf verwendet werden kann.
Die stabilen Karten im DIN-A3-Format haben eine exquisite Druck- und Farbqualität.
€ 16,00 (ab 01.01.2023 € 18,00); Best.-Nr. 3431
Hier geht es weiter zur Erzählung für Ältere.
Material: Kleine Stumpenkerze, vier Teelichter, Streichhölzer/Feuerzeug, graues Tuch
(Das graue Tuch liegt in der Mitte.)
Maria und Josef gehen mit Jesus nach Jerusalem
»Josef, wo bleibst du denn? Wir müssen los!« Maria ist ungeduldig.
(Ein Teelicht auf das Tuch stellen.)
Sie will mit Josef und ihrem Baby Jesus nach Jerusalem reisen. Es ist ihre erste Reise mit dem kleinen Kind. Jesus ist ihr erster Sohn. Deshalb gehen sie mit ihm in den Tempel in Jerusalem, um dort Gott zu danken. So sagt es das Gesetz.
»Ich bin ja schon da«, ruft Josef und tritt aus der Tür.
(Zweites Teelicht auf das Tuch stellen.)
Maria schaut das Baby in ihren Armen an.
(Brennende Stumpenkerze auf das Tuch stellen.)
Seit Jesus auf der Welt ist, ist alles anders. Er ist etwas ganz Besonderes. Maria und Josef spüren das.
(Beide Teelichter an der Stumpenkerze anzünden.)
»Jetzt müssen wir aber wirklich los!«
Sie machen sich auf den Weg. Es ist eine weite Reise. Ihr Gepäck tragen sie in Bündeln auf dem Rücken. Immer wieder müssen sie eine Pause machen, weil der kleine Jesus schreit. Mehrere Tage sind sie unterwegs.
Maria und Josef bringen Jesus in den Tempel
Endlich sehen sie die Stadtmauer von Jerusalem. »Wir haben es bald geschafft!«, ruft Josef. Sie gehen durch das Stadttor und dann zum Tempel. Der Weg führt bergauf. Vor dem Tempeltor bleiben sie stehen. Maria und Josef staunen. Der Tempel ist riesig. Eine prächtige Mauer umgibt ihn. Sie gehen durch das große Tor in den Hof. Dort sind viele Menschen. Sie reden durcheinander. Maria und Josef schauen sich um. Dort drüben können sie die Tauben kaufen. Die Tauben sind das Opfer für Gott.
Der alte Simeon erkennt Jesus
Auf einmal steht ein alter Mann vor ihnen.
(Drittes Teelicht auf das Tuch stellen.)
Er schaut das Baby auf Marias Armen an. Er lächelt. Dann streckt er die Arme aus und nimmt das Kind. Einfach so. Maria schaut den Mann mit großen Augen an. Das geht doch nicht! Er kann doch nicht einfach … Maria macht den Mund auf und will etwas sagen. Aber dazu kommt sie nicht, denn der alte Mann fängt an zu singen:
(Drittes Teelicht an der Stumpenkerze anzünden.)
»Danke, Gott. Du hast dein Versprechen gehalten! Ich habe deinen Retter gesehen. Du hast ihn zu uns auf die Erde geschickt. Er ist für die ganze Welt gekommen. Er ist wie ein Licht, das uns Mut macht, wenn es dunkel ist. Er ist wie ein Licht, das uns den Weg zeigt. Danke, Gott. Du hast dein Versprechen gehalten!«
Gott hat sein Versprechen erfüllt
Der alte Mann schaut den kleinen Jesus liebevoll an. Er strahlt über das ganze Gesicht. Dann gibt er Maria das Baby wieder zurück. Maria und Josef sind verwirrt. Was war denn das?
Der alte Mann sieht die verwirrten Gesichter und muss lachen. »Es tut mir leid«, sagt er, »aber heute hat Gott sein Versprechen erfüllt. Ich bin so glücklich. Mein Name ist Simeon. Gott hat mir versprochen: ›Bevor du stirbst, wirst du den Retter sehen, den ich auf die Erde schicken werde.‹ Seitdem warte ich auf diesen Tag. Und ich warte schon sehr lange. Heute ist es endlich so weit. Gott hat mich heute in den Tempel geschickt. Ich habe mich also auf den Weg gemacht und als ich hier ankam, habe ich euch gesehen. Mit eurem kleinen Baby. Auf einmal habe ich mich ganz leicht gefühlt. Mir ist ganz warm ums Herz geworden. Ich war auf einmal so glücklich und zufrieden. Ich habe gespürt: Euer Kind ist etwas ganz Besonderes. Euer Kind ist der Retter, den Gott versprochen hat und auf den ich schon so lange gewartet habe. Dann kam es einfach so über mich und ich habe dir dein Kind aus den Armen genommen. Ich wollte euch nicht erschrecken!«
Auch die alte Hanna erkennt Jesus
Nun kommt auch eine alte Frau auf sie zu.
(Viertes Teelicht auf das Tuch stellen.)
»Das ist Hanna«, stellt Simeon die Frau vor. »Tag und Nacht ist sie hier im Tempel und betet.« Hanna schaut das kleine Kind an und lächelt.
(Viertes Teelicht an der Stumpenkerze anzünden.)
Sie bleibt einen Moment ganz ruhig stehen. Dann dreht sie sich um und geht, so schnell sie kann, davon. »Der Retter ist da!«, ruft Hanna, dass es alle hören können. »Ich habe ihn mit eigenen Augen gesehen. Das Warten hat ein Ende!«
Simeon lacht und verabschiedet sich von Maria, Josef und Jesus. »Gott hat sein Versprechen gehalten«, sagt er und geht langsam auf den Ausgang des Tempels zu. Maria und Josef schauen Simeon hinterher. Mit ihrem Kind werden sie wohl noch viele besondere Erlebnisse und Begegnungen haben.
Sara Widmann
Stumpenkerzen mit Wachsplättchen
Sie passen perfekt zu dieser Erzählung und der kreativen Idee auf in der Einheit.
Die Kerze ist 12 cm hoch und hat einen Ø von 5 cm. Die vier Wachsplättchen in den Farben gold, rot, grün und blau sind 8 x 9 cm groß.
€ 4,95 (ab 10 Ex. je 4,70), Best.-Nr. 801
Hier geht es weiter zur nächsten Reihe.
Kostenfreie Word-Format-Version für Ihren Monatsgottesdienst Januar 2023.
Kostenfreie Word-Format-Version für Ihren Monatsgottesdienst Januar 2023.

Die Reihe steht am Anfang des Jahres 2023. Das Jahr 2022, ist vorbei. Wir blicken darauf zurück. Jetzt liegt das neue Jahr vor uns und wir hören und wünschen überall: »Gesegnetes neues Jahr!« oder »Frohes neues Jahr!« Wir richten unseren Blick nach vorn.
»Was wird das neue Jahr mit sich bringen?«
»Was erhoffe ich mir davon?«
»Welche Wünsche, Erwartungen, Vorsätze, Befürchtungen … habe ich?«
An den zwei Sonntagen geht es um Gottes Zusage: »Ich begleite euch auf euren Wegen (durch das neue Jahr). Ich halte meine Versprechen. Vertraut mir nur!«
So können wir getrost und mutig in das neue Jahr starten.
Liturgische Elemente für die ganze ReiheVon guten Mächten (EG RT/KuS 84/LJ 62/KKL 145/KG 40/MKL 35);
Bewahre uns, Gott (EG 171/KuS 174/LJ 117/KG 213/KKL 25);
Gott hält seine Hand über mir (KuS 186);
Das wünsch ich sehr (KuS 410/LJ 488/MKL 5/LH 86/KKH 54/KKL 33)
Guter Gott,
das alte Jahr ist vorbei.
Wir haben viel erlebt.
Wir haben gelacht und geweint.
Jetzt hat das neue Jahr begonnen.
Wir werden viel erleben.
Wir werden lachen und weinen.
Du, Gott, weißt, was uns traurig macht.
Du weißt, was uns fröhlich macht.
Danke, dass du mit uns durchs Leben gehst.
Amen.
In der Mitte steht ein großer Teller. Jedes Kind bekommt ein Teelicht. Die Kinder überlegen, für welche Menschen sie Gott besonders um Begleitung bitten wollen.
Nach der Einleitung des Gebets nennen die Kinder der Reihe nach (laut oder in Gedanken), an wen sie gedacht haben, zünden ihr Teelicht an und stellen es auf den Teller.
Gebetseinleitung:
Guter Gott,
danke, dass du uns durch das neue Jahr begleitest.
Manche Menschen brauchen deine Begleitung besonders.
Wir bitten dich für …
(Namen seitens der Kinder, s. o.).
Wir bitten dich:
Lass uns spüren, dass du immer bei uns bist.
Eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter schließt das Gebet ab:
Deine Kinder sind wir und so rufen wir gemeinsam:
Vater unser …
Segensblitz mit Wunderkerzen
(Achtung! Am besten im Freien durchführen! Die Kinder werden darauf hingewiesen, die Wunderkerze nach unten und weg vom Körper zu halten. Außerdem wird auf die Funken aufmerksam gemacht, damit niemand erschrickt.)
Alle stehen im Kreis, alle bekommen eine Wunderkerze. Eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter spricht den Segen:
Der Herr segne uns und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.
Amen.
Anschließend zündet eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter die Wunderkerze des Kindes links neben sich an. Dieses Kind zündet wiederum mit seiner Wunderkerze die des nächsten Kindes an (Uhrzeigersinn). So geht es weiter, bis alle Wunderkerzen brennen.
Gesungene Segensbitte
Segne uns, o Herr! (EG RT/KuS 181/LJ 618)
Die Kinder schreiben oder malen ihre Hoffnungen, Wünsche, Erwartungen, Vorsätze, Befürchtungen … im Blick auf das neue Jahr in vorbereitete Fußspuren.
Folgende Fragen können helfen:
Die Fußspuren werden auf ein großes Plakat mit der Überschrift »Gott geht mit uns durch das Jahr 2023« geklebt. Dabei wird der Kanon »Das wünsch ich sehr« (s. »Lieder«) gesungen. Das Plakat kann im Gemeindehaus, in der Kirche etc. aufgehängt werden.
Sara Widmann
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