19. Juli 2026 – Tun, was Jesus sagt – Das Gleichnis vom Hausbau

Matthäus 7,24-27

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis

Gespräch anhand folgender Fragen:

Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

Was trägt die Kinder in diesen Situationen? Was hilft ihnen? Was gibt ihnen Halt? Wer gibt ihnen Halt? 

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Lieder 

Bau nicht dein Haus auf den losen Sand 
(KuS 446, HuT 278, Einfach Spitze 132)

Gebet

Guter Gott,
danke, dass du da bist. 
Danke, dass du mich begleitest. 
Auch wenn es mir nicht gut geht, 
weil ich traurig bin. 
Oder weil ich mich mit meiner Freundin gestritten habe. 
Du bist bei mir. 
Auf dich kann ich mich verlassen. 
Du gibst mir festen Halt. 
Amen. 

Kreative Umsetzung der Geschichte
Haus bauen

Aus Bierdeckeln, Dominosteinen oder Holzstäbchen auf verschiedenem Untergrund: Sand (trocken, nass), Stein, Tisch, Tennisbällen, auf denen ein Brett liegt, Murmeln.
Was gibt Festigkeit, Stabilität? Was Sicherheit? Kann auch als Einstieg in die Geschichte gemacht werden, falls es nicht zu unruhig wird, wenn die Häuser einstürzen.

Experiment

Plastikwanne/große Schüssel zur Hälfte mit Sand befüllen, der zu einem Berg aufgeschichtet wird. Ein Häuschen aus Holz oder Legosteinen draufstellen. Mit einer Gießkanne Wasser regnen lassen (erst sanft, dann kräftiger). Abwarten, was passiert. Danach das ganze mit Steinen, die in einer Kiste aufgeschichtet sind, wiederholen. Vielleicht gibt es in der Nähe einen Spielplatz mit großem Sandkasten, oder der Gottesdienst findet an diesem Sonntag sowieso im Freien statt, dann kann das Ganze natürlich noch mit Spielzeugbagger, Schaufeln in etwas größerer Dimension gebaut werden.

»Haus auf Sand« (Spiel) 

Material: Teller, feuchter Sand, Haus, Messer
Sandberg auf Teller setzen, das Haus oben drauf. Reihum mit dem Messer Stücke vom Sandberg abschneiden. Ziel: Haus soll möglichst stehen bleiben. Bei wem stürzt es ein? Kann auch in mehreren Gruppen parallel gespielt werden. 

Steine beschriften

Steine beschriften mit dem Namen »Jesus«, der ein fester Grund in unserem Leben ist und uns trägt.

Marmeladenglas beschriften

Leeres (Marmeladen-)Glas, beschrifteten Stein hineinlegen, darauf ein Holz aus Papier ausgeschnitten kleben oder ein Stück Holz (Würfel, Latte) als Haus bemalen und hineinstellen (als Erinnerung an Gottesdienst mitnehmen). 

Sandbilder

Material: Blankopostkarten, Flüssigkleber oder Leim, gefärbter feiner Sand
Mit dem Kleber ein Haus auf die Postkarte malen, dann auf den noch flüssigen Kleber den Sand streuen, warten bis alles trocken ist und den überschüssigen Sand abschütteln.

Der besondere Tipp:

Filz-Kreise
Für Legebilder

Ein häufig vorkommendes Utensil bei 
Bodenbildern sind Kreise. 
Dieses Set enthält 20 Kreise in fünf Farben. Von jeder Farbe gibt es jeweils vier Kreise: gelb, rot, braun, königsblau, grün.

€ 16,20; Best.-Nr.: 1785

junge-gemeinde.de


III. Erzählung

Erzählung für Jüngere

Material: Schale mit Steinen und eine mit Sand, Häuser aus Holz oder Lego, Gießkanne mit Wasser

Jesus predigt auf einem Berg

Jesus ist mit seinen Jüngerinnen und Jüngern unterwegs. Er steigt auf einen Berg. Viele Menschen kommen und wollen Jesus sehen und ihm zuhören. Seine Geschichten sind spannend. Er erzählt von Gott und den Menschen. Er erzählt so, dass die Leute ihn verstehen. Und wenn sie ihn nicht verstehen, dann fragen sie ihn. Und Jesus erklärt ihnen, was er meint. Oft nimmt Jesus ein Bild zu Hilfe. Kein gemaltes Bild, sondern eines, das in den Köpfen der Menschen entsteht. Er vergleicht das, was er sagt, mit Erlebnissen. Mit Ereignissen aus dem Alltag. So können seine Freundinnen und Freunde, aber auch die, die extra gekommen sind, sich gut vorstellen, was Jesus meint. Viele Menschen sind da. Jesus hat ihnen schon viel erzählt. Se haben gemeinsam gelacht und gerätselt und sich unterhalten. Sie sind noch immer gespannt, was Jesus als nächstes sagt. 

Jesus erzählt vom Haus auf Felsen

Jesus erzählt den Menschen folgende Geschichte: 
»Zwei Männer wollten ein Haus bauen. Der erste war ein kluger Bauherr. Er plante alles sorgfältig. Und nahm sich genügend Zeit dafür. Er suchte lange nach einem guten Platz für sein Haus. Endlich hatte er ihn gefunden. 
(Schale mit Steinen füllen)
Er wollte sein Haus auf einen Felsen bauen. Der Boden war hart. Der Felsen hielt einiges aus. Dann ging er und kaufte das Baumaterial: Holz, Steine, Lehm. Er baute sein Haus. Und als es fertig war, zog er mit seiner Familie in das Haus. Sie freuten sich, dass es so gut gebaut war. 
(Haus auf die Steine stellen) 
Plötzlich wurde es dunkel, Wolken verdeckten die Sonne und es fing an zu regnen. Erst ganz leicht. Einzelne Tropfen. Dann wurde der Regen aber immer stärker. 
(Wasser auf das Haus und den »Felsen« gießen; erst wenig, dann immer mehr.)
Die Menschen im Haus waren froh, dass sie im Trockenen saßen. Es war warm und von dem anziehenden Sturm merkten sie nichts. Sie hörten den Wind und Regen zwar, aber drinnen war nichts zu spüren. Das Haus war fest gebaut.«

Was den klugen Bauherrn ausmacht

Jesus sagte zu seinen Zuhörerinnen und Zuhörern: »Der Mann war ein kluger Bauherr. Er hat sich gut überlegt, wohin er sein Haus baut. Genauso ist es mit den Menschen, die so leben, wie ich es ihnen gezeigt habe. Sie sind auch klug und sicher, wie in einem Haus auf dem Felsen, dem Regen und Sturm nichts anhaben können.«

Jesus erzählt vom Haus auf Sand

Jesus erzählt weiter: »Da gab es noch einen zweiten Mann. Auch er wollte sich ein Haus bauen. 
(Schale mit Sand)
Aber es sollte schnell gehen. Er nahm sich nicht die Zeit, um nach einem guten Platz zu suchen. Er baute sein Haus auf ein Stück Land, das ganz sandig war.
(Haus auf den Sand stellen)
Das Haus sah toll aus. Der Mann freute sich und zog ein. Aber als es anfing zu regnen und ein Sturm aufkam, da stürzte das Haus ein. Es hatte keinen Halt auf dem Sand. Das Wasser spülte den Boden unter dem Haus weg. 
(Wasser auf das Haus und den »Felsen« gießen; erst wenig, dann immer mehr.)
Der Mann stand draußen. Traurig, enttäuscht. Er hatte sich so über sein neues Haus gefreut. Und jetzt war alles kaputt!«

Wenn ein Bauherr nicht klug ist

Jesus sagte zu den Menschen, die ihm zuhörten: »Dieser Mann war kein kluger Bauherr. Er hat nicht den richtigen Platz gesucht. Er hat auf Sand gebaut. Das ist ein Bild für die Menschen, die nicht so leben, wie ich es ihnen gezeigt habe. Sie leben in einem Haus, das auf Sand gebaut ist und vom Regen weggespült wird.«

Was kluge Jüngerinnen und Jünger ausmacht

Die Jüngerinnen und Jünger Jesu und alle anderen, die dabei waren, wurden sehr nachdenklich. Lange sagte niemand etwas. Dann redeten sie leise miteinander. Wie können wir so leben, dass wir wie ein Haus auf dem Felsen ganz festen Boden unter den Füßen haben? Und dann erinnern sie sich an andere Geschichten, die Jesus ihnen erzählt hat. Von Menschen, die freundlich zu anderen waren. Von Menschen, die ihr Essen mit anderen geteilt haben. Und von Menschen, die sich für andere Zeit genommen haben. Und sie wussten jetzt, was Jesus meint.

Der besondere Tipp:

Filz-Wolken
Für Legebilder

Auch dieses Filz-Wolken-Set wird immer wieder zum Einsatz kommen:

  • 10 Tropfen 
  • mausgrau
  • ca. 10 cm breit
  • 3 mm dick

10er-Set € 8,10; Best.-Nr.: 1751

junge-gemeinde.de

Erzählung für Ältere

Das Gleichnis vom Hausbau

Jesus erzählt folgende Geschichte:  »Stell dir zwei Baumeister vor. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine, Jonas, hat immer einen Plan in der Tasche, der andere, Benjamin, legt am liebsten sofort los, ohne lange nachzudenken. 
Beide wollen ein Haus bauen. Jonas sucht lange nach dem idealen Platz. Als er ihn gefunden hat, zeichnet er einen Bauplan, trägt das ganze Werkzeug, das er zum Hausbau braucht, heran. Er prüft den Boden, und als er auf einen großen grauen Stein stößt, weiß er, dass er genau da bauen muss. ›Das ist ein guter Platz‹, sagt er. Es ist anstrengend, Löcher in den Felsen zu bohren, um die Balken dort zu verankern. Er braucht viel Zeit dafür. Die Leute aus seinem Dorf schütteln den Kopf: ›Jonas, warum machst du dir so viel Arbeit? Unten im Tal ist es doch viel einfacher, ein Haus zu bauen.‹
Unten im Tal baut nämlich Benjamin sein Haus. Direkt am Fluss, im weichen Sand. ›Während Jonas noch Löcher in Steine klopft, steht mein Haus schon fast!‹, ruft er den anderen zu. Das Haus steht in Rekordzeit! Wenn Benjamin aus dem Haus schaut, sieht er direkt auf den Fluss. ›Was für ein toller Ausblick‹, denkt er. 
Nach vielen Monaten ist Jonas endlich auch fertig mit seinem Haus. Es ist kleiner und einfacher gebaut, aber dafür steht es fest auf dem Boden.
Beide freuen sich an ihren Häusern.
Doch dann ändert sich das Wetter. Der Himmel wird dunkel, Regenwolken ziehen auf. Blitze und Donner kommen dazu. Der Regen wird immer stärker. Dann kommt noch Wind auf. Ein Sturm tobt über das Dorf. 
Der Wind drückt gegen das Haus von Jonas. Aber im Haus ist er geschützt. Das Haus zittert, aber es steht fest auf dem Felsen. 
Unten im Tal, bei Benjamin, sieht es anders aus. Das Wasser steigt. Der Fluss tritt über die Ufer und wird zum reißenden Strom. Der Sturm rüttelt an den Hauswänden. Der Sand unter dem Haus wird weggespült und reißt das Haus mit sich. Benjamin rettet sich schnell aus dem Haus. Von dem Haus blieben nur ein paar Bretter übrig.«

Warum Jesus diese Geschichte erzählt

Jetzt sind die Zuhörerinnen und Zuhörer gespannt, ob Jesus noch etwas zu der Geschichte sagt. Fragend sehen sie ihn an. Da sagt Jesus: »Der Fels ist wie das, was ich euch sage. Wenn ihr nach meinen Worten lebt, ist das so, wie wenn ihr ein Haus auf Felsen baut. Es ist ein fester Boden, auf dem kein Haus zusammenfällt. Auch wenn es schwierig wird, wenn es stürmt oder wenn ihr Angst habt, dann halten euch meine Worte fest.«

Matthäus 7,12

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Lieder

Liebe ist nicht nur ein Wort (KuS 442, HuT 348);
Goldene Regel (Reinhard Horn: Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen; KONTAKTE Musikverlag)

Gebet

Guter Gott, 
lass mich sehen, hören und fühlen, 
was meine Mitmenschen brauchen. 
Zeige mir, wie ich ihnen helfen kann. 
Lass mich das, was mir selbst guttut, 
an andere weitergeben. 
Amen. 

Kreative Umsetzung der Geschichte
»Komplimente-Runde«

Die Kinder sagen nacheinander etwas Nettes über ihre Sitznachbarn. Und hören von einem anderen Kind etwas Nettes. 

»Gute-Geschenke«

Papiertüten oder kleine Schachteln dekorieren (bemalen, bedrucken, bekleben …). Zettel mit Ideen für »gute Taten« beschriften und jemandem eine »gute Tat« schenken. 

Herz-Anhänger 

aus lufthärtender Modelliermasse ausstechen, Loch für Kordel durchstechen, trocknen lassen, dann anmalen. Herz auf Kordel fädeln. Verschenken an jemandem, dem man etwas Gutes tun möchte.

Der besondere Tipp:

N. Kamçılı-Yıldız/C. P. Sajak/G. Schlick-Bamberger

Kippa, Kelch, Koran
Mit religiösen Gegenständen Judentum, Christentum und Islam erschließen

Wer noch mehr über Einigendes (wie auch Unterschiede) in den abrahamitischen Religionen erfahren und darüber mit Kindern ab 6 Jahren ins Gespräch kommen möchte, findet in dieser Arbeitsmappe (DIN A4) umfangreiches Material:

  • Kopiervorlagen und Arbeitsblätter
  • Buch mit methodischen Hinweisen und Sachwissen
  • 21 DIN-A5-Fotokarten wichtiger Glaubenssymbole, die aussagekräftig sind (ohne diese Symbole für Anschauungszwecke unbedingt besorgen zu müssen)
  • 21 interreligiöse (Unterrichts-)Bausteine 

€ 25,00;  Best.-Nr.: 3809

Siehe hierzu auch die Buchrezension in KIGO-Extra 2

III. Erzählung

Erzählung für Jüngere

Das rote Fahrrad

Marie hatte Geburtstag. Sie ist 5 Jahre alt geworden. Von ihrer Oma hat sie ein Fahrrad geschenkt bekommen. Es ist rot. Rot ist Maries Lieblingsfarbe. Marie kann schon gut Fahrrad fahren. Heute darf sie allein zum Spielplatz fahren. Er ist nicht weit von ihrem Zuhause weg. Ihre Mutter geht zusammen mit Maries kleinem Bruder Tom zu Fuß. Tom ist erst zwei Jahre alt und kann noch nicht Fahrrad fahren. Tom freut sich, dass er mit Marie auf den Spielplatz kann. 

Lena will mal fahren

Marie fährt bis zum Sandkasten. Da sitzt Lena, ein Mädchen aus ihrer Kindergartengruppe. Lena hat nichts zum Spielen dabei. Jetzt sieht sie Marie mit ihrem Fahrrad und freut sich, dass Marie endlich kommt. »Marie«, ruft sie, »darf ich mal mit deinem Fahrrad fahren?« Marie hält an: »Nein«, sagt sie, »das ist ganz neu. Das habe ich zu meinem Geburtstag bekommen. Da darf niemand außer mir damit fahren!« Lena ist traurig. Sie wäre gerne mit dem Fahrrad gefahren. Nur eine kleine Runde. 

Der Sturz 

Da ist Marie auch schon weitergefahren. Vom Sandkasten zum Kletterturm. Dort will sie als erstes hin. Sie wartet auf ihre Mutter und Tom. Aber es dauert, bis die beiden da sind. Tom kann wirklich noch nicht so schnell laufen. Da dreht Marie noch ein Runde. Sie will zurück am Sandkasten vorbei, aber da rutscht sie mit dem Vorderrad auf dem Sand aus und fällt hin. Gerade will sie anfangen zu weinen, da sieht sie Lena, die sich neben ihr herunterbeugt und ihr die Hand hinhält. Lena hilft ihr. Marie steht auf: »Danke, Lena«, sagt sie. »Hast du dich verletzt?«, fragt Lena, »Nein«, antwortet Marie. 

Die Goldene Regel

Dann überlegt Marie und fragt Lena: »Warum hast du mir geholfen? Bist du nicht sauer auf mich, weil ich dich nicht mit meinem Fahrrad habe fahren lassen?« Lena sagt: »Erst war ich traurig, und als ich gesehen habe, dass du hingefallen bist, dachte ich zuerst: geschieht dir recht! Aber dann ist mir etwas eingefallen, was Jesus einmal gesagt hat.« Jetzt ist Marie neugierig: »Was hat er denn gesagt, dass du mir hilfst?« Lena überlegt kurz: »Jesus hat gesagt: ›Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.‹« – »Und deshalb hast du mir geholfen?«, fragt Marie nach. »Ja«, antwortet Lena, »ich dachte, wenn ich jetzt mit meinem Fahrrad hingefallen wäre, dann würde ich wollen, dass du mir hilfst.«
Darüber muss Marie erst einmal nachdenken. Doch gleich wird sie aus ihren Gedanken gerissen. »Marie, ist etwas passiert?«, fragt ihre Mutter besorgt. Sie ist gerade mit Tom am Sandkasten ankommt. »Nein, nur ein kleiner Unfall. Nicht schlimm. Lena hat mir geholfen.«

Zusammen spielen mach mehr Spaß

Marie dreht sich wieder zu Lena um: »Lena, möchtest du eine Runde mit meinem Fahrrad fahren? Ich möchte dich das machen lassen, was ich auch selbst gerne mache.« Lena strahlt übers ganze Gesicht. »Danke, Marie. Ich fahre ganz vorsichtig.« 
Marie strahlt ebenfalls. Sie hat kapiert: Es macht viel mehr Spaß zusammen mit andern zu spielen.

Der besondere Tipp:

H. Gruschka/S. Brandt
Mein Kamishibai
Das Praxisbuch zum Erzähltheater

Die überarbeitete Neuauflage dieses Praxisbuches bietet ausgearbeitete Projektvorschläge aus den Bereichen

  • Bibel
  • Märchen
  • Musik
  • Naturwissenschaft 

€ 17,00;  Best.-Nr.: 3285

Der besondere Tipp:

Die Anderen
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater

»Sind Wildschweine oder Hausschweine besser?« Die Antwort darauf soll ein Wettkampf bringen – bei dem dann ein Vorurteil nach dem anderen abhanden kommt.

Die 12 stabilen DIN-A3-Bildkarten, von Constanze Schargan illustriert, enthalten eine ausgearbeitete Textvorlage. 

  • Weg mit Vorurteilen
  • Empathie fördern und Selbstwertgefühl stärken
  • Geeignet auch für das Thema »Ich und die anderen«
  • Für Kinder ab 4 Jahren
  • Für Kita, Vorschule und Grundschule 

€ 18,00;  Best.-Nr.: 3411

junge-gemeinde.de

Erzählung für Ältere

Ein guter Fußballer

Jeden Mittag, wenn Lukas seine Hausaufgaben gemacht hat, trifft er sich mit seinen Freunden auf der Wiese neben dem Spielplatz. Dort kann man prima Fußball spielen. Lukas ist ein guter Fußballspieler. Der beste in seiner Klasse. Er ist nicht nur ziemlich schnell, sondern trifft auch meistens das Tor. 

Die Teams sind schon voll

Heute, am Mittwochmittag, treffen sie sich wie jeden Tag zum Fußballspielen. Da steht plötzlich ein fremder Junge neben dem Platz. Er wohnt noch nicht lange in der Straße. Er sieht schüchtern aus und traut sich kaum, die andere zu anzusprechen. »Kann ich mitspielen?«, fragt er leise. Lukas sagt laut: »Nein, unsere Teams sind schon voll.« Die anderen Jungs lachen. Sam geht traurig davon. In diesem Moment fühlt sich Lukas echt gut. Sie spielen den ganzen Mittag. Schnell hat Lukas die Begegnung mit dem neuen Jungen vergessen. 

Geh nach Hause!

Am nächsten Tag wird alles anders. Mittags ist in der Schule ein Team von einer anderen Schule da. Jetzt sind Lukas und seine Freunde nicht mehr die Besten und die unumstrittenen Sieger. Max, ein Junge der anderen Mannschaft, der einen Kopf größer ist als Lukas, übernimmt das Kommando auf dem Fußballplatz. 
Als Lukas mit dem Ball zum gegnerischen Tor läuft, grätscht Max ihm unsanft zwischen die Beine. Lukas landet im Dreck. »Hey, pass doch auf!«, ruft Lukas.
Max lachte nur. »Hol dir den Ball doch wieder, Kleiner. Oder geh nach Hause zum Weinen.« Lukas holt tief Luft, sagt aber nichts. 

Übriggeblieben

Später, als die Mannschaften gewählt werden, steht Lukas als einziger am Rand. Keiner ruft seinen Namen. Niemand sieht ihn an. Keiner will ihn im Team haben. Da erinnert er sich an gestern. An den Neuen, den er nicht mitspielen ließ. »Genau so hat er sich auch gefühlt«, schießt es Lukas durch den Kopf. »Ich wollte nicht, dass Max so gemein zu mir ist. Aber ich war gestern genauso zu ihm. Ich weiß noch nicht einmal, wie er heißt.« Da fällt ihm ein Satz ein, den seine Oma ihm oft vorgelesen hat: »Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.« 

Der Neue heißt Samuel

Lukas holt tief Luft. Er wartet nicht darauf, dass Max und die anderen ihn doch noch mitspielen lassen. Er entdeckt den neuen Jungen, der alleine auf einer Bank sitzt und ein Buch liest. Lukas geht hin. »Hallo, ich heiße Lukas. Tut mir leid wegen gestern. Ich war echt ein Idiot«, sagt er. Der neue Junge schaut überrascht von seinem Buch auf. »Schon okay. Ich heiße Samuel.«

Ein neues Spiel

Lukas zögert kurz: »Willst du mit mir zum Klettergerüst? Da oben ist die Aussicht bestimmt besser als hier unten auf dem Fußballplatz, wo nur rumgeschrien wird.« 
Ein Lächeln breitet sich auf Samuels Gesicht aus. »Ja, klar!«
An diesem Tag spielen sie kein Fußball. Sie erfinden ein neues Spiel am Klettergerüst. Bald kommen zwei andere Kinder dazu, die auch keine Lust mehr auf Max und seine Gemeinheiten haben.

Die Goldene Regel

Lukas merkt etwas Wichtiges: Die Goldene Regel ist eigentlich ein ganz einfacher Trick. Wenn du willst, dass man dich anlächelt, fang an zu lächeln. Wenn du willst, dass man dich mitspielen lässt, lass andere mitspielen. Wenn du willst, dass jemand mit dir redet, rede mit anderen. Es ist eigentlich ganz einfach – man muss nur kurz überlegen, wie man sich selbst auf der anderen Seite fühlen würde.

Der besondere Tipp:

Herz-Box
Bastelbogen


Für nahezu alle Geschichten und Aktionen »mit Herz«.
Die Herz-Box kann auf einer Seite von den Kindern selbst ausgemalt werden, die andere Seite ist rot bedruckt. So ist es möglich, sie beidseitig zu verwendet.


In ihrem Inneren bietet sie Platz für kleine Überraschungen (wie ein Bonbon, einen kurzen Brief, ein kleines Bild, einen Pflasterstreifen oder ein Papiertaschentuch …).

€ 1,30 (ab 10 Ex. je € 1,20);

Best.-Nr.: 1781

junge-gemeinde.de

Matthäus 21,28–32

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis

Kommt ins Gespräch über folgende Fragen:

Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Lieder 

Liebe ist nicht nur ein Wort (KuS 442, HuT 348);
Wo Menschen sich vergessen 
(KuS 506, Wwdl 93, HuT 332, EGplus 75)

Psalm

Gebet nach Psalm 37 (KuS 655)

Gebet

Guter Gott, 
manchmal sage ich schnell »Ja«. 
Dann habe ich aber vielleicht doch keine Lust. Hilf du mir, dass ich nicht nur rede, 
sondern auch handle. 
Lass mich Gutes tun. 
Mach, dass ich helfe, wo Hilfe gebraucht wird. Zeige mir deine Wege. 
Zeige mir, wie ich dir folgen kann. 
Amen. 

Kreative Umsetzung der Geschichte
Hände, die helfen

Wie kannst du anderen helfen? 
Kinder zeichnen ihre Hand ab und schreiben oder malen darauf, wie sie anderen helfen können. Die Hände werden ausgeschnitten und auf ein Plakat geklebt.

Auftragsspiel

Die Kinder erhalten kleine Aufträge, die sie erfüllen sollen (z. B.: Hüpf auf einem Bein um den Stuhlkreis, singe ein Lied, räume die Liederbücher auf). Das Spiel kann auch als Einstieg vor der Geschichte gemacht werden. Lassen sich die Kinder auf die Aufgaben ein oder sagen sie »Nein«? 
Danach die Geschichte erzählen. 

WWJD-Armbänder

What would Jesus do? basteln.

Der besondere Tipp:

Rheinischer Verband für Kindergottesdienst
Erzählen mit allen Sinnen
Das Standardwerk für das Erzählen biblischer Geschichten

Dieses Buch ist Klassiker und Bestseller zugleich unter den Erzählbüchern und liegt in der aktualisierten 5. Auflage vor.
Das Erzählen biblischer Geschichten ist und bleibt der größte Schatz in der Kirche mit Kindern. Die über 50 unterschiedlichen Erzählmethoden – die zusammen mit Erzählbeispielen vorgestellt werden – bieten Mitarbeitenden ein breites Spektrum an Möglichkeiten (je nach Gruppengröße, -alter, Vorbereitungszeit und 
Materialfundus). Es enthält:

  • Beschreibung der Methode
  • Altersangabe
  • Materialliste
  • Vorbereitung
  • Möglichkeit der Beteiligung für Kinder
  • Erzählbeispiele


Für die Arbeit mit Kindern ab 3 Jahren.

€ 22,90; Best.-Nr.: 2065

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Zeit für die Ernte

III. Erzählung

Zeit für die Ernte

Jesus erzählt diese Geschichte:
Es ist ein schöner Morgen. Die Sonne scheint schon heiß vom Himmel. Früh am Morgen geht ein Bauer hinaus zu seinem Weinberg. »Ob wir heute endlich mit der Ernte beginnen können?«, fragt er sich. Die Trauben sehen gut aus. Er probiert hier eine, dort eine und dann weiß er, dass es jetzt endlich losgehen kann. »Die Ernte wird gut«, denkt er. »Wenn meine beiden Söhne Jakob und Matthias mir helfen, dann kommen wir heute gut voran.« 

Jakob hat keine Zeit

Schnell geht er zurück nach Hause. »Jakob, Matthias!«, ruft er laut. Erst nach dem zweiten Mal kommt Jakob aus der Tür. »Was ist los?«, fragt er verärgert. »Jakob, ich brauche deine Hilfe. Komm mit in den Weinberg. Es geht los. Die Trauben sind reif!« – »Was, heute?«, Jakob klingt nicht begeistert. »Ich habe keine Zeit und auch keine Lust. Ich bin mit meinen Freunden verabredet.« Sein Vater schaut ihn an. »Du willst mir nicht helfen?« – »Nein, Vater, heute nicht. Vielleicht morgen.« Er dreht sich um und geht zurück ins Haus. Sein Vater sieht ihm traurig nach. 

Matthias verspricht zu helfen

Dann dreht er sich auch um und geht hinter das Haus. Dort findet er Matthias, seinen jüngeren Sohn. »Matthias, ich brauche deine Hilfe. Komm, die Trauben sind reif. Wir fangen heute an zu ernten.« – »Ja, Vater, ich komme gleich«, sagt Matthias und geht zurück ins Haus. 

Die Weinlese

Der Bauer holt alles, was sie für die Weinlese brauchen aus der Scheune. Er geht schon voraus zum Weinberg und fängt an. Immer wieder hält er an und schaut zurück zum Haus. »Wo Matthias nur bliebt?«, fragt er sich. Endlich sieht er jemanden den Weinberg heraufkommen. »Das ist doch Jakob, nicht Matthias«, denkt er. Jakob sagt zu seinem Vater: »Vater, hier bin ich. Ich kann mich auch ein anderes Mal mit meinen Freunden treffen.« Er nimmt einen Eimer und ein Messer und fängt an, Trauben zu ernten. 

Wo bleibt Matthias?

Sein Vater freut sich, dass Jakob gekommen ist. Aber wo bleibt Matthias? Schließlich fragt er Jakob: »Weißt du, wo Matthias steckt?« Aber Jakob zuckt nur mit den Schultern: »Ich weiß nicht, ich habe ihn nicht gesehen.«
Als es Abend wird, machen der Vater und sein Sohn Feierabend. Sie machen sich auf den Heimweg. Ohne Matthias. Er ist nicht mehr gekommen.«

Das Richtige tun

Als Jesus mit der Erzählung fertig ist, schauen seine Zuhörerinnen und Zuhörer ihn gespannt an. Da fragt Jesus sie: »Was denkt ihr, wer von beiden hat das Richtige getan? Jakob, der erst Nein gesagt hat und dann doch geholfen hat? Oder Matthias, der zuerst Ja gesagt hat, dann aber nicht kam?« Alle sind sich einig: Jakob, der zuerst nicht helfen wollte, es dann aber trotzdem getan hat. Jakob hat das Richtige getan. 

Der besondere Tipp:

Die Kreativtasche
Die praktische Grundausstattung für die Gestaltung von Legebildern in Gottesdienst, Kindergruppen und Religionsunterricht

Diese Tasche platzt aus allen Nähten und bietet haufenweise bunte Ideen für gutes Erzählen. 

Neben einem Ideen- und Anleitungsbuch gibt es Filzzuschnitte, Tücher, Kordeln, Stern … – alles ist immer griffbereit in der praktischen Jutetasche (26 x 38 cm). Der genaue Inhalt ist im Shop aufgelistet. 

€ 149,00; Best.-Nr.: S1209


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Erzählung für Ältere

Gespräch über wichtige Dinge

Jesus ist mit seinen Jüngerinnen und Jüngern unterwegs in Jerusalem. Da kommen die Hohenpriester und Ältesten zu ihnen. Sie unterhalten sich mit Jesus über wichtige Dinge des Lebens und des Glaubens. Jetzt möchte Jesus erklären, dass Worte allein nicht ausreichen, sondern dass es darauf ankommt, wie man tatsächlich handelt. Doch wie soll er das verständlich machen? Jesus erzählt dazu diese Nachdenkgeschichte:

Es gibt viel zu tun

Ein Mann, ein Weinbauer, geht hinaus zu seinem Weinberg. Es gibt viel zu tun. Das ganze Jahr über. Mal müssen die Reben zurückgeschnitten werden, mal werden sie festgebunden, damit die Trauben nicht im Dreck liegen. Dann ist es Zeit für die Ernte. Oder es muss Unkraut entfernt und der Boden gedüngt werden. Es ist viel Arbeit. Der Mann hat zwei Söhne. Jakob und Matthias. Er geht nach Hause, um die beiden zu holen. »Sie können mir helfen. Dann geht es schneller«, denkt der Bauer. 

Die beiden Söhne sollen helfen

»Matthias, Jakob! Kommt mit in den Weinberg. Ich brauche eure Hilfe!« Keiner der beiden kommt aus dem Haus. Er ruft lauter: »Jakob, Matthias!« Jetzt schaut Jakob durch die Tür. »Ja, Vater, was gibt es?« »Jakob, ich war im Weinberg. Die Trauben sind reif. Wir fangen jetzt mit der Ernte an. Komm mit.« Jakob verzieht sein Gesicht. Er überlegt, was er sagen soll. »Aber, Vater, das geht doch nicht. Ich bin mit Freunden verabredet. Ich kann dir heute nicht helfen.« Jakob dreht sich um und geht wieder ins Haus. Sein Vater schaut ihm traurig nach. Dann geht er zur Scheune, um alles zu holen, was er für die Weinlese braucht. Da sieht er Johnannes, der hinter dem Haus in der Sonne sitzt. »Matthias, komm, ich brauche deine Hilfe. Im Weinberg.« Matthias schreckt auf. Er hat seinen Vater gar nicht gehört. »Vater, bei was brauchst du meine Hilfe?« »Die Trauben sind reif. Wir können heute anfangen mit der Weinlese.« Da steht Matthias schnell auf. Er schaut seinen Vater fröhlich an und sagt: »Ja, klar helfe ich dir. Trauben ernten ist super! Ich ziehe mir nur schnell noch Schuhe an, dann komme ich.« Der Vater freut sich. Wenigstens Matthias hilft ihm. Das ist prima! »Matthias, ich gehe schon zum Weinberg, komm einfach nach!« »Ja, das mache ich!« 

Jakob hilft, Matthias bleibt weg

So geht der Weinbauer wieder zu seinem Weinberg. Langsam wird es heiß. »Das wird anstrengend«, denkt er. Die Sonne brennt vom wolkenlosen Himmel. Er fängt an, die ersten Trauben abzuschneiden. Immer wieder schaut er zurück zum Haus. »Wo Matthias bloß bleibt?« Die Zeit vergeht. Dann kommt endlich jemand den Weg herauf. »Endlich«, denkt der Bauer. Aber es ist ja gar nicht Matthias! »Das ist ja Jakob,«, sagt er erstaunt vor sich hin. »Jakob, wie schön, dass du doch noch kommst!« »Ja, Vater. Ich habe es mir überlegt. Mit meinen Freunden kann ich mich auch noch ein anderes Mal treffen, wenn die Traubenernte vorbei ist. Jetzt ist es wichtiger, dir zu helfen.« »Das freut mich«, sagt sein Vater. »Jakob, weißt du wo Matthias bleibt?« Jakob zuckt mit den Schultern. »Weiß nicht.« Er sieht sich um, aber da ist niemand, der ihm folgt. »Vielleicht sitzt er wieder in der Sonne und träumt und vergisst alles um sich herum«, sagt Jakob mit einem Grinsen. »Ja«, seufzt sein Vater, »das kann sein.«

Sagen und Tun

Als Jesus mit der Geschichte am Ende angekommen ist, schauen ihn seine Zuhörerinnen und Zuhörer erwartungsvoll an. »Sicher kommt da noch ein Kommentar dazu«, denken sie. Jesus fragt die Hohepriester und Ältesten: »Was denkt ihr, wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt?« Sie antworten: »Natürlich Jakob! Obwohl er zuerst Nein gesagt hat, hat er seinem Vater später doch geholfen. Matthias hat zwar versprochen zu helfen, hat es dann aber nicht getan.« 
Da sagt Jesus zu ihnen: »Wenn Gott euch etwas aufträgt – wie reagiert ihr dann?« Die religiösen Autoritäten schauen sich verunsichert an. Die Frage macht sie nachdenklich. Jesus spricht weiter: »Ihr sagt oft, dass ihr Gott gehorcht. Aber manchmal tut ihr nicht das, was ihr sagt. Eure Worte stimmen nicht immer mit euren Taten überein.« Die Männer werden unruhig und fragen sich, ob Jesus recht hat.
Jesus erklärt: »Es gibt Menschen, die zuerst sagen, dass sie Gott nicht folgen wollen, aber später ihr Verhalten ändern. Sie merken, dass sie anders handeln sollten – und tun es dann auch. Diese Menschen sind Gott oft näher als diejenigen, die behaupten, alles richtig zu machen, es aber nicht tun.«
Dann sagt Jesus: »Ihr kennt die Botschaft von Johannes dem Täufer und das, was ich euch lehre. Ihr sagt zwar, dass ihr Gott folgt. Aber manchmal zeigt euer Handeln etwas anderes. In der Geschichte vom Weinberg seid ihr wie Matthias.«

Tun, was Jesus sagt – Das Gleichnis vom Hausbau

Matthäus 7,24–27

I. Vorüberlegungen

Zur Planung des Kindergottesdienstes

Material: Kissen, Bauklötze

Die Farben bedeuten:
Grün: »Hier gelingt mir das Umsetzen von Jesu Worten gut.«
Gelb: »Hier bin ich unterwegs.«
Rot: »Hier brauche ich neue Ideen oder Unterstützung.«
Alle schreiben auf jede Karte einen kurzen Gedanken, danach Austausch im Plenum. Hinweis: Niemand muss Inhalte offenlegen, alles bleibt freiwillig.

Zum Text / Zum Thema

Die Gegenüberstellung zweier Lebensweisen hat in der Weisheitsliteratur Israels eine lange Tradition (so findet man sie auch in Psalm 1, wo der Mensch, der Gottes Weg folgt, mit einem tief verwurzelten Baum verglichen wird).
Im Zentrum steht also das Verhältnis von Hören und Tun. Es reicht nicht, Jesu Worte gut zu finden – sie sollen das Leben prägen. Damit stellt Jesus seine Zuhörenden vor eine Entscheidung: Will ich wie der kluge Bauherr handeln oder wie der törichte?

Die Kinder und der Text / das Thema

Felsen = Sicherheit
Sand = Unsicherheit
Haus = Schutz
Sturm = schwierige Situationen
Stabile Grundlagen sind wichtig – sowohl beim Bauen als auch im Leben.

II. Gottesdienstvorschlag

Lieder

Bau nicht dein Haus auf den losen Sand 
(KuS 446, HuT 278, Einfach Spitze 132);
Liebe ist nicht nur ein Wort (KuS 442, HuT 348);
Du machst mir Mut (KKL 332)

Eingangsgebet 

(siehe Dbd 2026, S. 62)

Psalm 

(siehe Dbd 2026, S. 59-60)

Geschichte: Das Gleichnis als Theaterspiel

Siehe Seite II Gottesdienstvorschlag

Fürbitte: Ampelgebet 

Material: pro Kind je 1 grüne, gelbe, rote Karte
Mitarbeiter*in (Mia): »Wie im Straßenverkehr zeigt uns die Ampel, was gerade wichtig ist. Beim Beten hilft uns die Ampel auch. Jesus erzählt, dass wir unser Leben auf festen Grund bauen sollen. Wir beten jetzt mit den drei Ampelfarben.«
(Kinder nehmen die grüne Karte.)

Mia: »Grün ist die Farbe des Dankes. Überlegt jetzt kurz: ›Wofür bin ich dankbar? Wofür möchte ich Gott danken – auch für andere Menschen?‹« (Stille)
Mia: »Wenn ihr soweit seid, legt die grüne Karte still in die Mitte.«
(Kinder legen grüne Karten ab)
Mia: »Ich sage euch einen Satz vor, dann sprechen wir ihn nochmal gemeinsam nach:
Guter Gott, wir danken dir für alles, was uns und anderen Menschen Halt gibt.«
(Kinder nehmen die gelbe Karte.)
Mia: »Gelb steht für unseren Weg. Manches schaffen wir schon gut, manches üben wir noch. Denkt kurz darüber nach: ›Wobei brauche ich Gottes Hilfe? Wer in meinem Leben braucht heute besondere Begleitung?‹« (Stille)
Mia:»Legt eure gelbe Karte still in die Mitte, wenn ihr bereit seid.«
(Kinder legen gelbe Karten ab.)
Mia: »Ich sage euch einen Satz vor, dann sprechen wir ihn nochmal gemeinsam nach:
Gott, begleite uns und alle Menschen, die Hilfe brauchen, auf ihrem Weg.«
(Kinder nehmen die rote Karte.)
Mia: »Rot steht für Mut und Stärke. Überlegt in der Stille: ›Wofür brauche ich Mut? Und wer braucht diese Woche Mut?‹ Vielleicht jemand aus der Schule, jemand die krank ist oder Angst hat?« (Stille)
Mia: »Legt die roten Karten ebenfalls still in die Mitte, wenn ihr fertig seid.«
(Kinder legen rote Karten ab)
Mia: »Ich sage euch einen Satz vor, dann sprechen wir ihn nochmal gemeinsam nach:
Gott, schenke uns und allen Menschen, die wir dir anvertrauen, Mut und gute Ideen.«
Mia: »Zum Schluss sprechen wir gemeinsam einen Satz von Jesus. Ich spreche ihn vor, gemeinsam wiederholen wir ihn:
Wer meine Worte hört und danach handelt, der baut sein Haus auf Fels.« 
Mia: »Gott, begleite uns, damit unser Leben auf festem Grund steht.«

Segen 

(Dbd 2026, S. 61)

Das Gleichnis als Theaterspiel

Rollen: Erzählperson, Gescheitle (Arbeitskleidung und Schaufel), Dümmling (mit Hawaii-Hemd und Sonnenbrille), Kinder als Handwerk*innen und Wettermacher*innen (Wind, Regen, Donner, Blitz) 
Bühnenbild: Links Sand (gelber Stoff), rechts Felsen (grauer Stoff);
Requisiten: Kartons für Häuser, Liegestuhl, Cocktail-Getränk für Herrn Dümmling, silbernes Tuch für Blitze, 2 Tassen und Teekanne; optional: Werkzeuge, Schubkarren, Eimer, ein bisschen Baumaterial 

1. Szene: Einführung

Erzählperson (E) tritt vor.
E: Es waren einmal zwei Männer. Beide wollten ein Haus bauen. Der eine war klug, wirklich klug. So klug, dass manche sagten: »Der weiß sogar, wann es morgen regnet.« 
(Kinder nachsprechen lassen)
Der klug Mann hieß Herr Gscheitle.
Gscheitle: (verbeugt sich, freundlich) Grüß Gott miteinander! Und keine Sorge: Ich baue ein ordentliches Haus.
E: Der andere der beiden Männer aber dachte selten nach. Er handelte einfach drauflos. Alle sagten immer nur: »Ach, unser lieber Dümmling …« (Kinder nachsprechen lassen)
Dümmling: (springt lachend vor) Hallo! Ich bin der Dümmling! Wieso sagen alle das eigentlich so komisch? Dümmling klingt doch … wie ein lustiger Name, finde ich.
Gscheitle: (freundlich erklärend) Weil du manchmal etwas vorschnell bist, lieber Dümmling.
Dümmling: Ach, pfff! Dafür bin ich SCHNELL! Und praktisch! Und ein Super-Baumeister – wartet’s ab!

2. Szene: Die Wahl des Bauplatzes

Dümmling stapft in den Sandplatz.
Dümmling: Ha, hier ist alles weich und schön warm! Ich nehme diesen Platz! Da kann ich mich während des Bauens hinlegen.
Gscheitle: (schaut skeptisch) Aber das ist Sand. Sand rutscht. Sand gibt nach. Im Sand hält kein Haus lange.
Dümmling:  (winkt ab) Ach was! Wenn Sand schlecht wäre, warum bauen Kinder dann die besten Burgen der Welt darin? (Wartet kurz) Siehst du!
Gscheitle: (zeigt auf den Felsen) Ich baue lieber dort drüben. Das ist Fels, hart und stabil. Es dauert zwar länger, aber es wird halten.
Dümmling:  (grinsend) Und während du noch Steine schleppst, liege ich schon gemütlich im Liegestuhl.

3. Szene: Bauarbeiter + Lieder

E: Beide machten sich an die Arbeit. Sie besorgten Holz, Steine, Stroh und Werkzeug.
(Handwerker-Kinder machen Bewegungen: hämmern, sägen, Eimer tragen, Mörtel mischen, Stroh bündeln)

Lied: Der schnelle Dümmling

(Melodie: Wer will fleißige Handwerker sehn?)
Wer will eilige Handwerker sehn?
Der muss zu dem Dümmling gehn.
Stein auf Stein, Stein auf Stein,
setzt er in den Sand hinein.
Dümmling: (wirft Steine wild übereinander) Fertig! Und jetzt ab in den Liegestuhl! Gscheitle, willst du nicht auch mal kurz Pause machen? Ich hab noch einen zweiten Stuhl.
Gscheitle: (schwitzend) Danke, nein, ich baue lieber weiter.

Lied: Der fleißige Gscheitle

Wer will fleißige Handwerker sehn?
Der muss zu Herrn Gscheitle gehn.
Stein auf Stein, Stein auf Stein,
baut er auf den Felsen ein.

Dümmling: (ruft) Du baust ja immer noch! Willst du vielleicht meine Schaufel leihen? (zeigt ihm seinen Cocktail) Die ist super-flach und extra-schnell.
Gscheitle: Danke. Aber manche Dinge brauchen einfach ihre Zeit.
Dümmling: (gähnt) Zeit hab ich jetzt reichlich. Ich bin ja schon fertig.

4. Szene: Das Gewitter

E: Doch dann zog ein Gewitter auf.
(Wetterkinder, zuerst ruhig, dann lauter und wilder)

Dümmling: (zuerst entspannt) Ach, ein bisschen Regen macht gar nichts. Ich sitze gemütlich im Sand.
(Wetterkinder geben alles) 
Dümmling: (schaukelnd) Hoppla! Mein Haus wackelt ja. Sogar sehr. Aaaaah! Hilfe! Mein Haus stürzt ein! (leichtes Material umwerfen)
Dümmling: (entsetzt, nass) Mein Haus! Alles kaputt! Und meine Sandburg auch. Und ich bin ganz nass. 
E: Gscheitle schaut aus dem Fenster seines stabilen Hauses.
Gscheitle: (ruft) Dümmling! Komm schnell! Hierher, zu mir, in mein Haus!

5. Szene: Hilfe und Versöhnung

(Gscheitle öffnet die Tür.)
Dümmling: (zitternd) Danke. Hm, dein Haus hat nicht mal gewackelt! Wie hast du das gemacht? Zauberei? Superkleber? Geheimrezept?
Gscheitle: (lacht) Nein. Einfach nur Fels. Ein gutes Fundament. Wenn du willst, helfe ich dir morgen, ein neues Haus zu bauen. Auf Fels. Ein richtig stabiles.
Dümmling: (erleichtert) Danke! Dann werde ich vielleicht irgendwann auch ein Gscheitle. Oder … ein Halb-Gscheitle! Oder wenigstens ein bisschen weniger Dümmling.
(Beide sitzen am Tisch und »trinken« Tee.)

Kinderpredigt 
Daran können sich folgende Gedanken anschließen:
Jesus hat einmal diese Geschichte erzählt, die uns zum Nachdenken bringt. Dabei wollte er uns nicht erklären, wie man ein echtes Haus baut. Er wollte uns zeigen, wie wir unser Leben bauen sollen – mit seinen Worten.
Jesus sagt: Der kluge Mann ist wie jemand, der die Worte hört, die ich sage – und sie dann auch wirklich tut.
Das ist der große Unterschied:
Der dumme Mann hörte zwar, dass Sand nicht trägt, aber er kümmerte sich nicht darum.
Der kluge Mann hörte, dass der Fels stark und sicher ist, und er baute genau darauf.
So ist es auch bei uns heute: Wir hören die Worte, die Jesus sagt: Sei freundlich. Teile mit anderen. Helft einander. Sei ehrlich.
Doch klug ist nur der, der zuhört, was Jesus sagt und das Gehörte auch lebt.
Wenn wir nach Jesu Worten handeln, haben wir ein festes Fundament – wie ein Haus, das auf einem Felsen steht.
Und wenn ein Sturm kommt, bleiben wir stehen, weil wir auf den Worten Jesu gebaut haben.

IV. Kreativideen

Fleißige Handwerker*innen

Für den Gottesdienst eignen sich unterschiedliche Aktionen mit Bauklötzen. Große Freude und Ausdauer haben Kinder, wenn sie mit Stäben hohe Türme bauen können (z. B. Jenga).

Steintürmchen bauen

Steine sind zwar hart und stabil und sie aufeinander zu stapeln ein Balanceakt, dennoch macht es Spaß, zu versuchen, sie zu stapeln. 

Magischer Sand

Wenn ihr im Internet danach sucht, findet ihr Rezepte, wie man aus Sand und Stärke eine magische Flüssigkeit herstellt. Bitte vorher testen, die Rezepte gelingen unterschiedlich gut.

Bunte Häuser auf Stein

Malt auf Steine euer Traumhaus. Daraus kann auch ein Dorf oder eine ganze Stadt entstehen.

Foto: © Markus Grapke

Bauarbeiter*innen-Parcours

Bewegungsaktion: »Baumstämme« (Stangen) tragen, Hindernisse überwinden, Bausteine von A nach B bringen. Perfekt für Kinder, die sich bewegen wollen.

Der besondere Tipp:

Dynamotaschenlampen in rot und blau
Unabhängig von Batterien 

Die Dynamo-Taschenlampe ist schnell einsatzbereit: Nach einiger Zeit des manuellen »Pumpens«, ist der Akku geladen und die zwei hellen LED-Lampen leuchten. Wenn das Licht schwächer wird, kann schnell und einfach wieder aufgeladen werden. 

Da keine Batterien benötigt werden, ist der Einsatz völlig unabhängig und zudem wird die Umwelt geschont. 
Der Aufdruck »Licht auf meinem Weg« erinnert an die Zusage aus Psalm 119.

€ 5,30 (ab 10 Ex. je € 5,00)

blau: Best.-Nr. 1717

rot: Best.-Nr. 1718

junge-gemeinde.de

Sagen oder Tun? – Das Gleichnis von den ungleichen Söhnen

Matthäus 21,28–32

I. Vorüberlegungen

II. Gestaltungsvorschlag für einen Gottesdienst

Eingangsgebet

Guter Gott, wir sind jetzt hier bei dir. 
Du kennst uns: unsere Worte und unsere Taten, unsere guten Ideen und unsere Fehler. 
Sei heute bei uns und mache 
unsere Herzen offen, unsere Ohren wach und unsere Schritte mutig. 
Hilf uns, Menschen zu werden, 
auf die man sich verlassen kann. Amen. 

Ice-Breaker

In der Mitte liegt eine große, grüne Karte, auf der JA steht und eine große, rote Karte mit NEIN. Alle bilden einen Kreis um die Karten.

Mini-Anspiel: 

1: Hey, ich brauche kurz deine Hilfe. Kannst du mir bitte schnell eine Schere holen?
2: Ja, klar, mach ich.
(2 bleibt stehen und macht nichts. Sollten einige Kinder irritiert sein und lachen, muss das an dieser Stelle ausgehalten werden.)
1: (an 3 gerichtet) Könntest du mir bitte eine Schere bringen?
3: Boah, ne, geht grad echt nicht.
1: Hmm …
(3 wartet kurz, geht dann doch, kommt mit Schere wieder, die sie 1 hinhält)
3: Hier, bitte schön
1: Oh, super! Vielen Dank.
Mitarbeiter*in: (an Kinder gerichtet) Kennt ihr das? Jemand sagt etwas, und später passiert etwas ganz anderes als das, was er gesagt hat? Zum Beispiel sagt jemand: »Ja, ich helfe dir gleich«, aber dann hilft die Person doch nicht. Oder jemand anders sagt: »Nein, das mach ich nicht«, und dann macht sie es doch. 

(Kindern Zeit lassen für ihre Antworten; das Gesagte muss nicht kommentiert werden.)
Mitarbeiter*in: Ihr hört gleich ein paar Sätze. Ihr entscheidet euch: Sagt ihr eher »JA« oder »NEIN« dazu. Stellt euch dann zu der entsprechenden Karte: grün für Ja, rot für Nein. Hier gibt es keine richtige oder falsche Entscheidung. Es ist einfach eure eigene Entscheidung. Und das zählt.
Einige Beispiele: 

Für Ältere können auch komplexere Situation gewählt werden (einige Beispiele): 

Es geht hier darum, Erfahrungen »sichtbar« zu machen. Nach jedem Satz fragt der/die Mitarbeiter*in kurz: »Und würdet ihr es dann auch wirklich tun? Oder würdet ihr eure Meinung später ändern?«

Geschichte

Wie ihr seht, ist es gar nicht immer so einfach, sich zu entscheiden: Sage ich Ja oder Nein? Und mache ich dann auch wirklich das, was ich gesagt habe? 
Auch zur Zeit von Jesus gab es schon solche Situationen. Und Jesus hat den Menschen eine kurze Geschichte erzählt über diese Frage: »Kann ich mich auf jemanden verlassen?«

Rollenspiel 

Rollen: Vater, Sohn 1, Sohn 2 
Auf der Bühne sitzen die beiden Söhne, einer am linken Rand, der andere am rechten. Beide sind gemütlich am Lesen. Vater tritt mittig auf.
Vater: (an die Kinder gerichtet) Hallo zusammen! Ich komme gerade vom Weinberg. Da arbeite ich. Und heute gibt es da besonders viel Arbeit. Ich brauche ein bisschen Hilfe. Deshalb frage ich meinen Sohn Nathanael. 
(Geht zu Sohn 1)
Vater: Hallo, Nathanael, geh bitte in den Weinberg und hilf mir. Ich brauche deine Hilfe. 
Nathanael: Nein, Papa, ich hab grad keine Lust. Du siehst doch, dass ich lese. 
(Vater geht zurück zur Mitte,setzt sich; Nathanael steht auf.)
Nathanael: Oh Mann! Das war nicht fair von mir. Mein Vater braucht meine Hilfe … deshalb gehe ich in den Weinberg, um ihm zu helfen. 
(Nathanael geht ab.) 
(Vater steht auf, geht zu seinem Sohn Ruben.)
Vater: Hallo, Ruben, gehst du bitte in den Weinberg und hilfst mir dort bei der Arbeit? 
Ruben: Natürlich, Papa, das mach ich sofort!
Vater: Vielen Dank! 
(Vater geht zurück zur Mitte; Ruben bleibt sitzen, liest weiter.)
Mitarbeiter*in: (an die Kinder gerichtet)
In der Geschichte hat einer der Söhne zuerst Nein gesagt. Vielleicht war er wütend. Auf jeden Fall hatte er keine Lust. Aber etwas später hat er gemerkt: »Mein Vater braucht mich. Ich will das Richtige tun.« Und dann ist er losgegangen und hat geholfen. 
Der andere Sohn hat Ja gesagt. Das hörte sich so an, als könnte man sich auf ihn verlassen. Doch er hat sein Wort nicht gehalten.
Damit zeigt die Geschichte etwas sehr Wichtiges:
Verlässlich ist nicht, wer die schönsten oder lautesten Worte sagt, sondern, wer am Ende wirklich handelt.
Jesus macht Mut: Wir dürfen unsere Meinung ändern. Wir dürfen neu anfangen. Gott freut sich, wenn wir gute Entscheidungen treffen, egal, ob wir dafür einen zweiten Versuch brauchen.
Und die Geschichte erinnert uns:
Andere Menschen vertrauen uns: unsere Freunde, Eltern, Geschwister, Lehrerinnen und Lehrer. Alle hoffen, dass wir das tun, was wir sagen. 
So entsteht Vertrauen.
So entsteht Frieden.
So entsteht Gemeinschaft.
Und Gott ist dabei an unserer Seite. Er hilft uns, mutig zu sein und ehrlich zu sein. Und Menschen zu sein, auf die man sich verlassen kann.

III. Kreative Vertiefung

Entscheidungsspur

Die Kinder überlegen konkret, wo sie nicht nur reden, sondern handeln wollen.
Material: Tonpapier oder buntes Bastelpapier, Stifte (dick/dünn), Buntstifte oder Filzstifte, Scheren, evtl. Sticker oder kleine Symbole (wie Herzen, Hände, Sterne)
Die Kinder stellen ihren Fuß auf ein Papier, zeichnen den Umriss nach und schneiden den Fuß aus. Da hinein schreiben/malen sie, was sie Gutes tun und verlässlich sein wollen. Die folgenden Fragen können dabei helfen: 

Einige Beispiele, damit die Kinder eine Idee bekommen: Ich teile mein Spielzeug, ich helfe beim Aufräumen, ich tröste jemanden, der traurig ist, ich sage ehrlich, wenn ich einen Fehler gemacht habe (oder Situationen aus dem »Ice-Breaker«).
Die Kinder sollen ihre Aussagen/Gedanken dann in ihrer ganz eigenen Sprache formulieren und aufschreiben können.
Dann können die Fußspuren mit Symbolen/Stickern verziert werden.
Am Ende werden alle Fußabdrücke zu einer großen Spur gelegt (aufgehängt). So entsteht ein »Weg der Verlässlichkeit«
Wichtig: Es geht um keine (moralische) Bewertung der Ziele der Kinder. Kein Ziel ist zu klein. Auch kleine Schritte sind echte Schritte. 

Abschlussimpuls

Aus vielen kleinen Schritten entsteht ein großer Weg. Wenn wir verlässlich handeln, entsteht etwas Starkes und Schönes für alle. Unser Handeln hat eine Wirkung für die Gemeinschaft. Wir gehen gemeinsam unseren Weg, und wenn es mal nicht klappt, ist das nicht schlimm. 

Fürbittengebet mit Bewegung

Die Kinder können nach jeder Bitte einen Schritt nach vorne machen oder mit dem Fuß aufstampfen.
Gott, wir bitten dich
… für alle Kinder, denen es schwerfällt, 
den ersten Schritt zu machen. (Schritt)
… für alle Erwachsenen, die viel sagen, 
aber wenig Zeit haben. (Schritt)
… für alle, die einen Fehler gemacht haben und denken, es ist zu spät. (Schritt)
Zeig uns Wege, wie wir nicht nur über Liebe sprechen, sondern sie auch leben können.
Amen.

Segen mit Bewegungen im Kreis

(Hände nach vorne strecken)
Gott segnet deine Hände, damit sie Gutes tun.
(Einen Fuss nach vorne stellen)
Gott segnet deine Schritte, damit man sich auf dich verlassen kann.
(Hände aufs Herz legen)
Gott segnet dein Herz mit Mut und Liebe.
(An den Händen halten)
Gott segnet unsere Gemeinschaft. Amen.

Der besondere Tipp:

Mika Sinn/Carolin Widmaier
Sketchboard
Malend erzählen. Eine kreative Form der Verkündigung für Kinder

»Ich kann nicht malen« – diese Aussage stimmt mit diesem Buch nicht mehr. Außerdem bereichert malen – auch auf einfache Weise – das Erzählen von Geschichten.
Auf einer großen Zeichentafel (oder Vergleichbarem) entstehen aus Kästchen, Strichen, Kreisen, simplen Symbolen einzelne Szenen zur (biblischen) Geschichte. 
Selbst einfachste visuelle Impluse verankern Gehörtes – gerade bei Kindern – sehr eindrücklich. 

€ 19,95; Best.-Nr.: 3513

junge-gemeinde.de

Adobe Stock – © miss irine (KI)

I. Vorüberlegungen

II. Liturgische Elemente für die ganze Reihe 

Lieder

Kindermutmachlied (KuS 470, KKL 338);
Wir sind die Kleinen in der Gemeinde 
(KKL 160, LJ 428, MKL1 105);
Wir sind Wunderkinder (KuS 490, Einfach Spitze. 150 Knallersongs für Kinder 37);
Das wünsch ich sehr 
(KuS 410, KKL 33, HuT 315, EGplus 104, MKL1 5);
Kommt herbei, singt dem Herrn 
(KuS 328, KG 176, EGplus 35)

Psalm, Segen

Verbindende Elemente für die Gottesdienste der Reihe können der Segen und Psalm 121 in der Liturgie sein. 
Möglich ist auch die neuere Interpretation dieses Psalms in EG WUE 769, KuS 672
oder in leichter Sprache mit Kehrvers. 
Letztere Version und der Segen sind am 
1. Sonntag der Reihe zu finden.

III. Zur Gestaltung der Reihe

Der besondere Tipp …

Christiane Fauth
Hallo, hereinspaziert!
Erlebnisgottesdienste für kleine Leute im Krabbel- und Kindergartenalter

Wie wichtig Gott die ganz kleinen Menschen sind, bringt auch dieses Buch zum Ausdruck. Mit grundsätzlichen Überlegungen zu Gottesdiensten für kleine Leute grundsätzlich und Erlebnisgottesdiensten im Speziellen sowie den 12 ausgearbeiteten Erlebnisgottesdiensten lädt es schon die Jüngsten ein, von Jesus zu erfahren. 

€ 16,95; Best.-Nr. 2115

junge-gemeinde.de


Das Mitmachheft im Kindergottesdienst

4-2026

Der rote Faden

Für Jesus spielen Kinder eine besondere Rolle. Als Vorbild im Glauben stellt er sie in die Mitte, segnet sie und nimmt sie ernst. Und so ist es kein Wunder, dass ein Kind mit seinem Handeln dazu beiträgt, dass in der Geschichte von der Speisung der 5000 alle satt werden. Auch in der Kinderkirche sollen Kinder spüren: »Ich bin nicht zu klein. Ich kann mitreden, wenn es um Gott geht. Und ich kann mithelfen, dass es anderen gutgeht.«

Was dich erwartet

  • Die biblische Geschichte von der Speisung vieler Menschen nach Johannes 6,1–15.
  • Endlos-Falt-Bastelarbeit: Für Gott bin ich ganz groß! 
  • Aktion: Was mich stark macht
  • Aktion: »Dafür bist du noch zu klein« – wann stimmt das und wann nicht?
  • Aktion: Ich nehme und ich gebe. 
  • Rätsel und Gebet


Bei Gott bin ich groß
12 Seiten; 2,40 € (ab 10 Ex. je € 2,20; ab 40 Ex. je € 2,00)

Best.-Nr. 101-04-26

– ein wahrhaftiger Held

1. Samuel 3 (i. A.)

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Lieder

Da rief Gott nach Samuel (Bibelhits. 100 Kinderlieder zum Alten und Neuen Testament 45)

Psalm, Segen

Siehe hierzu unter »Liturgische Elemente«
Oder Psalm 121 in einfacher Sprache, ergänzt durch einen Kehrvers (fett):
Gott behütet mich, heute und immer.
Ich schaue hinauf zu den Bergen.
Woher kommt Hilfe?
Mir hilft Gott.
Gott behütet mich, heute und immer.
Er hat Himmel und Erde gemacht.
Gott passt auf. Dann gehst du sicher.
Gott passt auf. Er ist immer wach.
Was immer du tust, Gott ist da.
Gott behütet mich, heute und immer.
Am Tag, wenn die Sonne scheint.
Und in der Nacht, 
wenn der Mond am Himmel ist.
Gott behütet dich vor allem Bösen.
Gott behütet mich, heute und immer.
Deine Seele bleibt gesund.
Gott behütet dein Ende.
Und deinen neuen Anfang.
Jetzt, heute, morgen, jeden Tag, immer.
Gott behütet mich, heute und immer.

Segen (mit Bewegungen)

Gott gebe uns Mut. 
(Mit der Faust auf die Brust klopfen)
Gott gebe uns Kraft. 
(Arme anwinkeln und Muskeln anspannen)
Gott mache uns klug. 
(Mit Zeigefinger an Stirn und wieder wegbewegen)
Gott lasse uns immer spüren, dass er da ist. (Sich selbst umarmen)
Über dir, unter dir und um dich herum. 
(Hände nach oben, nach unten, dann um sich selbst drehen)
Amen. (Hände falten)

Kreative Umsetzung der Geschichte
Szenenspiele zum Thema

Es ist wichtig, dass Kinder von Erwachsenen gehört und ernst genommen werden. Daher werden im Anschluss an die Erzählungen kleine Szenen zum Thema gespielt: »Ich errege bei einem Erwachsenen Aufmerksamkeit.«
Anschließend findet ein Austausch statt: 

Hör-Spiele
Flüstertüte basteln

Aus einem (bemalten) Papier/Karton wird eine Flüstertüte gerollt, die auch als Hörrohr verwendet werden kann.



(Beide Fotos: Friederike Heinzmann)

Nach der Geschichte 

wird ein Kind auf Papier aufgemalt. Die Kinder können in dieses Kind Heldeneigenschaften malen/schreiben (siehe hierzu auch »Zur Gestaltung der Reihe«)

Der besondere Tipp …

Biegepuppe Prophet

Ihr könnt diese Biegepuppe (12 cm hoch) nach Belieben auch für andere Personen verwenden. Zusammen mit einigen weiteren Biegepuppen* kann die Samuelgeschichte den Kindern eindrücklich erzählt werden.

€ 9,70; Best.-Nr. 664
* Z. B. mit dem Biegepuppen-Schnupperset 1 (Best.-Nr. S676) und Biegepuppen-Schnupperset 2 (Best.-Nr. S677).




David und Goliat
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater

Passt zum nächsten Sonntag

Die Bilder von Petra Lefin bieten eine weitere Möglichkeit, die Geschichte vom mutigen, kleinen Hirtenjungen zu erzählen.

€ 18,00; Best.-Nr. 3266

junge-gemeinde.de

III. Erzählung

Erzählung für Jüngere

Samuel wohnt im Tempel

Es ist Nacht. Samuel liegt in seinem Bett. Samuel ist ein Kind. Er wohnt an einem besonderen Ort. Er wohnt in einem Tempel. Ein Tempel ist so etwas Ähnliches wie eine Kirche. Menschen treffen sich dort, um zu Gott zu beten. Dort wohnt auch der Priester Eli. Eli ist ein Mann Gottes. Er kennt sich gut aus mit Gott. Samuels Mama möchte, dass Samuel auch ein Mann Gottes wird. Deshalb wohnt Samuel bei Eli.

Die Stimme in der Nacht

Jetzt liegt Samuel im Bett. Auch Eli schläft schon. Plötzlich hört Samuel eine Stimme: »Samuel.«
Überrascht setzt sich Samuel im Bett hin. Dann steht er auf und geht zu Eli. »Was Eli wohl mitten in der Nacht von ihm will?« Samuel weckt Eli: »Hier bin ich. Du hast mich gerufen.« Eli reibt sich müde die Augen. »Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen.«

Und wieder die Stimme

Samuel legt sich wieder ins Bett. Gerade, als er eingeschlafen ist, hört er wieder die Stimme: »Samuel.« Samuel wundert sich. Er steht auf und geht zu Eli: »Hier bin ich. Du hast mich gerufen.« Eli wird jetzt ein bisschen wütend. Er schickt Samuel wieder zurück ins Bett. Samuel zieht die Bettdecke über den Kopf und schläft ein. Plötzlich hört er wieder die Stimme: »Samuel.« Samuel erschrickt. Außer ihm und Eli ist doch niemand im Tempel. Wieder geht Samuel zu Eli. Er weckt Eli. Samuel sagt: »Du hast mich gerufen.« Eli schüttelt den Kopf. Dann kratzt er sich am Kopf. »Das könnte es sein«, sagt Eli nachdenklich. »Samuel, das ist die Stimme Gottes, die du hörst. Wenn du sie das nächste Mal hörst, sagst du: ›Rede. Ich höre dir zu.‹«

»Ich höre dir zu«

Samuel legt sich wieder hin und schläft ein. Da hört er wieder die Stimme: »Samuel.« Da sagt Samuel: »Hier bin ich. Rede. Ich höre dir zu.« Und Gott redet mit Samuel. Gott hat eine wichtige Botschaft für Samuel. Samuel soll sie Eli weitersagen. Aber was Gott da sagt, ist gar nicht gut für Eli. Samuel erschrickt.

Die Botschaft

Am nächsten Morgen möchte Eli wissen, was Gott zu Samuel gesagt hat. Samuel schüttelt traurig den Kopf. Er traut sich nicht, Eli zu sagen, was er gehört hat. Eli will das bestimmt nicht hören. Eli wird ihm nicht glauben. Eli wird denken: »Samuel ist ja nur ein Kind.«
Aber da täuscht sich Samuel. Eli möchte alles wissen, auch das Schreckliche. Eli hört gut zu. Er sagt zu Samuel: »Ich glaube dir. Das war Gott, der mit dir geredet hat. Er wird tun, was er für richtig hält.«
Ab da redet Gott immer wieder mit Samuel. Samuel bekommt viele Botschaften von Gott. Er erzählt sie weiter. Samuel ist ein Held Gottes.

Erzählung für Ältere

Spielszene
Die Erzählperson verkleidet sich.

Samuel – ein kleiner Held Gottes

Ich bin ein Kind. Ich heiße Samuel. Ich bin ein kleiner Held Gottes. In der Bibel stehen Geschichten von mir. Ohne mich gäbe es diese Geschichten nicht. Eine Geschichte handelt vom Hören und Gehörtwerden. Aber das wusste ich am Anfang nicht. Ich wusste nicht, dass ich hinhören und Gott zuhören muss. Und ich wusste auch nicht, dass es Mut braucht, Gottes Botschaft weiterzugeben. Und dass es wichtig ist, dass andere mir zuhören, wenn ich eine Botschaft habe. Wir Kinder erleben es ja oft, dass uns nicht geglaubt wird. Oft denken die Erwachsenen, wir sind zu klein. Sie hören uns nicht zu. Sie denken, wir wissen nichts oder wissen zu wenig. Sie denken, wir sind nicht stark oder mutig genug. Sie fragen sich: »Was kann ein Kind schon ausrichten?«
Aber meine Geschichte zeigt: Bei Gott ist das anders. Gott redet auch mit uns Kindern. Wir haben Botschaften. Und die Erwachsenen müssen uns zuhören.

Am Anfang

Meine Geschichte beginnt eigentlich bereits vor meiner Geburt. Meine Mutter hat lange kein Kind bekommen. Dabei hat sie sich so sehr gewünscht, dass ich geboren werde. Immer wieder hat sie Gott darum gebeten. Sie hat Gott versprochen, dass ich ein Mann Gottes werde, wenn ich groß bin. Und dann wurde meine Mutter endlich schwanger, und ich kam zur Welt. Meine Mutter hielt ihr Versprechen. Damit ich ein Mann Gottes werde, wohne ich jetzt bei Eli. Eli ist ein Priester. Er ist selbst ein Mann Gottes. Ich wohne bei Eli im Tempel. Eli lehrt mich alles, was er über Gott weiß. Eli zeigt mir, wie man Gottesdienste feiert und die richtigen Gebete spricht.

Diese eine Nacht

Und dann kommt diese eine Nacht …
Wie jeden Abend lege ich mich im Tempel schlafen. Nur die Lampe Gottes brennt noch. Auch Eli hat sich bereits hingelegt und schläft. Plötzlich werde ich wach. Da hat mich doch jemand gerufen. Ganz deutlich habe ich meinen Namen gehört: »Samuel.« Ich gehe zu Eli und wecke ihn. Aber er hat mich nicht gerufen. Er schickt mich wieder ins Bett.
Gerade als ich eingeschlafen bin, höre ich wieder diese Stimme: »Samuel.« Wieder gehe ich zu Eli und wecke ihn. Eli wird langsam wütend. Erwachsene mögen es nicht, wenn wir Kinder sie im Schlaf stören. Oft denken sie: »Da ist doch nichts. Es gibt also keinen Grund, dass die Kinder uns wecken.« Eli schickt mich zurück in mein Bett.
Im Bett ziehe ich die Decke über den Kopf. Ich will nichts hören: keine Stimme und auch keine anderen Geräusche. Aber als ich schlafe … wieder: »Samuel.« Mir ist ganz schlecht. Im Tempel ist doch niemand. Deshalb wird Eli wieder sagen, dass er mich nicht gerufen hat. Aber wer soll es denn sonst sein? 
Weil ich mir nicht anders zu helfen weiß, gehe ich doch zu Eli. Zögerlich wecke ich ihn. Eli reibt sich die Augen. Jetzt denkt er nach. Er kratzt sich am Kopf. Dann murmelt er: »Ja … das könnte sein.« Etwas lauter sagt er zu mir: »Samuel, das ist Gott. Wenn du das nächste Mal die Stimme hörst, antwortest du: ›Rede, Herr, dein Knecht hört.‹« Damit schickt mich Eli wieder ins Bett. 

Die Stimme Gottes

Erneut lege ich mich hin. Und zum vierten Mal höre ich die Stimme. Aber jetzt weiß ich, was ich zu tun habe. Also antworte ich: »Rede, Herr, dein Knecht hört.« Und dann beginnt Gott, mit mir zu reden. Lange und viel. Ich höre zu. Lausche seinen Worten. Spüre sie in meinen Ohren und in meinem Herzen. Aber was ich da höre, macht mir Angst. Gott hat eine Botschaft für Eli. Ich soll sie Eli weitersagen. 
Doch das, was Gott da sagt, ist keine gute Botschaft. Die Botschaft bedeutet nämlich Unheil für Eli und seine Familie. Also wird Eli die Botschaft nicht hören wollen. Und wenn ich sie ihm sage, wird er mir nicht glauben. Er wird denken: »Ach, der Samuel ist ja noch ein Kind. Das hat eben schlecht geträumt.« 
Aber da täusche ich mich über Eli.

Die Botschaft

Denn am nächsten Morgen möchte Eli genau wissen, was Gott gesagt hat. Zuerst traue ich mich gar nicht, etwas zu erzählen. Aber Eli ermutigt mich, jedes Wort zu sagen und nichts zu verheimlichen. Und so rede ich. Ich überbringe ihm die Botschaft Gottes. Zum Schluss nickt Eli traurig und sagt: »Ja, das war Gott, der da mit dir gesprochen hat. Gott wird tun, was er für richtig hält.« Ich war erleichtert: Eli glaubt mir.

Die Samuelbücher

Nach Eli werden mir noch viele andere Menschen glauben. Könige und solche, die einmal König werden. Gott führt durch mich sein Volk in einer Zeit des Umbruchs. Viel verändert sich. Ich bin Gottes Prophet. Durch mich nimmt Gott Einfluss auf das Leben von Menschen. 
Das ist meine Geschichte mit Gott, sie zeigt: Wir kleinen Heldinnen und Helden müssen zuhören und hinhören und uns dann Gehör verschaffen. Und in allen von uns steckt ein Held oder eine Heldin.
Heute sind zwei Bücher in der Bibel nach mir benannt. Schaut mal, wo ihr sie findet.

– ein mutiger Held

1. Samuel 17

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Psalm

In diesem Gottesdienst kann Psalm 23 gesprochen werden. Dieser Psalm wird David zugeschrieben, der als Hirtenjunge Schafe hütet. Das Bild vom Hirten, der sich um die Schafe kümmert, wird im Psalm auf die Beziehung zwischen Gott und Menschen übertragen.

Kreative Umsetzung der Geschichte
Spiel: »Wer hat Angst vor Goliath?«

Nach der Erzählung wird dieses bekannte Spiel – jetzt mit »Goliath« – gespielt. 

Gespräch

Auf eine Papierrolle wird der Umriss einer zwei Meter großen Figur gezeichnet und aufgehängt. Die Kinder stellen sich davor. Sie können sich zu folgenden Fragen äußern:

Anschließend wird gemeinsam überlegt, welche Möglichkeiten es gibt, solche Riesen zu besiegen. 
Die Ideen der Kinder werden nach Möglichkeit umgesetzt.

Nach der Geschichte 

Die Figur vom vergangenen Sonntag kann ebenfalls weiter mit »Heldeneigenschaften« ausgefüllt und beschriftet werden (siehe hierzu auch »Zur Gestaltung der Reihe«)

Mutsymbole basteln

(Foto: Friederike Heinzmann)

Mit den Kindern werden kleine Mutsymbole gesucht und gebastelt: Handschmeichler aus einem Stein, der beschriftet oder bemalt wird; ein Glücks(klee)blatt aus Papier ausgeschnitten und ein Mut machender Bibelvers draufgeschrieben … (s. Foto, Ecke unten links).

Schleudern basteln

Aus Pappbechern und Luftballons (s. restlicher Teil des Fotos).

Der besondere Tipp …

Mutig ist, wer Hilfe holt!
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater
Was hilft bei Mobbing unter Kindern? Ferri der Fisch versteht die Welt nicht mehr: Plötzlich sind alle gemein zu ihm.
Mit einer klar strukturierten Handlung und sympathischen Protagonisten, in die sich die Kinder gut einfühlen können, zeigt die Geschichte die Mechanismen von Mobbing kindgerecht auf.
16 DIN-A3-Bildkarten inkl. sofort verwendbarem Erzählvorschlag. Für Grundschule, Kita- und Kindergruppen geeignet. 

III. Erzählung

Erzählung für Jüngere

Der Hirtenjunge David

David ist ein Hirtenjunge. Er hütet Schafe und Ziegen. Das heißt, er passt auf sie auf. David ist das jüngste Kind in der Familie. 

Ein Krieg bricht aus

Dann gibt es Krieg. Davids Brüder müssen gegen die Philister kämpfen. Die Philister sind die Feinde. Eines Tages schickt Davids Papa ihn zu seinen Brüdern. »Schau nach, wie es deinen Brüdern geht und bring ihnen etwas zu essen«, sagt der Papa. David geht zu seinen Brüdern. Sie sind in einem Lager mit vielen Zelten. Alle dort sind Soldaten. Alle müssen gegen die Philister kämpfen. Aber sie haben große Angst. 

Ein Riese

Bei den Philistern gibt es einen Riesen. Er ist viel größer als alle anderen. Er ist stark. Er kann gut kämpfen und er hat ein scharfes Schwert. Der Riese heißt Goliath. Goliath macht sich über Gott und über Davids Volk lustig. Dann sagt Goliath: »Wenn mich einer von euch besiegt, dann gewinnt ihr.«

David will gegen Goliath kämpfen

David sieht und hört Goliath. David geht zu König Saul. David sagt zu ihm: »Ich kämpfe gegen Goliath.« König Saul findet das keine gute Idee. David ist viel zu klein und zu jung dafür. David sagt ihm: »Wenn ich die Schafe hüte, muss ich gut aufpassen. Ich muss sie vor wilden Tieren beschützen. Ich habe schon gegen Löwen und Bären gekämpft.« Jetzt sagt König Saul Ja. Er gibt David eine schwere Rüstung, einen Helm und ein Schwert. Aber das ist alles zu groß und zu schwer für David. Stattdessen geht David zum Bach. Dort gibt es viele Steine. Richtige Mutsteine. Er sammelt fünf Steine. David braucht die Steine für seine Steinschleuder. Mit der kann er richtig gut schießen.

Gott hilft David

Und dann ist es so weit, David geht zu den Philistern. Als der Riese Goliath den kleinen David sieht, fängt Goliath laut an zu lachen. Er lacht David und Gott aus. Aber Goliath ärgert sich auch. Er will nicht gegen ein Kind kämpfen. Das ist doch viel zu einfach. Er will gegen einen starken, großen, gefährlichen Soldaten kämpfen. Goliath sagt gemeine Sachen über David und über Gott. David wehrt sich. Er sagt: »Ich kämpfe zusammen mit Gott. Ich werde dich besiegen.« Das macht Goliath so wütend, dass er sein Schwert zieht. Er greift an. David nimmt einen Stein. Er legt ihn in die Steinschleuder, zielt und trifft den Riesen genau am Kopf. Goliath fällt um. Er bleibt wie tot liegen. David hat den Riesen Goliath besiegt. Gott hat David geholfen. Der kleine Hirtenjunge David wird ein großer Held.

Wie es danach weitergeht

Später heiratet er die Prinzessin und wird König. Außerdem dichtet er viele Lieder. Die Geschichte zeigt: Manchmal muss man über sich hinauswachsen. Gott hilft uns. Gott macht uns zu Heldinnen und Helden.

Erzählung für Ältere

Spielszene
Die Erzählperson verkleidet sich.

David stellt sich vor

Ich bin ein Kind. Ich heiße David. Ich bin ein kleiner Held Gottes. In der Bibel stehen Geschichten von mir. Ohne mich gäbe es diese Geschichten nicht. Eine dieser Geschichten handelt davon, dass man manchmal mutig über sich hinauswachsen muss. Man muss sich dem stellen, was Angst macht. Gott hilft dabei. Aber das wusste ich am Anfang noch nicht. Wir Kinder erleben es ja oft, dass Erwachsene denken, wir Kinder seien ängstlich. Sie glauben, wir Kinder sind nicht mutig und stark. Sie fragen sich: »Was kann ein Kind schon ausrichten?«
Aber meine Geschichte zeigt: Bei Gott ist das anders. Gott gibt uns Mut. Mit Gottes Hilfe können wir über uns hinauswachsen und die Angst und das Böse besiegen.

Beim Hüten

Alles beginnt damit, dass ich wie an jedem Tag die Schafe und Ziegen hüte. Ich passe auf, dass ihnen nichts passiert. Während ich aufpasse, mache ich oft Musik. So auch heute. Da kommt einer meiner Brüder zu mir. Ihr müsst wissen: Ich habe sieben Brüder und zwei Schwestern. Ich bin der Jüngste. Mein Bruder sagt: »Der Prophet Samuel ist da.« Samuel ist auch ein Held Gottes. Der will mich sehen. Mich! Obwohl ich ein Kind bin. Als Samuel mich sieht, sagt er: »Du wirst einmal König von Israel.« Ich kann das gar nicht glauben. Ich bin doch nur ein Hirtenjunge. 

Ein Krieg bricht aus

Aber dann kommt der Krieg. Die Philister kämpfen gegen uns. Meine Brüder müssen in den Krieg ziehen. Ich bin zu jung dafür. Eines Tages schickt mich mein Vater zu meinen Brüdern. Er sagt: »Bring deinen Brüdern zu essen und schaue nach, wie es ihnen geht.« Ihr müsst wissen: Krieg ist gefährlich. Es passieren schlimme Dinge und es sterben Menschen. Mein Vater hat große Angst um meine Brüder. Ich auch. Mit dem Essen komme ich im Lager unserer Soldaten an. Meine Brüder sind ganz vorne. 

Der Riese Goliath

Man sieht die Philister. Einer der Philister ist viel größer als alle anderen. Er ist ein Riese. Er heißt Goliath. Er ist gut bewaffnet und sieht gefährlich aus. Dann brüllt er plötzlich mit donnernder Stimme los. Vor Schreck wird mir schlecht. Auch ich bekomme Angst. Goliath brüllt: »Ihr Feiglinge! Hat euer Gott euch verlassen? Kämpft endlich gegen mich. Wenn einer von euch mich besiegt, dann gewinnt ihr den ganzen Krieg.« Goliath beleidigt meine Brüder, mein Volk und unseren Gott. So eine Unverschämtheit! 

David will kämpfen

»Ich werde gegen ihn kämpfen!«, denke ich wütend und stapfe zu König Saul. »Was? Du willst gegen den Riesen Goliath kämpfen?« König Saul mustert mich von oben bis unten. König Saul sieht ängstlich und traurig aus. »Das ist viel zu gefährlich. Du bist doch nur ein Kind.« Mutig sage ich: »Hab keine Angst, König Saul. Als Hirtenjunge habe ich schon gegen Löwen und Bären gekämpft. Ich muss doch die Lämmer und Schafe beschützen.« 
Ich sehe dem König an, dass er mich immer noch für zu klein und zu schwach hält. Doch er gibt mir eine Rüstung und ein Schwert. Aber das passt mir alles nicht. Es ist zu groß und zu schwer für mich. Ich gehe zum Bach. Ich weiß: Gott ist bei mir. Gott gibt mir Mut. 
Am Bach sehe ich fünf Steine. Es sind gute Steine für meine Steinschleuder. Genau die brauche ich. Ich stecke sie in meine Tasche. Ich atme noch einmal tief durch. Ich muss tun, was getan werden muss. Dann gehe ich in Richtung Philister. 

David wird zum Helden

Goliath sieht mich schon von weitem. Er fängt an zu lachen. Dann wird er furchtbar wütend: »Was? Ihr Feiglinge! Habt ihr nichts Besseres aufzubieten als ein Kind? Ich soll gegen ein Kind kämpfen?« Wieder beleidigt Goliath uns und Gott. Mutig rufe ich ihm entgegen: »Ich werde dich besiegen! Gott ist an meiner Seite.« Das macht Goliath noch wütender. Er zieht sein Schwert und greift an. Ich fasse in meine Tasche, nehme einen der Steine und lege ihn in meine Schleuder. Dann fange ich an, sie zu schwingen. Ich ziele. Und … Schuss! 
Goliath fällt um. Ich habe ihn genau am Kopf getroffen. Hinter mir bricht Jubelgeschrei aus. Ich kann es noch gar nicht fassen. Ich bin ein Held Gottes.

Was danach alles passiert

Viel passiert dann noch, bis ich selbst König werde, wie der Prophet Samuel es gesagt hat: Ich musiziere für König Saul. Heirate seine Tochter Michal. Und erlebe Abenteuer mit Jonathan, dem Sohn von König Saul. 
Als ich dann König bin, werde ich der berühmteste König Israels. Noch heute träumen die Menschen von der Zeit, als ich König war. 
In meiner Heimatstadt Bethlehem wird lange nach mir Jesus geboren. Der Sohn Gottes ist einer meiner Nachkommen. Er tritt in meine Fußstapfen … und übertrifft mich! Aber das ist eine andere Geschichte.
In meiner Geschichte mit Gott, zeigt sich: Wir kleinen Heldinnen und Helden müssen manchmal über uns hinauswachsen und die Angst besiegen. Gott ist an unserer Seite. Er schenkt uns Mut. Und in allen von uns steckt ein Held oder eine Heldin.

– eine clevere Heldin

2. Mose 2,1–10

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis

Zunächst wird im Vorbereitungskreis gesammelt, was über die biblische Figur Miriam bereits bekannt ist. (Siehe hierzu auch »Erzählung für Ältere«)
Dann wird die Bibelgeschichte 2. Mose 2,1–10 gelesen.
Im Anschluss findet ein Austausch über das Gelesene statt:Was ist neu?
Was überrascht?
Was irritiert?
Was gefällt mir an dem Text?
Wo habe ich meine Probleme damit?
Was kann der Text uns und Kindern heute mitgeben?

Zum Text / Zum Thema

In Ägypten werden die Israeliten vom Pharao versklavt und unterdrückt. Alle neugeborenen, männlichen Nachkommen des Volkes Israel sollen sterben, um das Volk zu schwächen.
Auch das Leben des kleinen Mose ist bedroht. Die Mutter kann ihren Sohn die ersten Monate verstecken. Später wird er in einem Korb am Nilufer versteckt. Moses Schwester Miriam bleibt in der Nähe und beobachtet das Geschehen.
Als die Pharaonentochter das Baby findet und erkennt, dass es sich um ein Kind der Israeliten handelt, wird Miriam aktiv. Sie hilft der Prinzessin aus der Zwickmühle. Miriam hat bemerkt, dass diese Mitleid mit dem kleinen Jungen hat. Deshalb bietet sie an, eine Amme für das Baby zu finden – die eigene Mutter. Der kleine Bruder wird gerettet und kehrt zu seiner Familie zurück. Miriams kluge und mutige Tat ermöglicht die spätere Rettung des Volkes Israel durch Mose.
Auch am Auszug aus Ägypten und der Wüstenwanderung ist Miriam beteiligt. Im sogenannten Miriam-Lied, einem der ältesten Texte der Bibel (2. Mose 15,20–21), besingt sie die Rettung und den Sieg Gottes über die ägyptischen Verfolger. Dabei leitet sie die Frauen im Singen und Tanzen an. Zudem wird sie als Prophetin bezeichnet.
Später stellt sie – zusammen mit dem Bruder Aaron – die Position Moses infrage. Vermutlich steckt hinter diesem Verhalten Neid und Eifersucht auf den jüngeren Bruder. Miriam erkrankt daraufhin für kurze Zeit und muss sich isolieren. Nach Moses Fürbitte wird sie sieben Tage später geheilt.

Die Kinder und der Text / das Thema

Kinder identifizieren sich stark mit dieser Geschichte. Besonders für Jungen ist der Befehl zur Tötung aller männlichen Kinder erschreckend. 
Umso tröstlicher, dass Mose durch das geschickte und kluge Handeln seiner großen Schwester gerettet wird. Geistesgegenwärtig rettet sie den Bruder und bringt ihn zur Familie zurück.
Dass Geschwister Verantwortung füreinander übernehmen, erfahren Kinder mit Geschwistern tagtäglich. Trotzdem kennen sie auch Streit, Eifersucht und Neid untereinander.
Auch dass Miriam singt und tanzt, ist für Kinder anschlussfähig, da viele Kinder ebenfalls Freude an Musik und Tanz haben.
Miriam lädt Kinder ein, sich mit ihr zu identifizieren und sich in Stärke, Klugheit und Verantwortungsbewusstsein von ihr hineinzuversetzen.


II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente

Miriam ist als kleine Heldin für den Sonntag Kantate vorgesehen. »Kantate« ist das lateinische Wort für »Singet«. In vielen Gottesdiensten wird an diesem Sonntag ein Schwerpunkt auf Gesang und Musik gelegt. Miriam ist für ihr Miriamlied in der Bibel bekannt.
Es bietet sich daher auch im Kindergottesdienst an, einen Schwerpunkt auf Musik und Gesang zu legen.

Lieder

Als Israel in Ägypten war 
(KuS 338, EGplus 91, HuT 405);
Im Lande der Knechtschaft 
(KuS 341, KG 167, HuT 400);
Tanzen, ja tanzen wollen wir und springen
(Gotteslob 462, EGplus 154)

Psalm

Der gemeinsame Psalm (z. B. Psalm 121) kann in diesem Gottesdienst durch einen gesungenen Kehrvers ergänzt werden (z. B. Refrain oder Strophe eines bekannten Liedes).

Kreative Umsetzung der Geschichte
Kollage

Zum Thema »Mose im Körbchen« gestalten die Kinder eine große Kollage.

Musikinstrumente basteln

Im Internet gibt es hierzu zahlreiche Ideen. Z. B. werden leere Flaschen mit Splitt, Reis, Linsen befüllt und zugeschraubt. Anschließend können sie mit Transparentpapier, Wolle oder Stickern beklebt werden.
Oder Flaschen werden teilweise mit Wasser befüllt. Durch kräftiges Pusten über den offenen Rand entsteht ein Ton. Je nach Wassermenge ist er unterschiedlich.
Mit den selbstgebastelten Instrumenten wird im Anschluss musiziert.
Foto rechts: Friederike Heinzmann

III. Erzählung

Erzählung für Jüngere


Ein heißer Tag am Nil

Es ist ein heißer Tag am Nil. Der Nil ist der große Fluss in Ägypten. Am Nilufer stehen viele Hütten. Das sind kleine Häuser, in denen Menschen wohnen. Die Menschen, die dort wohnen, werden Israeliten genannt. Die Menschen sind sehr arm. Sie müssen hart arbeiten. Sie sind Sklaven. Sie müssen tun, was ihnen die Ägypter befehlen.

Miriam bekommt einen Bruder

Miriam wohnt mit ihrer Familie in einer der Hütten. Bald wird Miriam eine große Schwester sein. Ihre Mutter bekommt wieder ein Kind. Eigentlich freut sich Miriam. Sie wünscht sich ein Geschwisterchen. Aber gleichzeitig ist sie auch traurig und hat Angst. Der Pharao hat seinen Soldaten einen schlimmen Befehl gegeben. Der Pharao ist der König der Ägypter. Und er hat Angst vor den Israeliten. Er denkt: »Bald machen die Israeliten einen Aufstand gegen mich. Dann sagen sie: ›Wir wollen nicht mehr so hart arbeiten.‹« Deswegen sagt der Pharao zu seinen Soldaten: »Tötet alle kleinen Jungen der Israeliten.« Miriam kennt diesen schlimmen Befehl.
Dann ist es soweit. Miriams kleiner Bruder kommt zur Welt. Miriam und ihre Mama verstecken das Baby, damit die ägyptischen Soldaten es nicht finden. Sie nehmen einen Korb und machen ihn wasserdicht. Kein Wasser kann in den Korb kommen.

Auf dem Nil

Dann legt die Mama das Baby in den Korb. Miriam bringt den Korb mit dem Baby zum Nil. Am Ufer wächst Schilf. Das sind Pflanzen, die aussehen wie großes Gras. Im Schilf versteckt Miriam den Korb. Auch sie versteckt sich. Sie passt auf, dass nichts passiert. Am Nil gibt es nämlich Schlangen und Krokodile und Menschen. Sie alle können das Baby im Korb finden.
An diesem Tag badet die Tochter des Pharaos im Nil. Ihre Dienerinnen sind bei ihr. Miriam kann sie beobachten. Sie sieht auch, wie die Tochter des Pharao den Korb entdeckt. Als sie das kleine Baby sieht, ist sie sehr überrascht. Und schnell merkt sie auch, dass es ein Kind der 
Israeliten ist. Da beschließt die Tochter des Pharao: »Das Kind soll leben.« 

Miriam hat eine gute Idee

Da hat Miriam eine Idee. Mutig kommt sie aus ihrem Versteckt und geht zur Tochter des Pharaos. Sie sagt: »Pharaonentochter, ich kann dir helfen. Ich kenne eine Frau, die das Baby stillen kann. Sie kann ihm Milch zu trinken geben.« Die Pharaonentochter freut sich: »Bring die Frau zu mir.« Miriam läuft nach Hause und holt ihre Mama. Jetzt darf das Baby bei seiner richtigen Mama und Familie sein. Doch vorher gibt die Pharaonentochter dem Baby den Namen Mose. 
Später wird Mose ein wichtiger Mann. Er befreit mit Gottes Hilfe die Israeliten aus Ägypten. Miriam ist dabei. Nach der Rettung singt und tanzt Miriam vor Freude. Miriam ist eine Heldin Gottes.

Erzählung für Ältere


Spielszene
Die Erzählperson verkleidet sich. 

Miriam stellt sich vor

Ich bin ein Kind. Ich heiße Miriam. Ich bin eine kleine Heldin Gottes. In der Bibel steht eine Geschichte von mir. Ohne mich gäbe es diese Geschichte nicht. Es ist eine Geschichte von Klugheit, Einfallsreichtum, Mut und Liebe. Wir Kinder erleben oft, dass uns etwas nicht zugetraut wird. Oft denken die Erwachsenen: »Die Kinder sind zu klein. Sie sind noch nicht stark und mutig genug.« Doch oft unterschätzen sie unseren Einfallsreichtum.
Aber meine Geschichte zeigt: Bei Gott ist das anders. Er macht uns schlau und gibt uns gute Ideen. Und er hilft uns so, anderen zu helfen.

Die Geburt des Bruders

Meine Geschichte beginnt kurz vor der Geburt meines kleinen Bruders. Wir leben in Ägypten. Meine Familie gehört zum Volk Israel. Wir werden auch Israeliten oder Hebräer genannt.
Der Pharao herrscht über das Land. Er wird wie ein Gott verehrt. In Ägypten werden große Paläste und Pyramiden gebaut. Dafür braucht es unzählige Arbeiterinnen und Arbeiter. Das sind wir Israeliten. Für die Ägypter sind wir Sklaven. Ohne Rechte, ohne Würde. Unser Leben zählt nichts für sie. Aber wir sind viele. Das weiß der Pharao und seine Beamten. Sie haben Angst vor einem Aufstand. Deshalb wollen sie unser Volk schwächen. Der Pharao gibt den Befehl: »Tötet alle kleinen, israelitischen Jungs.«
Und da wird mein kleiner Bruder geboren. Ich weiß, er ist in Todesgefahr. Immer wieder durchsuchen ägyptische Soldaten die Hütten, in denen wir wohnen. Aber meine Mutter hat eine Idee. Wir nehmen einen Korb und machen ihn wasserdicht. Hinter unserer Hütte ist das Nilufer. Dort wächst viel Schilf. Darin können wir den Korb verstecken, wenn die Soldaten wiederkommen. Trotzdem ist es gefährlich für meinen Bruder. Am Nilufer gibt es Schlangen und Krokodile und der Korb kann entdeckt werden.

Die Rettung des Bruders

Dann kommen die Soldaten wieder. Wir hören sie von weitem: ihre schweren Schritte und das Klirren der Schwerter. Schnell lege ich meinen Bruder in den Korb und gehe ans Nilufer. Dort verstecke ich den Korb. Auch ich verstecke mich. Ich passe auf, dass meinem Bruder nichts passiert.
Plötzlich kommen einige ägyptische Frauen. Sie haben feine Kleider an und tragen Schmuck. Eine sieht besonders prächtig aus. Es ist die Tochter des Pharaos.
Die Frauen setzen sich ans Nilufer und gehen baden. Dabei kommen sie meinem Bruder sehr nahe. Gefährlich nahe. Gleich werden sie den Korb entdecken! Und dann ist es so weit: Die Pharaonentochter sieht den Korb. Eine Dienerin bringt ihn zu ihr. Schnell öffnet die Pharaonentochter das Körbchen … und ist überrascht! Ein Baby hat sie nicht erwartet. Ich sehe sofort: Die Pharaonentochter findet meinen kleinen Bruder einfach nur süß. Vorsichtig nimmt sie ihn heraus und wiegt ihn sanft in den Armen. Dann erstarrt sie. Sie hat gemerkt, dass sie ein hebräisches Kind im Arm hält. Ein Kind, das ihr Vater töten will.

Die Idee

Da habe ich eine Idee. Ich wage mich aus meinem Versteck und gehe auf die Pharaonentochter zu. Dann nehme ich all meinen Mut zusammen, verneige mich und sage: »Ich sehe, ihr habt ein Kind gefunden. Ich weiß eine Amme, die das Kind stillen kann.« Natürlich habe ich dabei unsere Mutter im Kopf. »Diese Amme kann dem Kind Milch geben. So lange, bis es alt genug ist und ihr das Kind zu euch nehmen könnt.« Die Pharaonentochter beginnt zu strahlen. »Was für ein kluges Mädchen!«, ruft sie. »Genau so machen wir es. Bring diese Amme zu mir.« Dann lächelt sie meinen Bruder liebevoll an und sagt: »Dir wird nichts geschehen, mein kleiner Mose. Das ist mein Name für dich. Denn ich habe dich aus dem Nil gezogen.«

Was danach geschieht

Als Mose groß ist, wird er der Anführer der Israeliten. Im Auftrag Gottes führt er das Volk aus Ägypten. Auch ich bin dabei und an seiner Seite. Als Gott das Volk vor den ägyptischen Verfolgern gerettet hat, tanze und singe ich für Gott. Die anderen Frauen tun es mir nach. Mein Lied, das ich dabei singe, wird Miriamlied genannt und steht in der Bibel. Dort werde ich auch als Prophetin bezeichnet. 
Die Bibel erzählt auch von meiner Eifersucht auf die Geschwister. Aber trotzdem halten wir Geschwister zusammen. 
Und so kann Gott durch meine Klugheit, meinen Mut und die Liebe zu meinem Bruder Großes bewirken. Ich werde zu einem großen Vorbild für viele Frauen und Mädchen. Viele Frauen, gerade auch zur Zeit Jesu, werden nach mir benannt. Sie heißen entweder Miriam, das ist hebräisch, oder Maria, das ist griechisch, oder Maryam das ist arabisch und islamisch.
Das ist meine Geschichte mit Gott, sie zeigt: Manchmal braucht es die richtige Idee, Mut und Liebe. Und in allen von uns steckt ein Held oder eine Heldin.

Der besondere Tipp …

Ulrich Walter
Den Schöpfungskreis mit Kindern entdecken

Unter der Überschrift »Gott befreit aus der Knechtschaft (Mose und Miriam)« enthält dieses Buch einen interessanten Aspekt aus dem Leben der Heldin Miriam.

€ 18,00; Best.-Nr. 2144

– ein spontaner Held

Johannes 6,1–15

I. Grundgedanken

Zugänge für den ­Vorbereitungskreis
Zum Text / Zum Thema
Die Kinder und der Text / das Thema

II. Gestaltungshinweise 

Liturgische Elemente
Lieder 

Unser Leben sei ein Fest 
(KuS 438, HuT 418, MKL1 33);
Kommt mit Gaben und Lobgesang 
(EG 229, KuS 274)

Kreative Umsetzung der Geschichte
Geschichte (Nach-)spielen

Die Geschichte wird erzählt (für Jüngere und Ältere). Dazu oder anschließend wird die Geschichte gespielt. Hierzu werden im Vorfeld die Rollen verteilt: Familie/Volk, Jünger, Junge, Jesus. Requisiten wie Tücher, Körbe, Krüge, Speisen liegen bereit. Jede Gruppe kann sich ein paar Minuten über die Gestaltung der Rollen austauschen. (Evtl. wird die Geschichte mit den Älteren vorbereitet, um sie den Jüngeren vorzuspielen.)

Abendmahl

Im Anschluss an die Geschichte wird zusammen Abendmahl gefeiert. Tipp: Hierzu im Vorfeld klären, wie das Abendmahl mit Kindern in eurer Gemeinde gefeiert wird wer dafür beauftragt ist.

Gemeinsames Essen

Wenn ausreichend Zeit ist, kann die Abendmahlsfeier mit einer gemeinsamen Mahlzeit verbunden werden. Dazu wird zusammen der Tisch gedeckt. Brot und Saft bekommen einen besonderen Platz auf dem Tisch. Stühle werden an den Tisch gestellt. Der gedeckte Tisch wird angeschaut und die einzelnen Gaben erläutert.

Kollage

Es wird eine Kollage zur Geschichte gestaltet.

Exkurs: Zur Bedeutung von Brot und Traubensaft
Brot ist lebensnotwendig und wurde zur Zeit von Jesus bei jedem Essen gegessen. Es gibt dem Körper Kraft. Beim Abendmahl steht es für Jesu Körper. Wenn wir davon essen, gibt uns Gott neue Kraft.
Traubensaft steht mit seiner roten Farbe für das Blut. Das Blut galt biblisch als Sitz des Lebens und der Lebenskraft. Beim Abendmahl symbolisiert der Saft Jesu Blut, das uns uns an Jesus erinnert und uns stärken soll. Kurz vor Jesu Tod passiert viel Böses. Jesus wird verletzt und blutet. Sein Blut wird vergossen. Er stirbt. Aber dann aufersteht Jesus. Er lebt. Gott ist stärker als das Böse. Auch daran erinnert der Traubensaft: Gott/Jesus mag uns und vergibt uns. Gott ist stärker als das Böse.

III. Erzählung

Erzählung für Jüngere

Jesus erzählt von Gott

Da kommt Jesus. Viele Menschen folgen ihm. Es sind über 5000 Männer und Frauen und Kinder. Sie finden toll, was Jesus macht. Er macht Menschen gesund. Er erzählt spannende Geschichten von Gott. Er zeigt, wie man beten kann und dass Gott uns Menschen liebt.
Jesus geht auf einen Berg. So können ihn die vielen Menschen besser hören und sehen. Den ganzen Tag hören die Menschen zu. Manche Geschichten, die Jesus erzählt, sind auch für die Kinder spannend. Manches, was er sagt, ist dann eher für Erwachsene. Dann spielen die Kinder eben in dieser Zeit. 

Alle sind hungrig

Einige Kinder tun das gerade ganz in der Nähe von Jesus und seinen Jüngern. Jünger werden die Freundinnen und Freunde genannt, die Jesus immer begleiten. Da hört eines der spielenden Kinder, wie Jesus zu einem Jünger sagt: »Wo können wir Brot kaufen, damit die Leute zu essen haben?» Erst da merkt das Kind, wie hungrig es ist. Es fragt die anderen: «Habt ihr auch Hunger?« Alle nicken. Alle sind hungrig. Aber auch sie haben das gar nicht gemerkt. So aufmerksam haben sie Jesus zugehört. Und auch das gemeinsame Spielen in seiner Nähe war einfach nur schön.
Das Kind, das Jesus gehört hat, rennt schnell zu seinen Eltern. Mama hat heute Morgen zwei Fische und fünf Brote eingepackt. Das hat das Kind gesehen. Vielleicht sind die Sachen ja noch da. »Mama, kann ich die zwei Fische und die fünf Brote haben?« – »Was willst du denn damit?« – »Jesus braucht sie, damit die Menschen hier satt werden.« Die Mama schüttelt zwar lächelnd ihren Kopf, dennoch gibt sie ihrem Kind die Fische und Brote.

Das Kind kommt zu Jesus

Stolz trägt das Kind alles zu Jesus. Der setzt sich immer noch mit den Jüngern auseinander. Die sagen: »Wir haben zu wenig Geld, um für alle Brot zu kaufen.« Dann bemerkt einer der Jünger das Kind. Er sagt zu Jesus: »Hier ist ein kleines Kind. Es hat fünf Brote und zwei Fische. Aber das reicht natürlich nicht für so viele Menschen.« Da wir das Kind traurig. Der Jünger hat ja Recht: Diese zwei Fische und fünf Brote sind viel zu wenig.
Doch dann schaut das Kind zu Jesus. Und Jesus grinst. Seine Augen sagen: »Kind! Das ist genau richtig. Du bringst genug. Ich kann daraus etwas machen.«

Alle teilen miteinander

Das Kind gibt Jesus die Fische und Brote. Und Jesus dankt Gott dafür. Dann teilen alle miteinander diese Brote und Fische. Und alle bekommen, so viel sie wollen.
Als alle satt sind, werden die Reste eingesammelt. Zwölf Körbe werden voll. Alle staunen! Sie staunen über Jesus und über Gott. Er kann aus dem, was wir bringen, etwas Tolles machen.
Alle können zusammen mit Gott zum Helden oder zur Heldin werden.

Erzählung für Ältere

Spielszene
Die Erzählperson verkleidet sich

Das Kind stellt sich vor

Ich bin ein Kind. Ich bin eine Heldin, ein Held Gottes. In der Bibel steht eine Geschichte von mir. Ohne mich gäbe es diese Geschichte nicht. Aber niemand hat mich nach meinem Namen gefragt. Wir Kinder erleben das oft. Oft denken die Erwachsenen: »Die Kinder sind zu klein. Die wissen nichts oder zu wenig. Sie sind noch nicht stark und mutig genug.« Dann hören sie uns nicht zu. Sie glauben uns nicht und fragen sich: »Was kann ein Kind schon ausrichten?«
Aber meine Geschichte zeigt: Bei Gott ist das anders. Jesus kann aus dem, was wir mitbringen, richtig viel machen.

Alle wollen Jesus sehen und hören

Meine Geschichte beginnt damit, dass alle Jesus sehen und hören wollen. Auch meine Eltern und ich. Es sind unglaublich viele Leute, die bei Jesus sein wollen. Über 5000 Menschen. Damit wir ihn gut sehen und hören können, geht Jesus auf einen Berg. Dort beginnt Jesus zu erzählen. Er erzählt von Gott, seinem Vater. Er erzählt, wie das Leben zwischen uns Menschen sein soll. Er erzählt, was Gott von uns Menschen möchte. Und er sagt, dass wir auf Gott vertrauen sollen. Wenn wir das bringen, was wir haben, kann Gott Wunder vollbringen. Jesus redet den ganzen Tag. So viel hat er zu erzählen. Und so viel möchte die Leute hören. Für die kleinen Kinder ist das dann manchmal etwas zu lange. Dann flitzen sie davon und spielen miteinander. Aber ich bin schon viel größer. Deshalb höre ich auch die meiste Zeit zu. Nur ab und an schaue ich zu den anderen Kindern. Einige sind ganz in der Nähe von Jesus. 

Brot für alle?

Ich höre, wie Jesus mit seinen Jüngern redet. Die Freunde, die mit Jesus durchs Land ziehen und immer bei ihm sind, heißen Jünger. Er fragt sie: »Wo können wir Brot kaufen, damit die Leute zu essen haben?« Und dann beginnen sie, darüber zu reden: Dass sie viel zu wenig Geld haben, um für alle Brot zu kaufen. Und dass es sowieso keinen Laden gibt, der für so viele Leute genügend Brot hat. »Typisch Erwachsen«, denke ich. »Das mit dem Essen ist doch ganz einfach: Alle bringen, was sie haben und abgeben können, und dann schauen wir, was Jesus daraus macht.« 
Dann renne ich los, zu meinen Eltern. »Mama, du hast doch heute Morgen zwei Fische und fünf Brote eingepackt.« »Jaaa?«, sagt meine Mutter überrascht. »Kann ich die haben? Ich brauche sie für Jesus.« Etwas widerwillig gibt sie mir die Fische und Brote. Ich weiß, dass auch meine Familie hungrig sind. Und das war eigentlich für uns gedacht. Mehr hat Mama nicht eingepackt. 

Viel zu wenig!

So schnell ich kann, renne ich mit den Fischen und den Broten zu Jesus zurück. Ich bin ziemlich außer Atmen, als ich ankomme. Die Jünger und Jesus unterhalten sich immer noch über das fehlende Geld, um Brot für alle zu kaufen. 
Da sieht mich einer der Jünger, wie ich mit den Fischen und Broten dastehe. »Na schau mal einer an«, sagt er grinsend. »Ein Kind mit fünf Broten und zwei Fischen. Damit sollen wir wohl die Leute sattmachen? Aber dir ist schon klar, dass das nicht reicht für so viele Menschen.« Das macht mich traurig. Zuerst bin ich enttäuscht. Dann werde ich wütend. Erstens bin ich kein kleines Kind mehr und zweitens werden wir schon sehen, was Jesus daraus macht.

Jesus freut sich

Ich schaue zu Jesus und sehe, dass er mich angrinst. Ich gebe ihm die Fische und die Brote. Für ihn reichen meine Fische und Brote völlig aus. Er freut sich, dass ich sie bringe. 
Jesus sagt seinen Jüngern, sie sollen dafür sorgen, dass alle sich hinsetzen. Dann spricht er ein Dankgebet. Nun werden Fische und Brote verteilt. Alle teilen miteinander. Alle essen, so viel sie wollen. Alle werden satt. Auch ich und meine Familie, obwohl wir alles Jesus gegeben haben. 
Nach dem Essen werden die Reste eingesammelt. Stellt euch mal vor, zwölf Körbe blieben übrig. Wahnsinn! Da hat Jesus echt gezeigt, dass er Gott ist. Und er hat gezeigt, dass Gott es gut mit uns Menschen meint. Er beschenkt uns im Überfluss. Wir müssen nur darauf vertrauen, dass Gott aus dem etwas machen kann, was wir haben.

Zusammen viel bewirken

Das ist meine Geschichte mit Gott, die in der Bibel steht. Ich staune noch heute über sie.
Die Geschichten, die ich später mit Gott erlebe, werden nicht aufgeschrieben. Aber ich vertraue weiterhin darauf, dass wir kleinen Heldinnen und Helden mit Gott zusammen viel bewirken können. Und in allen steckt ein Held oder eine Heldin.

Der besondere Tipp …

Die wunderbare Brotvermehrung
Bildkartenset fürs Kamishibai-Erzähltheater
Die 12 von Petra Lefin illustrierten DIN-A3-Bildkarten erzählen, wie Jesus durch das Handeln eines Kindes viele Menschen satt macht.
Mit komplett ausgearbeitetem Erzählvorschlag. Für Grundschule, Kita- und viele weitere Kindergruppen geeignet. 

€ 18,00; Best.-Nr. 3333

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