Arbeiter im Weinberg: Gottes GerechtigkeitArbeiter im Weinberg: Gottes Gerechtigkeit

Einheit: Arbeiter im Weinberg: Gottes Gerechtigkeit

Enthält: 2 Bausteine
Materialart: Erzählung (für Ältere) (1)
Heft: Ev. KiKi 2020 / 1
Bibelstelle: Matthäus 20,1-20,15
Matthäus 20,1-20,15

20

Von den Arbeitern im Weinberg

1Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter anzuwerben für seinen Weinberg. 2Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.

3Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere auf dem Markt müßig stehen 4und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. 5Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe. 6Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da? 7Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand angeworben. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg.

8Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten. 9Da kamen, die um die elfte Stunde angeworben waren, und jeder empfing seinen Silbergroschen. 10Als aber die Ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeder seinen Silbergroschen. 11Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn 12und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben.

13Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? 14Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir. 15Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du darum scheel, weil ich so gütig bin?

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Matthäus 20,1–15 I. Vorüberlegungen Die Reihe schließt mit der Frage nach der Gerechtigkeit Gottes. Überlegt miteinander, wie ihr darüber denkt. Was ist menschliche Gerechtigkeit – und was ist Gottes Gerechtigkeit? Wo liegen nach eurer Meinung die Unterschiede? Welche Gerechtigkeit ist »gerechter«? Vielleicht könnt ihr diese Gedanken weiterspinnen: Ist bzw. handelt Gott gerecht – oder ungerecht? […]


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  • Autor: Daniel Müller

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