Monatsgottesdienst November 2022Monatsgottesdienst November 2022

Einheit: Monatsgottesdienst November 2022

Materialarten: Andacht, Erzählung (für Jüngere und Ältere)
Zielgruppen: Große im KiGo (11 bis 15), Grundschulkinder (6 bis 11), Kleine im KiGo (3 bis 6)
Meta-Thema: Leid und Klage, Tod und Trauer
Heft: Ev. Kiki 2022 / 4
Bibelstelle: Offenbarung 21,1-21,5
Offenbarung 21,1-21,5

21

Das neue Jerusalem

1Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

3Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

5Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Meer (Vers 1): Gemeint ist die chaotische und zerstörende Macht des Wassers. Zur Zeit des Autors war das Mittelmeer unter römischer Herrschaft. Kriegsschiffe brachten die Legionäre. Frachtschiffe brachten die Reichtümer und die Früchte der Arbeit aus den Provinzen weg nach Rom. Das Meer steht hier für Gewalt und Ausbeutung. Grund genu


Vorschau:

I. Grundgedanken

Zur Planung des Kindergottesdienstes

Die Verse Offenbarung 21,1-5a sind eine Exposition zu 21,5b–22,5. Es empfiehlt sich also, weiterzulesen.

Zum Text / Zum Thema

Meer (Vers 1): Gemeint ist die chaotische und zerstörende Macht des Wassers. Zur Zeit des Autors war das Mittelmeer unter römischer Herrschaft. Kriegsschiffe brachten die Legionäre. Frachtschiffe brachten die Reichtümer und die Früchte der Arbeit aus den Provinzen weg nach Rom. Das Meer steht hier für Gewalt und Ausbeutung. Grund genug für Tränen.

Thron (Vers 3): Der Thron steht mitten in der Stadt – ohne Tempel drumherum: Es gibt keine Wände mehr zwischen Gott und seinen Menschen.

Trost/das »Nicht-Mehr«:

Trost finden ist: In der Verarbeitung einer schlechten Erfahrung, eine gute Erfahrung machen zu dürfen – durch Zuwendung, einen Schutzraum (auf Zeit), Mitgefühl oder dass etwas anderes, Gutes, passiert.

Trost ist nur möglich, wenn die Katastrophe vorbei ist (»nicht mehr«) oder soweit eingedämmt, dass keine Erste-Hilfe mehr dran ist. Die Verse 1–5a sind trostfähig, weil sie vom endgültigen Aufhören des Schlechten und von etwas Schönem an seiner Stelle erzählen.

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  • Autor: Josef Herbasch
  • © Württ. Evang. Landesverband für Kindergottesdienst e.V.

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