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Wenn es darum geht, jemanden zu trösten, der Kummer hat oder traurig ist, dann entwickeln Kinder oft eine Vielzahl an Ideen, wie das gehen könnte. Das entspricht dem, dass wir Trost auf vielfältige Weise erfahren können. Gleichzeitig sind die Situationen sehr unterschiedlich, in denen Menschen Kummer haben oder Trost brauchen, und es gibt kein Pate
Vorschau:
Wenn es darum geht, jemanden zu trösten, der Kummer hat oder traurig ist, dann entwickeln Kinder oft eine Vielzahl an Ideen, wie das gehen könnte. Das entspricht dem, dass wir Trost auf vielfältige Weise erfahren können. Gleichzeitig sind die Situationen sehr unterschiedlich, in denen Menschen Kummer haben oder Trost brauchen, und es gibt kein Patentrezept für etwas, das immer »hilft«. Es gibt Sorgen und Kummer, die nicht so einfach weggehen und bei denen kein Pusten und kein Heile-heile-Segen-Spruch hilft. Auch Kinder wissen schon: Nur weil wir an Gott glauben, heißt das noch lange nicht, dass das Leben immer rosarot ist. Das ist manchmal schwer auszuhalten.
In dieser Einheit geht es darum, den Kindern einen Raum zu eröffnen, in dem das Reden über Kummer Platz hat. Es geht darum, Kummer zu teilen und ihn gemeinsam auszuhalten, ohne ihn wegzureden. Kummer kann dabei von etwas kommen, das die Kinder selbst erlebt haben. Es kann ihnen aber auch Kummer verursachen, was sie in ihrem Umfeld oder auch medial mitbekommen: Unglücke, Krankheiten, Todes-
fälle, aber auch Bilder von Leid, Krieg, Hunger und Not. In alledem Gott zu sehen und vertrauensvoll im Gespräch mit ihm zu bleiben, ist nicht leicht.
Zusatzmaterial Evangelische Kinderkirche Heft 4/2022
Liste von Trostwörtern; zur Reihe: Kummer und Trost, Seite 420
Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, Herr, hilfst mir, dass
Psalm 73 gemeinsam lesen, evtl. in unterschiedlichen Übersetzungen. Welche Verse sprechen besonders an? Miteinander teilen, was auffällt, berührt oder auch irritiert (Bibel teilen).Wo finden wir
Gemeinsames Lesen des Bibeltextes:
»Lasst euch im Herzen keine Angst machen.« – Was macht uns alles Angst in unseren Herzen? In Bezug auf uns selbst, andere, die Welt?»Ich bereite für
Der Schriftsteller Erich Kästner (1899–1974) erzählt, dass er sich über ein Kinderbuch sehr geärgert hat. In diesem Buch würde nämlich so getan, als seien Kinder immer nur rundum glücklich.
Werden Kinder im Kindergartenalter nach Dingen gefragt, die ein weinendes oder trauriges Kind trösten können, so nennen die meisten zuerst Mama und Papa. Auch Pflaster oder Süßigkeiten werden oft
Meer (Vers 1): Gemeint ist die chaotische und zerstörende Macht des Wassers. Zur Zeit des Autors war das Mittelmeer unter römischer Herrschaft. Kriegsschiffe brachten die Legionäre. Frachtschiffe